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Resultate Vorwahlen USA, Bernie Sanders und Joe Biden

Wer tritt gegen Donald Trump an? So steht es um Bernie Sanders und Co. bei den Vorwahlen



Joe Biden marschiert durch. Nachdem er bereits am Super Tuesday vorlegen konnte, hat er seinen Vorsprung auf Bernie Sanders am 10. März nochmals vergrössert. Gestern haben die Amerikaner in sechs Staaten einen demokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl gewählt.

Michael Bloomberg und Elizabeth Warren hatten sich bereits nach Bekanntwerden der Resultate am Super Tuesday von ihren Kandidaturen zurückgezogen.

Nächste Woche erhält Sanders nochmals die Chance, den Rückstand auf Biden wett zu machen – sofern er bis dann noch im Rennen ist. Nach der erneuten Niederlage hat er geschwiegen und der Druck auf ihn wächst.

Am 17. März stimmen die US-Demokraten in Arizona, Florida, Illinois und Ohio über die Nominierung der demokratischen Partei ab. Es geht insgesamt um 577 Delegierte.

Zwischenstand:

US-Vorwahlen 2020 Bernie Sanders gegen Joe Biden, Stand: 17. Mörz

* 18 Staaten sind bisher vollständig ausgezählt, aus sechs weiteren Bundesstaaten gibt es Zwischenergebnisse. Bild: watson

Noch sind nicht alle Delegiertenstimmen ausgezählt, um die es am Super Tuesday ging. Klar ist jedoch: Joe Biden gilt als Sieger und wird die Spitze bis am 10. März gegenüber Bernie Sanders halten können.

Vergangene Wahlen:

US-Vorwahlen 2020 Bernie Sanders gegen Joe Biden, Stand: 17. Mörz

* 18 Staaten sind bisher vollständig ausgezählt, aus sechs weiteren Bundesstaaten gibt es Zwischenergebnisse (dunkelgrau). Bild: watson

10. März:

Nur eine Woche nach dem Super Tuesday muss Bernie Sanders die nächste Schlappe gegen Joe Biden einstecken. Die Resultate sind zwar noch nicht endgültig, trotzdem sieht es danach aus, als würde Biden weiter vorlegen.

Die Auslandsamerikaner konnten ebenfalls bis heute wählen. Auf Grund der hohen Wahlbeteiligung liessen sie aber verlauten, dass sie die Resultate erst etwa am 23. März kommunizieren können.

3. März: Super Tuesday

Der Sieger am Super Tuesday heisst Joe Biden. Der ehemalige Vizepräsident unter Barack Obama konnte überraschende Siege feiern. Bernie Sanders holte am zweitmeisten Delegiertenstimmen und bleibt damit an Biden dran. Michael Bloomberg und Elizabeth Warren sind hingegen abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Beide haben ihre Kandidatur mittlerweile beendet.

Den grössten Sieg feiert Biden in Texas und in North Carolina. Hier werden 228 beziehungsweise 110 Delegiertenstimmen verteilt. Bernie Sanders konnte sich dafür Kalifornien sichern, das über 415 Delegierte verfügt.

In vier Bundesstaaten (Colorado, Kalifornien, Tennessee und Utah) sind Stand jetzt (Montag, 10:40 Uhr) noch nicht alle Delegiertenstimmen vergeben. Diese werden nachgereicht, sobald sie publiziert sind.

29. Februar:

In South Carolina konnte Joe Biden zu den beiden Spitzenkandidaten aufschliessen. Er gewann mit über der Hälfte aller Stimmen 35 Delegierte. Weiter konnte sich Bernie Sanders mit knapp 20 Prozent der Stimmen noch 13 Delegiertenstimmen für sich gewinnen und die Spitze behaupten.

Nach den Ergebnissen aus South Carolina haben Pete Buttigieg und Amy Klobuchar das Ende ihrer Kampagne erklärt. Es verblieben Bernie Sanders, Joe Biden, Elizabeth Warren und Michael Bloomberg.

22. Februar:

Bernie Sanders gewann in Nevada. Er konnte 24 der 36 Stimmen für sich einholen und übernahm die Führung vor Pete Buttigieg.

11. Februar:

In New Hapshire lieferten sich Pete Buttigieg und Bernie Sanders ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide konnten neun Delegiertenstimmen für sich gewinnen.

3. Februar:

In Iowa konnte sich Pete Buttigieg 13 Delegiertenstimmen sichern, also eine Stimme mehr als Bernie Sanders. Auch Elizabeth Warren und Joe Biden konnten 8 beziehungsweise 6 Stimmen sammeln.

Anstehende Wahlen:

14. März:

17. März:

24. März:

29. März:

4. April:

7. April:

28. April:

2. Mai:

5. Mai:

12. Mai:

19. Mai:

2. Juni:

6. Juni:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Grötzu 17.03.2020 21:31
    Highlight Highlight Was solls. Es ist auf jeden Fall wieder ein Ami
  • Ogden 09.03.2020 19:30
    Highlight Highlight Jetzt könnten die Demokraten eigentlich einen cleveren Schachzug machen: Ein Zweierticket!!
    Joe Biden als Präsident, Bernie Sanders als Vize.
    Und Dank den Geldern von Mike Bloomberg ab sofort in den Wahlkampf gegen Trump einsteigen.
    Das kann natürlich nur gehen, wenn die drei Herren ihren Ehrgeiz und ihr Ego dem Erreichen des Ziels (Trump zu besiegen) unterordnen würden.

  • leed 06.03.2020 17:05
    Highlight Highlight Ach ihr Amis... machets doch eifach mal anders, wählet de Sanders
  • Roland Strauss 01.03.2020 22:48
    Highlight Highlight Spielt eh keine Rolle. Gegen das Schwergewicht Trump sind das alles Pappnasen.
    • Garfield91 09.03.2020 11:36
      Highlight Highlight Gegen die schwergewichtige Pappnase Trump sind das alles bessere Optionen.
  • alessandro 01.03.2020 22:27
    Highlight Highlight Biden ist stark bei den ü45 und vor allem bei den ü65. Bernie räumt bei den u45 ab. Der durchschnittliche Souverän in South Carolina war sehr alt bei wenigen Jungen. Entsprechend hat Biden abgeräumt.
    Bimän gespannt wie sich Bloomberg bez. ST hält, eine Klatsche würd ich ihm gönnen!
  • Bert der Geologe 01.03.2020 19:58
    Highlight Highlight Tolle Wahl, wenn die Amis dann noch zwischen altem Knochen und verlogenem Altsack wählen können.
  • Certificate Of Vaccination ID 13.02.2020 09:12
    Highlight Highlight
    Wer tritt gegen Donald Trump an?

    Die Korruption!
    • Fichtenknick 01.03.2020 20:45
      Highlight Highlight Trump IST die Korruption.
    • Wiedergabe 01.03.2020 21:34
      Highlight Highlight Was, nach Scaramucci, Cohen oder Bolton wieder ein langjähriger Verbündeter von Trump der sich nun plötzlich gegen ihn stellt?
      Wie das?
    • Roland Strauss 01.03.2020 22:54
      Highlight Highlight @Fichtenknick. Wo genau ist Trump korrupt? Obama, Clinton und viele andere sind im Amt reicher geworden. Trumps Vermögen dagegen hat abgenommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 12.02.2020 11:45
    Highlight Highlight Amy Klobuchar ist die Frau, die das richtige Programm hat. Sie kann moderate und progressive demokratische Wähler ansprechen. Sie kann die Unabhängigen ansprechen. Sie kann die Latinos und die farbigen Wähler ansprechen. Sie ist die die Frau, die Trump aus dem Weissen Haus jagen kann. Ich hoffe, sie schafft die demokratische Kandidatur. Der Rest ist dann schon fast Formsache.
    • BöserOnkel 24.02.2020 13:37
      Highlight Highlight Sie könnte, tut sie aber nicht... Klobuchar muss in South Carolina mindestens unter die ersten drei, eher unter die ersten zwei kommen, sonst ist ihre Kandidatur bereits am Ende. Bei Biden ist es genau das gleiche. Beide haben bereits Mühe, das nötige Geld zu sammeln, um an der Spitze mitzuhalten. South Carolina ist daher für beide mindestens vorentscheidend.
      Ich wage die Prognose, dass Fr. Klobuchard nach dem Super Thuesday oder spätestens nach dem 10. März aufgibt.
  • Pana 11.02.2020 13:14
    Highlight Highlight Das Wahlsystem in den USA ist sowas von veraltet und absurd.. New York stimmt Ende April ab, New Jersey im Juni? 4 Monate nachdem die Wahlen begonnen haben!
    • Bert der Geologe 11.02.2020 15:56
      Highlight Highlight @Pana: Es wird mir immer mehr bewusst, wie gut das Schweizer System ist. Für die Medien langweilig, aber enorm stabil. Man denke nur an die Krisen in den USA (Dauerwahlkampfshow), Deutschland (Dauerselbstzerstörung) oder gar Italien (Dauerdrama). Keine konstruktive Zusammenarbeit, nur noch Machtstreben, Machterhalt und Machtausbau. Bei unserem System muss man sich immer wieder zusammenraufen, sonst erreicht man nichts und Macht schon gar nicht.
    • Toerpe Zwerg 01.03.2020 21:55
      Highlight Highlight Aus Wiki: "Die Primary (Vorwahl) ist ein parteiinternes Verfahren der großen Parteien in den Vereinigten Staaten, um innerhalb einer Partei die Kandidaten für öffentliche Ämter aufzustellen. Das Verfahren wurde eingeführt, um die demokratische Transparenz innerhalb der Parteien zu fördern."

      Das ist kein "amerikanisches Wahlsystem".
    • Juliet Bravo 01.03.2020 22:34
      Highlight Highlight Es ist eine parteiinterne Wahl. Bei uns kann auch jede Partei selber das Prozedere einer internen Wahl bestimmen. Bei der SVP ist das z.B. nicht mal demokratisch.
  • Daniel* 11.02.2020 12:15
    Highlight Highlight Habt ihr Andrew Yang vergessen?
    • Do not lie to mE 11.02.2020 13:58
      Highlight Highlight Beim McIntyre-Shaheen 100 club event Andrew Yang einer der letzten im Zwischenstand erhält Standing Ovations beim Abgang:
      Play Icon


      Pete der führender “BOO/Wall Street Pete” (ab Min 6:10) und ein peinlicher Abgang
      Play Icon


      "Media Blackout" auch bei uns "that is ok we don't need them" The DNC's biggest mistake is letting Yang talk to a room full of the other candidates voters. That entire building has been Yanged.
      Yang Gang
    • crik 24.02.2020 14:49
      Highlight Highlight @Daniel*: Yang hat seine Kandidatur am Abend der Wahl in New Hampshire zurückgezogen.
    • luegeLose 01.03.2020 22:59
      Highlight Highlight Schade. Die Zeit war wohl noch nicht reif für ihn. Wobei ich frage mich, ob die Amis bereit wären einen schwulen Präsidenten zu akzeptieren, der Sprung wäre gross, sie würden eine weibliche Präsidentin überspringen.

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