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Die Influencerin Angela Paskevic hat mit ihrer Story über einen angeblichen Rassismus-Eklat in einem Bus des Unternehmens Flixbus für Aufsehen gesorgt. bild: instagram

Rassismus-Eklat bei Flixbus? Influencerin macht Fahrer schwere Vorwürfe – Flixbus reagiert



Es sind bedrückende Szenen, die am Samstag in der Instagram-Story der deutschen Influencerin Angela Paskevic auftauchten. Zu sehen ist offenbar eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Flixbus-Reisenden auf der einen Seite und dem Fahrer des Reisebusses auf der anderen.

Der Fahrer soll dem jungen Mann vorgeworfen haben, ein Dieb zu sein. Zudem habe der Flixbus-Mitarbeiter das Gepäck des jungen Mannes geworfen.

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bild: instagram/angela_paskevic

In Paskevics Story ist offenbar zu hören, wie auch sie anfängt mit dem Fahrer zu diskutieren.

Die Influencerin reagiert aufgebracht:

«Sagen Sie doch einfach: Liegt’s an der Hautfarbe? Was ist das Problem?»

Eigentlich habe Paskevic mit Flixbus bis nach Freiburg fahren wollen – der Vorfall habe sie jedoch so erschüttert, dass sie mit den anderen beiden Fahrgästen den Bus noch bei Leipzig verlassen habe.

Von den anderen Mitreisenden erhalten Paskevic und die betroffenen Flixbus-Reisenden keine Unterstützung. In der Story der Influencerin ist zu sehen, wie die anderen Fahrgäste der Auseinandersetzung zuschauen.

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Bild: instagram/angela_paskevic

Paskevic sagte am Sonntag auf Instagram: «Das ist nicht meine Geschichte. Ich will nicht das Lob dafür ernten. Ich möchte nur den richtigen Leuten eine Plattform bieten.»

Mit ihrer Reichweite wolle Paskevic etwas Gutes tun. Die Influencerin kündigte ein Video an, in dem auch die betroffenen jungen Männer zu hören sein sollen, das den Vorfall vollständig erklären soll.

Flixbus antwortet auf watson-Anfrage: «Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, werden wir Konsequenzen ziehen»

Das Unternehmen Flixbus kündigte gegenüber watson an, die Vorfälle zu untersuchen und gegebenenfalls entsprechende Konsequenzen zu ziehen: «Flixbus befördert Passagiere unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung und ihrem konkreten Reiseanlass, sofern sie bei Fahrtantritt ein gültiges Ticket vorweisen können», teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Und weiter:

«Was in dem Instagram-Video zu sehen ist, ist leider nicht eindeutig, aber Grund genug für uns, eine interne Untersuchung einzuleiten, bei der auch die Seite des Busfahrers angehört werden muss. Dieser ist gerade nicht im Dienst, aber wir versuchen die Situation so schnell wie möglich zu klären. Flixbus toleriert keine Form von Rassismus. Sollten sich die Vorwürfe dahingehend bestätigen, werden wir entsprechende Konsequenzen ziehen.»

Nach Daten des Marktforschungsinstituts IGES hat Flixbus inzwischen einen Marktanteil in Deutschland von mehr als 95 Prozent. Täglich bietet die Firma 350'000 Verbindungen an. Dafür stehen dem Unternehmen rund 2000 Busse und 7000 Fahrer zur Verfügung.

(pb/hau/mit dpa)

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