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epa04923489 German Chancellor Angela Merkel (R) has a selfie taken with a refugee during a visit to a refugee reception centre in Berlin, Germany, 10 September 2015. Germany can deal with the arrival of hundreds of thousands of refugees without cutting social welfare benefits or raise taxes, Vice Chancellor Sigmar Gabriel said on 10 September, during a debate in parliament on next year's budget. Germany expects 800,000 asylum seekers this year, four times more than last year and more than any other country in the European Union, which is split on how to deal with the biggest refugee crisis since World War II.  EPA/BERND VON JUTRCZENKA

Angela Merkel wurde von den ankommenden Flüchtlingen (hier in Berlin) 2015 als Retterin gefeiert. Bild: EPA/DPA

Hast du's geschafft, Deutschland? Zwischenbilanz 5 Jahre nach Merkels «Wir schaffen das»

Die deutsche Bundeskanzlerin ist sich selber nicht ganz sicher, ob sie den Satz so nochmal sagen würde. Derweil sind 460'000 Flüchtlinge im Land auf Jobsuche.

Christoph Reichmuth, Berlin / schweiz am wochenende



Vermutlich wollte Angela Merkel der Bevölkerung an jenem 31. August 2015 einfach nur Mut zusprechen.

«Deutschland ist ein starkes Land. Wir haben so vieles geschafft - wir schaffen das!»

Angela Merkel

Die Kanzlerin dürfte die ikonische Bedeutung des Satzes damals nicht erahnt haben. Doch die Aussage prägte ihre Kanzlerschaft wie keine andere.

epa08631627 German Chancellor Angela Merkel during her annual press conference at Bundespressekonferenz in Berlin, Germany, 28 August 2020. The traditional media briefing usually takes place during summer time.  EPA/HENNING SCHACHT / POOL

Ob sie ihren berühmten Satz von 2015 heute nochmal sagen würde? Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015. Bild: keystone

Die Ereignisse überschlugen sich in diesem Spätsommer 2015. Auf einer österreichischen Autobahn erstickten 71 Flüchtlinge erbärmlich in einem Kühllaster. Das Bild des ertrunkenen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi ging um die Welt. In Budapest sassen Zehntausende Menschen am Bahnhof fest. Ihnen bot Merkel wenige Tage nach ihrem «Wir schaffen das»-Satz an, dass sie vorläufig nach Deutschland kommen dürfen.

Die Flüchtlingswelle erfasste das Land mit voller Wucht. Täglich überquerten Tausende die Grenzen. Am Münchner Bahnhof wurden sie mit Beifall empfangen, zeitgleich brannten in vielen Gemeinden Flüchtlingsheime nieder. Die Proteste gegen die Neuankömmlinge nahmen zu.

460'000 Flüchtlinge sind auf Jobsuche

Die AfD wandelte sich von der Anti-Euro-Partei zur Anti-Migrations-Partei - mit Erfolg. Sie sitzt inzwischen in allen 16 Bundesländern im Parlament, im Osten kommt sie auf Werte von weit über 20 Prozent. Die EU fiel beinahe auseinander. Symbolhaft standen sich die «Flüchtlingskanzlerin» Angela Merkel und der ungarische Präsident Viktor Orban gegenüber. Die eine liess Zehntausende ins Land. Der andere errichtete Stacheldraht-Zäune, um die Flüchtlinge aufzuhalten.

Und, hat Deutschland «das» geschafft? Was die Arbeitsintegration der Flüchtlinge angeht: ja. Das zumindest sagt Herbert Brücker, der am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zum Thema forscht, im «Handelsblatt»: «Zum Jahresende werden etwas weniger als die Hälfte der 2015 Zugezogenen in Arbeit sein, ohne Corona hätten wir die 50-Prozent-Marke erreicht.» Bei genauerem Hinschauen sieht die Sache nicht ganz so rosig aus: Von jenen, die in Deutschland Arbeit gefunden haben, üben 44 Prozent lediglich Hilfstätigkeiten aus. Im Juli 2020 suchten laut der Bundesagentur für Arbeit 460'000 Flüchtlinge einen Job.

Bundeskanzlerin Merkel klärt auf

Video: watson

Merkel würde das heute wohl nicht mehr so sagen

Die Nachwirkungen von 2015 sind für Deutschland auch eine finanzielle Belastung: Laut Schätzungen des Bundes summieren sich die Ausgaben für die Flüchtlingskrise seit 2016 auf 87.3 Milliarden Euro. Hinzu kommen weitere 50.7 Milliarden, welche die Bundesländer zur Versorgung der Flüchtlinge aufwenden mussten.

Und die Gesellschaft? Durch sie geht auch fünf Jahre nach «Wir schaffen das» noch immer ein Riss. Kriminelle Zugewanderte und Terroranschläge wie jenen auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 haben dafür gesorgt, dass viele Menschen den Flüchtlingen gegenüber misstrauisch sind und das Vertrauen in die Regierung verloren haben. «Was fortbesteht, ist eine Teilung der Gesellschaft in jene, die den Weg von 2015 für grundsätzlich falsch halten, und jene, die ihn bei aller Kritik verteidigen», sagte der Ex-Innenminister Thomas de Maizière kürzlich in einem Interview.

Doch die Flüchtlingskrise ist längst nicht mehr das dominierende Thema in Deutschland. Der Druck hat spürbar nachgelassen, auch durch Schliessung der sogenannten Balkan-Route und dank des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommens. Im letzten Jahr suchten noch 600'000 Menschen Asyl in den 27 EU-Staaten, davon 142500 in Deutschland. Die Zahlen dürften in diesem Jahr noch weiter sinken. Und Merkel? Die ist sich nicht mehr so sicher, was den Satz angeht, wie sie schon 2016 sagte. «Manchmal denke ich aber auch, dass dieser Satz etwas überhöht wird. So sehr, dass ich ihn am liebsten kaum noch wiederholen mag.»

«Ich verstehe die Befürchtungen» Adnan, 29, Flüchtling aus Damaskus in Berlin

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Seine Eltern kratzten alles Geld zusammen, das sie hatten, damit er nicht dasselbe Schicksal erleidet wie sein Bruder: Adnan, syrischer Flüchtling in Berlin. bild: christoph reichmuth

«Am 15. Oktober 2015 bin ich in Berlin angekommen. Eine Rückkehr nach Syrien war unmöglich. Ich wäre in die Armee eingezogen worden, wie mein Bruder. Der wird seit 2012 vermisst. Meine Eltern haben ihr gesamtes Geld zusammengekratzt, damit mir das Schicksal meines Bruders erspart bleibt. Es war sehr schwierig zu Beginn in Berlin. Ich jobbte für vier Euro pro Stunde schwarz in einem Restaurant. 2016 stellte ich einen Asylantrag, der wurde positiv beurteilt. Danach konnte ich mich 2018 an der Uni in Psychologie einschreiben und erhielt von einer Stiftung ein Stipendium. Ich bin Deutschland wahnsinnig dankbar für die Chance, die ich bekommen habe. Auch ich musste Erfahrungen machen mit Diskriminierung. Meine Strategie ist es, diesen Menschen keinen Platz in meinem Leben zu geben. Ich kann die Befürchtungen jener Menschen in Deutschland aber verstehen, die Angst davor haben, dass sich ihre Kultur verändert durch die vielen Flüchtlinge. Was Frau Merkel getan hat für die Flüchtlinge, ist einzigartig. Sie hat uns die Chance gegeben, ein neues Leben zu beginnen.» (crb)

«Ist Merkel wahnsinnig geworden?» Anja Tobias, 48, Pflegefachfrau aus Leipzig

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Fürchtet sich vor der Islamisierung Deutschlands und hat mehrfach an Pegida-Demos teilgenommen: Anja Tobias aus Leipzig. bild: zVg

«Nach Merkels Worten habe ich gedacht: Klar, die paar Leute, die da kommen, denen müssen wir helfen. Aber dann sind Hunderttausende gekommen. Die Gewalttaten haben mir die Augen geöffnet. Ich dachte: Um Gottes Willen, ist Merkel wahnsinnig geworden? Das war ein krasser Fehler von ihr. Ich bin zweimal zu einer Demonstration von Pegida gegangen. Es hiess immer, dort seien Nazis und Rechtsextremisten. Aber da waren überwiegend ältere Menschen, die sich Sorgen machten um ihre Zukunft. Die Islamisierung in Deutschland findet schon längst statt. Die Bundesregierung gratuliert zum Ramadan, aber fürs eigene Volk hat sie keine Worte übrig. Natürlich gibt es unter den Flüchtlingen auch welche, die sich integrieren wollen und einen Job ausüben. Aber der Grossteil hängt doch in der sozialen Hängematte. Die wirklichen Flüchtlinge dürfen hier sein. Aber sie sollen die Sprache lernen und eine Arbeit suchen, damit sie später, wenn sie zurückkehren, beim Aufbau ihres Landes helfen können. Schauen Sie doch unser Land an, das ist total gespalten seit diesem Herbst 2015.» (crb) (aargauerzeitung.ch)

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40
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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 29.08.2020 18:18
    Highlight Highlight Dass so ein positiver Satz Karriere machte ist doch toll. Es gibt genug Genörgel.
  • WindJoe 29.08.2020 18:13
    Highlight Highlight Haben wirs geschafft... hmpf...
    Vieles ist geschafft, einiges aber auch nicht. Einiges lief schlecht, einiges gut... Wers besser gemacht hätte soll die Hand strecken, ohne die Menschen im Herbst/ Winter verrecken zu lassen.

    Was die Hilfsarbeiter angeht... ich denke ein Deutscher Schweizer Österreicher Franzose Norweger usw sucht diesen Job nicht. Also wären es Rumänen Polen und Ungarn die die Arbeit machen würden... Albaner, Inder usw.

    Sicher aber kein "Kultureller Nachbar" sucht solche Arbeit.


  • Aniki 29.08.2020 16:59
    Highlight Highlight Wann hat sich die Watson zum Forenseite der Afd entwickelt?! Bedenklich.

    Man kann Merkel für ihre Menschlichkeit nicht genug loben, auch wenn Migration nie einfach ist/war/bleibt. Ich frage mich nur, was ist aus den Menschen von heute nur passiert? Sind wir nur noch ein Haufen von Jammerlappen? Unser Wohlstand hat uns leider auch blind gemacht.
    • geissenpetrov 29.08.2020 19:20
      Highlight Highlight Der rechtskonservative Erzählrahmen ist kognitiv eher flach. Auf der einen Seite stehen die guten (weisse Europäer, echte Deutsche, Eidgenosse usw.) dessen Zugehörigkeit ein Wir-Gefühl vermittelt.
      Die Gegner sind Ausländer, Flüchtlinge oder andere Minderheiten.
      Logischerweise führt ein solch simple Ideologie zu inneren Konflikten (kognitive Dissonanz).
      Diese Spannung löst sich am besten auf, wenn man seine Haltung von Dritten bestätigen lässt.
      Watson ist für die nichts anderes als der Stammtisch vergangener Tage.
  • In vino veritas 29.08.2020 12:07
    Highlight Highlight Geschafft? Ja das hat sie wahrlich. Nebst der Kriminalität, Terroranschlägen, schlechter Integration hat sie vor allem etwas geschafft, nämlich einer Randpartei mit verfassungsfeindlichen Zielen dem Weg zur 4. mächtigsten Partei zu ebnen. Europa hätte auch solidarisch sei können und die Auffanglager in Griechenland und Italien ausbauen können, mit dem Ziel die Menschen möglichst bald wieder in ihre Heimat zurückzuführen. Aber um sie zurückzuführen zu können müsste man halt auch die Streichhölzer und Benzinkanister im Keller einmotten und nicht überall hin Waffen exportorien...
  • Fairness 29.08.2020 12:01
    Highlight Highlight Das kann man gar nicht schaffen, weil einem die eigene Kultur immer am nächsten ist. Einige gelungene Integrationen gibt es. Aber auch da ist mindestens die Hälfte desHerzens in der Regel in der Heimat.
    • geissenpetrov 29.08.2020 19:22
      Highlight Highlight Was ist denn diese deutsche Kultur genau? Und wie möchtest Du messen, ob jemand nun Teil davon ist wer nicht?
  • ruvos 29.08.2020 10:02
    Highlight Highlight Zu den vielen Problemen (hohe Kriminalität, Schulen, Integration, usw.) wie es in Neuköln mit der Zuwanderung aus arabischen Ländern und anderen grossen Städten in Deutschland gibt sind die vielen Flüchtlinge eine zusätzliche Bürde die die deutschen Politiker den Bürgern zumuten.
    In der Schweiz sind wir auf dem besten Weg das deutsche gescheiterte Integrationsmodel der Zuwanderung zu übernehmen. Wer in den Agglomerationen um Zürich wohnt kennt die Probleme nur zu gut.
    • henkos 29.08.2020 13:35
      Highlight Highlight Neukölln wird mit zwei L geschrieben. Ich bezweifle, dass du je dort warst.
    • ruvos 29.08.2020 16:43
      Highlight Highlight henkos

      du hast recht ich war noch nie in Kölln, aber ich habe viele negative Berichte über Köln und andere Städte in Deutschland gelesen bzw. ZDF, ARD gesehen. Der Bürgermeister von Köln hat sogar ein Buch über die Misstände der erfolglosen Integration der Zugewanderten geschrieben.

      Ob ich Kölln mit einem oder zwei l schreibe macht die Sache nicht besser.
    • Troxi 29.08.2020 17:18
      Highlight Highlight Zwischen Köln und Neukölln liegen geschätzt 400km. Von daher ist es schon entscheidend ob man nun Köln oder Berlin meint!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Berner_in 29.08.2020 09:55
    Highlight Highlight Verständlich der Riss und die Spannungen, die durch die deutsche Gesellschaft gehen.

    Flüchtlinge sind Menschen und Merkel hat menschlich gehandelt. Damit hat sie Solidarität bewiesen und dabei dem Land gleichzeitig eine grosse Last auferlegt, wobei dies in weiten Teilen der Bevölkerung auch aktiv mitgetragen worden ist und noch heute wird.

    Der grosse Fehler von Merkel und Deutschland war nicht die Hilfe an den Menschen, sondern die Fehleinschätzung der europäischen Solidarität, die faktisch inexistent ist...

    Ein Trauerspiel deshalb noch heute, was im Mittelmeer und in der Ägäis abgeht...
  • Hardy18 29.08.2020 09:25
    Highlight Highlight Es ist aus heutiger Sicht einfach zu Urteilen wie es gelaufen ist.
    Aber eins möchte ich hier mal klarstellen,
    Sie war die Einzige die was getan- und geholfen hat, wo andere ihr Mauern bis zum Himmel gebaut haben. Hätten andere Länder es gleich getan wäre es in Deutschland auch nicht so schlimm gekommen, weil sich die Flüchtlinge verteilt hätten.

    Ich würde eher sagen das jedes andere EU - und nicht EU Land in Sachen Flüchtlingspolitik verloren hat, als Deutschland. Man mag viel Geld in die Hand genommen haben, aber nicht um zu helfen sondern um sich vor denen zu schützen!

    Traurig...

    • Pezzotta 29.08.2020 10:10
      Highlight Highlight Danke Hardy
    • Georgia Byrd 29.08.2020 10:13
      Highlight Highlight Unverantwortlich war es den Menschen ihr Heil u eine Zukunft in Europa zu versprechen und zu signalisieren das ihre Träume hier erfüllt werden, obwohl Europa sich selbst nicht mehr gerecht werden kann und dringend umdenken muss. Wirtschafts- und Kriegsflüchtlinge erstmal aufnehmen ist das eine. Das andere: Was danach? Viele sind gekommen um zu bleiben, was sich im Verhalten zeigte: Statt froh zu sein, grundversorgt und in Sicherheit zu sein weil einem keine Bomben und Granaten mehr um die Ohren fliegen, wurde wegen dem Essen gemotzt, das es kein WLAN, Aldi, Western Union usw. in der Nähe hat.
    • _kokolorix 29.08.2020 10:15
      Highlight Highlight Traurig vor allem die Tatsache, dass die Erwähnung dieser schlichten Wahrheit mehr Blitze als Herzen generiert.
      Es zeigt exemplarisch wie egoistisch unsere Gesellschaft gemacht worden ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 29.08.2020 09:05
    Highlight Highlight Und zu Wort kommen ein gut integrierter Syrer, der an einer UNI studiert und eine Pegida-Demonstrantin...?!

    Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.
    • Herr Ole 29.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Die Wahrheit liegt eben nicht nur dazwischen, sondern auch dort, wo man sie im Artikel sieht.
  • Floreat 29.08.2020 08:18
    Highlight Highlight Ob‘s Deutschland „geschafft“ hat, lässt sich einfach nach einem Spaziergang durch jede grosse Vorstadt einer grossen Vorstadt beantworten:

    Nein, Deutschland hat es nicht geschafft, die grosse Anzahl junger Männer, welche mit falschen Hoffnungen angereist waren, zu integrieren.
    • w'ever 29.08.2020 09:51
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • _kokolorix 29.08.2020 10:12
      Highlight Highlight Trotzdem ist Deutschland nach wie vor eines der wohlhabendsten Länder der Welt. Die Finanzkrise von 2008, von gierigen, arroganten Bankmanagern ausgelöst, hat Deutschland ein Vielfaches gekostet und trotzdem sitzen diese Herrschaften immer noch wie die Maden im Speck und Entziehen der Allgemeinheit jährlich Milliarden durch Betrug und Korruption.
      Dass das nicht geschafft wurde, sollte man Merkel vorwerfen, nicht ein paar herumlungernde junge Männer mit dunkler Hautfarbe
    • sebaK 29.08.2020 11:07
      Highlight Highlight @_kokolorix Da kommt es aber sehr darauf an, wo Du in der sozialen Nahrungskette stehst. Der grosser Verlierer war der einst so breite und gesellschaftstragende Deutsche Mittelstand, der sich immer weniger leisten kann und immer mehr am sozialstaatlichen Tropf hängt. Ob die Zuwanderung elleine Schuld daran hat, ist zwar zu bezweifeln, sicherlich hat es die Problematik weiter drastisch verschätft. OttoNormalo kann sich nämlich keine Privatschulen leisten etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Mueller (1) 29.08.2020 07:58
    Highlight Highlight einfach nicht vergessen: das meiste geld wurde für diese menschen IN deutschland ausgegeben in die deutsche wirtschaft. auch auf dem 'höhepunkt' kamen nicht mehr als 1% der bisherigen bevölkerung neu dazu. die kriminalität sank nachweislich (ausser die fremdenfeindliche). letztes jahr wurde über eine billion (1000 milliarden) für krieg ausgegeben. mit diesem geld könnte man jeden konfliktgrund bereits vor gewaltausbruch verhinder, wenn man es denn würde wollen...
    • Rabbi Jussuf 29.08.2020 10:05
      Highlight Highlight es wurde genauso 1 Billion für Soziales ausgegeben - pro Jahr!

      Die Gelder für die Migranten gingen in die Taschen von Profiteuren der Asylindustrie: Wohnungen, Arbeit, soziale Institutionen, etc.
      Die Kriminalität ist alles andere als gesunken, ganz besonders nicht schwere Verbrechen. Die Sicherheit ist sehr brüchig geworden.
      Es ist so gut wie das Gegenteil von dem wahr, was du sagst.
    • Pezzotta 29.08.2020 10:12
      Highlight Highlight Danke Christian
    • Rabbi Jussuf 29.08.2020 10:58
      Highlight Highlight 1% kamen dazu?
      Das wären 800'000.
      Das Doppelte dürfte zutreffen und das erst noch, wenn man den Familiennachzug nicht einrechnet.

      Das führt zu einem weiteren Problem: Die Integration von Muslimen muss erst recht scheitern, nur schon weil diese Integration vorher schon nicht funktionierte. Die Auswirkungen davon kann man fast täglich in den Zeitungen lesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 29.08.2020 07:46
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • _kokolorix 29.08.2020 10:04
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.

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