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«Greta-Syndrom»?! EU-Politiker entschuldigt sich für «unangemessene» Kritik an Klimajugend

Der 72-Jährige krebste via Twitter zurück, nachdem er zuvor in einem Fernseh-Interview junge Klimaaktivsten attackiert hatte...



Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Josep Borrell, hat sich für seine Zweifel an der Ernsthaftigkeit junger Klimaschutz-Demonstranten entschuldigt.

«Ich will mich bei allen entschuldigen, die sich von meiner unangemessenen Äusserung zu der wichtigen Jugendbewegung gegen den #Klimawandel beleidigt gefühlt haben mögen», schrieb der EU-Aussenbeauftragte am Samstag auf Twitter.

Bild

screenshot: twitter

Borrell hatte am Freitag in einem TV-Interview in Brüssel gesagt: «Die Vorstellung, dass junge Leute ernsthaft entschlossen sind, den Klimawandel zu stoppen – wir könnten es das Greta-Syndrom nennen – erlauben Sie mir meine Zweifel.»

Der 72-Jährige fügte hinzu: «Es ist nett, gegen den Klimawandel zu demonstrieren, solange niemand einen darum bittet, dafür zu zahlen.» Er bezweifle, dass die jungen Aktivisten bereit seien, für ihre Überzeugungen ihren Lebensstandard zu senken.

Im Internet löste Borrells Äusserung sogleich Empörung aus. Kurz darauf versicherte der Aussenbeauftragte den jungen Klima-Aktivisten auf Twitter seine «volle Unterstützung».

(dsc/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mario Kesselring 08.02.2020 21:37
    Highlight Highlight Tja, für uns Katalanen nichts neues. Was sich Borell hier geleistet hat gehört noch zum harmlosesten was er bisher von sich gegeben hat. Von den paar Indianern, welche im Wege standen bei der Eroberung Nordamerikas, über das mehrfache Weglaufen bei einem Interview der DW bis zu den Insidern Geschäften als Aufsichtsratsmitglied des Abengoa Konzerns hat er so ziemlich jedes Porzellangeschirr zerschlagen, welches er auch nur von nahe betrachtete.
  • Philipp L 08.02.2020 19:07
    Highlight Highlight Mit der Kritik am Lebensstandard hat er halt zu 100% Recht. Natürlich will es niemand zugeben aber meine Generation (jünger als 30) ist halt am schlimmsten. Sei es mit Konsum, Reisen oder was auch immer

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