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President Donald Trump poses for a portrait in the Oval Office in Washington, Friday, April 21, 2017. With his tweets and his bravado, Trump is putting his mark on the presidency in his first 100 days in office. He's flouted conventions of the institution by holding on to his business, hiring family members as advisers and refusing to release his tax returns. He's tested conventional political wisdom by eschewing travel, church, transparency, discipline, consistency and decorum. But the presidency is also having an impact on Trump, prompting him, at times, to  play the role of traditional president. (AP Photo/Andrew Harnik)

Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, gleichzeitig einer seiner engsten Berater, ist der Enkel von Holocaust-Überlebenden. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Trump prangert zum Holocaust-Gedenktag in Israel Antisemitismus an



Nach mehrfacher Kritik an Erklärungen seiner Regierung zum Holocaust hat US-Präsident Donald Trump dem Antisemitismus den Kampf angesagt. «Wir müssen Vorurteile und Antisemitismus ausmerzen, wo immer sie anzutreffen sind», sagte Trump.

«Amerika steht an der Seite Israels.»

US-Präsident Donald Trump.

Der Mord an sechs Millionen Juden durch die Nazis lasse sich «mit Worten nicht beschreiben», kein «menschliches Herz» könne dieses Morden durch das «Böse» verkraften, erklärte Trump in einer Videobotschaft an die New Yorker Vollversammlung des Jüdischen Weltkongresses anlässlich des Holocaust-Gedenktags in Israel.

Gleichzeitig zollte Trump Israel und dem Durchhaltewillen der Juden seinen Tribut. Niemand dürfe die Drohungen «eines Regimes» ignorieren, das «offen von Israels Zerstörung spricht», sagte er und fügte hinzu, «Amerika steht an der Seite Israels».

Im Januar hatte eine Erklärung des Weissen Hauses zum internationalen Holocaust-Gedenktag für Stirnrunzeln gesorgt, in der das Schicksal der sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden unerwähnt blieb.

Mitte April rief dann Trumps Pressesprecher mit einem verfehlten Vergleich zwischen Hitler und dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad empörte Reaktionen hervor. Trumps Kritiker und politische Gegner sagen, sein Wahlsieg habe Neo-Nazis und rechtsextreme Gruppen ermutigt.

Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, gleichzeitig einer seiner engsten Berater, ist der Enkel von Holocaust-Überlebenden, seine Tochter Ivanka trat 2009 zum Judentum über. (sda/afp)

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