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Hessischer Finanzminister Schäfer tot an Bahnstrecke aufgefunden



epa08329388 A undated handout photo made available by the Ministry of Finance of German state of Hesse shows Finance Minister Thomas Schaefer. According to the Wiesbaden public prosecutor's office, the Minister of Finance of Hesse, Thomas Schäfer, was found dead  .on 28 March 2020.  EPA/SABRINA FEIGE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Thomas Schäfer. Bild: EPA

Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) ist am Samstag tot aufgefunden worden. Wie die Polizei am Abend in Wiesbaden mitteilte, wurde die Leiche des 54-Jährigen in Hochheim im Main-Taunus-Kreis an einer ICE-Strecke entdeckt. «Aufgrund der Gesamtumstände» gingen die Ermittler von einem Suizid aus, hiess es in einer Presseerklärung.

Der promovierte Jurist wurde als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) gehandelt, sollte dieser bei den Landtagswahlen 2023 nicht wieder antreten.

Bouffier zeigte sich am Abend in einer Erklärung «fassungslos und geschockt» angesichts des Tods von Schäfer. Er sprach den Angehörigen sein «aufrichtiges Beileid» aus. Schäfer war seit August 2010 hessischer Finanzminister. Er war Mitbegründer der Stiftung Leben mit Krebs. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Füürtüfäli 29.03.2020 20:49
    Highlight Highlight Herr Schäfers Bundesland hat für die Panama Papers über 300 000 Euro gezahlt. Er wolle die Verbrecher alle kriegen, das hatte sich Herr Schäfer zum Ziel gesetzt und das abseits des Rampenlichts, das "populistische" Forderungen gern bekommen. Er forderte recht kürzlich, dass Steuerfahnder bei Verdacht auf Cum-Ex-Geschäfte Telefongespräche abhören können sollten.
    Es ist vorstellbar, dass dieser Kampf gegen Windmühlen sehr zermürbend war. Schäfer hat nachhaltig an der gesellschaftlichen Ächtung und zukünftigen Kriminalisierung der Steuerkriminalität mitgearbeitet und dem ist Respekt zu zollen.
    • Josef Keuner 30.03.2020 13:00
      Highlight Highlight Selbstmorde sind immer tragisch, aber ich zitiere Ministerialrat aD (im bayr. FinMin) Wilhelm Schlötterer zu Schäfers Beteiligung in der hessischen Steuerfahnder-Affäre: "Er war früher Justitiar der Commerzbank...als Staatssekretär, als er in einer Fernsehsendung am 19. Januar 2010, in der es um das Schicksal der hessischen Steuerfahnder ging, diese ruppig verunglimpfte. Zusätzlich belastet ihn schwerstens, dass er auch nach seinem Amtsantritt als Minister die Steuerfahnder nicht rehabilitierte und entschädigte, sondern sie weiter darum kämpfen ließ." "Wahn und Willkür" (2015), S. 292.
    • insert_brain_here 30.03.2020 13:35
      Highlight Highlight Sich mit dem Thema Panama-Papers zu befassen ist wirklich nur deprimierend. Da wird eine weltweite Verschwörung von Superreichen und korrupten Politikern zwecks Steuerhinterziehung und Geldwäsche unvorstellbarer Summen aufgedeckt und dann passiert.....gar nichts. Also ja doch, (mindestens) eine an der Aufklärung beteiligte Journalistin wird mit einer Autobombe ermordet...
  • COVID-19 ist Evolution 29.03.2020 19:36
    Highlight Highlight Die andere Seite der Corona-Epidemie tritt langsam zu Tage. Diese Welle wird wahrscheinlich stärker als der Virus selbst. Die tiefsten Abgründe der Konsequenzen für Schicksale unzählbarer Menschen haben wir im Moment noch nicht erblickt und werden es später nie ganz begreifen.
  • henkos 29.03.2020 11:43
    Highlight Highlight Suizid unter amtierenden Politikern fällt mir immer schwer zu glauben.
    • Magenta 29.03.2020 17:17
      Highlight Highlight Warum?
    • Varanasi 29.03.2020 17:23
      Highlight Highlight Er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen.
      Wir leben hier nicht in Russland oder China.
    • blueberry muffin 30.03.2020 00:42
      Highlight Highlight Ich meine, er ging hart gegen Steuerflüchtlinge vor.

      Reiche Kriminelle haben durchaus Mittel und die Skrupelosigkeit ihre Gegner zu töten.

      Andererseits ist der Kampf gegen die Reichen und Mächtigen oft einer gegen Windmühlen und kann einem leicht in die Depression treiben.

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