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#HomeToVote – Zehntausende Iren fliegen heim, um das Abtreibungsverbot abzuschaffen



In Irland hat das Referendum über ein Ende des strengen Abtreibungsverbots begonnen. Zur Wahl aufgerufen sind fast 3,5 Millionen Bürger, die Wahllokale sind bis 22.00 Uhr Ortszeit geöffnet. In den Umfragen lagen die Befürworter einer Lockerung zuletzt vorne, viele Stimmberechtigte waren aber noch unentschlossen.

Das Referendum hat zu einer riesigen weltweiten Reisewelle geführt. Zehntausende Iren reisen nach Hause, um ihre Stimme abzugeben.

So sah das am Flughafen in Dublin aus:

hometovotehometovote

video: https://twitter.com/eefhah

Auf Social Media erzählen sie mit dem Hashtag #hometovote ihre Geschichten.

Zum Beispiel …

… Eamonn, der Taxifahrer aus Dublin, der Michelle abholt und gratis überall hinfährt. Sie bekam keinen Flug und nahm stattdessen eine 11-Stunden Zug-/Schiff-Reise auf sich

… Jess, aufgebrochen in Chiang Mai

Abtreibungsverbot in der Verfassung

In der katholisch geprägten Republik Irland hat das strikte Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen seit einem Referendum 1983 Verfassungsrang. Seit 2013 sind Abtreibungen erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist.

… Steve, der aus Australien anreist.

… Lousie aus Bangkok

… Colette, die ihren Sohn in Cork empfängt. 

… Joanne, die aus den Ferien in Spanien abreist

… Kealo, der aus Zürich anreist

Die Reaktionen? Überwältigt

Die Auszählung der Stimmen beginnt erst am Samstagmorgen, mit einem Ergebnis wird nicht vor Samstagnachmittag gerechnet. Die Regierung plant im Falle eines Siegs des Ja-Lagers, Abtreibungen in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen straffrei zu stellen. Bei bestimmten Indikationen soll sie bis zum sechsten Monat erlaubt sein. (sda/afp)

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