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epa08290213 Passengers pass through the US Customs and Border Protection doorways on their arrival to Boston?ïs Logan International Airport, in Boston, Massachusetts, USA 12 March 2020. US President Donald J Trump announced during a televised address that travel from certain countries would be restricted for 30 days starting 13 March 2020.  EPA/CJ GUNTHER

Warum trifft es in den USA bisher verhältnismässig viele junge Leute? Bild: EPA

Hunderte von jungen Amerikanern sterben am Coronavirus – warum, wird erforscht

Während in Europa vorwiegend ältere Personen und solche mit (mindestens) einer Vorerkrankung am Coronavirus sterben, hat es in den USA auch mehr Junge getroffen. Warum, ist noch nicht ganz klar.



Conrad Buchanan starb in Florida 39-jährig an der Lungenkrankheit Covid-19. Er gehört damit zu den mindestens 759 Personen unter 50 Jahren, die in den USA der Krankheit erlagen, wie die Washington Post analysierte. «Mein Mann hatte weder Diabetes noch Asthma oder sonst etwas. Er hatte nichts», sagt Nicole Buchanan der Zeitung.

Damit liegt die Zahl der unter 50-Jährigen, die am Virus starben, deutlich höher als in europäischen Ländern. In Italien waren es am 6. April beispielsweise nur rund 1,1 Prozent.

>>> Hier geht es zum internationalen Liveticker

Auch in den USA gilt: Je jünger, desto weniger droht der Tod durch Covid-19. Nicht aus allen Staaten werden die Altersgruppen genau gemeldet, weshalb die Dunkelziffer höher sein könnte.

Was aber auffällt: Im Staat New York sind auffallend viele jüngere Leute von der Krankheit betroffen. Von über 1400 Hospitalisierten waren am Mittwoch beispielsweise rund 25 Prozent unter 50 – allerdings litten die meisten an einer Vorerkrankung wie Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck.

Shawn Evans, Rettungsleiter im Scripps Memorial Hospital La Jolla, sagt gegenüber der «Washington Post»: «Verglichen mit anderen Ländern sind das deutlich mehr als erwartet.» Er erklärte, dass bei ihm rund die Hälfte der Personen auf der Intensivstation unter 50 sind.

Trotzdem kann Evans kein Muster erkennen. Es könne vom 30-jährigen Triathleten bis zum 45-jährigen Couchpotato jeden treffen. Wichtig sei einfach: «Auch die Jungen sind nicht einfach immun.»

Warum die Krankheit auch bei Personen aus der Nicht-Risikogruppe schwer verlaufen kann, will man jetzt herausfinden. Jean-Laurent Casanova untersucht genau dies für das Rockefeller University Hospital. «Erst müssen wir verstehen warum, dann müssen wir sehen ob wir den Ausbruch verhindern können.»

Ein Blick auf die Todesstatistiken von Covid-19 in New York City gibt keinen Aufschluss. Zwar litt ein grosser Anteil unter Vorerkrankungen, aber warum so viele unter 65 Jahren betroffen sind, ist noch nicht geklärt. (fox)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lexxus0025 10.04.2020 19:19
    Highlight Highlight Haben die amis nicht eher nen höheren bmi und damit auch öfter hohen blutdruck, den sie dann oftmals gar nicht behandeln lassen wegen dem fehlenden freien zugang zu einem guten gesundheitssystem?
  • Paddiesli 10.04.2020 13:01
    Highlight Highlight Wenn fast 50% der Amerikaner fettleibig ist, überrascht das doch nicht. Herz- Kreislaufprobkleme gehören doch auch zur Risikogruppe.
  • swisskiss 10.04.2020 12:09
    Highlight Highlight Vielleicht mal die ethnische Diskrepanz zwischen Wohnbevölkerungsanteil und Quote der Todesfälle beachten. Da sind Schwarze bei den Toten mir doppelt bis dreimal mehr vertreten.
    Dann noch die vorliegenden Zahlen der Toten nach Wohngebiet studieren und schon erklärt sich ein Grossteil der Opfer
  • Allesliebe 10.04.2020 10:50
    Highlight Highlight Etwas, was mich immer wieder in den USA schockiert: Der Umgang mit Medis. Was wird da alles so leichthin eingeworfen und auch easy verschrieben (Prozac und Co. lässt grüssen). Irgendwo stand auch, dass bei Männer in Italien, die Ibuprofen nach der Ansteckung einnahmen um die Symptome zu mildern, viel schwerere Verläufe hatten. Vielleicht ist das also einer der Gründe.
  • AdiB 10.04.2020 10:33
    Highlight Highlight In den usa ist viel nahrung genverändert, da war doch dieses abkommen dass sich europa die billigete nahrung aus den usa zu importieren.
    Vielleicht sollte man doch monsanto und konsorten härter unter die luppe nehmen. Weis der teufel was sie da alles reinhauen und die leute in wirklichkeit zu dich nehmen.
    • Basti Spiesser 10.04.2020 12:38
      Highlight Highlight Und stell dir vor, der Typ der uns die Impfungen verkauft, die er uns via WHO empfehlen lässt, isr der gleiche, welche die genveränderte Nahrung fördert und bei Monsanto mitverdient. Aber zum Glück ist Bill ein so lieber, dem vertrauen wir jetzt mal.
  • runner 10.04.2020 09:30
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach, es ist nicht nur das Alter ausschlaggebend: Ein Mensch mit einem schlechten Immunsystem (ungenügender Schleimhautbarriere, durch Rauchen geschwächte Lunge) hat dem Virus weniger entgegen zu setzen. Ausserdem ist das Immunsystem vieler jungen Menschen nicht mehr trainiert wegen der erregerfreien Umwelt. https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/fast-food-jahrelang-nur-pommes-chips-weissbrot-jugendlicher-erblindet-a-1285057.html
  • P. Meier 10.04.2020 08:34
    Highlight Highlight In einem Artikel wurde die Luftverschmutzung als mögliche Ursache für schwerere Krankheitsverläufe vermutet. Mailand und New York dürften nicht gerade die Städte für Therapien durch frische Luft sein.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.04.2020 05:20
    Highlight Highlight Aus wissenschaftlicher Sicht ist es mehr oder weniger klar. 1% aller Todesfälle U65 sind allenfalls solche, die ohne eine bekannte Vorerkrankung vorgefallen sein sollen. Aber es waren mehr Männer und höchstwahrscheinlich ist der Faktor Rauchen der Grund dafür. Rauchen ist, wenn man es genau nimmt, eine Vorerkrankung. Mehr dazu: https://www.lungeninformationsdienst.de/krankheiten/copd/diagnose/index.html

    Wenn es also heisst, jung und ohne Vorerkrankung an Covid-19 gestorben, dann wird wohl Tabakrauch im Spiel gewesen sein.
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  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.04.2020 01:52
    Highlight Highlight Obesity maybe? Er scheint ein bisschen was auf den Rippen gehabt zu haben, dieser DJ Griff Gotti aka Conrad Buchanan. Als halber Jamaikaner wird er dem Kiffen nicht abgeneigt gewesen sein. Rauchen ist ganz klar ein Risikofaktor. Damit geht's dann schon klar in die Risikogruppe. Da dann noch von "war völlig gesund" zu reden, ist schon ein bisschen naiv.
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    • AdiB 10.04.2020 10:27
      Highlight Highlight Merkst du eigendlich das du ein mensch mit sehr vielen vorurzeilen bist? Da er aus jamaika war muss er gekifft haben? Da er ein mann ist muss er raucher sein? Wtf?
    • Neruda 10.04.2020 10:47
      Highlight Highlight Hahaha klaaar und alle Schweizer fressen jeden Tag Fondue zum Zmittag und Raclette zum Znacht. Zudem besitzt jeder von uns seine eigene Bank, hat den Juden ihr Geld gestohlen, trägt 5 Rolex an jedem Arm und die eigene Schoggifabrik im Keller nicht vergessen!
  • Erklärbart. 09.04.2020 20:45
    Highlight Highlight Vorerkrankungen kennen kein Alter. Und wenn man die Essensgewohnheiten vieler Amerikaner genauer betrachtet, braucht man kein Arzt zu sein um festzustellen dass diese gewichtigen Leute an mindestens einer Vorerkrankung leiden.
  • David Rüegg 09.04.2020 20:22
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass es eine gewisse Anzahl Ausnahmefälle gibt von jungen und/oder gesunden Menschen die an Covid19 sterben. Ich glaube allerdings nicht, dass die Anzahl von Ausnahmen in den USA tatsächlich höher ist als Anderswo. Hingegen vermute ich, dass die Dunkelziffer der Infizierten dort wesentlich grösser ist als an vielen anderen Orten. Das lausige Gesundheits- und Sozialwesen sowie die Inkompetente Regierung dürften hier ganze Arbeit geleistet haben.
    • bebby 10.04.2020 07:36
      Highlight Highlight Die USA sind letztlich ein Entwicklungsland, ausser für die Oberschicht. Deshalb wird auch die Sterblichkeit höher ausfallen als bei uns.
  • Drummer 09.04.2020 19:42
    Highlight Highlight Ja aber wie viele sind evtl. Raucher? Wer raucht, gehört ebenfalls zur Risikogruppe. Das liest man oft nicht. Zudem ist gerade Bluthochdruck mittlerweile eine Volkskrankheit und viele wissen nicht das sie an zu hohem Blutdruck leiden. Wenn der Blutdruck gut eingestellt ist, ist das sicherlich positiv.
    • Statler 09.04.2020 21:34
      Highlight Highlight Triathleten rauchen eher selten.
    • qolume 10.04.2020 00:01
      Highlight Highlight Der Prozentsatz an Rauchern ist in Nordamerika deutlich tiefer als in Europa...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.04.2020 02:49
      Highlight Highlight @Statler: Erst vor zwei Tagen einen durchtrainierten Gümmeler gesehen am Baum anlehnend an einer Zigarette ziehend. Oder unsere Nachbarn, anfangs 20, stinken jeweils wie eine Räucherei und rauchen wie Kaminschlote, gehen aber jeden zweiten Tag intensiv trainieren. Wenn jemand Triathlet ist, heisst das also noch überhaupt nichts. Umgekehrt muss ein Obdachloser auch kein Süffel und Raucher sein.

      Schon eine Zigarette pro Tag schädigt das Herz-Kreislaufsystem. Ab fünf spielt es so gut wie keine Rolle mehr, ob dann noch 10, 20 oder 35 pro Tag dazu kommen. Der Unterschied ist dann nur noch gering.
    Weitere Antworten anzeigen
  • medmi 09.04.2020 19:14
    Highlight Highlight Will man eigentlich mit diesem "hatte mindestens eine Vorerkrankung" das ganze relativieren?
    Leute mit Bluthochdruck oder Diabetes sind ganz normale Menschen und falls korrekt therapiert haben diese eine normale Lebenserwartung, sind also nicht schon todkrank.
    • The Majestic Sloth 09.04.2020 19:56
      Highlight Highlight Es tut mir leid aber diese Leute sind eben im medizinischen Sinn NICHT normale Menschen wegen diesen Vorerkrankungen...Diabetes z.B. hat auch gut eingestellt eine erniedrigte Lebenserwartung.
    • Fatamoorgana 09.04.2020 20:35
      Highlight Highlight Auf den Punkt!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.04.2020 20:35
      Highlight Highlight ...als ob das permanente Einnehmen von Medikamenten keine Folgen hätte...

      Diese Leute sind chronisch krank, darum nehmen sie diese Medikamente ein. Diese Medikamente haben Wirkungen und Nebenwirkungen, die in der Folge weitere Erkrankungen auslösen. Diese Leute haben dann bald einmal eine Tablettenbox, damit keine ihrer Pillen vergessen geht... 🙄 ...und sind dann chronische Arztaufsucher.

      https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Bluthochdruck-Medikamente-mit-Nebenwirkungen,bluthochdruck164.html
  • Quacksalber 09.04.2020 18:47
    Highlight Highlight Die sollen mal abklären, was die Leute für Pillen aus dem Supermarkt geschluckt haben. Ihr Präsident macht doch auch Werbung für so ein Zeug.
    • Basti Spiesser 10.04.2020 12:42
      Highlight Highlight Für ein rezeptpflichtiges Malaria Medikament. Nix Pillen im Supermarkt.
    • oneair 11.04.2020 07:59
      Highlight Highlight Du kriegst auch die stärksten Schmerzmittel u d sogar Antibiotika.
    • Basti Spiesser 11.04.2020 13:09
      Highlight Highlight Trotzdem ist es rezeptpflichtig. Ohne Rezept, bekommst du es nicht.
  • imposselbee 09.04.2020 18:24
    Highlight Highlight Es trifft auch die Afroamerikaner besonders stark. Das war eine komische Pressekonferenz, als dieser Umstand erklärt wurde und plötzlich kam mir ein schaler Geschmack nach kontrollierter ‚Säuberung‘ hoch. Man sollte aber nie vergessen, dass es sich bei allen Fällen im Spital nicht um die Spitze des Eisbergs handelt, sondern um das Eis unter Wasser.
  • kinna 09.04.2020 18:20
    Highlight Highlight die statistiken zu den todesfällen sind sowieso ein witz, wenn es gleich gemacht wird wie bei uns oder in AUT. alle positiv getesteten personen, welche sterben, werden dem corona virus “zugeschrieben”. egal ob die person bereits tod krank war. ich zitiere aus sozialministerium.at: “ (1) Jede verstorbene Person, die zuvor COVID-positiv getestet wurde, wird in der Statistik als „COVID-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben ist.” ähnlich auch unter bag.admin.ch zu finden
  • Heinzbond 09.04.2020 18:20
    Highlight Highlight Hauptsache das das orangen Frettchen mit dem Clown drunter sich für seine einschaltquoten und likes selber lobt...
  • larssagesser 09.04.2020 18:19
    Highlight Highlight Also "junge" nenne ich U35. Und da ist das Übergewicht weniger das Problem. Bei den Ü35 ist Übergewicht dann doch wieder ein oft vorkommendes Phänomen, aber auch nicht Bundesstaaten wie New York, sondern eher die Südstaaten. Andererseits rauchen die US-Amerikaner deutlich weniger als Europäer, vor allem Südeuropäer. Aber eben, es hat auch Sportliche getroffen, also was weiss man schon über COVID-19...
  • Michael Scott 09.04.2020 17:57
    Highlight Highlight Wer in New York lebt kann grundsätzlich keine gesunde Lunge haben.
  • Kosmos33 09.04.2020 17:54
    Highlight Highlight Wenn wir das wüssten , warum so viele daran sterben , wären wir ein grosses Stück weiter!
    • Basti Spiesser 10.04.2020 12:44
      Highlight Highlight So viele?

      Wir haben im Schnitt, eine Million Tote pro Monat nur mit Schlaganfällen und Herzinfarkten. Wie viele Corontote haben wir bereits?
  • Saraina 09.04.2020 17:49
    Highlight Highlight Übergewicht und Mangelernährung wegen der unsäglichen Ernährungsweise vieler Amerikaner, gepaart mit schlechter medizinischer Versorgung für die unteren Einkommensschichten?
    • who cares? 10.04.2020 06:55
      Highlight Highlight Und schlechter Luftqualität in den Städten.
  • gintonic 09.04.2020 17:47
    Highlight Highlight Gem. der Schweizer Lungenliga sind nur Menschen mit schwerem Asthma besonders gefährdet. (dies ist auch nur der Fall, wenn es einem der Arzt diagnostiziert hat und man eine Immuntherapie benötigt). Dies erscheint mir noch wichtig, da in der Schweiz ca. 2-8% Asthma haben, und 95% davon KEIN schweres Asthma, also nicht besonders gefährdet sind.
    Eine Differenzierung fände ich daher durchaus angebracht.
  • MartinZH 09.04.2020 17:42
    Highlight Highlight Vielleicht gibt es mittlerweile mehrere Virenstämme (Mutationen), die unterschiedliche Krankheitsverläufe und -folgen haben können.

    Bereits Anfang März wurde darüber berichtet:

    "Das Erbgut des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich seit den ersten Erkrank­ungs­fällen genetisch verändert. Ein Team um Jian Lu von der Universität Peking hat in der vergangenen Woche in National Science Review die Hypothese aufgestellt, dass sich 2 Stämme von unterschiedlicher „Aggressivität“ gebildet haben."

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/110919/SARS-CoV-2-Gibt-es-2-unterschiedliche-Virusstaemme
    • Musikuss 10.04.2020 00:06
      Highlight Highlight Es werden ja auch genügend toxische Medikamenten-Cocktails an den Patienten ausprobiert, das Virus reagiert auf das Gift, verteidigt sich und mutiert schneller und schneller. Das ist wissenschaftlich erwiesen und sehr wohl bekannt. Trotzdem gibt es kein Umdenken. Wie wärs, wenn wir unser geniales Immunsystem gezielt stärken, an stelle es mit toxischen Medikamenten zusätzlich schwächen? Passive Impfung durch Antikörper, gewonnen aus Blut von Genesenen scheint mir eine gute Idee zu sein.
  • Locutus70 09.04.2020 17:35
    Highlight Highlight Die Überschrift und der Artikel, das will wieder mal gar nicht so recht zusammen passen ^^

    Außerdem: Adipositas würde ich auch als Risikofaktor einstufen.

    Und in Punkto Fettleibigkeit sind die USA Weltspitze mit steigender Tendenz

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153908/umfrage/fettleibigkeit-unter-erwachsenen-in-oecd-laendern/
  • Gawayn 09.04.2020 17:20
    Highlight Highlight Keine Ahnung ob es noch so ist
    Ein Freund von mir hat in den 80ern ein Praktikum in einer Zahnarzt Klinik in den USA gemacht.
    Er war schockiert das es noch Fälle von Skorbut vorfand.

    Sollte es das noch geben und die Amis noch immer so lausige Ernährungsgewohnheiten frönen, verwundert es mich kein Bischen...
  • Cirrum 09.04.2020 17:19
    Highlight Highlight 1.1% der jungen Italiener ist nicht wahr, weil die Menschen die keine Symptome haben, was wohl der Grossteil ist, nicht getestet wurden.
    Und ich nehme an, dass die Amerikaner durch ihr Essverhalten wohl nicht das Beste Immunsystem haben und ein Grossteil unter Diabetes und Fettleibigkeit leiden. Im Jahr 2010 sind 3 Mio in den USA an den Folgen von Fettleibigkeit gestorben
    • Urs457 09.04.2020 17:33
      Highlight Highlight 1.1% der jungen Italiener sind gestorben, das hat nichts mit testen zu tun!
    • Cirrum 09.04.2020 17:37
      Highlight Highlight Eigentlich fraglich, wenn es ja dem Staat so wichtig ist, Menschenleben zu retten, dass MC Donalds und Co noch nicht verboten sind und sie eher drauf schauen, dass die Bevölkerung die Möglichkeit hat, sich gut zu ernähren.. aber das wäre halt für die Wirtschaft und Pharma sehr schlecht..
    • sikki_nix 09.04.2020 17:47
      Highlight Highlight Nun ja ob du bei MC Donalds essen gehen willst oder nicht ist dir überlassen. Selbiges gilt für tabak alkohol etc. Ob du dir den neuen Virus einfängst oder nicht, darauf hast du wenig einfluss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Varanasi 09.04.2020 17:17
    Highlight Highlight Nicht nur mehr Junge sterben, vor allem auch Afroamerikaner und Hispanics. Die Sterberate ist doppelt so hoch wie bei weissen US Amerikanern.

    • Saraina 09.04.2020 17:50
      Highlight Highlight Eben, Übergewicht, schlechte Ernährung, schlechte medizinische Versorgung.
    • Ferd Blu 09.04.2020 17:56
      Highlight Highlight Liegt daran Afroamerikaner meistens aus viel schlechteren wirtschaftlichen Bedingungen stammen, bedeutet sie sind ungesünder, weil viele es sich nicht leisten können gesünder zu leben. Sie haben einen viel grösseren Anteil an Fettleibigen und Diabetes Erkrankten als Weisse. Bei Hispanics dürfte es ähnlich sein. Viele Afroamis leben in prekären Verhältnissen. Das dürfte sie viel anfälliger machen, ausserdem sind sie viel kontaktfreudiger, es zirkulierten Fake News das Schwarze nicht an Corona infiziert werden können.
    • bonpris 09.04.2020 19:30
      Highlight Highlight @Saraina
      Nein. Es ist die Armut und nur die Armut.
      Wer in den USA arm ist, der kann sich schlicht keinen Spitalaufenthalt leisten. Statt die eigene Familie mit erdrückenden Schulden zu hinterlassen und so in noch grösseres Leid zu stürzen, ziehen es viele Amerikaner vor, in aller Stille den tödlichen Verlauf ihrer Krankheit hinzunehmen.
  • Donald 09.04.2020 17:14
    Highlight Highlight In anderen Ländern sind Diabetes und Bluthochdruck die grössten Risiko-Faktoren. Das kommt auch meistens im zusammenhang mit Übergewicht...

    Da muss man wohl nicht mehr viel forschen.
  • südfüessler 09.04.2020 17:13
    Highlight Highlight Hoffen wir mal dass nicht schon eine mutation festgestellt wird.
  • homo sapiens melior 09.04.2020 17:12
    Highlight Highlight Kriegen sie vielleicht das Medikament, das Trump bei jeder Gelegenheit hat als Heilsbringer pusht, weil er, Familie und Freunde - laut New York Times - Aktien von der Firma haben?

    https://www.nytimes.com/2020/04/06/us/politics/coronavirus-trump-malaria-drug.html
    • Basti Spiesser 10.04.2020 12:55
      Highlight Highlight Snopes hat das mal ausgerechnet. Trump hat einen Fonds der zu 3.3% in Sanofi investiert. Das sind Beteiligungen in der Höhe zwischen 1480-2490$, der Verdienst an den Aktien ist ein Bruchteil dieses Betrags.

      https://www.snopes.com
      /fact-check/trump-profit-hy droxychloroquine/

      Die NYT übertreibt masslos und verbreitet eigentlich Fake News!

  • KeineSchlafmützeBeimFahren 09.04.2020 17:12
    Highlight Highlight Zuerst heisst es im Titel, dass «Hunderte von jungen Amerikanern» an Covid-19 sterben, bis man dann liest, dass es bisher über 700 Menschen waren, die unter 50 Jahre alt waren und «nicht zur Risikogruppe» gehörten. Ganz am Schluss wird dann aber präzisiert, dass die meisten davon (in NY) Vorerkrankungen hatten. Ja was jetzt? Und am Anfang wird der Tod eines 39-jährigen erzählt, der laut Angaben seiner Frau keine Vorerkrankungen hatte. Wurde er denn obduziert? Und was ist die Quelle dieses Artikels? Fox News?
    • Badummtsss 09.04.2020 17:52
      Highlight Highlight Willkommen in der Newswelt des Westens.
    • KOHL 09.04.2020 19:13
      Highlight Highlight Klicks klicks klicks;-)
    • Statistik1 09.04.2020 20:19
      Highlight Highlight Absolut katastrophaler Artikel. In den USA die absolute Zahl nennen. In Italien dann wieder die Prozentzahl. Wenn wir die Prozentzahlen vergleichen siehts anders aus: 745 Tote unter 50 bis 6. April in Italien (von damals ca. 17'000 Toten) sind 4,38 % aller Covid-Toten. In den USA sind die 759 Tote unter 50 (von damals ca. 10'000 Toten) sind also ca. 7,59 % aller Covid-Toten, die unter 50 sind. Hier eine Signifikanz herauszulesen ist sicher fehl am Platz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PhilippS 09.04.2020 17:09
    Highlight Highlight Wegen fehlender Krankenversicherung und/oder Job-Angst zu spät ins Krankenhaus? Nur mal so spekuliert.
    • insert_brain_here 09.04.2020 18:19
      Highlight Highlight Darauf läufts hinaus. Spürt der Europäer Krankheitssymptome meldet er sich erstmal krank, wird’s schlimmer geht er zum Arzt und wird behandelt. Die meisten Amerikaner werden nicht bezahlt wenn sie krankheitshalber fehlen und riskieren entlassen zu werden, Arztbesuche sind teuer. Also schleppt man sich zur Arbeit bis man tot zusammenbricht.
  • T13 09.04.2020 17:03
    Highlight Highlight Mal den BMI der betroffenen anschauen?
    • Alnothur 09.04.2020 21:14
      Highlight Highlight Das wäre politisch nicht korrekt.

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