International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

UNO-Beobachter kritisieren Ablauf der Parlamentswahl in Burundi



Die Vereinten Nationen haben den Ablauf der Parlaments- und Kommunalwahlen in Burundi kritisiert. Der Urnengang vom Montag im ostafrikanischen Land sei weder frei noch glaubwürdig gewesen, bemängelten die UNO-Wahlbeobachter.

Die Wahlen seien in einer «angespannten politischen Krise und einem Klima weit verbreiteter Angst und Einschüchterung in Teilen des Landes» abgehalten worden, heisst es in einem Bericht, der am Donnerstag in New York vorgestellt wurde. Insbesondere vor, aber auch während der Wahl habe es Gewalt und Explosionen gegeben.

Die Wahlergebnisse wurden noch nicht veröffentlicht. Die Opposition hatte zum Boykott des Urnengangs aufgerufen. Sie begründete dies damit, dass angesichts der grassierenden Gewalt mit mehr als 70 Todesopfern die Bedingungen für freie und faire Wahlen nicht gegeben seien.

Auslöser der Krise war die Ankündigung von Staatschef Pierre Nkurunziza Ende April, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren. Die Opposition lehnt dies als verfassungswidrig ab. Im Mai gab es einen Putschversuch gegen den Präsidenten, der allerdings scheiterte. (kad/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Deutschland macht vorwärts, die Schweiz lässt sich Zeit – kommt es nun zum Impftourismus?

Plötzlich geht es schnell: Länder wie Deutschland oder die USA wollen noch in diesem Jahr mit Impfungen gegen Covid beginnen. In der Schweiz lässt man sich derweil Zeit. Zu einem Impftourismus wird es aber wahrscheinlich nicht kommen.

In rot-weissen Leuchtwesten stehen sie in der Schlange, auf dem Arm das prägnante rote Kreuz. Alle warten sie darauf, geimpft zu werden. Zumindest symbolisch.

In Deutschland finden bereits erste Testläufe in eilig aus dem Boden gestampften Impfzentren statt. Mehrere tausend Personen will das Deutsche Rote Kreuz ab dem 15. Dezember pro Impfzentrum und Tag impfen können. Wenn denn das Vakzin gegen Covid19 rechtzeitig da ist. Viel später dürfte es indes nicht werden: Der deutsche …

Artikel lesen
Link zum Artikel