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epa08229955 Police investigators enter Midnight shisha bar after two shootings in Hanau, Germany, 20 February 2020. At least nine people were killed in two shootings at shisha bars in Hanau, police say. The perpetrator along with his alleged mother's body were also found dead later at his home.  EPA/ARMANDO BABANI

Die Polizei untersucht Spuren an einem der Tatorte in Hanau. Bild: EPA

Experte über Hanau-Terror: «Täter werden in Foren als Helden gefeiert»

Lisa Neumann / watson.de



Nach dem Anschlag auf zwei Shisha-Bars und einen Kiosk in Hanau am Mittwochabend sind das Entsetzen und die Trauer gross. Wieder mal, muss man sagen, denn es ist keineswegs der erste Anschlag mit rechtsextremem, rassistischen Hintergrund. Dass dieser besteht, wurde schnell aus dem Bekennerschreiben des Täters ersichtlich.

Nach den NSU-Morden, den Attentaten von München und Halle, dem Mord an Walter Lübcke und nun dem Anschlag in Hanau sind viele ratlos. Was kann die Gesellschaft tun? Was müssen die Behörden besser machen? Und wie geht man mit dem Problem insgesamt um?

Watson hat mit dem Politikwissenschaftler Jan Rathje gesprochen. Er ist Experte für Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus – und sieht eine Verbindung zwischen den Tätern von Christchurch, von Halle und jetzt Hanau.

watons: Herr Rathje, was wissen wir über das Motiv des Täters?

Jan Rathje: In verschiedenen Dokumenten, die der mutmassliche Täter geschrieben hat, wird ein rechtsextremes Weltbild mit grossen Anteilen von Verschwörungstheorien deutlich. Offenbar glaubt er, sich gegen deren Machenschaften durchsetzen zu müssen.

Was meinen Sie mit Machenschaften?

Es deutet darauf hin, dass er ein Anhänger der rechtsextremen Verschwörungserzählung des «Grossen Austauschs» war, also glaubte, die Weissen würden ausgelöscht.

«In den Dokumenten und Manifesten der Täter sind Parallelen zu entdecken»

Welche Rolle spielen rechtsextreme Netzwerke?

Eine grosse. Viele Menschen radikalisieren sich online. Dort wird Wissen zusammengetragen und geformt. Das zeigt sich auf einer internationalen Ebene und ist kein rein deutsches Phänomen.

Was verbindet die Attentate Christchurch, Halle und Hanau miteinander?

Die Täter haben vorher online gehandelt. Sie alle suchen Anschluss und Bestätigung. In den Dokumenten und Manifesten der Täter sind Parallelen zu entdecken.

Jan Rathje

Bild: facebook.com/watch/MedienindieSchule/

Zur Person

Jan Rathje ist Politikwissenschaftler. Er studierte in Potsdam und Greifswald mit den Schwerpunkten Rechtsextremismus und Politische Theorie.

Von 2013 bis 2014 war er in der mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus tätig. In dieser Funktion leitete er Workshops für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Jugendliche im Bereich Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.

Seit 2015 leitet er das Projekt «No World Order – Handeln gegen Verschwörungsideologien» der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Sie haben es schon angesprochen: Werden die Verschwörungstheorien durch die Online-Netzwerke bestärkt?

Ja, ein ganz klares Ja. In den Foren, Boards und Messengern zirkulieren viele, auch nebeneinander. Und die Täter suchen sich dann auch immer die, die sie selbst unterstützen.

Wie ist das Motiv?

Das kann man genau noch nicht sagen. Aber die Dokumente sind stark rassistisch geprägt.

Offenbar sind einige Kurden unter den Opfern. Hat sich der mutmassliche Täter explizit diese Gruppierung herausgesucht?

Das kann durchaus auch Zufall sein. Aber wahrscheinlich ist, dass er gezielt die Shisha-Bars ausgesucht hat. Dort findet er in seinen Augen die «richtigen» Menschen.

«Das erklärte Ziel der Personen ist, Nachahmer anzuregen»

Es ist nicht der erste Angriff dieser Art in Deutschland. Haben wir ein neues Konfliktpotenzial erreicht?

Seit 2018 sehen wir eine Welle von rechtsextremistischen Taten. Seit 2019 nimmt die Online-Radikalisierung zu.

Also müssen wir davon ausgehen, dass sich die Taten in Zukunft häufen?

Das kann man zumindest nicht ausschliessen. Die Menschen werden in den Foren als Helden gefeiert. Das erklärte Ziel der Personen ist, Nachahmer anzuregen. Die Videos, Manifeste und Pamphlete zielen genau auf diese Provokation ab.

Was können die Behörden aus dem Vorfall für die Zukunft lernen?

Dass Rechtsextremismus ernst genommen werden muss und oberste Priorität haben sollte. Der Repressionsdruck muss erhöht werden.

Was hat Ihrer Meinung nach gerade Priorität?

Extremismus im Allgemeinen. Jedoch wird in einigen Parteien gegen jede Form des Extremismus gekämpft. Dadurch wird die reelle Bedrohungslage durch den Rechtsextremismus relativiert.

«Es sieht so aus, als ob Rechtsextreme nicht viel zu fürchten haben»

Was fordern Sie?

Es muss ein Umdenken stattfinden. Dass Angreifer nicht immer zu einer Organisation gehören und anders herum, dass allein handelnde Personen nicht immer Einzeltäter sind, sondern sich über Netzwerke austauschen.

German president Frank-Walter Steinmeier holds a speech in front of thousands on the market placduring a mourning for the victims of the shooting in Hanau, Germany, Thursday, Feb. 20, 2020. A 43-year-old German man shot and killed nine people at several locations in a Frankfurt suburb overnight in attacks that appear to have been motivated by far-right beliefs, officials said Thursday. (AP Photo/Martin Meissner)

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht bei einer Trauerfeier auf dem Marktplatz von hanau. Bild: AP

Was können wir als Gesellschaft daraus lernen?

Dass so etwas jederzeit passieren kann. Und dass wir Solidarität zeigen sollen – auch mit potenziellen Opfern.

Warum ist es so wichtig, solidarisch sein?

Damit die Ereignisse nicht einfach nur hingenommen werden und die Angst Betroffener ernst genommen wird. Im Moment scheint dies nicht der Fall zu sein.

Wie meinen Sie das?

Eine hohe Anzahl von Rechtsextremen ist auf der Flucht, oder untergetaucht sind. Es sieht so aus, als ob diese Menschen nicht viel zu fürchten haben. Der Repressionsdruck auf das rechtsextreme Milieu ist zu gering.

Was fordern Sie noch?

Unter anderem müssen auch Menschen geschützt werden, die sich für eine multikulturelle Gesellschaft einsetzen. Bestes Beispiel ist Walter Lübcke.

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Terror in Hanau: 11 Tote durch Schüsse in deutscher Stadt

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    Alle Leser-Kommentare
  • So oder so 21.02.2020 11:06
    Highlight Highlight Rechtsextreme Verschwörungs Theorien - das Dümmste was man so findet im WWW . Und doch fahren viele darauf ab, kenne einen 2 facher Vater, früher gerne an Antikriegsdemos und Anthroposophisch auch gerne Buddhistisch und bisschen Esoterisch unterwegs …… der kommt mir schon einige male mit so Verschwörungen - er glaubt das es Deutschland nicht gibt und ist dabei sehr überzeugend und überall die USA/CIA usw... seine Überzeugung hat er von Ganser/KenFM/Rubikon/Compact/Kopp-Verlag und die ganzen Querfront Pseudomedien. Alles andere ist Propaganda und darf keinesfalls Geglaubt werden.
    • So oder so 21.02.2020 11:47
      Highlight Highlight Mir geht es auch nicht darum ob Rubikon oder KenFM jetzt Rechts oder Links sind, was gar keine Rolle Spielt das Ziel ist das gleiche. Die Menschen binden und in ihrer Verunsicherung abholen. Durch die Verunsicherung und denn angebotenen sicheren Hafen entstehen Ideologische Meinungen die kaum noch was anderes zulassen. Als wir gegen denn Irak Krieg auf die Strasse sind - brauchten wir dazu keine Querfront Medien. Sondern Nüchterne und von Ideologie Freie Journalistische Arbeit. Und das wird in denn Dreck gezogen von diesen Querfront Medien. Ideologische Ansichten werden gestärkt.
  • DocShi 21.02.2020 06:15
    Highlight Highlight Nun, helfen würde es meiner Meinung nach wenn man den oder die Täter nicht nennen würde. Und auch sonst die Opfer bei der Berichterstattung in den Vordergrund stellt.
    Indem man dauernd Berichte über den Täter liest, bekommen diese genau die Aufmerksamkeit die sie sich gewünscht heben. Auch wenn Sie selbst naturlich dann tot sind. Dies ruft Nachahmer auf den Plan. Denn Sie werden in Foren zu Ikonen stilisiert.
    Dieses Phanomen ist schon lange bekannt. Charles Manson etc.
    Aber gelernt wird nichts draus.
  • jaguar1234 21.02.2020 05:55
    Highlight Highlight Das Internet ist nur ein Abbild der Gesellschaft. Der Stammtisch rutscht in die Foren und Kommentarzeilen der Zeitungen. Man kann nun plötzlich erfassen, was die Gesellschaft denkt.
    • @schurt3r 21.02.2020 09:07
      Highlight Highlight Hier sollten wir differenzieren.

      Fakt ist, dass sich die meisten Leute nicht in öffentlichen Online-Foren äussern.

      Es gibt eine lautstarke Minderheit, die bei Facebook und Co. den Ton angibt.

      Und es gibt eine schweigende Mehrheit, was allerdings nicht wirklich beruhigend ist, oder?
  • Las Palmas 21.02.2020 04:05
    Highlight Highlight Ich habe sein Manifest sehr genau gelesen. Definitiv ein massives psychisches Problem vorhanden!

    Er war ja felsenfest davon überzeugt, seit seiner Geburt von Geheimdiensten überwacht und gesteuert zu werden. Und dass seine Gedanken verwendet werden um Weltgeschichte zu schreiben (zb. „America first“ oder Fussballkarrieren, Kriegsstrategien usw..)

    Er hat seinen Verdacht auf Überwachung auch mehrmals bei den Behörden angezeigt, ohne das da gross jemand reagiert hat.
  • Scarrus 21.02.2020 02:22
    Highlight Highlight Die Opfer stammten aus Bulgarien, Bosnien, Polen, Rumänien und aus der Türkei.
    Das Attentat richtete sich also nicht hauptsächlich gegen Türken, da sind auch viele Opfer aus Osteuropa.
    • Der Buchstabe I 21.02.2020 10:37
      Highlight Highlight Und das macht es jetzt weniger schlimm, oder wie?
    • Scarrus 21.02.2020 12:46
      Highlight Highlight Nein, die Berichterstattung könnte ein bisschen besser sein. Es war eben eben keine gegen den Islam/Türken gerichtete Tat, es war reine Fremdenfeindlichkeit.
  • Roman h 21.02.2020 01:38
    Highlight Highlight Genau solche Ereignisse sprechen doch für eine stärkere Überwachung.
    Nun muss man aber sagen, dass vor allem links eben gegen so eine Überwachung ist.
    Extrem egal ob politisch oder Religion ist nun mal schlecht und solche sollen stärker überwacht werden.
    Will man so etwas in Zukunft verhindern, muss man Freiheit aufgeben.
    Alle mit extremen Neigungen wegsperren und ja ich weiss es klingt hart.
    Es gibt nun mal jetzt keine Mittel so etwas zu verhindern.
  • überflüssig 20.02.2020 23:57
    Highlight Highlight wenn vermehrt ausländermobbing als normal angesehen wird, wir als gesellschaft immer weniger solidarisch und offen empfinden, uns langsam aber stetig an lügen und hetze gewöhnen - dann können auch das gründe für steigenden extremismus sein.
  • Macke 20.02.2020 23:42
    Highlight Highlight Aus den USA weiss man, dass ca. 98% dieser Anschläge von Tätern verübt werden, die zu einem früheren Zeitpunkt wegen häuslicher Gewalt polizeilich aufgefallen sind (Stalking, Vergewaltigung, Körperverletzung von Familienangehörigen...). Durch eine stärkere Überwachung dieser Männer könnten solche Absichten früher erkannt und evt. verhindert werden.
    • Locutus70 21.02.2020 01:59
      Highlight Highlight @Macke - Irgendwie passen die Leute weniger auf. Zum einen natürlich der Staat durch Behörden usw. - zum anderen aber natürlich auch die Bürger untereinander.
      In der dt. Presse schreiben sie das er dieses Manifest samt Anschreiben an den Generalbundesanwalt geschickt hat. Da hat dann anscheinend auch niemand aufgepasst.
      Und bei den ganzen Terroranschlägen, Attentaten usw. der letzen Jahre war es fast immer so: Bei der Polizei und/oder einer Behörde und/oder Freundeskreis war so ein Täter extrem auffällig - passiert ist jedoch nix.
    • Las Palmas 21.02.2020 04:09
      Highlight Highlight Ich habe selber in einer psychiatrischen Einrichtung gearbeitet. Solche Fälle gibt es am Laufmeter... Personen, die sich massiv von fremden Mächten gesteuert und überwacht fühlen und dann ständig alles mögliche an diverse Behörden senden.

      -> Solange die Person nicht entmündigt ist und/oder eine Selbstgefährdung vorliegt, passiert da kaum etwas. Ich hätte nie geglaubt wieviele solcher Leute „frei“ herumlaufen!
  • Alteresel 20.02.2020 22:38
    Highlight Highlight Wir bewegen uns quasi auf einem extremen Grat, auf Messers Schneide. Wollen wir jederzeit wissen, wer was im Netz verbreitet oder liest, dann brauchen wir eine Überwachung wie in China. Wollen wir das nicht, dann werden wir immer wieder solche Fälle haben. Sie sind auch ein Teil des Preises für unsere Freiheit. Was wir aber mit Bestimmtheit können, ist an einer solidarischeren Welt arbeiten, uns gegen jeden Extremismus von rechts und links wehren. Das fordert uns alle - und ist auch ein Teil des Preises für unsere Freiheit.
    • Silent_Revolution 20.02.2020 23:24
      Highlight Highlight Ich frage mich wirklich, was genau in den Köpfen der selbsternannten politischen Mitte verkehrt läuft.

      Wie kaputt muss man eigentlich sein, um nach wiederholten Terroranschlägen von Rechtsradikalen gegen links Aussen vorgehen zu wollen?

      Das ergibt so viel Sinn wie wenn man sich nach religiös motivierten Gewalttaten gegen Atheisten zur Wehr setzen will.

      Nenne mir eine vergleichbare aktuelle Tat auf linker Seite, ohne die RAF aus der Versenkung zu holen.
    • ninolino 20.02.2020 23:45
      Highlight Highlight "... Jedoch wird in einigen Parteien gegen jede Form des Extremismus gekämpft. Dadurch wird die reelle Bedrohungslage durch den Rechtsextremismus relativiert."

      Ist das so schwer zu verstehen?
    • Locutus70 21.02.2020 13:40
      Highlight Highlight @ninolino - Für mich ist diese Aussage an sich eine Relativierung. Mord bleibt Mord - egal aus welcher politischen oder religiösen Gesinnung er verübt wird.
  • Dong 20.02.2020 22:24
    Highlight Highlight Da will der Experte m. E. zu sehr seine Story bestätigen. Der Täter hat ja seine eigene Mutter noch umgebracht, und seine Paranoia scheint pathologisch. Es ist klar, dass rechtsextreme Echokammern einem solchen Täter die Ideologie zum Morden vermitteln, und da kann man nicht vorsichtig genug sein, ich sehe den Täter aber nicht unbedingt als Mitglied der Neonazi-Szene.
    • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 21.02.2020 05:46
      Highlight Highlight Sehe ich ihn auch nicht, doch er wurde instrumentalisiert von diesen „gut bürgerlichen“ Parteien wie AFD, FPÖ, SVP und Front National. Und das sollte uns zu denken geben!
    • Max Dick 21.02.2020 07:14
      Highlight Highlight Hinterm Mond: Diesen Parteien die Schuld zu geben, ist in etwa so billig wie für jedes von Ausländern verübte Verbrechen der SP und den Grünen die Schuld zu geben.
    • Saraina 21.02.2020 08:39
      Highlight Highlight Er hat seine demente, pflegebedürftige Mutter umgebracht, was keineswegs gegen klare Überlegung spricht. Schliesslich fühlte er sich für sie verantwortlich.

      Max Dick: es liegen Welten! zwischen linken, grünen und konservativen Parteien und der AfD, Pegida und der neuen Rechten von Bannon bis Höcke und Gauweiler.
  • Max Dick 20.02.2020 22:23
    Highlight Highlight Dieser Experte hätte auch gleich sagen können, dass er keine Lösungsvorschläge hat. Leute schützen wie Lübcke - dann kann man jeden zweiten Lokalpolitiker unter Polizeischutz stellen. Solidarität ist ein schöner Trost, wird aber künftige Täter kaum abschrecken.

    Eine bessere "Internetpolizei" und möglichst geringe Berichterstattung über die Täter wären wohl noch das geeignetste Mittel. Wäre der geistige Vorläufer all dieser damals im 2011 in Norwegen erschossen worden und hätte nicht noch vor Gericht für sein Manifest werben können - ev hätte es den einen oder anderen Anschlag nicht gegeben.
  • FaLa02 20.02.2020 22:21
    Highlight Highlight Liest man die Beiträge aus deutschen Foren, stellt man fest, dass sich viele ironisch bedanken oder beschweren, für/über die Migranten.......

    Tja.... Man könnte auch die Rechtsextremisten ausschaffen......
  • Randalf 20.02.2020 22:10
    Highlight Highlight
    Exremisten sind, wie es der Name schon sagt, extrem.
    Deshalb sollten auch die Strafen so ausfallen.

    Also eine Strafe sollte wieder eine Strafe sein und keine Entschuldigungen geltend gemacht werden können.
    Opfer sind Opfer und Täter sind Täter, fertig.
    So sollten sie auch behandelt werden.
    • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 21.02.2020 05:48
      Highlight Highlight Er war kein Extremist, er war „gut bürgerlich“.
  • Provinzprinz 20.02.2020 21:56
    Highlight Highlight Gewissen Leuten sollte man einfach das Internet wegnehmen...
    • Walter Hechtler 20.02.2020 22:38
      Highlight Highlight Das waere dann China Kommunismus. Ich liebe meine Freiheit.
    • Garp 20.02.2020 23:42
      Highlight Highlight Und wie willst Du das machen? Ein Gesinnungstest für die ganze Bevölkerung? Und wer gerade bestimmt/regiert, der legt fest welche Gesinnung ok ist?

      Das klingt ziemlich faschistoid.
    • Kruk 21.02.2020 04:07
      Highlight Highlight Gewisse Seiten sollten gesperrt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alpaka 8 20.02.2020 21:55
    Highlight Highlight Der Täter wird nicht nur in Foren gefeiert. Ähnliches zeigt sich z.B. auch in den Leserkommentaren bei Blick. Und das werden wohl noch die harmloseren Kommentare sein, weil der Rest sogar dem Blick zu krass ist zum Veröffentlichen.
    Echt bedenklich, wie man es feiern kann, dass Menschen ermordet werden. :-(
    • Die_andere_Perspektive 21.02.2020 06:16
      Highlight Highlight Bedenklich ist etwas sehr milde ausgedrückt... Es ist einfach nur krank!
    • Saraina 21.02.2020 08:41
      Highlight Highlight Echt bedenklich, dass hiesige Medien vom Blick bis zum Tagesanzeiger solchen Kommentaren Platz bieten.
  • stevemosi 20.02.2020 21:29
    Highlight Highlight Ich habe das Manifest gelesen. Meiner Meinung nach hätte der schon längst von einem Psychologen angeschaut werden müssen. Hohe Intelligenz gepaart mit Geisteskrankheit und gefüttert mit DeepNet Verschwörungstheorien. Keine gute Mischung...
  • Aladdin 20.02.2020 21:28
    Highlight Highlight Die Kommentare sind zum Teil haarsträubend.
    Auf „nau.ch“ nimmt gefühlt mehr als die Hälfte der Kommentarschreiber den Attentäter in Schutz und gibt die Schuld den Politikern, insbesondere Frau Merkel.
    • Garp 20.02.2020 23:46
      Highlight Highlight Rechtsextreme sind in den Kommentarspalten immer gut vertreten.
  • Der Buchstabe I 20.02.2020 21:23
    Highlight Highlight Einfach nur pervers.
  • Paradiddle 20.02.2020 21:13
    Highlight Highlight Eine bedenkliche Entwicklung, gegen die mit aller Macht vorgegangen werden muss. Ich finde es auch traurig und sinnbildlich, dass 20min.ch bei Themen dieser Art jeweils die Kommentarfunktion sperrt, um der Wahrheit über die Gesinnung vieler ihrer Leser*innen nicht ins Gesicht blicken zu müssen...
    • DerRaucher 20.02.2020 23:55
      Highlight Highlight Und Blick schaltet sie jedes mal fröhlich auf. Eine Schande was da heute wieder unter den Artikeln stand und auch fröhlich geliked wurde
  • banda69 20.02.2020 21:09
    Highlight Highlight ... und in in der Schweiz haben wir eine staatstragende Partei, die rechtsextremes Gedankengut verharmlost und begünstigt.
  • Basti Spiesser 20.02.2020 20:44
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Posersalami 20.02.2020 20:44
    Highlight Highlight Fein, dann kann man ja jetzt in aller Ruhe damit anfangen, Rechtsradikale (wer so eine Tat feiert, ist radikal) festzusetzen. Ich will nicht unter solchen Spinnern leben!

  • Glücksbringer 20.02.2020 20:36
    Highlight Highlight Für mich sind diese Mörder -von welcher Ideologie oder Religion auch immer- Schweinekot und diejenige, die sie feiern auch.
  • Jason84 20.02.2020 20:34
    Highlight Highlight Und wie wird er in den Medien, auch ARD und ZDF, bezeichnet?
    Als Einzeltäter, psychisch krank, gestört und Schütze.
    Jedoch nicht als das was er ist. Ein Rechtsradikaler Terrorist, der sich online mit anderen radikalisiert hat. Der klar rassistisch handelte und von Frendenhass geprägt ist.
    Schade, nix begriffen.
    • Garp 21.02.2020 00:00
      Highlight Highlight Geht es dir nun darum gegen öffentlich, rechtliche Medien zu schiessen?

      Manchmal melden sich auch gerade Rechtsextreme unter falscher Vorgabe von Motiven, bei solchen Themen, die gern alle öffentlich rechtlichen Medien vernichten würden.

      Der Täter war dies alles, was die Medien erwähnten. Das schliesst ja nicht aus, dass er auch rechtsradikal war und sich übers Netz radikalisiert hat. Manche warten sachliche Fakten ab und berichten zuerst sachlich was bekannt ist, bevor sie in ein Horn tuten.
    • Jason84 21.02.2020 17:10
      Highlight Highlight Ich habe die Medien allgemein gemeint.
      Ihn als Krank hinzustellen ist kein Fakt und es relativiert seine Schuld. Genauso war er kein Einzeltäter, denn angriffe aus dieser Gemeinschaft häufen sich und sie heizen sich gegenseitig auf. Bis es zum Angriff kommt.
    • Garp 21.02.2020 17:46
      Highlight Highlight Bei dieser Tat scheint er Einzeltäter im Sinne der Justiz gewesen zu sein und in dem Sinne, dass ihm keiner bei dieser Tat geholfen hat, wie Waffen beschafft etc. . Man darf nicht alles durcheinander bringen. Zudem hat sich der ARD Terrorexperte durchaus geäussert, dass dies eine terroristische Tat war und der Problematik von Netzwerken. Man sollte sich nicht auf die ersten Meldungen beziehen, die erscheinen und danach alles vernachlässigen.
  • Kong 20.02.2020 20:32
    Highlight Highlight Der Punkt/Text mit Solidarität, Rechte auf der Flucht und zu wenig Repressionsdruck erscheint lückenhaft... auch die Frage nach Auswahl der Opfer ist merkwürdig aufgelöst.

    Auf jeden Fall einmal mehr einfach nur traurig was (schon wieder) aus der rechten Ecke geschehen ist.

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