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«US-Geheimdienste haben vor Anschlägen auf Weihnachtsmärkte gewarnt»



Der Terrorismusforscher Peter Neumann hält einen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin für sehr wahrscheinlich. «Die Taktik ist dieselbe wie in Nizza und es passt in die Strategie des ‹Islamischen Staates›», sagte Neumann vom King's College in London der Nachrichtenagentur DPA.

«US-Geheimdienste haben ausserdem in den vergangenen Wochen vor Anschlägen auf Weihnachtsmärkten gewarnt.» Es passe einfach alles zusammen. «Wenn sich das als Anschlag tatsächlich herausstellen sollte, wäre das keine Überraschung», sagte der aus Deutschland stammende Radikalisierungsforscher.

Peter Neumann, director of the International Centre for the Study of Radicalization, speaks during the White House Summit on Countering Violent Extremism at the State Department in Washington February 19, 2015. REUTERS/Joshua Roberts  (UNITED STATES - Tags: POLITICS CRIME LAW RELIGION CIVIL UNREST)

Peter Neumann im Februar 2015 in Washington. Bild: JOSHUA ROBERTS/REUTERS

Bei dem möglichen Anschlag mit einem Lastwagen auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin sind mindestens zwölf Menschen getötet und 50 verletzt worden.

Im vergangenen Juli waren 86 Menschen in Nizza ums Leben gekommen, als ein Terrorist mit einem Lastwagen über die Uferpromenade der Mittelmeermetropole fuhr. Für die Tat hatte die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») die Verantwortung übernommen. (sda/dpa)

Lastwagen fährt in Berliner Weihnachtsmarkt

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