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epa05986899 A protestor mocks US president Donald Trump during protests against the upcoming NATO meeting in front of North Railway Station in Brussels, Belgium, 24 May 2017. NATO member countries' heads of states and governments gather in Brussels on 25 May 2017 for a one-day meeting.  EPA/ARMANDO BArbani

Man erkennt ihn sofort: Eine lebendige Karikatur von Donald Trump. Bild: ARMANDO BArbani/EPA/KEYSTONE

So empfangen tausende Demonstranten Trump im «Höllenloch» Brüssel



US-Präsident Donald Trump ist in Brüssel von tausenden Demonstranten empfangen worden. Kurz nach der Ankunft des Präsidenten zogen nach Polizeiangaben am Donnerstag rund 9000 Demonstranten unter dem Motto «Trump not welcome» durch die belgische Hauptstadt.

So wird Trump von Demonstranten in Brüssel empfangen:

Nach Angaben der Veranstalter nahmen sogar 12'000 Menschen an der Demonstration teil. Viele Demonstranten hatten Bilder und Masken des US-Präsidenten dabei.

Trump hatte die Belgier Anfang 2016 mit der Aussage schockiert, die Hauptstadt Brüssel sei wegen der grossen Zahl muslimischer Einwanderer ein «Höllenloch».

Trump war zum Nato-Gipfel am Donnerstag nach Brüssel gereist. Er landete am Mittwochnachmittag mit der Air Force One auf einem Militärflughafen nahe der belgischen Hauptstadt. Im Anschluss traf er sich mit dem belgischen Königspaar und mit Regierungschef Charles Michel.

Am Donnerstag besucht Trump erstmals die EU. Er trifft am Vormittag mit EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker zusammen.

Das Verhältnis des US-Präsidenten zur EU gilt als schwierig. So hatte er im Januar den Brexit als «grossartig» bezeichnet und den Austritt weiterer EU-Mitglieder vorhergesagt. Unsicherheit gibt es in Brüssel zudem weiter über den Kurs des neuen US-Präsidenten in der Handelspolitik.

Im Anschluss trifft Trump den neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron zum Mittagessen. Am Nachmittag nimmt Trump dann an seinem ersten Gipfel der Nato teil, die er vor seinem Amtsantritt noch als «obsolet» bezeichnet hatte.

Die Agenda des Gipfels wird nun von seinen Forderungen nach erhöhten Verteidigungsausgaben der europäischen Verbündeten und einem stärkeren Engagement im Anti-Terrorkampf dominiert. (sda/afp)

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