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Heute wirkt es wie eine Prophezeiung: Von Ischgl aus verbreitete sich das Virus in alle Welt. bild: shutterstock

Es war eine Schweizer Touristin: Erster Corona-Fall in Ischgl schon am 5. Februar

Die Tiroler Skistation Ischgl gilt als einer der Hotspot für die Verbreitung des Coronavirus. Bislang stand ein Barkeeper im Fokus, der Dutzende Gäste angesteckt haben soll. Doch nun haben die Behörden eine neue Feststellung gemacht.



Neue Erkenntnisse aus dem österreichischen Bundesland Tirol. Der Barkeeper aus dem «Kitzloch» war nicht der erste Corona-Fall in Ischgl. Laut Franz Allerberger, Leiter des Bereichs Humanmedizin der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, ist der 36-jährige Deutsche nicht der «Spreader», der Dutzende Gäste im Apres-Ski-Lokal angesteckt hat. Er sei vielmehr der Erste der in Ischgl erkrankten Personen gewesen, der zum Arzt ging und Anfang März positiv getestet wurden.

>> Coronavirus: Hier geht's zum Liveticker mit den News

Dem Barkeeper habe man fälschlicherweise die Rolle des Weiterverbreiters umgehängt, betont Allerberger. Den ersten Corona-Fall in Ischgl hat es laut ihm bereits am 5. Februar gegeben. Es sei eine Schweizer Touristin gewesen, die das Virus aus der Heimat mitgebracht habe. Sie gelte als «Patientin Null».

Ischgl gilt als Hotspot für die Verbreitung des Coronavirus. Laut Allerberger sind über 600 Ansteckungen in Österreich auf die Wintersportdestination zurückzuführen, mindestens die doppelte Anzahl seien es im Ausland.

Der lokale Tourismusverband Paznaun-Ischgl muss sich dem Vorwurf aussetzen, zu spät gehandelt zu haben. Warnungen, aufgrund von Erkrankungen Liftanlagen, Restaurants und Bars zu schliessen, wurden zunächst in den Wind geschlagen. Der von anderen Parteien kritisierte Tiroler Landeshauptmann Günther Platter von der konservativen ÖVP versprach, man würde die Sachverhalte genau prüfen und falls nötig Anzeige erstatten.

Tausende melden sich für Sammelklage

Ein schiefes Licht auf die Sache wirft etwa der E-Mail-Verkehr einer Touristin aus der Niederlande mit den Tourismusverantwortlichen in Ischgl. Die Frau hatte ihre Skiferien im «Ibiza der Alpen» abgesagt, nachdem mehrere Touristen aus Island nach der Rückkehr aus Ischgl am Coronavirus erkrankt waren. Sie bat die Österreicher, sich bei den isländischen Behörden zu erkundigen und ihre Gäste ausführlich zu informieren. Antwort aus Ischgl: Man habe die Lage im Griff und vertraue den eigenen Behörden zu hundert Prozent.

Konsumentenschützer Peter Kolba, Obmann des Österreichischen Verbraucherschutzvereins, bereitet unterdessen eine Sammelklage vor. Bis am Mittwochabend trafen bereits mehr als 2700 ausgefüllte Fragebögen beim Verband ein. Bei den meisten, welche sich an der Umfrage beteiligt hätten, handle es sich um Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

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Auch viele Schweizer waren da: Hierhin reisten Ischgl-Touristen danach. die ganze europa-grafik bei br.de

Kolba sammelt Zeugenberichte, damit die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnimmt. Es bestehe der Verdacht, dass die Schliessung der Skigebiete aus kommerziellen Gründen verzögert wurde. Vergangene Woche war die Staatsanwaltschaft nicht auf eine Anzeige Kolbas eingegangen, weil man nicht auf Basis von Medienberichten ermittle. Deshalb beschreitet der Konsumentenschützer nun diesen Weg. (ram)

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    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 02.04.2020 21:43
    Highlight Highlight So wie diese Pandemie anfing ist Patient 0 in China zu finden und nirgendwo anders. Ischgl ist nur einer der Hotspots in Europa. Jegliche Schuldzuweisungen sollten den Verantwortlichen für Vertuschung und Priorisierung des Profits gelten.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 02.04.2020 19:14
    Highlight Highlight Ich sagte es doch schon vor einigen Wochen. Natürlich ist Patient Null eine Schweizerin: Martulla. Schliesslich wurde das Virus auch extra von der EMS Chemie entwickelt, mit dem Ziel, dass die SVP die Grenzen der Schweiz endlich schliessen kann. In der Folge haben die SVP-Bundesräte Parmesan und Laueri auch lange alles heruntergespielt. Als der Schuss dann aber offensichtlich nach hinten los ging und die Grenzschliessung zur Folge hatte, dass es der Schweizer Wirtschaft schadett, wurden sie ganz rasch aktiv und machten die staatlichen Milliarden locker. Auf Kosten der Allgemeinheit natürlich.
  • Meyer Andrej 02.04.2020 17:33
    Highlight Highlight Tourismus über alles!!! Am besten ersichtlich an der Untersuchung zum skandalösen Unglück von Kaprun, q66 Tote, Schlamperei im höchsten Mass, Vertuschungen und Lügen.
  • Mehmed 02.04.2020 17:23
    Highlight Highlight "Es war eine Schweizer Touristin: Erster Corona-Fall in Ischgl"

    Bitteschön, recherchiert doch etwas besser. Es war eine Kellnerin, die Schweizerin, keine Touristin.
  • botti02 02.04.2020 17:08
    Highlight Highlight Finde das Österreich Bashing hier grad etwas irritierend. Die Schlagzeile wurde von Watson geschrieben und nicht so von der österreichischen Regierung. Dass Fehler in Tirol gemacht wurden, bestreitet ja niemand. Die Sammelklage ist gerechtfertigt. Einer Person, einer Region oder einem Land die Verantwortung für das Virus zu geben, halte ich aber für nicht korrekt. Es geht auch in der Causa weniger woher Fall 0 kam, sondern wann dieser bereits in Ischgl war. Mit dem Finger auf die "bösen virusverbreitenden Österreicher" zu zeigen empfinde ich aber als unangebracht. orf.at/stories/3160326
  • joevanbeeck 02.04.2020 17:04
    Highlight Highlight Um Himmels Willen, wieso mussten wir Skination Nummer 1 werden? Wenn wir wie 1000 Jahre zuvor die Nummer 2 wären dann hätten die Ösis aus Patient/in Zero vielleicht ein/e Liechtensteiner/in gemacht.
  • Lucida Sans 02.04.2020 16:56
    Highlight Highlight Es muss die Österreicher unglaublich beruhigen, dass das Virus (vermeintlich) von einer Ausländerin eingeschleppt wurde.

    Wie wärs damit: Wer hat’s erfunden ......?
  • Tribesman 02.04.2020 16:49
    Highlight Highlight Wohl eine dümmliche Retourkutsche auf den verlorenen Nationenwettbewerb im alpinen Skirennsport.
  • Panic4Clicks 02.04.2020 16:44
    Highlight Highlight Also ich hab meinen Corona: Wuhan-Milan-Ischgl-Zürich benannt ...
  • MGPC 02.04.2020 16:02
    Highlight Highlight Sie hat sich am 5 .Feb angesteckt und wurde erst 1 Monat später positiv getestet. Was sagt uns das?
  • homo sapiens melior 02.04.2020 16:01
    Highlight Highlight Es geht nicht darum, wer da Patient Null war. Es geht darum, ob man Bescheid wusste und aus kommerziellen Gründen nicht reagierte. DAS ist der Knackpunkt.
  • 1of8mio 02.04.2020 15:45
    Highlight Highlight Wer es "war" oder auch nicht, ist absolut irrelevant. Dass man wissentlich über Wochen den Schein aufrecht erhält, es sei alles gut, ist jedoch - im Minimum - Körperverletzung.
  • *sharky* 02.04.2020 15:15
    Highlight Highlight Und jetzt?? ¯\_(ツ)_/¯

    Wie auch schon bemerkt wurde, eine äusserst billige Nebelpetarde um von der eigenen Rücksichtslosigkeit und Fahrlässigkeit abzulenken.

    Wünsche Konsumentenschützer Kolba den verdienten Erfolg mit seiner Klage und zwar auf ganzer Breite!
  • Garp 02.04.2020 15:11
    Highlight Highlight Auch Patient 1 gibt das Virus weiter, auch möglich bevor er Symptome hat. Jemand der an einer Bar in einem Club arbeitet kann auch als Patient 100 zum Superspreader werden. Andere Länder verwiesen auf Ischgl. Da selber ist zu lange nichts passiert und das schleckt keine Geiss weg.
  • Mooncat 02.04.2020 15:11
    Highlight Highlight Na ja, das Wer ist uninteressant, aber das Wie ist aus epidemiologischer Sicht durchaus interessant. Je besser die Ausbreitung verstanden wird, desto effizienter kann man beim nächsten Mal gezielte Massnahmen ergreifen. Von daher ist es immer spannend, Patient 0 zu identifizieren.
  • Dynamischer-Muzzi 02.04.2020 15:07
    Highlight Highlight Da suchen die Verantwortlichen von Ischgl wohl nun zwanghaft und unter Einsatz jeden Mittels einen Schuldigen für ihre völlig fahrlässig Haltung am Anfang der Krise. Kleiner Tipp Ischgl, jede Skiregion rings um euch rum hat reagiert und zu gemacht, nur ihr habt weiter gefeiert und die Bedrohung missachtet. Leck is das peinlich, jetzt irgendwo ausserhalb der eigenen Reihen einen Schuldigen zu suchen. Fakt ist nun mal, dass wenn ihr zu gemacht hättet wie alle anderen auch, es niemals so viele Infizierte gegeben hätte, die sich die Schei..e bei euch eingefangen haben!
  • Füürtüfäli 02.04.2020 14:55
    Highlight Highlight Die ganze Welt weiß, dass das Virus nicht in Virol entstanden ist.
    Tatsache ist, dass man wochenlang zugesehen hat und nichts unternommen hat, ja sogar noch vertuscht hat.
    Ob das Virus jetzt von einem buddhistischen Zwergchihuahua aus Timbuktu oder von einer Schweizer Touristin eingeschleppt wurde, ist da pupsegal.
    • Remus 02.04.2020 18:46
      Highlight Highlight Wenn man hier Privaten Autoren folgen könnte hättest Du mit mir Deinen ersten Follower😂
    • Füürtüfäli 03.04.2020 09:53
      Highlight Highlight Jeeeee, mein erster Follower 🤪
      Danke Remus😘
  • 2r music 02.04.2020 14:41
    Highlight Highlight https://www.t-online.de/tv/news/panorama/id_87538318/tiroler-gesundheitslandesrat-tilg-behoerden-haben-richtig-agiert-.html?_gl=1*ahcqfa*_ga*b0pHUmRabGwtRDA5ZjZlTUs5R0x5cTd2aXdtMFZPYmpSVjVRbG1iX19rR25jWDMybWIyNmt6ZEh5WjZ2NXVDNQ
  • Bravo 02.04.2020 14:40
    Highlight Highlight Wieso weiss man das? Wie funktioniert sowas? Wieso weiss man, dass es sich um eine Schweizer Touristin handelt und zB nicht um eine Grenzgängerin oder eine in der Schweiz wohnhafte deutsche Staatsangehörige? Wie weiss man, dass sie den Virus hatte? Das würde mich noch interessieren.
    • dmark 02.04.2020 16:44
      Highlight Highlight Man hat die Leiche eines Virus gefunden und daneben lag der Pass... ;)

      Scherz beiseite - ich gehe davon aus, dass man unter Mitwirkung der Erkrankten ein Zeit- und Bewegungsprofil erstellte und somit den Ablauf rekonstruieren konnte.
      Also, mal so als Vermutung eines Laien meinerseits.
    • botti02 02.04.2020 16:58
      Highlight Highlight Diese besagte Schweizerin war Angestellte in dem Lokal, welches als Ausgangsort der vielen Ansteckungen gilt.
  • maylander 02.04.2020 14:31
    Highlight Highlight @Watson

    Könnt ihr bitte eine Karte vom Skigebiet Ischgl-Samnaun mit hervorgehobener Landesgrenze anhängen.
  • Butschina 02.04.2020 14:22
    Highlight Highlight Ou mann... Genau das ist jetzt nicht wichtig. Fakt ist: viele Länder haben das Virus unterschätzt. Die Ansteckungswege aufzuzeigen macht Sinn um künftig besser Vorbereitet zu sein. Mehr aber auch nicht. Der punkt ist, dass es in solch einer Situation nie richtig ist. Handelt man zu schnell sind dafür wieder andere nicht zufrieden. Wichtig ist jetzt, die Welle abzuflachen und für die Zukunft zu lernen.
  • odie 02.04.2020 14:20
    Highlight Highlight Sollte das stimmen, finde ich das schon interessant. Nicht wegen der Schuldfrage, sondern weil das wohl bedeuten würde, dass dieses Virus viel früher, d.h. bereits im Januar in der Schweiz war. Das wiederum würde erklären, weshalb es in meiner Verwandtschaft Leute gibt, die im Januar einen sehr aggressiven Husten hatten, der sich irgendwie nicht erklären liess. Vielleicht werden wir später mehr wissen.
  • Gummibär 02.04.2020 14:15
    Highlight Highlight Schweizerin, Deutscher, Österreicher, Isländerin, Pfeifenschnitzer oder Korbflechterin spielt alles keine Rolle.
    Was sehr wohl nützt, ist genau herauszufinden wo man IN ZUKUNFT bei einer ähnlichen Pandemie die Stalltür zumachen muss bevor das Pferd durchbrennt.
    Das Schliessen und unter Quarantäne stellen eines Ski-Kurorts ist, mit Verlaub, besser zu verkraften als die völlig unkontrollierte Verbreitung einer hochansteckenden Krankheit in mehrere Länder.
  • champedissle 02.04.2020 14:14
    Highlight Highlight Oesterreich zeichnet sich in dieser Krise vor allem durch Eines aus, durch Inkompetenz der Behörden. Zuerst werden die Skigebiete viel zu spät geschlossen, dann verordnet Kurz hektisch eine Ausgangssperre und jetzt sogar eine "Maskenpflicht". Dies obwohl gar nicht genügend Masken fürs Spital - und Pflegepersonal vorhanden sind. Wir wissen, dass Oesterreicher im Andenken an die verehrte K+K Monrachie es lieben theatralische Gesten zu zelebrieren. In diesen Zeiten sind sie aber völlig fehl am Platze. Wer schlussendlich wann welches Virus gebracht hat ist unerheblich es zählt was man jetzt tut.
    • botti02 02.04.2020 16:44
      Highlight Highlight haha aber die Schweizer Regierung macht mit ihrer Schweigepolitik alles richtig... lol
    • dmark 02.04.2020 16:53
      Highlight Highlight Wie auch immer - aber ausgerechnet die Össis haben einen relativ flachen Verlauf der Kurve mit Neuinfizierten hinbekommen.
      Wahrscheinlich aber auch deshalb, weil am Anfang viele Infizierte aus dem Ausland kamen (Touristen) und das Virus dann "mitgenommen" haben.
  • manhunt 02.04.2020 14:14
    Highlight Highlight tolles ablenkungsmanöver.

    https://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/tirol-will-aufklaerung-in-corona-krise-der-filz-von-ischgl-16694930.html?utm_source=pocket-newtab

    vielleicht sollten die österreicher erst einmal ihren verfilzten sauladen ausmisten, bevor sie mit dem finger auf andere zeigen.
  • ZurfreienEntnahme 02.04.2020 13:49
    Highlight Highlight Eigentlich gehts nur darum wie lange die Tiroler Behörden gepennt haben.
    Wollten wir nicht mal die Infektionskette nachvollziehen können?
    Hier noch ein Link:https://orf.at/stories/3160326/
  • koalabear 02.04.2020 13:43
    Highlight Highlight Wie konnte man das nach so langer Zeit genau zurückverfolgen. Mittlerweike spielt es auch keine Rolle mehr, da sich der Virus ausgebreitet hat. Es ist aber ein gutes Ablenkungsmanöver der Behörden, die versagt haben.
  • aglaf 02.04.2020 13:35
    Highlight Highlight Also meine Persönliche Verschwörungstheorie: Als die Österreicher die Schweizerin und ihre bösen Absichten entlarvten, vermuteten sie einen wirtschaftlichen Angriff der Bündner Skigebiete und wollten sich sogleich revanchieren, indem sie einen infizierten Österreicher nach Graubünden schickten, um den Engadiner Skimarathon zu sabotieren. Aber clever wie sie sind, natürlich über einen Umweg via Mailand und Tessin, damit man ihnen ja nicht auf die Schliche kommt.
    • maylander 02.04.2020 14:48
      Highlight Highlight Das Ischgl Tirol und Samnaun Graubünden ein gemeinsames Skigebiet haben ist dir wohl entgangen.
      In Samnaun kann man Zollfrei einkaufen da kommen viele aus Ischgel rüber. Die Doppelstöckigen Seilbahnkabinen sind Virenschleudern wie eine SBahn zur Stosszeit.
    • aglaf 02.04.2020 15:43
      Highlight Highlight @maylander Sorry, ich dachte, die Ironie sei zu offensichtlich um als solche gekennzeichnet zu werden.
  • nukular 02.04.2020 13:32
    Highlight Highlight und jetzt? was haben wir davon? schmeckt dadurch dem österreicher der kaiserspritzer besser?... immer diese "ich zeige mit dem finger auf dich" blabla
  • swisskiss 02.04.2020 13:20
    Highlight Highlight Wäre wesentlich interessanter zu erfahren, wo sich diese "Patientin Null" angesteckt hat und wie der zeitliche Ablauf sowie die Verbreitungswege aller "Superspreader" in allen "Hot Spots" dieser Welt genau waren. Nur so kann man zukünftig bessere Schutzmassnahmen treffen und aus gemachen Fehlern lernen.
    • landre 02.04.2020 13:41
      Highlight Highlight Ok, "interessant" relativiert sich zu Interesse...Im 2020, Globalisierung mit all seinen Eigenschaften inbegriffen, soll irgendetwas durch Schlagwörter wie "Superspreader", "Hot Spots" usw relevant sein?
    • swisskiss 02.04.2020 18:44
      Highlight Highlight landre: Genau! Wortstamm Interesse, abgeleitet interessant...normative Gedanken, die Grund für Handlungen sind.
      Wenn Du Relevanz nicht erkennen kannst, ist das nicht so schlimm. Genauso der Fakt, dass Dir offensichtlich die Begriffe Hot Spot und Superspreader nicht geläufig sind.

      Schön wäre es aber, wenn Du in Deiner Replik etwas konkreter auf das Thema eingehen würdest, statt sinnbefreite Andeutungen zu machen.
    • landre 02.04.2020 20:47
      Highlight Highlight @swisskiss

      Persönlich habe ich (fast) nichts gegen allgemein verstandene Schlagwörter...Es legitimiert sich nun aber schon die Frage an Sie: Sind diese Touristin mit ihren Kontakten inbegriffen nun ein "Superspreader" und Ischgl ein "Hot Spot"?

      (Falls ja, hat die Humanität kein Problem, sondern eine Apokalypse.
      Falls nein, verstehe ich kontextuell diese Schlagwörter nicht und bekenne mich als möglicher Unwissender.)
  • landre 02.04.2020 13:17
    Highlight Highlight Kann hier jemand erklären warum das Erkennen von "Patient 0" irgendwelche sinnvolle/ hilfreiche Funktion hat?

    (Bis jetzt scheint diese Suche nach "Patient 0" eher eine esoterische Plattform für Dumpfbacken und/ oder Böswillige zu sein...)
    • undduso 02.04.2020 13:41
      Highlight Highlight Es lebt sich einfacher, wenn man einen Schuldigen hat. Darum.
    • McStem 02.04.2020 13:47
      Highlight Highlight Erstens nimmt es dem Barkeeper die "Schuld". Zweitens kann man damit versuchen die Verbreitungswege zurückzuverfolgen und daraus eventuell bessere Massnahmen zur Prävention finden. Aber vorallem wird so die Neugier der Menschen befriedigt.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 02.04.2020 13:06
    Highlight Highlight Eine weitere Ablenkung der Österreicher! Genau kann man das sowieso nie sagen. Und warum soll jetzt die Touristin so viele angesteckt haben? Da hat ein Barkeeper viel mehr Kontakte... oder bin ich jetzt etwas naiv?
    • Samurai Gra 02.04.2020 13:19
      Highlight Highlight Vieleicht hat sie den Barkeeper angesteckt
  • Älü Täme 02.04.2020 12:58
    Highlight Highlight Petra Sturzenegger?
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  • Magnum 02.04.2020 12:52
    Highlight Highlight Wer hat's erfunden? Äbe!
    • Magnum 02.04.2020 18:34
      Highlight Highlight Und schon war sie's nicht mehr. Ein im besten Fall hochgradig unprofessionelles Verhalten der Behörden in Österreich. Im schlimmsten Fall eine infame Rufmord-Kampagne, damit das Tirol wieder besser dasteht - dem Message Control-Wunderwutzi würde ich sowas durchaus zutrauen. Die Bergbahn- und Hotel-Besitzer sind zu 90% seine Parteikollgen.
  • Nothingtodisplay 02.04.2020 12:51
    Highlight Highlight Jetzt beginnt also die Fingerzeigerei... Ist das den wirklich nötig? Haltet euch an die Anweisungen der Behörden und der Spuck hat (hoffentlich) bald ein Ende. Von wem genau das Virus wohin verteilt wurde kann doch nur vermutet werden. Fakt ist, der Virus ist da. Jemandem die Schuld in die Schuhe schieben ist doch Birnenweich.
    • bokl 02.04.2020 13:05
      Highlight Highlight Und vor allem niemanden anspucken bis der Spuk vorbei ist :)
    • Nothingtodisplay 02.04.2020 14:46
      Highlight Highlight Die Rechtschreibung war scheinbar in der Mittagspause... ¯\_(ツ)_/¯
    • AndOne 02.04.2020 16:47
      Highlight Highlight Fakt ist, die Chinesen mit ihren Wildtiermärkten sind an allem schuld. Ist nicht das erste mal, siehe SARS Epedemie. Immer wieder China, eine Gefahr für die Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ed B 02.04.2020 12:40
    Highlight Highlight Genau. Es war eine Schweizer (!) Touristin. Da beginnt doch schon wieder die Schlacht um die Touristen des nächsten Winters. Was dem Amerikaner das Chinesen-Visus ist dem Österreicher das selbige aus der Schweiz...
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 02.04.2020 13:03
      Highlight Highlight Besser dann, die Schweizer bleiben in der Schweiz und gehen hier auf die Piste! Hilft dann auch unserer Wirtschaft.
    • Bits_and_More 02.04.2020 13:13
      Highlight Highlight @Lightning makes you Impotent (LMYI)

      Etwa jeder 2. Franken verdient die Schweiz im Ausland. Es wäre also etwas scheinheilig, Geld im Ausland zu verdienen und dafür kein Geld im Ausland auszugeben.
  • Bratansauce 02.04.2020 12:32
    Highlight Highlight Es kann schlussendlich niemand sagen, wann und wo das Virus genau verbreitet worden ist. Was man sagen kann ist, welche Personen als erste getestet worden sind.
    Auszug aus einem SZ-Text:
    "Wir glauben", sagt er, "dass es diese Sache seit Anfang des Jahres oder sogar seit Weihnachten gibt, ohne dass sie identifiziert wurde. Zunächst hatte das Pflegeheim in Nembro eine wachsende Zahl von anomalen Todesfällen: Im Januar starben zwanzig Menschen an einer Lungenentzündung. Im gesamten letzten Jahr gab es dort nur sieben Todesfälle.
    https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-italien-nembro-1.4854246
  • Watcherson 02.04.2020 12:17
    Highlight Highlight Es war eine Schweizer Touristen:
    Super Ablenkungsmanöver!

    Ich nöd, dä au!
    • Glenn Quagmire 02.04.2020 13:14
      Highlight Highlight Klar doch, Ösis würden dies nie tun. Nur Schweizer sind so unverschämt.
  • Der Kritiker Bernd 02.04.2020 12:15
    Highlight Highlight Schweizer Touristin am 5. Februar? Der erste bestätigte Schweizer Corona Fall war am 24.2. im Tessin. War de Virus vielleicht doch schon vorher in der Schweiz? Ein schelm wer böses denkt..
    • McStem 02.04.2020 13:23
      Highlight Highlight Was gibt es da böses zu denken? Am 24.2. wurde schlichtweg die erste Person in der Schweiz positiv getestet. Es ist davon auszugehen, dass vorher schon Leute in der Schweiz krank waren und nicht zum Artzt gegangen sind.
      Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das dies zu diesem Zeitpunkt die meisten unterlassen hätten, bei denen "leichte" Symptome aufgetreten sind.
      Dass man nun sagt es war eine Schweizer Touristin und nicht der Barkeeper ist nicht nötig, aber am Ende des Tages auch egal. Der eigentliche Skandal ist die Nicht-Reaktion der Behörden Österreichs.
    • p4trick 02.04.2020 13:29
      Highlight Highlight Ich war Mitte Januar krank und hatte so hohes Fieber wie seit 20 Jahren nicht mehr. Gut möglich dass ich Mitte Januar das Virus hatte und viele in meinem Umfeld auch. Aber wir haben erst mit dem Bluttest diese Daten aus der Vergangenheit
    • Swisscosmopolit 02.04.2020 13:39
      Highlight Highlight Genau!
      Damit ist eine wesentliche Frage endlich gestellt, die momentan noch völlig unklar ist.
      Seit wann gibt es den Virus wirklich?
      Wieviele Millionen waren infiziert und sind heute immun, ohne das Sie es gemerkt haben?
      Warum macht man kein grosssflächiges Antikörper-screening um endlich aussagekräftige Zahlen zu bekommen?

      Eine weitere Frage wäre auch, wieviele zum Beispiel in Ischgl infiziert wurden und vor allem, wie geht es denen?
      Wieviele davon sind wieder gesund, wieviele in der Intensivstation gelandet, wieviele gestorben?
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Aus diesen Ländern darf man bald wieder in die Schweiz einreisen

Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, die Einreise für Bürger aus verschiedensten Ländern ab dem 20. Juli 2020 wieder zu ermöglichen. Er folgt damit grösstenteils der Empfehlung der EU – hat aber einige Anpassungen vorgenommen.

Bisher war die Einreise in die Schweiz nur Bürgern aus dem Schengenraum erlaubt. Ausnahmen gab es nur bei dringenden familiären oder arbeitstechnischen Gründen. Touristen oder Personen, die beispielsweise für eine medizinische Behandlung in die Schweiz wollten, konnten nicht einreisen.

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