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Nach Angriff auf Studentin in Paris: Sofortbusse für sexistische Belästigung möglich



Sexistische Belästigung und Sex mit Minderjährigen wird in Frankreich künftig härter bestraft. Nach dem Senat votierte am Mittwochabend auch die Nationalversammlung – ohne Gegenstimme – für eine entsprechende Gesetzesverschärfung.

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Sexistische Belästigungen und Kinderschänder werden in Frankreich künftig härter bestraft. (Symbolbild) shutterstock

Wer andere auf der Strasse belästigt, kann danach mit einem sofortigen Bussgeld von mindestens 90 Euro belegt werden.

Zuletzt wurde in Frankreich verstärkt über derartige Übergriffe debattiert, nachdem eine Studentin von einem Passanten geohrfeigt worden war und ein Video davon die Runde machte. Die 22-Jährige berichtete, dass sie auf die «anzüglichen Bemerkungen» des Mannes mit den Worten «Ta gueule!» (etwa: «Halt's Maul!») reagiert habe. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie der Mann sie daraufhin verfolgt und dann vor einem Lokal heftig ohrfeigt.

Studentin wird in Paris auf offener Strasse geschlagen

Video: watson/Angelina Graf

Die Gesetzesverschärfung wurde allerdings schon vor diesem Vorfall auf den Weg gebracht. Zu dem neuen Regelwerk gehört auch, dass Sex mit Minderjährigen künftig in mehr Fällen als Vergewaltigung statt sexueller Missbrauch eingestuft und damit auch härter geahndet werden kann. Kritiker bemängeln jedoch, dass auch unter dem neuen Gesetz Sex mit Kindern unter 15 Jahren nicht automatisch als Vergewaltigung gilt, sondern weiterhin Ausnahmen möglich sind. (sda/dpa)

Diese Kellnerin hätte er besser nicht begrapscht

Video: watson/Lya Saxer

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