International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08528369 Revellers drink and socialize in the street during the evening in Soho, London, Britain, 04 July 2020 (issued 05 July 2020). Pubs, restaurants, places of worship, hairdressers and other businesses have reopened their doors across the UK on 'Super Saturday' after more than three months of lockdown due to the coronavirus pandemic.  EPA/VICKIE FLORES

Nach mehr als drei Monaten Lockdown durften am «Super Saturday» neben Bars auch Coiffeure und andere Geschäfte wieder öffnen. Bild: keystone

Massen in London und Cider-Man William: Diese Bilder zeigen den Pubs-Restart in England



Nach mehr als drei Monaten Zwangspause in der Coronakrise haben die Pubs in England wieder geöffnet und einen Ansturm erlebt. Die befürchteten Alkoholexzesse blieben zwar aus, doch im Londoner Ausgehviertel Soho drängten sich Menschenmassen, wie auf Fotos zu sehen war, die in sozialen Netzwerken kursierten. Die Lockerung gilt vorerst nur in England und Nordirland. In Schottland und Wales müssen sich die Menschen noch gedulden, bevor sie wieder in den Pub gehen können. In Grossbritannien legt jeder Landesteil seine eigenen Massnahmen in der Coronavirus-Pandemie fest.

epa08528405 Revellers drink and socialize in the street during the evening in Soho, London, Britain, 04 July 2020 (issued 05 July 2020). Pubs, restaurants, places of worship, hairdressers and other businesses have reopened their doors across the UK on 'Super Saturday' after more than three months of lockdown due to the coronavirus pandemic.  EPA/VICKIE FLORES

Menschenmassen im Londoner Stadtteil Soho. Bild: keystone

«Ich denke, von dem was ich gesehen habe, dass sich die Menschen zum sehr überwiegenden Teil verantwortungsvoll verhalten haben, obwohl es ein paar gegenteilige Fotos gibt», sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Sonntag im Nachrichtensender Sky News bilanzierend.

Mehrere Kneipen in der mittelenglischen Grafschaft Nottinghamshire hatten auf eigene Veranlassung wieder geschlossen, wie die Polizei in der Nacht zum Sonntag mitteilte. Die Polizei selbst habe aber keine Pub-Schliessungen veranlasst, hiess es. Die Mehrheit der Feiernden habe sich verantwortungsvoll verhalten.

Der erste, der sich ein Pint gegönnt hatte, war offenbar Prinz William. Der 38 Jahre alte Enkel von Queen Elizabeth II. (94) besuchte bereits am Freitagabend ein Pub in der ostenglischen Grafschaft Norfolk in der Nähe seines Landsitzes Anmer Hall.

Er habe sich bei den Mitarbeitern erkundigt, wie sie sich mit den neuen Umständen arrangiert haben, hiess es dazu in einer Twitter-Mitteilung des Kensington-Palasts. Nebenbei liess sich der Zweite in der britischen Thronfolge aber auch ein Pint servieren, wie auf Fotos zu sehen war. Es habe sich dabei um Cider gehandelt, berichtete die britischen Nachrichtenagentur PA. «Ich bin ein Cider-Mann», sagte William demnach über seine Apfelweinvorliebe.

Britain's Prince William drinks cider during a visit to The Rose and Crown pub in Snettisham, England, Friday July 3, 2020.   English pubs are among the businesses that are allowed to welcome guests with some anti-virus precautions from Saturday July 4, as the coronavirus restrictions are eased.  (Aaron Chown/Pool via AP)

Was sein muss, muss sein: Prinz William und sein Cider. Bild: keystone

Die Regierung hatte die Öffnung der Kneipen erst für die frühen Morgenstunden am Samstag angesetzt, um zu verhindern, dass die Menschen noch in der Nacht zu den Pubs pilgern. Es gelten Auflagen, beispielsweise müssen Pub-Besucher ihre Kontaktdaten hinterlassen. Bestellungen dürfen nur am Tisch oder per App aufgenommen werden.

Auch Restaurants, Friseure, Kinos, Museen und Bibliotheken durften ihre Türen unter Einhaltung strikter Massnahmen zur Kontaktbeschränkung wieder öffnen. Von einigen Experten wurden die Lockerungen als zu früh kritisiert. Mit mehr als 44'000 Todesfällen bei nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist Grossbritannien das am stärksten von der Pandemie betroffene Land Europas. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So clever gehen die Menschen mit den Einschränkungen um

Die Flamingos haben genug vom Lockdown

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ich war am Cooper's Hill Cheese Rolling ... und OMG, WAR DAS GEIL

Alljährlich treffen sich die mutigsten Männer und Frauen der Welt an einem steilen Hang im Westen Englands und riskieren Kopf und Kragen, um einem Käselaib hinterher zu rennen. Es ist Wahnsinn. Und grossartig. Findet zumindest unser Berichterstatter vor Ort.

Es ist schwierig, einem Nichteingeweihten das Cooper's Hill Cheese Rolling zu erklären. Als ich dies mal bei einer kalifornischen Dame versuchte, wählte ich die einfache Lösung und schickte eines der YouTube-Videos vom Event.

Die Antwort kam postwendend:

In der Tat, mutigere Menschen als die, die sich diesem sausteilen Hang im malerischen Gloucestershire hinunterstürzen, gibt es kaum. Ich jedenfalls gehöre entschieden nicht dazu (nein, ich bin nicht den Hang runter). Aber ich wollte seit eh …

Artikel lesen
Link zum Artikel