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Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. bild: watson

Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Bild: watson

Eine Geschichte, die meine Familie nie erzählte – und die mich nach Auschwitz führte

Agatha Kremplewski / watson.de



Ich muss ungefähr fünf gewesen sein, als ich meine Grosstante Halina in Polen besuchte. Sie war die älteste Schwester meiner Grossmutter väterlicherseits und lebte allein in einem Vorort.

Ich erinnere mich, dass mein Vater auf dem Weg zu Tante Halina sagte: «Du wirst eine tätowierte Nummer auf ihrem Arm sehen. Frag sie nicht danach.»

Wahrscheinlich hat mein Vater damals versucht, mir zu erklären, dass es diese bösen Orte gab, an die Menschen gebracht und tätowiert wurden – die meisten von ihnen aber nicht zurückgekommen sind. Ich weiss es nicht mehr genau. Ich weiss nur, dass ich furchtbare Angst vor dieser tätowierten Tante hatte, die so unnahbar war und die ich nicht fragen durfte, was mit ihr passiert war.

75 Jahre Auschwitz-Befreiung

Am 27. Januar 1945 hatte die Rote Armee die Häftlinge des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im von Hitler-Deutschland besetzten Polen befreit. Allein dort brachten die Nationalsozialisten mehr als eine Million Menschen um. Der Holocaust kostete insgesamt rund sechs Millionen Juden das Leben.

Ich war noch ein kleines Kind, als ich das erste Mal von Auschwitz hörte

Das war das erste Mal, dass ich von Auschwitz erfuhr. Warum meine Tante dort gewesen ist, weiss ich nicht. Niemand in unserer Familie ist jüdisch, niemand war politisch aktiv, um mal die beiden wahrscheinlichsten Gründe auszuschliessen. Fragen konnte ich meine Tante nicht – ich habe sie nie mehr wiedergesehen, wir haben nie wieder über sie gesprochen. Wahrscheinlich lebt sie nicht mehr.

Einmal habe ich Fotos einer kahlgeschorenen Frau im Sträflingsanzug gefunden: meine Tante Halina.

Einmal nur, als ich schon erwachsen war, habe ich alte Fotos meines Vaters durchsucht und dazwischen die Aufnahmen einer kahlgeschorenen Frau im Sträflingsanzug gefunden. Auf der Rückseite mit blauem Kugelschreiber der Name: Halina. Meine Mutter war entsetzt, dass wir das Foto zu Hause hatten – wahrscheinlich hat sie es weggeworfen. Sie erinnert sich nicht.

In vielen Familien herrscht Schweigen über den Zweiten Weltkrieg

Schon in der Schule lernen wir über die Nazis und den Holocaust. Wir wachsen auf mit einem Wissen darüber, was die Deutschen im Zweiten Weltkrieg getan haben. Ein Wissen, das uns eine Mahnung sein soll.

Das Wissen macht allerdings oftmals Halt vor der eigenen Familie: Wir teilen ein in Opfer und Täter – und wissen nicht, ob sie Teil unserer Familien-Geschichte sind. Oder haben eine Ahnung, fragen aber nicht genauer nach. Weil es unangenehm ist. Wenn ich meine Mutter frage: «Warum haben wir nie über Tante Halina gesprochen?» Dann sagt sie: «Sie selbst hat nie etwas über Auschwitz gesagt. Man hat sich früher eben nicht damit gerühmt, an so einem Ort gewesen zu sein.»

Auch bei vielen meiner Freunde und Bekannten herrscht Schweigen in den Familien. Ein Freund erzählte zum Beispiel, dass er immer geglaubt habe, sein Opa wäre gegen die Nazis gewesen. Dass er dennoch aus den besetzten Gebieten in Polen kam und der Urgrossvater Munition hergestellt hat – das hat er sich lange Zeit nicht bewusst gemacht.

Eine andere Freundin traut sich nicht zu fragen, warum über ihren Grossvater nicht gesprochen wird – hat aber eine dunkle Vermutung. Eine weitere Freundin erzählt Geschichten über ihren Opa, eine schillernde Persönlichkeit. Der Grossvater war während des Zweiten Weltkriegs Bürgermeister. Das Wort Nazi fällt in diesen Erzählungen nicht.

Wenn wir nicht mehr mit Menschen sprechen können, müssen wir Orte sprechen lassen

Wie können wir unsere Geschichte verstehen, wenn wir sie nicht an uns heranlassen? Keine emotionale Bindung mit ihr zulassen? Schweigen? Und in vielen Fällen auch schweigen müssen: Denn die Anzahl der Menschen, die wir über ihre Taten und Schicksale im Zweiten Weltkrieg befragen könnten, wird immer geringer.

Ich kann meine Tante, meine Grossmutter, meinen Vater nicht mehr fragen – denn sie sind nicht mehr am Leben. Deswegen beschliesse ich, einen Ort sprechen zu lassen – den Ort, an dem meine Tante war: Auschwitz.

Ich dachte immer: Auschwitz ist nicht meine Geschichte.

Noch nie in meinem Leben habe ich ein Konzentrationslager besucht. Ich kann nicht genau sagen, warum. Vor Kurzem erst habe ich mit Freunden darüber gesprochen. Sie waren erstaunt: Ob wir nicht mal mit der Schule hingefahren seien? Nein, nie. Wenn ich versuche, zu begründen, warum ich nie allein hin bin, komme ich ins Straucheln. Weil meine Tante in Auschwitz war, zu nah dran. Weil ich keine Lust auf die Touris habe. Vor allem aber: Weil es ja irgendwie nicht meine Geschichte ist.

Ich merke selbst, dass meine Gründe fadenscheinig sind.

«Fahr doch einfach mal hin», sagte einer aus der Runde.

Der KZ-Besuch beginnt ähnlich wie ein typischer Touri-Ausflug

Kurz vor Antritt meiner Reise bin ich nervös – und finde mich selbst lächerlich deswegen. Es geht schliesslich nicht um mich. Ich möchte sehen, was meine Tante gesehen hat – um ihre Geschichte besser zu verstehen.

Am Wochenende vor dem 27. Januar, dem 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, schliesse ich mich einer Reisegruppe an. Am Morgen des 25. laufe ich zügig durch Krakau, es ist kalt, ein eisiger Wind weht durch die leeren Strassen der Altstadt. Nach nur 15 Minuten bin ich am Treffpunkt angelangt und warte inmitten von Italienern, Spaniern und US-Amerikanern. Deutsche sind kaum dabei.

Die Stimmung ist, wie sie vor touristischen Ausflügen meist ist: ein wenig verschlafen, aber fröhlich. Die Italiener neben mir hören laut 50 Cent und wippen mit. Bis hierhin scheint der KZ-Besuch, wie bereits befürchtet, eine typische Touri-Aktivität. Nur, dass ich das nicht so schlimm finde wie erwartet.

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An der Sicherheitskontrolle in Auschwitz I. bild: watson

Nach eineinhalb Stunden etwa kommen wir im Stammlager Auschwitz I an. Hier war das Arbeitslager. Vor dem Zaun am Eingang zum Parkplatz stapeln sich die Reisegruppen, Guides schreien auf verschiedenen Sprachen durcheinander, jeder versucht, seine Gruppe auf das Gelände zu bekommen. In der Ferne sehe ich Steinbaracken.

Das Auschwitz-Museum quillt über vor Besuchern

Das Besucherzentrum, an dem wir vorbeilaufen, ist spärlich und wirkt wie ein Kompromiss: Wir sind hier in einem ehemaligen Arbeitslager. Aber wir wollen auch Kaffee zum Aufwärmen, Toiletten und Postkarten. Während wir an der Sicherheitskontrolle anstehen, schwärmt eine Frau hinter mir im schwäbischen Dialekt, wie schnell das in der Toiletten-Schlange gegangen sei. Obwohl doch so viele Besucher da seien.

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Das Besucherzentrum im Auschwitz-Museum. bild: watson

Dann bekommt jeder einen Kopfhörer, unsere deutschsprachige Gruppenleiterin führt uns von Gebäude zu Gebäude, erzählt mit nüchterner Stimme, welche Gräueltaten sich wo abgespielt haben. Dicht aneinandergedrängt laufen wir vorbei an Bergen von menschlichen Haaren, Türmen von Schuhen. Hier ist das Geschirr, das die Insassen mitgenommen haben, weil sie geglaubt haben, in Auschwitz ein neues Leben beginnen zu können. Dort ist eine Dose Nivea-Creme, die beweist: Alles, was hier geschehen ist, ist nicht lange her.

Im Gänsemarsch laufen wir durch die düstere Gefängnisbaracke. Werfen eilig einen Blick durch Gucklöcher in die Zellen. Sehen die Hungerzelle, in der Häftlinge zum Verhungern einsassen. Die Stehzelle, in der bis zu vier Insassen auf 90 mal 90 Zentimetern stehen mussten. Sprechen über Dr. Mengeles Versuche. Sehen Fotos von kastrierten Kindern. Bleiben stehen vor der Baracke, in der der Gynäkologe Carl Clauberg Frauen zwangssterilisierte. Schweigen an der Schwarzen Wand, an der Häftlinge erschossen wurden.

Der Ort wirkt fast wie eine typische Touri-Aktivität. Aber wie sollte man ihn auch anders zeigen?

Die Informationen überschlagen sich. Ich merke: Ich bin genervt. Es ist laut, es ist eng, unsere Gruppenleiterin redet nahezu ununterbrochen. Ich sehe die zahlreichen Menschen um mich herum an, die sich oft interessiert, meist aber neutral wirkend alle Details, jedes Bild, jedes Dokument anschauen.

Ich denke, der Ort wirkt nahezu wie eine typische Urlaubsaktivität. Menschenmassen, die durchgepresst werden, und Ausstellungsstücke, die schnell und emotional wirken sollen.

Und dann frage ich mich: Aber wie sollte man diesen Ort auch anders zeigen?

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Die Besucher des Auschwitz-Museums mit Audio-Guides. bild: watson

Meine Tante ist wahrscheinlich rein zufällig in Auschwitz gelandet

Nach der einzigen Gaskammer und den Öfen, die noch erhalten sind, machen wir eine kurze Pause. Ich beobachte zwei Frauen, die sich weinend in den Armen liegen. Unsere Gruppe wirkt dagegen sehr gefasst.

Während wir Richtung Ausgang laufen, um weiter nach Auschwitz-Birkenau, dem Vernichtungslager, zu fahren, spreche ich unsere Gruppenführerin auf meine Tante an. Warum sie hier gewesen sein könnte. Sie antwortet: «Es waren ja nicht nur Juden und politische Gefangene hier.»

«Das weiss ich», sage ich. «Aber ist es wirklich möglich, dass es reiner Zufall war, dass meine Tante hier gelandet ist?»

Viele Insassen sind in Auschwitz gelandet, weil sie im Zuge von Razzien mitgenommen worden sind.

Nachdem wir uns zu diesem Zeitpunkt zwei Stunden lang damit beschäftigt haben, welche Systeme das Böse aufgebaut hat, welche Logik dahintersteckte, welche Berechnung, erfahre ich nun, welche Rolle die Willkür spielte. Viele Insassen sind in Auschwitz gelandet, weil sie im Zuge von Razzien (auf Polnisch: «łapanka») mitgenommen worden sind. Wer sich zufällig auf dem Strassenabschnitt befand, auf dem die Razzia stattgefunden hat, wurde mitgenommen und im Zweifelsfall in ein KZ gebracht.

«Vermutlich wird Ihre Tante auch so nach Auschwitz gekommen sein. Hat sie denn überlebt?»

«Ja, aber ich habe keinen Kontakt mehr zu ihr.»

«Schicken Sie doch eine Anfrage ans Archiv. Vielleicht finden die mehr über sie heraus.» Ich überlege es mir.

Wegen der Feierlichkeiten zum Jahrestag sieht Auschwitz-Birkenau anders aus als sonst

Ich hole mir an der Snack-Bar noch schnell einen Tee und eile zum Bus. Es geht weiter ins drei Kilometer entfernte Birkenau – Auschwitz II, das Vernichtungslager.

Hier zeigt sich ein ganz anderes Bild als im von Besuchern überfüllten Stammlager. Ein grosses Feld. Viel, viel grösser als gedacht. Wegen der Feierlichkeiten am Montag wurden grosse Maste mit Flutlichtern aufgestellt. Das berühmte Gebäude mit der Rampe, an der die Insassen selektiert worden sind, wurde aus Sicherheitsgründen mit einem Zelt überdacht. Unsere Gruppenführerin lacht, sie sagt: «Es sieht ein bisschen anders aus als sonst.»

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Die Gleise in Auschwitz, bereits für die Festlichkeiten zum Gedenken der Befreiung des Lagers vorbereitet. bild: watson

Wir laufen an den Gleisen entlang – dorthin, wo früher die Gaskammern und Öfen waren. Wir erfahren, dass die Asche der verbrannten Leichen überall gewesen ist. Dass sie auf die Insassen herunterregnete und an der Haut und der Kleidung haften blieb. Dass sie genutzt wurde, um Unebenheiten auf den Wegen auszufüllen. Dass im Winter mit ihr gestreut wurde. Ein verbrannter Geruch liegt in der Luft, den ich lange nicht aus der Nase bekommen werde.

Auf dem Weg zurück zum Bus versuche ich, den Geruch im kalten Wind wegzuatmen. Ich überlege, was meine Tante von all dem, was ich heute gesehen habe, erlebt hatte. Ob sie auch im Winter hier war, Holzschuhe getragen, auf dem Boden geschlafen hat. Welche Arbeit sie wohl verrichtet hat. Ob auf dem Haarberg im Stammlager auch ihre Haare dabei gewesen sind.

Je länger ich hier bin, umso weniger kann ich mir vorstellen, dass jemand dieses Lager überlebt hat. Dass ein Familienmitglied überlebt hat.

Nach dem Besuch weiss ich nicht, was ich fühlen soll

Kurze Zeit später, auf der Rückfahrt nach Krakau, bin ich erschöpft von der Kälte, dem Laufen, dem Gehörten – und schlafe ein. Als ich aufwache, weiss ich nicht, was ich fühlen soll. Nun war ich an dem Ort, den ich so lange gemieden hatte – und weiss nicht, ob ich nun mehr verstehe als vorher. Ich habe Dinge gesehen, die nicht zusammenpassen.

Ein Ort, an dem täglich fast 9000 Menschen vergast werden konnten. Der heute von bis zu 9000 Touristen täglich besucht wird.

Einen Raum, in den vier Häftlinge eingesperrt wurden, in dem ich sitzend gerade einmal meine Beine ausstrecken könnte.

Ein Feld, halb so gross wie ein Flugfeld, das nur dazu da war, um Menschen zu vernichten.

Fotos, die aussahen wie die meiner Tante. Mit Menschen, die diesen Ort im Gegensatz zu ihr nicht lebendig verlassen haben.

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Fotos der Insassen in Auschwitz. Keiner von ihnen hat überlebt. bild: watson

Nach meinem Besuch habe ich Fragen, die ich meiner Familie nicht mehr stellen kann

Ich erinnere mich an das Gespräch mit unserer Tour-Führerin, zücke mein Handy und suche die Webseite des Auschwitz-Museums. Dort finde ich ein Formular, um Informationen über Insassen anzufragen. Ich trage den Namen meiner Tante ein und schicke das Formular ab. Neun Wochen wird es dauern, bis ich eine Antwort bekomme.

Ich wünschte, ich könnte sagen: Es ist gut, dass ich nach Auschwitz gefahren bin. Der Ort hat zu mir gesprochen, ich habe Antworten. Das kann ich noch nicht. Ich fühle mich, als würde ich mich gegen meine Familie stellen, weil ich in einer Vergangenheit herumstochere, die offenbar niemand wiederbeleben wollte. Ich habe Fragen.

Jedes Jahr werden es weniger Menschen, denen wir unsere Fragen stellen, denen wir zuhören können.

Am 27. Januar fahren 200 ehemalige Insassen nach Auschwitz, um des Tages der Befreiung zu gedenken. 200 Menschen, die erlebt und überlebt haben, die wissen, wie dieser Ort gewesen ist – und die reden. Jedes Jahr werden es weniger sein, denen wir unsere Fragen stellen, denen wir zuhören können.

Egal wie die Geschichte unsere Familien getroffen hat, ob wir mit Opfern, Tätern, Mitläufern, oder wie auch immer man es nennen mag, verwandt sind: Lasst uns die Gelegenheit nutzen und mit den Menschen sprechen, mit unseren Eltern, Grosseltern, Urgrosseltern, bevor es nicht mehr geht. Um Antworten zu finden. Um die Geschichte besser zu verstehen. Um Orte wie Auschwitz besser zu verstehen, die wohl alle unsere Leben überdauern werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Liselote Meier 28.01.2020 18:31
    Highlight Highlight „Nach der einzigen Gaskammer und den Öfen, die noch erhalten sind“

    Das ist Falsch, die SS hat vor dem Abzug sämtliche Krematorien und Gaskammern gesprengt, das ist ein Nachbau und ist auch so mit einer Plakette ausgewiesen.


  • Bartli, grad am moscht holä.. 28.01.2020 12:06
    Highlight Highlight Es macht mich wütend, dass dies leider nicht „nur“ geschichte ist. Genau jetzt sitzen 10tausende menschen in genau solchen lagern. Weil sie nicht dem regime folgen, homosexuell sind, eine andere meinung kundtun, eine behinderung haben... und alle europäischen regierungen geschäften und handeln mit diesen regimen. Pflegen diplomatische beziehungen. Und sehr viele europäer kurbeln für die noch die wirtschaft an mit dem ganzen onlinehandel. Öffnet eure augen, es ist gegenwart und unsere geschichte, nicht die unserer grosseltern. Sonst sprechen unsere enkel einst über uns wie wir in diesem artikel
  • reactor 28.01.2020 11:01
    Highlight Highlight Danke für diesen sehr spürbaren, traurigen Artikel.
  • Bee89 28.01.2020 10:40
    Highlight Highlight Immer wenn ich solche Geschichten lese/höre, läuft es mir kalt den Rücken hinab und die Tränen steigen mir in die Augen.

    Und in der heutigen Zeit ist es leider wieder unglaublich wichtig geworden, dass sich jeder dafür einsetzen muss, dass sowas NIE WIEDER passiert!
  • Hummingbird 28.01.2020 10:00
    Highlight Highlight Meine einte Grossmutter indes wohnte als Diplomatentochter in Frankreich. Sie versteckten immer wieder Nazis. Auch nicht gerade sehr ruhmreich, aber es zeigt auf, wie Politiker zusammen arbeiten ...
  • Hummingbird 28.01.2020 09:58
    Highlight Highlight Der andere Opa meines Freundes war ein bekanntes Wirtschaftsprofessor, der den Nazis diente. Mein Freund schämt sich unendlich dafür, obwohl er sich ja seinen Opa nicht ausgesucht hat.
    Mein eigener Grossvater schmuggelte immer wieder Äpfel und Brot über die Grenze zu Verwandten in Deutschland, da diese fast nichts zu Essen hatten. Er füllte seine Fahrradtaschen und fuhr unschuldig über die Grenze. Das war sehr mutig, denn er war Polizist.
  • Hummingbird 28.01.2020 09:50
    Highlight Highlight Der Opa meines Freundes hat extra einen Marschbefehl für den Westen gefälscht, damit seine Truppe nicht weiter an der hoffnungslosen Ostfront kämpfen musste. Für diese Fälschung riskierte er das Leben, rettete damit seiner Truppe das Leben und kämpfte zeitgleich etwas gegen die Nazis, denen er unterstellt war.
  • Michele80 28.01.2020 09:23
    Highlight Highlight "Die Forderung, daß Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung. Sie geht so sehr jeglicher anderen voran, daß ich weder glaube, sie begründen zu müssen noch zu sollen. [...] Daß man aber die Forderung, und was sie an Fragen aufwirft, so wenig sich bewußt macht, zeigt, daß das Ungeheuerliche nicht in die Menschen eingedrungen ist, Symptom dessen, daß die Möglichkeit der Wiederholung, was den Bewußtseins- und Unbewußtseinsstand der Menschen anlangt, fortbesteht." T.W. Adorno 1966. Regt mMn zum Nachdenken an...
  • En Espresso bitte 28.01.2020 08:33
    Highlight Highlight Nie wieder.
  • Asmodeus 28.01.2020 07:39
    Highlight Highlight Jedes Jahr sind es weniger Betroffene die darüber sprechen. Und mehr nicht Betroffene die darüber sprechen oder es vertuschen wollen.

    Es ist wichtig sich an das Geschehene zu erinnern und vor Allem auch daran wie es dazu kam.

    Und die Paralellen zur heutigen Zeit ziehen.

    Eine Zeit in der die AFD um Listen von Kindern die mit Behinderungen geboren worden bitten.
    Eine Zeit in der Nazis wieder im Bundestag sitzen.
    Eine Zeit in der Propaganda wie nie zuvor gestreut wird.
  • Thyrea 28.01.2020 06:16
    Highlight Highlight 2/2 Ob und wieviel mein Opa über die KZs wusste kann ich nicht sagen, ich traute mich damals mit 13/14 Jahren nicht noch weiter zu bohren. Ich selbst habe nie ein KZ besucht, aber in der Schule in Deutschland war der 2. Weltkrieg immer ein Thema und ich erinnere mich immer noch sehr genau daran, wie unsere Lehrein uns Bilder von Massengräbern zeigtw und schilderte, welche Gräultaten damals begangen wurden und dass viele in der Klasse und auch unsere Lehrerin weinten, weil es uns so mitnahm. Ich finde es wichtig, dass wir uns erinnern und aus der Geschichte lernen.
    • Thyrea 28.01.2020 12:48
      Highlight Highlight @WID: Ja, ich bin in Deutschland zur Schule gegangen und ich denke es ist klar, dass dieses Thema in Deutschland viel öfter und tiefgreifender behandelt wird, als anderswo, wo dann die eigene Geschichte mehr im Vordergrund steht. Ich denke, dass es in Zukunft umso wichtiger wird in der Schule darüber zu reden, gerade weil bald niemand mehr lebt, der den Krieg, Inhaftierung im KZ etc. selbst am eigenen Leib miterlebt hat.
  • Thyrea 28.01.2020 06:06
    Highlight Highlight 1/2 Auch bei uns zu Hause wurde wenig über die Zeit damals geredet. Ich weiss, dass die Familie meiner Oma damals aus Schlesien vertieben worden sind, die genaue Geschichte kenne ich aber auch nicht. Mein Opa ist zum Schluss des Krieges als Kindersoldat eingezogen worden. Als wir als Hausaufgabe unsere Grosseltern fragen sollten, wie sie yen Krieg erlebt haben erzählte er davon, dass sie mit ihrer Truppe auf dem Weg zum Schiff 'Wilhelm Gustloff' waren, sich allerdings zu ihrem Glück verspäteten, da das Schiff abgeschossen wurde und 9000 Menschen dabei ums leben kamen.
  • Kruk 28.01.2020 04:00
    Highlight Highlight Eines dieser Lager zu Besuchen sollte Pflicht in der Schule sein.
    Wichtig ist auch über die Zeit zuvor zu lernen. wie Hetze entsteht und wie sie funktioniert, denn von der Hetze zur Tat ist ein kleiner Schritt.
    Wir haben es im 2. WK gesehen, wir haben es in Ruanda gesehen, wir haben es in Indonesien gesehen und leider noch an so vielen anderen Orten.

    Da müssen wir wachsam sein, es kann jeden Treffen.
  • Makatitom 28.01.2020 00:22
    Highlight Highlight Ich durfte mit der Schule Natzweiller-Strutthof im Elsass besuchen. Ja, durfte, es war sehr beeindruckend und bedrückend und überzeugte mich bereits in sehr jungen Jahren dass Antifaschismus sehr wichtig ist und es da immer wieder Widerrede braucht. Ich empfinde es auch als schöndlich dass wir einen Präsidenten der staatspolitischen Kommission haben der seine fremdenfeindlichen Pamphlete mit dem nur leicht abgeänderten Nazi-Slogan "Schweizer, erwache!" abschliesst
    • grünerantifaschist #blm 28.01.2020 06:48
      Highlight Highlight Makatitom. Wollte genau daselbe schreiben. Als kind den struthof besucht, was mich nachhaltig beeinflusste
  • Fischra 27.01.2020 23:39
    Highlight Highlight Ich war schon 3 mal dort und ich begreife es nicht wie Menschen andere Menschen so miss handeln und industriell ermorden können. Wir dürfen dies nie vergessen. Diese Hetze und Verfolgung darf keinen mm Platz mehr haben auf dieser Welt.
  • stookie 27.01.2020 23:29
    Highlight Highlight Ich war (noch) nicht in Auschwitz oä. Ich war im Yad Vashem in Jerusalem was bereits eindrucksvoll war. Faszinierend das es eine Generation von Menschen gibt die die Geschehnisse nicht besprechen will obschon die darauffolgenden Generation davon lernen kann. Kein Vorwurf, nur eine Feststellung.
  • broccolino 27.01.2020 23:28
    Highlight Highlight Meine Grosseltern lebten während des 2. Weltkriegs in der Nähe von Krakau. Ich weiss nur, dass meine Oma gezwungen war, Deutsch zu lernen. Als ich meine Mutter mal nach Details fragte, sagte sie dasselbe, das die Autorin schreibt: Über den Krieg wurde zu Hause nicht geredet. Meine Grosseltern sind verstorben und ich habe meine Oma leider nie direkt gefragt. So bleibt mir ein grosser Teil meiner Familiengeschichte wohl für immer verborgen.
    • Rainbow Pony 28.01.2020 11:50
      Highlight Highlight Ich glaube, es geht irgendwie allen gleich: auch meine Grosseltern sprachen nie darüber. Meine Grossmutter musste zwei Kinder alleine versorgen, während mein Grossvater was weiss ich wo war. Die Erzählung, dass die Frontlinie quasi durch die Dörfer führte, wo sie wohnten, ist mir aber geblieben und eines der wenigen Bruchstücke an Erinnerungen die ich habe. Auch daran, dass sich die Soldaten beider Fronten der Zivilbevölkerung ggb. anständig verhalten hat, ist mir geblieben. Wenn vielleicht auch eine glückliche Ausnahme, aber ich glaube das auch solche Dinge wichtig sind zu erwähnen.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 27.01.2020 23:10
    Highlight Highlight Dass man damals (nach dem Krieg) nicht über solche Dinge in der Familie geredet hat, kann ich bestätigen. Ich habe meinem Grossvater als Kind einmal relativ naive Fragen zu dieser Zeit gestellt. Meine Eltern waren von den Antworten überrascht, denn für sie war das einfach ein Thema, über das nicht geredet wird.

    Mein Grossvater war vermutlich mehr Täter als Opfer. Ich erinnere mich aber daran, dass er irrsinnig ausrasten konnte, wenn diese Zeit glorifiziert wurde. Und seinen Kindern hat er unter Androhung der Enterbung verboten ins Militär zu gehen. Und er hing seither immer an der Flasche.
    • Kiro Striked 28.01.2020 11:39
      Highlight Highlight @olma
      Täter und Opfer.

      Man mag es nicht gerne hören, aber sehr viele Deutsche hatten keine "Lust" auf diesen Konflikt.

      Der Ur-Ur Grossvater meines Partners wurde öffentlich hingerichtet von den Nazi's weil er sich weigerte mitzumachen.

      Das war ein Exempel für viele und die haben dann einfach mitgemacht. Das sind für mich auch eine Art "Opfer" Mach mit, oder werde Getötet.

      Auch wenn die Deutschen gerne als das "Glorifizierte Böse" Dargestellt werden, aus dieser Zeit. Wenn sie doch "Stolze" Täter gewesen wären... warum wurde dann nicht drüber geredet, warum so viele Alkoholiker?
  • Ichwillauchwassagen 27.01.2020 23:02
    Highlight Highlight 2)2 und dann fröhlich pfeifend Nachhause zur Familie gehen?
    Lampenschirme aus Menschenhaut, wenn möglich noch mit Tattoo ins Wohnzimmer stellen?
    Und kaum war der Krieg verloren rausrennen und von nichts gewusst haben?
    Schaut mal, wieviele Kriegsverbrecher verurteilt wurden.
    Und wieviele sind danach fröhlich wieder auf Posten gekommen als Bürgermeister oder so.
    Die Russen haben damals die Bevölkerung gezwungen sich das KZ mit den ganzen Leichen anzuschauen.
    Das schlimmste daran, die Russen haben daraus sowas wie ein Gulag gemacht.
    Scheinbar lehrt keiner aus der Geschichte, sie wiederholt sich!
    • Ohniznachtisbett 28.01.2020 10:11
      Highlight Highlight Buchenwald wurde von den Amerikanern befreit und es waren die Amerikaner, die die Weimarer Bevölkerung zwang einen "Augenschein" zu nehmen. Die Russen haben dann dort ein Internierungslager eingerichtet.
    • Baccaralette 28.01.2020 12:44
      Highlight Highlight Für diese Menschen waren die Insassen keine Menschen.

      Solches Gedankengut findet man auch heute noch zu Hauf.
      Ein Freund aus Nigeria wurde letztens in der Waschküche von einer Nachbarin beschimpft, er sähe aus wie ein Affe.
      Ihn macht das tottraurig. Ich werde furchtbar wütend.
      Haut-, Haarfarbe, Religion, Herkunft, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung oder sonstwas machen keine Unterschiede - wir sind Menschen.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.01.2020 20:33
      Highlight Highlight @die liebe Baccaralette
      Was zum Henker....
      Was läuft bei der nicht rund?

      Jeder Mensch, der sich für ein friedliches miteinander einsetzt nenne ich Bruder oder Schwester. Egal welcher Glaube, egal welche Herkunft, egal welche sexuelle Orientierung. Wir sind alle Menschen. 🤗
      Gemeinsam gegen den Hass.
  • Ichwillauchwassagen 27.01.2020 22:54
    Highlight Highlight 1/2 Ich war vor ein paar Jahren in Buchenwald.
    Dort steht nicht mehr viel war aber ein super bedrückendes Erlebnis.
    Der Raum, wo sie die Größe der Menschen gemessen haben mit der Klappe dahinter wo sie dann ins Genick geschossen wurden.
    Die 2 wie Bombenkrater ausschauenden Senken, wenn man nach unten durch das Wäldchen geht, wo Massengräber wahren sind super Eindrücklich.
    Ich war noch nie an einem Ort, der ein so schlechtes Gefühl hinterlassen hat.
    Ich bin Atheist, an Karma und so glaube ich nicht, aber wenn, ist diese dort Tiefschwarz.
    Wie können Menschen dies anderen Menschen antun? http://Menschen
    • Samurai Gra 27.01.2020 23:46
      Highlight Highlight Ich war in Dachau das "nur" ein Arbeitslager war, die Installierten Gaskammern kamen nie zum Einsatz, es sind leider trotzdem viele Menschen dort ermordet worden.
      Dieser Ort ist auch, wie sie schreiben, bedrückend, es fühlte sich an ob all diese Menschen einem von hinten aus ihren Gräbern mit ihren Eingefallenen Augen anstaren
  • Füürtüfäli 27.01.2020 22:01
    Highlight Highlight Danke.

    Geschichten wie diese machen fassungslos. Es ist und bleibt so unbegreiflich, und doch ist es wohl nicht so weit weg wie man es sich wünschen würde.

    Jeder einzelne, der diese Hölle überstanden hat und darüber erzählen konnte, ist ein Sieg für die Humanität und ein Schlag ins Gesicht der Täter.

    Es ist wichtig solche Geschichten zu publizieren. Je mehr Gesichter die Opfer bekommen desto unverständlicher wird das Geschehen damals...und hoffentlich der Widerstand heute.
  • Mr_Boulala 27.01.2020 21:33
    Highlight Highlight Ja, Auschwitz ist ziemlich touristisch. Aber sie machen mMn einen guten Spagat zwischen Touriamgebot, Museum und Gedenkstätte. Ich persönlich konnte die Massen irgendwie ausblenden und gut das Gesehene und Gesprochene aufnehmen. Und das war krass. Ich glaube mindestens den restlichen Tag nach dem Besuch kann niemand geniessen. Trotzdem ist es mMn wichtig so einen Ort zu besuchen da er einen wichtigen und grauenvollen Teil der Weltgeschichte erzählt, den man sich als Nachkriegsgeborener erst nach so einem Besuch richtig vorstellen kann - wenn überhaupt.
  • Chamael 27.01.2020 20:43
    Highlight Highlight Auch wenn es viel Überwindung kostet und ggf. Gegenwind gibt: ich ermuntere alle sprecht mit euren Angehörigen über eure Familiengeschichte! Ich forsche jetzt bereits seit mehreren Jahren und habe einen totgeschwiegenden, gefallenen Grossonkel aufspüren können. Es sättigt nicht meinen Wissensdurst, aber es gibt mir viel Sicherheit, zu wissen, was passiert ist, anstatt sich alles Mögliche vorzustellen...
    • Asmodeus 28.01.2020 07:46
      Highlight Highlight Ich habe zu spät versucht an Informationen zu kommen.

      Mein Grossvater kam Mitte/Ende der 30er Jahre in die Schweiz. Ob er geflüchtet ist oder nur auswandern wollte wissen wir nicht.
      Wieso sein Nachname bei der Einwanderung geändert wurde (Schreibfehler oder nicht) wissen wir nicht.

      Er starb als ich noch ein kleiner Junge war. Meine Grossmutter starb vor einigen Jahren. Meine Eltern wissen nichts.

      Es ist ein seltsames Gefühl nicht zu wissen inwiefern man selbst Teil dieser Geschichte ist.
  • fools garden 27.01.2020 19:58
    Highlight Highlight Das ist alles unglaublich traurig und wird immer verschwommener und eines Tages beginnt alles von vorn weil sich niemand mehr erinnert,
    erinnern will, danke.
  • G. Samsa 27.01.2020 19:41
    Highlight Highlight Der ganze wider aufkeimende Rassismus ist mir unerklärlich. Wir müssten an der Geschichte doch was gelernt haben. Leider ist dies offensichtlich nicht der Fall.

    • Ruefe 27.01.2020 21:21
      Highlight Highlight Das daraus Lernen und sich Erinnern wäre das einzig Sinnvolle angesichts des unvorstellbaren Leids. Aber in Deutschland sitzen jetzt wieder die Leute im Parlament die am liebsten alles unter den Teppich kehren würden, in Russland ist der Kult um die rote Armee wichtiger als die Opfer des Genozid und sogar in Polen, dass prozentual am meisten Opfer hatte, gibt es in der rechten Ecke einen irren Kult gegen das Erinnern.
    • Füürtüfäli 27.01.2020 22:05
      Highlight Highlight Wir importieren uns mit der Zuwanderungspolitik neben den bereits bestehenden Ewiggestrigen halt leider auch den Antisemitismus.
      Und wenn ich mr so das Gerülpse aus machen braunen Kellern der letzten 2 Jahre so ansehe, dann sind wir noch meilenweit davon entfernt, den Antisemitismus überwunden zu haben.

      Quelle: https://www.diepresse.com/5605562/w…imen-kommt
    • Baccaralette 28.01.2020 12:46
      Highlight Highlight Füürtüfäli - oh, den Antisemitismus und den Rassismus brauchen wir nicht zu importieren. Der lebt schon da.

      (Ich bin mit einem schwarzen Mann verheiratet. Meine Eltern haben ihn nicht kennen gelernt, weil mein Vater sich weigert, mit einem N**** am Tisch zu sitzen. Mein Vater ist Schweizer)
  • Mogelbaum94 27.01.2020 19:39
    Highlight Highlight Ein sehr guter Artikel! Ich hatte immer Mühe damit meinen Besuch in Auschwitz in Worte zu fassen. Diese Taubheit und der Spagat zwischen Emotionalität und drängenden Touristenscharen lösen etwas aus, das mit nichts zu vergleichen ist. Ich möchte es weder missen, noch will ich es ein zweites Mal erleben.
  • banda69 27.01.2020 19:37
    Highlight Highlight Mein Opa war auch in Auschwitz.
    Auch er hat nie darüber geredet.
    Bis auf den einen Satz:

    "Ihr wisst nicht was es bedeutet Hunger zu haben."

    Was mir geblieben ist, dass man Nazis, Rechtspopulisten und dergleichen keinen mm geben darf.
    • grünerantifaschist #blm 27.01.2020 22:39
      Highlight Highlight Wer blitzt da?!
    • Alienus 27.01.2020 23:34
      Highlight Highlight Rechtspopulisten?

      Sicher!
    • Samurai Gra 27.01.2020 23:50
      Highlight Highlight @grünergutmensch: Die Frage ist leider rasch Beantwortet...

      Wohl die Sorte die im Bahnhof Dachau anhalten, kurz Aussteigen, Hitlergruss machen und davonfahren.
      Ja habe ich erlebt, direkt nach dem Besuch des KZ
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