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19.02.2018, Mecklenburg-Vorpommern, Tribsees: Bagger stehen bereit zum Rueckbau des Strassendammes an dem zerstoerten Teilstueck der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Ruegen). Seit September versinkt die A 20-Fahrbahn auf knapp 100 Meter Laenge im moorigen Untergrund. Was genau im Boden das Desaster verursacht hat, ist noch immer ungeklaert. (Luftaufnahme mit einer Drohne) (KEYSTONE/DPA/Stefan Sauer)

Bagger stehen am Montag bereit zum Rückbau des Strassendammes an dem zerstörten Teilstück der Autobahn 20 beim deutschen Tribsees. Bild: DPA

Hoppla, diese deutsche Autobahn hat ein Problem – was für eines, weiss niemand genau



Die deutsche Ostseeautobahn 20 ist seit Anfang Februar kurz  bei Tribsees auf ganzer Breite bis zu fünf Meter tief eingebrochen. Nachdem die Fahrbahn Richtung Rostock bereits im Oktober 2017 abgesackt war, folgte nun die Gegenfahrbahn in Richtung Stettin.

Am Montag haben die Vorbereitungen zum Abriss der Fahrbahn begonnen. Ein Bagger habe mit dem Rückbau des Strassendammes begonnen, gleichzeitig würden alle Schutzplanken abmontiert, teilte das deutsche Verkehrsministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Montag mit.

19.02.2018, Mecklenburg-Vorpommern, Tribsees: Bagger stehen bereit zum Rueckbau des Strassendammes an dem zerstoerten Teilstueck der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Ruegen). Seit September versinkt die A 20-Fahrbahn auf knapp 100 Meter Laenge im moorigen Untergrund. Was genau im Boden das Desaster verursacht hat, ist noch immer ungeklaert. (Luftaufnahme mit einer Drohne) (KEYSTONE/DPA/Stefan Sauer)

Was genau im moorigen Boden das Desaster verursacht hat, ist noch immer ungeklärt. (Bild vom 19. Februar 2018) Bild: DPA

Bislang sind knapp hundert Meter eines Damms weggebrochen, der zu einer Brücke führt. Die Autobahn ist seit vergangenem Oktober in diesem Abschnitt komplett gesperrt. Der Verkehr wird durch die benachbarten Dörfer umgeleitet. Was genau im moorigen Boden das Desaster verursacht hat, ist noch immer ungeklärt.

19.02.2018, Mecklenburg-Vorpommern, Tribsees: Bagger stehen bereit zum Rueckbau des Strassendammes an dem zerstoerten Teilstueck der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Ruegen). Seit September versinkt die A 20-Fahrbahn auf knapp 100 Meter Laenge im moorigen Untergrund. Was genau im Boden das Desaster verursacht hat, ist noch immer ungeklaert. (Luftaufnahme mit einer Drohne) (KEYSTONE/DPA/Stefan Sauer)

Bislang sind knapp hundert Meter eines Damms weggebrochen, der zu einer Brücke führt. (Bild vom 19. Februar 2018) Bild: DPA

Der Damm wurde auf einer Torflinse gebaut. Unter anderem um die Strömung des so genannten Fliesmoors zu erhalten, wurde der Untergrund nicht verdichtet. Stattdessen wurden westlich und östlich der Brücke über einen kleinen Fluss 80'000 damals neuartige Trockenmörtelsäulen bis zu 20 Meter tief ins Moor getrieben, um dem Damm einen festen Grund zu geben. Warum diese Gründung nicht hielt, steht noch nicht fest.

epa06525015 A general view of the damaged highway A20 (Luebeck-Stettin) which has been completely closed in Tribsees, Germany, 14 February 2018. Media report that the transport ministry of Mecklenburg-Western Pomerania confirmed that the hole had grown from 40 meters to around 95 meters in length over the past four months. The roadway close to Germany's northern coast sunk several meters at the end of September 2017. Meanwhile the entire road had to be closed in both directions.  EPA/DANNY GOHLKE

Die Autobahn ist seit vergangenem Oktober in diesem Abschnitt komplett gesperrt. (Bild vom 14. Februar 2018) Bild: EPA/EPA

Die Reparatur des weggebrochenen Teilstücks der A20 bezahle der Bund,  heisst es beim Verkehrsministeriums im deutschen Schwerin. Ursprüngliche Baufirmen in Regress zu nehmen, ist nach Ansicht des Ministeriums aussichtslos, die Fristen seien verstrichen. Falls das ausstehende Gutachten Planungs- oder Baumängel ans Licht bringt, will das Ministerium dennoch prüfen, ob sich daraus Ansprüche ableiten lassen. (whr/afp)

Häuser in Florida in einem Erdloch versunken

Video: srf

Hoppla, hier war mal eine Strasse …

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Hoppla, hier war mal eine Strasse …
quelle: ap/kyodo news
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