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An Original Impossible Burger, left, and a Cali Burger, from Umami Burger, are shown in this photo in New York, Friday, May 3, 2019. A new era of meat alternatives is here, with Beyond Meat becoming the first vegan meat company to go public and Impossible Burger popping up on menus around the country. (AP Photo/Richard Drew)

Enthalten die veganen Burger von Beyond Meat eine problematische Zutat? Das ist nicht ganz klar. Bild: AP/AP

Beyond-Meat-Burger soll «problematische» Zutat enthalten



Die Beyond-Meat-Burger sind wirklich erstaunlich. Der Umsatz des Fleischersatzhersteller Beyond Meat wuchs in diesem Jahr rasant.

Doch ein vom »Spiegel" in Auftrag gegebener Test ergab nun Alarmierendes: Die Burger enthalten offenbar das Aroma Grillin. Es soll ihnen einen rauchigen Geschmack geben.

Die Herstellerfirma selbst bestreitet das. Der Lieferant habe versichert, dass der Aromenmix der Burger für den EU-Markt nicht die fragliche Grillin-Variante enthalte.

Nicht verboten, aber «problematisch»

Verboten ist das oxidierte Sonnenblumenöl nicht. Gutachter Klaus Haase-Aschoff schätzt es gegenüber des «Spiegels» dennoch als «problematisch» ein. Es wäre laut der EU-Basisverordnung zur Lebensmittelsicherheit «eigentlich nicht verkehrsfähig», wird er zitiert.

Der Lebensmittelchemiker erklärt weiter, die europäische Lebensmittelagentur EFSA habe bereits 2017 gewarnt, dass die Produktdaten des amerikanischen Grillin-Herstellers nicht ausreichten, um das gentoxische Risiko des Stoffs zu beurteilen.

Dennoch gilt laut einem Sprecher der EU-Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Übergangsfrist bis zum April 2020. Haase-Aschoff hält das für «grotesk» und vermisst eine «wissenschaftliche Evidenz» für diese Haltung der EU-Kommission.

(om)

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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Typu 29.12.2019 18:35
    Highlight Highlight Entweder ich bin zu dumm oder der Artikel sagt praktisch nichts. Problematisch inwiefern? Worum genau gehts? Hat der Verfasser des Artikels überhaupt das Thema erkannt?
  • Sandro Kifer 29.12.2019 18:16
    Highlight Highlight Warum einen Burger essen der wie Fleisch schmeckt, wenn man doch lieber kein Fleisch essen möchte?
    • Zecke 29.12.2019 18:37
      Highlight Highlight Lieber Sandro, das ist imfall nicht so schwierig: Wenn man aus ökologischen oder aus Tierschutz-Gründen auf Fleisch verzichtet, es aber vorher gerne mochte, ist das doch eine super Lösung, oder?
    • Schönbächler 29.12.2019 19:05
      Highlight Highlight @Zecke: Wenn man nicht auf Fliesch verzichten kann, dann lieber reduzieren anstatt ersatze zunehmen.
    • Sandro Kifer 29.12.2019 20:57
      Highlight Highlight Ja das stimmt Zecke. Aber ich kann trotzdem nicht wirklich nachvollziehen warum man sich dafür entscheidet “fleischersatz” zu essen der gerade mal so in ordnung ist, wenn man im gegenzug auch richtig gutes Fleisch essen könnte, dass sogar ökologisch nachsichtig und auch ganz im rahmen des Tierschutzes erzeugt wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steibocktschingg 29.12.2019 17:59
    Highlight Highlight Hab die entsprechende Studie der EFSA gefunden: https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2903/j.efsa.2017.4963

    Darin steht: Die Daten sind unvollständig und daher ist es nicht möglich, Schlussfolgerungen zu ziehen zur Frage, ob es in Bakterien (Stichwort Ames-Test) zu Genmutationen kommt. Die durchgeführten Tests scheinen negativ gewesen zu sein, aber nicht alle Bestandteile abgedeckt zu haben. Aber: Nur weil die Daten fehlen, ist das kein Beweis für Genotoxizität, ebenso wie keiner für die Unbedenklichkeit. Weitere Tests wären nötig.
    Benutzer Bild
  • ThePower 29.12.2019 17:53
    Highlight Highlight Ich wusste irgendwie gleich, dass dieses künstliche Zeugs nicht gesund ist. Dann lieber ab und an ein richtiger Burger🍔Ä Guetä
    • ChlyklassSFI 30.12.2019 04:26
      Highlight Highlight Lies doch den Kommentar über deinem. Dann wirst du aufgeklärt. Du weisst nicht, du glaubst...
    • ThePower 30.12.2019 14:40
      Highlight Highlight Ach, ich glaube nicht, ich weiss so einiges. Unter anderem die Tatsache, dass das Beyond Meat Patty aus Soja besteht. Soja ist erwiesenermassen schädlich für uns Männer. Ganz vermeiden lässt sich der Konsum von Soja zwar kaum, aber es ist sicher sinnvoll, das Zeug nicht noch extra reinzuschaufeln. Da esse ich doch lieber einen selbstgemachten Burger mit Bio-Rindfleisch-Patty und alle Schaltjahre mal einen Big Mac oder King.
    • Frida Kahlo 30.12.2019 15:16
      Highlight Highlight @ThePower: Oh man........ Beyond Meat ist eben NICHT aus Soja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 29.12.2019 17:04
    Highlight Highlight Im echten Fleisch hat es wenigstens Antibiotika, damit ist man auch gleich vor allfälligen Gefahren geschützt.
  • Andi Weibel 29.12.2019 14:48
    Highlight Highlight Die entscheidene Frage wäre noch: Wäre dieses Grillin gesundheitlich "problematischer" als normales Kuhfleisch?

    Oder versucht hier einfach die Fleischindustrie der Konkurrenz zu schaden?
  • OrbiterDicta! 29.12.2019 14:06
    Highlight Highlight Ich habe den Burger aus Neugier mal probiert, aber da ich Fleisch geschmacklich nicht wirklich mag, war der Burger gar nichts für mich.
    Die Zutatenliste hat mir dann den Rest gegeben. Da ess ich lieber einen Linsen oder Kichererbsenburger (am besten selbst gemacht). So hab ich viel weniger dubiose Zutaten, Hormone, oder sonstiges.

    Aber jedem das seine. Ich würde aber eher ein Stück hochwertiges Fleisch, als einen Beyond Burger essen 🤷‍♀️
  • Frausowieso 29.12.2019 10:34
    Highlight Highlight Es gibt tausende Stoffe in den Lebensmitteln, die mehr als nur problematisch sind. Weichmacher in Waschmittel etc wirken z.b. hormonell. Keinen juckt es. Was soll "problematisch" überhaupt bedeuten? Auf was für klinischen Tests beruht diese Aussage? Problematisch für den Menschen oder die Umwelt? Wirkt der Stoff allergen, hormonell, krebserregend oder genverändernd?
    • e-antineutrino 29.12.2019 16:28
      Highlight Highlight Wie im Artikel vorbildlich erwähnt wurde wird vermutet, dass Grillin gentoxisch wirkt. Im Volksmunde bedeutet dies krebserregend.
    • Steibocktschingg 29.12.2019 18:04
      Highlight Highlight Es gibt eine Grenze, ab der die Konzentration eines Stoffes zu schädlichen Nebenwirkungen führt, die sogenannte LOAEL.
      https://medical-dictionary.thefreedictionary.com/lowest-observed-adverse-effect+level

      Dafür werden Tests im Labor durchgeführt, zum Beispiel Ames-Test, Micronukleus-Test für Genotoxizität, Tests mit Ratten und Mäusen oder anderen Tieren für allgemeine Toxizität.

      Hormonell ist auch mit Tieren oder aber durch epidemiologische, bzw. "ökologische" Studien ("ecological studies") möglich. Allergen wahrscheinlich auch. Bin aber kein Toxikologe, kann daher nicht soo viel sagen.
    • andrew1 30.12.2019 01:04
      Highlight Highlight Selbstverständlich juckt es nicht wenn weichmacher zur wäsche verwendet werden. Man man man
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Garret 29.12.2019 10:29
    Highlight Highlight Ich kann jedem mal empfehlen die Zutatenliste auf dem Fleisch durchzulesen. Da hat sich bei die zuvor positive Erwartung an das Produkt sofort wieder zerschlagen. Da esse ich doch lieber normales Hackfleisch. Hat zwar auch ein zwei kryptische Inhaltsstoffe, aber bei weitem nicht so viel...
    • Nicnicole1 29.12.2019 13:32
      Highlight Highlight Ich hoffe, dein "normales" Hackfleisch ist nicht saugünstig, sondern qualitativ hochwertig. Denn wenn's aus Massentierhaltung stammt, bekommst vermutlich ein paar resistente Keime, Feinstaub & Nitrat dazu (das geben sie bei den Inhaltsstoffen auch nicht an, leider). Und weil letzteres der Fall ist, finde ich diesen Artikel recht pointless. Er hat 0 Mehrwert. Ausser: Er liefert jenen, die sich von Fleischersatzprodukten irgendwie in ihrer (Ess-)Kultur bedroht fühlen und dagegen anwettern wollen, vermeintliche Argumente. Vermeintliche! Keine richtigen. Das ist ermüdend, bringt uns nicht weiter.
    • Steibocktschingg 29.12.2019 18:18
      Highlight Highlight Nitrat ist für Menschen unbedenklich, es ist aber ein Problem, wenn es ins Wasser kommt, weil es dort das Algenwachstum fördert und so Gewässer kaum mehr Sauerstoff enthalten wegen starken Algenwachstums.

      https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2213231715000476

      Nitrat und Nitrit sind beide sogar benötigt vom Menschen, als Ausgangsstoffe für die Synthese von Stickstoffoxid (NO).

      https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0271531715001359

      Aber auch hier gilt, wie immer: Die Menge macht das Gift. Resistente Keime und Feinstaub sind dennoch weit grössere Probleme.
  • loplop717 29.12.2019 09:43
    Highlight Highlight Das wäre der entsprechende Kommentar der EFSA: https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2017.4973
    Wieso verlinkt ihr nie die Quellen von denen ihr im Artikel schreibt es wäre doch hilfreich um selber nachzulesen und sich zu informieren?
    • Steibocktschingg 29.12.2019 18:22
      Highlight Highlight Da steht was anderes als Herr Klaus Haase-Aschoff so behauptet: "The Panel concluded that on the basis of the data provided by the applicant the safety of Grillin’ CB‐200SF cannot be established.""

      Das heisst im Umkehrschluss nicht, wie der werte "Experte" behauptet, dass es sofort schädlich sein muss, nur, dass es nicht abschliessend geklärt ist. Die Lektüre der Studie zeigt dann auch, dass alle durchgeführten Tox-Tests negativ ausfielen.

      Welche "wissenschaftliche Evidenz" meint der Herr eigentlich genau?
    • Hoci 30.12.2019 01:13
      Highlight Highlight Danke, die verweigerung der Quellenangaben.ist nervig und wirkt extrem unseriös.
      Artikeln, zumal wissensvermittelnd sind ohne Quellenangaben unglaubwürdig.
    • Frausowieso 30.12.2019 09:46
      Highlight Highlight Danke sehr. Mit den Hintergrundinfos wird aus einem "problematisch" gleich ein "nicht abschliessend geklärt, ob unproblematisch". Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. Medien sollten vorsichtig sein, wenn sie über so etwas berichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lucas29 29.12.2019 09:14
    Highlight Highlight Im echten Fleisch sind weitaus mehr problematische Stoffe enthalten als im Beyond Meat Burger!
    Beispielsweise Antibiotika, Wachstumshormone und weiss der Geier was...
    • Hoci 30.12.2019 01:15
      Highlight Highlight Es gibt auch Fleisch von glücklichen Biokühen und Weide/Alprindern.
      Allerdings nicht in superbilligen Junk food Ketten und Verkaufshäusern.
  • Der müde Joe 29.12.2019 07:48
    Highlight Highlight Ich verstehe sowieso nicht, warum ein Vegie-Burger nach Fleisch schmecken muss.
    Entweder ich esse einen Burger mit Fleisch, oder einen mit Gemüse.

    Ich finde übrigens beides, wenn gut gemacht, sehr lecker.🙂👍🏼
    • Binnennomade 29.12.2019 08:31
      Highlight Highlight Der Witz daran ist, dass es überflüssig wird, Burger aus Fleisch zu essen, da es geschmacklich keine Rolle mehr spielt.
      Ich weiss nicht ob du es mitgekriegt hast, aber wir sollten nämlich dringend unseren Fleischkonsum reduzieren, da wir damit unsere Erde aufheizen.
      Leider müssen wir dazu noch die Betonmauern in einigen Köpfen einreissen, siehe all die Kommentare, die jetzt dann grad sagen werden "aber es ist nicht dasselbe!!!".
    • TJ Müller 29.12.2019 09:34
      Highlight Highlight Weil der Fleischgeschmack fein, das Töten von Lebewesen aber nicht ganz so fein ist?
    • Team Insomnia 29.12.2019 09:38
      Highlight Highlight @Binnennomade: Herizig naiv. Solange Billigfleisch im Denner und Aldi praktisch nichts kostet wird sich auch nicht gross was ändern. Freue mich trotzdem auf mein Kalbs-Entrecote (250g) mit Kräuterbutter heute Mittag in meinem Lieblingsresti🤭.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 29.12.2019 07:34
    Highlight Highlight "Der Lieferant habe versichert, dass der Aromenmix der Burger für den EU-Markt nicht die fragliche Grillin-Variante enthalte."

    Heisst also in den USA ist er enthalten, und niemand stört es?
    • Nate Smith 29.12.2019 08:38
      Highlight Highlight Die USA hat eine ganz andere Zulassungspraxis. Bei denen ist erstmal so gut wie alles erlaubt bis bewiesen dass schädlich, in Europa ist es ungekehrt. Das war ja einer der grossen Knackpunkte bei transatlantischen Freihandelsabkommen.
    • Vanessa_2107 29.12.2019 08:52
      Highlight Highlight Gipfeligeist - ich verstehe das so, dass es die amerikanische Regierung, die amer. Behörden nicht stört. Wenn das Volk darüber informiert würde, wäre die Reaktion Vieler ev. auch anders.
    • esmereldat 29.12.2019 10:11
      Highlight Highlight In den USA hat es in den verarbeiteten Lebensmitteln oft Zusatzstoffe drin, die in Europa verboten sind. Wie Nate Smith schon schrieb, sind die Zulassungsbedingungen ganz anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart 2.0 29.12.2019 07:21
    Highlight Highlight Ob ein Burger aus dem Reagenzglas wirklich Sinn macht? 🤷🏻‍♂️
    • Gipfeligeist 29.12.2019 07:37
      Highlight Highlight Ja. Allein was Ressourcen & Platzverbrauch angeht ist der Vorteil des 'gezüchteten' Fleisches unabstreitbar. Es wird weder Methan freigesetzt, noch Weidefläche gerodet. Ausserdem wird BeyondMeat aus isoliertem Erbsenprotein hergestellt.

      Der hohe Stromverbrauch ist jedoch problematisch, sofern er nicht von regenerativem Strom gedeckt wird.
    • The Destiny // Team Telegram 29.12.2019 10:36
      Highlight Highlight Strom kann nicht "regenerativ" sein. Kennst du Thermodynamik?
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 29.12.2019 10:51
      Highlight Highlight Ja, macht Sinn! Es ist kein Tier dafür gestorben. Ist wie Methadon für Heroinabhängige. Ein Ersatztstoff.
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