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Waldbrand in Südfrankreich – Tausende Menschen ausquartiert



A Canadair plane drops water on a forest fire in Anglet, southwestern France, Thursday July 30, 2020. At 23 hours more than 50 hectares of forest burned. (AP Photo/Bob Edme)

Seit Tagen sind Löscharbeiten in Gang. Bild: keystone

Die Feuerwehr hat wegen eines heftigen Waldbrands in einem südfranzösischen Urlaubsgebiet Tausende Menschen in Sicherheit gebracht. Mindestens 2700 Menschen, darunter viele Touristen, mussten in der Nacht zu Mittwoch vor den Flammen fliehen, wie die Feuerwehr des Départements Bouches-du-Rhône mitteilte.

Es gebe keine Verletzten. Rund 1800 Einsatzkräfte hatten demnach in der Nacht gegen den Brand westlich von Marseille gekämpft. Das Feuer zerstörte mehr als 1000 Hektar Land. Die Feuerwehr war auch am Mittwoch weiterhin im Einsatz, um den Brand zu kontrollieren.

Medienberichten zufolge mussten mehrere Campingplätze an der Mittelmeerküste in Martigues und Sausset-les-Pins evakuiert werden. Auf Fotos, die der Fernsehsender BFMTV zeigte, war zu sehen, wie Urlauber von den Campingplätzen in Richtung Meer gebracht wurden. Die Menschen seien in Turnhallen untergebracht worden.

Der Brand war am Mittwochmorgen noch nicht völlig unter Kontrolle, erklärte der Leiter der Feuerwehr von Bouches-du-Rhône, Grégory Allione, der Nachrichtenplattform Franceinfo. Das Feuer habe sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu acht Kilometern pro Stunde ausgebreitet. Nun gehe es darum, die Ränder des Feuers zu kontrollieren. Diese Arbeit könne mehrere Tage dauern, erklärte Allione. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Konsortin Sha'ira 05.08.2020 12:53
    Highlight Highlight "Ausquartiert"? Eher evakuiert, nicht? Krass, jetzt geht es bei denen auch schon los mit der Dürre...
    • Rabbi Jussuf 06.08.2020 01:00
      Highlight Highlight Das ist doch nichts Neues. Dort gibt es schon seit Jahrhunderten jährlich dutzende von Waldbränden. Wer halt in der Macchie wohnt, muss Vorkehrungen treffen. Hat kaum was mit Klimaerwärmung zu tun, vielmehr damit, dass immer mehr Menschen in diesen Gebieten wohnen.
      Dass die gut vorbereitet sind, kann man ja dem Artikel entnehmen.

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