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ABD0010_20200328 - KÖLN - DEUTSCHLAND: 28.03.2020, Köln: HANDOUT -  Blick in den Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation der Bundeswehr. Wegen der dramatischen Notlage norditalienischer Krankenhäuser in der Coronavirus-Krise fliegt die Luftwaffe Patienten nach Deutschland aus. Der Airbus A310 MedEvac sollte am Samstag sechs schwer erkrankte Italiener in Intensivbehandlung von Bergamo nach Köln bringen. Die Maschine sei am Morgen in Köln gestartet, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Foto: Kevin Schrief/Luftwaffe/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++. - FOTO: APA/Luftwaffe/Kevin Schrief

In diesem Airbus A310 wurde eine fliegende Intensivstation eingerichtet, um kritische Patienten von Norditalien zur Behandlung nach Deutschland zu fliegen. Bild: APA/Luftwaffe

Die Welt in Karten

So viele Intensivbetten hat die Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern

Auf der ganzen Welt werden Intensivstationen aufgestockt, um die kritischen Corona-Patienten bestmöglich versorgen zu können. Wie gut ist die Schweiz im Vergleich zu den Nachbarstaaten mit Betten in Intensivstationen ausgerüstet?



Intensivbetten mit Beatmungsgeräten werden in der Corona-Krise zusehends zu Mangelware, denn wer einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung und damit schwere Atembeschwerden hat, ist auf einen solchen Platz angewiesen.

Insgesamt verfügt die Schweiz über 82 Spitäler, Kliniken und Spitalgruppen mit Intensivstationen, in denen vor der Corona-Krise zwischen 950 und 1000 Betten untergebracht waren. Rund 800 bis 850 davon verfügen über Beatmungsgeräte.

Doch die Kapazitäten werden zurzeit weltweit ausgebaut, so auch in der Schweiz: Daniel Dauwalder vom Bundesamt für Gesundheit sprach auf Anfrage von watson von 1200 IPS-Betten, die im Moment zur Verfügung stehen.

Auf Schweizer Intensivstationen wurden laut Dauwalder gestern Montag insgesamt 284 Patientinnen und Patienten beatmet, Tendenz steigend. Die Betten auf der Intensivstation werden allerdings auch nach wie vor von anderen Personen belegt, deren Leben durch eine schwere Krankheit, eine Operation oder einen Unfall bedroht ist.

Die genaue Zahl der aktuell verfügbaren Betten auf Intensivstationen in anderen europäischen Ländern ist also zurzeit schwierig abzuschätzen, weil sie sich laufend verändert. Die letzte verlässliche Zählung der Weltgesundheitsorganisation für Europa stammt aus dem Jahr 2009.

Damals lag die Schweiz mit rund 11 Intensivbetten pro 100'000 Einwohner ziemlich genau im europäischen Schnitt. Allerdings verfügen sämtliche Nachbarländer von uns über grössere Kapazitäten.

Mit den aktuellsten Zahlen von vor der Corona-Krise käme die Schweiz auf einen Schnitt von 11,6 Betten pro 100'000 Einwohner, seit der Studie 2009 hat sich also wenig verändert. Inklusive der aktuellen Aufstockung auf 1200 Betten käme die Schweiz auf einen Schnitt von 14,0 Betten pro 100'000 Einwohner. Für einen sinnvollen Vergleich – die anderen Länder haben ja inzwischen auch aufgestockt – verwenden wir in den Grafiken die Auswertung der WHO von 2009:

Intensivbetten pro 100'000 Einwohner für europäische Länder

Intensivbetten pro 100'000 Einwohner

Bild: watson / daten: who

Beim Blick auf die Karte fallen vor allem unsere beiden Nachbarn Deutschland (29,2 Betten pro 100'000 Einwohner) und Österreich positiv auf (21,8).

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Am wenigsten gut ausgerüstet sind Spitäler in Portugal (4,2), Schweden (5,8) und Griechenland (6,0).

Anzahl Intensivbetten pro 100'000 Einwohner

Anzahl Intensivbetten pro 100'000 Einwohner

bild: watson / daten: who

Im interkontinentalen Vergleich wird Deutschland sogar noch von einem Land übertrumpft: den USA. Die Vereinigten Staaten verfügen über 34,7 Intensivbetten pro 100'000 Einwohner. Betrachtet man die Entwicklung der Covid-19-Erkrankten vor Ort, dürften die Amerikaner bald froh sein um diese Kapazitäten.

Das Daten-Portal Statista wies nebst den oben genannten Zahlen der USA und der WHO-Daten für Europa auch einige ausgewählte asiatische Staaten aus. Demnach befindet sich Südkorea mit 10,6 Betten pro 100'000 Einwohner in einer ähnlichen Ausgangslage wie die Schweiz. Japan, China und Indien verfügen über deutlich kleinere Kapazitäten. Diese Zahlen sind verhältnismässig aktuell, sie stammen aus dem Jahr 2017.

Intensivbetten pro 100'000 Einwohner für Schweiz, Nachbarstaaten und ausgewählte interkontinentale Staaten

Intensivbetten pro 100'000 Einwohner welt

Bild: watson / daten: who, national center for biotechnology information, intensive care medicine, critical care medicine

Die Spital-Infrastruktur ist allerdings nur eine der grossen Herausforderungen im Kampf gegen das Coronavirus. Eine andere ist der Mangel an ausgebildetem Pflegepersonal.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Meyer Andrej 01.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Das vielfach verpönte Gesundheitssystem der Italiener ist vor uns in der Rangliste, ich denke unser überteuertes Gesundheitssystem wird völlig überbewertet, aber es müssen ja sehr viele Leute durchgefüttert werden und ich spreche hier nicht von den unterbesetzten Pflegeleuten.
  • Nik G. 01.04.2020 08:28
    Highlight Highlight Ist die Bezeichnung Intensivbett genormt? In der Schweiz muss man sich Zertifizieren als Spital. Ist dieses Zertifikat Weltweit identisch? Eine IPS in der Schweiz darf Beatmete Patienten betreuen. Sprich sie werden Maschinell beatmet usw. Ist der Standard in Deutschland oder der USA gleich? Wenn nicht macht das vergleichen dieser Zahlen überhaupt keinen Sinn.
  • medmi 01.04.2020 08:03
    Highlight Highlight Bitte liebe Medien, hört auf die Intensivbetten in Europa zu vergleichen!
    In unseren Spitälern gibt es viele sogenannte IMC (intermediate care) Stationen. In anderen Länder würden die locker als "Intensivstationen" durchgehen. Wir haben viele Beatmungsgeräte (z.B. pro Operationssaal 1 bis teilweise 3), mit welchen wir die IMCs ausstatten können. Wir haben top Anästhesisten die in den OPs aktuell nicht gebraucht werden die auf neuen Corona-Intensivstationen eingesetzt werden. Nur: Intensivstationen sind nicht die Lösung der Krankheit. (Sterblichkeit auf IPS =50%). Nein, man muss eindämmen!
  • iseewhatyoudidthere 01.04.2020 06:59
    Highlight Highlight Wurden hier die Betten und die Ausrüstung, welche das Militär im allerschlimmsten Notfall bereitstellen könnte miteinberechnet?
    Es wurde bereits mehrfach erwähnt, dass nicht die Ausrüstung sondern das Personal das Problem wäre.
  • Power # Point 01.04.2020 03:25
    Highlight Highlight Aus Berichten sind nur staatliche finanzierte Kliniken u. Spitäler aufgeführt, wo auch Einblick an Beständen von Intensiv-betten gegeben ist, u. so die Menge an Betten erkennbar ist.

    Anderweitig davon sind die Privat-Kliniken nicht mitein-beschlossen, u. weiß niemand wirklich wie-viel Betten tatsächlich zur Verfügung stehen.

    Eigentlich müsste die Schweiz pro 100 000 Personen, an die 25 Betten verfügen, wenn neben der Corona 19, bei Busunfällen, u. unter-andren der ÖV bei Unfällen für nötig sind.

    Bei grösseren Unfällen wie bei Autobus Unfällen u. der Bahn, sind schon oft viele gestorben weil zu wenig Intensiv-betten zu Verfügung standen.
    • Lami23 01.04.2020 06:12
      Highlight Highlight Oft viele gestorben ? Quelle bitte.
    • Lami23 01.04.2020 06:42
      Highlight Highlight Ich habe das beschriebene Szenarie noch nie miterlebt (nicht mal ansatzweise)und arbeite seit vier Jahren auf einer grossen IPS.
  • zwärg 31.03.2020 23:25
    Highlight Highlight Deutschland hat vielleicht mehr Betten mit Beatmungsgeräten aber nicht annähernd genügend geschultes Personal um alle zu betreiben.
    • misohelveticos 01.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Behauptet wer?
  • Tom Scherrer (1) 31.03.2020 23:12
    Highlight Highlight In Spanien ist ein Messegelände zu einem Corona- Spital umfunktioniert worden.

    Das nenne ich pragmatisch.

    Die Frage nach den Beatmungsgeräten bleibt leider.
  • Franz v.A. 31.03.2020 22:36
    Highlight Highlight Prämien stiegen stetig, dafür litt die Leistung.
    11 Betten pro 100 000 ist wohl ein schlechter Witz!
    • Lami23 31.03.2020 23:35
      Highlight Highlight Im Normalfall braucht es nicht mehr.
    • K1aerer 01.04.2020 01:32
      Highlight Highlight Die Prämien haben auch andere gewichtige Faktoren, als Anzahl IPS-Betten. 🤷‍♂️
    • Franz v.A. 01.04.2020 09:04
      Highlight Highlight lami23, und was ist jetzt, im nicht normal Fall? man sollte auch im Normalfall an Ausname Situationen denken. Sonst können wir ja auch gleich das Militär abschaffen, denn im Normalfall brauchen wir das ja auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • koalabear 31.03.2020 21:57
    Highlight Highlight Frage zu Deutschland: vor etwas mehr als einem halben Jahr sah ich auf ZDF einen Bericht, dass viele eingerichtete Intensivstationen geschlossen sind, da das Personal fehlt. Wurde die Zahl der Betten mit oder ohne die geschlossenen Abteilungen gezählt? Ausgerüstete Betten nützen nichts ohne Personal. Weiss jemand genaueres?
  • Timtamtom 31.03.2020 21:57
    Highlight Highlight Diese Grafik muss differenziert betrachtet werden! Berücksichtigt man, dass Herr und Frau Schweizer durchschnittlich weniger Krankheitsanfällig sind, braucht es hierzulande auch weniger IPS-Betten. Auffällig, dass auch die überaus vorbildlichen Skandinavischen Länder mit hervorragendem Gesundheitssystem wenig IPS-Betten haben. Also, wenig(er) Betten ist nicht per schlecht
    • Vosi 31.03.2020 23:14
      Highlight Highlight Immer weniger Betten bei steigender Bevölkerungszahl:

      Quelle: oecd.org

      https://www.bilder-upload.eu/bild-296ddf-1585689045.png.html
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 02.04.2020 10:12
      Highlight Highlight @Timtamtom...wie kommst du darauf, dass das Gesundheitssystem z.B. in Finnland besser ist als das in der Schweiz? Es ist halb so teuer wie das in der Schweiz beiinhaltet aber lediglich eine rudimentäre Grundversorgung.
  • Eyeore 31.03.2020 19:53
    Highlight Highlight Die grösste Lehre aus dieser Kreise muss ein, dass an den Eckpfeilern eines Landes nie gespart werden darf.
    - Gesundheitswesen
    - Bildung
    - Infrastruktur
    Sind diese 3 Faktoren in einer guten Qualität gesichert, wird ein Land immer einen Vorteil haben. Die USA erfüllt keinen der Punkte und wie es dann kommt sieht man leider gerade.
    • Saerd neute 31.03.2020 20:05
      Highlight Highlight Du vergisst leider ein paar sehr wichtige Stützen:
      - genügende Selbstversorgung an Lebensmitteln
      - eigene produzierende Wirtschaft
      - gute Landesverteidigung
      Diese drei musst du zu deinen genannten hinzufügen. Denn alle 6 gehören dazu,wenn eines fehlt nptzen die anderen auch nichts.
    • SchnippDippDapp 01.04.2020 02:52
      Highlight Highlight Und nr 8 eigene Medikamenten und Schutzausrüstungsproduzenten.
  • Phillsen 31.03.2020 19:38
    Highlight Highlight Dass China eine relativ niedrige Zahl pro 100k Einwohner hat verwundert mich jetzt nicht massiv.
    Sie haben ja trotzdem doppelt so viele Betten wie Deutschland wenn man diese Zahlen nimmt. So lange man bereit ist, Leute nach Bedarf zu verlegen können kleinere Kapazitäten trotzdem reichen. Und wenn die Zahlen von 2009 sind dann sind die massiv falsch. Wir unterschätzen immer noch krass wie schnell China sich entwickelt.
  • Lami23 31.03.2020 19:23
    Highlight Highlight Nachtrag: Bestes Beispiel ist eben Deutschland, dass zwar mehr Betten betreibt, aber auch nur weil dort IPS Pflegende vier statt zwei Patienten betreuen. Was das für die Patienten und die Pflegenden bedeutet, dürfte jedem klar sein.
    • Keller101 31.03.2020 22:13
      Highlight Highlight Nein weiss ich nicht, hast Du Zahlen zur jeweiligen Mortalität?
    • Lami23 31.03.2020 23:34
      Highlight Highlight Nein. Aber viele Erfahrungsberichte von deutschen Kollegen. Aber eben, die Konsequenz ist ja logisch.
    • Chrigi-B 31.03.2020 23:56
      Highlight Highlight Auf dem ARD Youtube Kanal gibt es einen fantastischen Beitrag, der genau beschreibt was Lami23 anspricht. Es geht um den Exodus von DE Gesundheitspersonal in die Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lami23 31.03.2020 19:20
    Highlight Highlight Die Frage ist ja auch, ob es Sinn macht, diese aufzustocken, wenn sie normalerweise nicht gebraucht werden.
    Ich habe bis im Februar in einem grossen Spital im Kanton Zürich auf der IPS gearbeitet. Übers ganze Jahr gesehen, hätten wir nicht mehr Betten gebraucht.
  • glointhegreat 31.03.2020 19:16
    Highlight Highlight Ich lese immer "wir müssen lehren daraus ziehen"
    Ja wo wollt ihr denn lehren ziehen? .... Es war schon vorher alles klar.... Die oberste spitzenmedizin verdient zu viel und die logistik der spitäler ist veraltet und verschlingt unsummen an geld. Diese zwei punkte gilt es anzupacken. Damit wird der service an der breiten bevölkerung erhöht und gleulichzeitig die kosten gesenkt... Aber beide themen sind halt unpopulär.... Vielleicht ändert sich ja jetzt was, ich hoffe es.🙄
  • Ueli der Knecht 31.03.2020 19:15
    Highlight Highlight Schon etwas peinlich, dass das schweizer Gesundheitswesen mit einigem Abstand hinter dem von Rumänien, Ungarn und Bulgarien zurück liegt.
    • FrancoL 31.03.2020 22:50
      Highlight Highlight Erstaunt mich dass Du als oberkritischer Zeitgenosse, der immer bei jeder Sache Vorbehalte anbringst, diesen Vergleich für bare Münze nimmst.
    • Ueli der Knecht 01.04.2020 00:39
      Highlight Highlight Yep, FrancoL: Ich meine, das man mit gegenseitigem Schulterklopfen die offensichtlichen Probleme nicht in Griff kriegen wird.

      Es wird ja doch durch diese Coronoa-Krise erkennbar, dass beim schweizer Gesundheitswesen nicht alles so gut bestellt ist, wie wir es gerne glauben wollen, und dass auch die Pandemie-Vorbereitungen einige Mängel zeigt (die bei den verantwortlichen Stellen sogar bekannt waren).

      Ich meine, da lässt sich einiges verbessern. Aber von mir aus, darfst du natürlich weiterhin glauben, dass wir das bestmögliche Gesundheitswesen haben.
    • Bits_and_More 01.04.2020 08:03
      Highlight Highlight Du misst also die Qualität des Gesundheitswesen einzig am Faktor "IPS Betten pro Einwohner"?

      Da gehört schon noch etwas mehr dazu...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 31.03.2020 19:15
    Highlight Highlight Gibt es hier Informationen zu den genauen Klassifikationen der IPS-Betten? Für den aktuellen Fall ist ja nicht die Anzahl IPS-Betten, sondern die Anzahl IPS-Betten mit Beatmungsgerät ausschlaggebend. Ich kann mir vorstellen, dass sich die Definition, was ein IPS-Bett ist, zwischen den verschiedenen Ländern unterscheidet.
    • FrancoL 31.03.2020 22:51
      Highlight Highlight Du hast das wichtigste vergessen; das geschulte Personal.
  • imposselbee 31.03.2020 19:03
    Highlight Highlight Spätestens wenn für jeden die Krankenkasse CHF 100-200 pro Monat teurer würde, werden wir mit unserem aktuellen Gesundheitssystem wieder zufrieden sein. Auch 10x mehr Betten würden nicht reichen, aber eine bewusstere Gesellschaft. Der nächste Corona könnte wieder komplett andere Symptome und ‚Angriffsstrategien‘ haben.
    • FrancoL 31.03.2020 22:53
      Highlight Highlight Es muss nicht teurer werden, man kann einen Teil über die Steuern finanzieren, was sozialverträglicher wäre.
    • Chrigi-B 31.03.2020 23:57
      Highlight Highlight oder man könnte den Gauner am stinkenden Rheinknie verbieten uns 3x soviel abzuzwacken wie den Nchbarländern verehrter FrancoL....
    • benn 01.04.2020 08:47
      Highlight Highlight Muss nicht teurer werden man kann ein teil über die steuern finanzieren???? Bist du zufällig in der sp, ich frage nur so? Auf was verzichten wir dann?
      Nein es muss wirklich nicht teurer werden, es hat mit über 80mrd. mehr als genug Geld im System, umverteilen reicht, paralellimporte zulassen, reha im ausland zulassen, selbstverantwortung fördern etc etc!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Berner_in 31.03.2020 18:59
    Highlight Highlight Das grössere Problem ist die chronische Sparpolitik beim Pflegepersonal.

    Intensivpflegestationen können relativ schnell aufgestockt werden. Nur was nützt das, wenn ausgebildetes Personal fehlt. Sehr viel wertvolles Pflegepersonal hat sich in den letzten Jahren zunehmend ernüchtert, demotiviert, oft ausgebrannt aus dem Beruf verabschiedet. Gleichzeitig kommt die Ausbildung nicht mehr mit, den Bedarf an Pflegefachpersonal sicherzustellen.

    Das Problem ist seit Jahren bekannt. Es wird sich noch massiv verschärfen.
  • FrancoL 31.03.2020 18:19
    Highlight Highlight Man sollte aus der heutigen Situation Lehren ziehen, doch welche genau ausser dass im Gesundheitswesen besser nicht gespart werden sollte?
    Wenn man diese Lehre zieht sollte man dann aber auch die entsprechenden PolitikerInnen wählen.
    Ich bin gespannt wie man dies bei den nächsten Wahlen berücksichtigen wird, befürchte allerdings dass bis zu den nächsten Wahlen wieder die üblichen Sparmassnahmen Oberhand gewinnen und die Steuersenkungen wichtiger sind als die Gesundheit der Bevölkerung.
    • Saerd neute 31.03.2020 20:12
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht.
      Ein weiteres Übel ist die über jahrzehntelange Abwanderung von Produktions-Know How in Billiglohnländer, das merken wir zurzeit sehr gewaltig.
      Oder der stetig sinkende Selbstversorgungsgrad zugunsten von Gewinnmaximierung, dank der bislang offenen Grenzen für Nahrungsmittel bislang noch ein kleines Problem, das wäre aber sehr schnell unser allergrösstes Problem.
  • Chaoz 31.03.2020 17:34
    Highlight Highlight Die Schweiz zwischen Lettland und Zypern...
    Gratuliere!
  • HPOfficejet3650 31.03.2020 17:23
    Highlight Highlight italien hat ja sogar mehr Betten als wir?😱 Ubd bei denen bricht das ganze Gesundheitssystem auseinander. Was machen die so viel schlechter als wir?
    • Rabbi Jussuf 31.03.2020 22:13
      Highlight Highlight Es liegt eben nicht nur an der Anzahl der Betten. Das scheinen einige hier partout nicht verstehen zu wollen.

      Das Hauptproblem ist der Run auf die Spitäler. So sind viele im Krankenhaus, die sich sonst zu Hause gepflegt hätten - oder auch gestorben wären.
      Das ist ein Faktor für die Überlastung des Gesundheitswesens, der nur zum Teil mit der hohen Ansteckungsrate des Virus zu tun hat.
    • Kong 31.03.2020 22:53
      Highlight Highlight das passiert, wenn der Damm bricht, sprich sie hätten es im Griff, aber es wurde einfach zu viel
    • c_meier 01.04.2020 03:02
      Highlight Highlight Italien musste glaubs wegen der Euro/Finanzkrise ziemlich sparen im Gesundheitswesen
  • Peter R. 31.03.2020 17:08
    Highlight Highlight Ja das haben wir etlichen Politiker zu verdanken - angefangen bei Frau Verena Diener - die jahrelang am Gesundheitssystem gespart haben und auch Spitäler geschlossen haben. Das rächt sich jetzt.
    Hoffentlich werden aus dieser Krise die Lehren gezogen!!
    • Zauggovia 31.03.2020 17:23
      Highlight Highlight Die Kosten werden nicht sinken. Bist du auch bereit mehr für die Krankenkasse zu bezahlen?
    • Garp 31.03.2020 17:57
      Highlight Highlight Der Kantonsrat bestimmt, die Regierung führt aus. Ganz so einfach lässt es sich nicht an einer Person festmachen.
    • FrancoL 31.03.2020 18:06
      Highlight Highlight Stammt die berüchtigte Spitalliste aus der Feder der Verena Diener? Wenn Ja war SIE die entschied oder der Regierungsrat mit seiner Sparwut?
    Weitere Antworten anzeigen

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