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«Böse Menschen wollen mich ruhig sehen»: Kryptischer Tweet der Zeugin im Fall Prinz Andrew



Virginia Giuffre sorgte unlängst für Schlagzeilen, als sie Prinz Andrew in einem «BBC»-Interview vorwarf, dass sie als Minderjährige von ihm zum Sex gezwungen worden sei. Eingefädelt soll das Ganze der mittlerweile verstorbene Jeffrey Epstein.

Am Dienstag setzte Giuffre gemäss «Stern» einen Tweet ab, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet. Auf dem Kurznachrichtendienst schrieb die mittlerweile 35-Jährige:

«Ich mache öffentlich bekannt, dass ich in keiner Weise suizidal bin. Ich habe dies meinem Therapeuten und Hausarzt mitgeteilt – wenn mir etwas passiert - lassen Sie das im Interesse meiner Familie nicht (als Suizid, Anm. d. Red.) durchgehen und helfen Sie mir, sie zu schützen. Zu viele böse Menschen wollen mich schweigen sehen.»

Die Frau behauptet, als Teenager unter dem Namen Virginia Roberts für Jeffrey Epstein gearbeitet zu haben. Diesem wird vorgeworfen, in Menschenhandel und Zwangsprostitution verwickelt gewesen zu sein. So soll auch Giuffre gezwungen worden sein, mit Freunden von Epstein – viele mächtige Männer, darunter auch Prinz Andrew – sexuelle Dienste zu vollbringen.

In this image taken from video issued by the BBC, Virginia Roberts Giuffre speaks during an interview on the BBC Panorama program that will be aired on Monday Dec. 2, 2019. Roberts Giuffre says she was a trafficking victim made to have sex with Prince Andrew when she was 17 is asking the British public to support her quest for justice. She tells BBC Panorama in an interview to be broadcast Monday evening that people

Virginia Giuffre im Interview mit «BBC». Bild: AP

Prinz Andrew selbst bestreitet die Vorwürfe. Auch er wurde von BBC interviewt, doch anstatt die Zweifel an den Vorwürfen aufkommen zu lassen, wirkte der «Duke of York» unglaubwürdig. Das Ergebnis: Andrew trat aus allen Ämtern, die er noch bekleidete, zurück.

Giuffre beschreibt besagten Abend, als sie zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden sei, sehr genau: Sie haben sich in einem Nachtclub getroffen und Andrew habe mit ihr getanzt und dabei sehr stark geschwitzt. Danach sei es zum sexuellen Kontakt gekommen.

«Es dauerte nicht sehr lange, der ganze Vorgang. Es war ekelhaft....Er war nicht gemein oder so, aber er stand auf, sagte Danke und ging hinaus», wie Giuffre im Interview sagte. Danach habe sie sich sehr dreckig gefühlt. Am folgenden Tag soll ihr gesagt worden sein, dass sie einen guten Job gemacht und Prinz Andrew «sehr glücklich» gemacht habe.

Der angebliche Drahtzieher Epstein verstarb kurz nach seiner Festnahme in einem Gefängnis in New York – er beging Suizid, obwohl er unter 24-Stunden-Überwachung stand. Dies entflammte zahlreiche Verschwörungstheorien, da die reichsten und mächtigsten Personen aus Politik und dem Show-Biz zu seinen Kunden gezählt haben sollen. Die Theorien besagen, dass es sich daher nicht um einen Suizid gehandelt haben soll, sondern dass Epstein zum Schweigen gebracht wurde.

Mit ihrem Tweet befeuert Giuffre solche Verschwörungstheorien. Sind tatsächlich Leute hinter ihr her, die auch sie zum Schweigen bringen wollen? Bisher gab es von ihrer Seite keine Stellungnahme zum kryptischen Tweet.

(mim)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • The oder ich 12.12.2019 09:37
    Highlight Highlight Qui bono? wie wir Lateiner zu sagen pflegen
    Benutzer Bild
    • bärnergiu 12.12.2019 10:26
      Highlight Highlight Cui bono? wie die geneigten Lateiner zu sagen pflegen
    • The oder ich 12.12.2019 10:36
      Highlight Highlight Du hast ja so recht, Bärnergiu

      Mea culpa, mea maxima culpa
  • homo sapiens melior 12.12.2019 07:34
    Highlight Highlight Eine intelligente, junge Frau. Das hat sie gut gemacht. Man muss hoffen, dass sie nicht - rein zufällig natürlich - Opfer eines Verkehrsunfalls wird. Nachdem Suizid ja nun ausscheidet.
  • _kokolorix 12.12.2019 06:45
    Highlight Highlight Um zwischen Epsteins unerklärlichem Tod und den vielen reichen 'Bekannten' einen Zusammenhang herzustellen braucht man nicht Verschwörungstheoretiker zu sein. Einfachste Kenntnisse der Stochastik genügen.
    Die Frau fürchtet sich zurecht. Die Ereignisse in Malta zeigen, dass diese Menschen sich mittlerweile sehr sicher fühlen und nicht lange fackeln...
  • The Destiny // Team Telegram 12.12.2019 06:16
    Highlight Highlight Habe schon in einem früheren Artikel geschrieben, dass sie das nächste selbstmordopfer sein wird.
  • Spooky 12.12.2019 05:01
    Highlight Highlight "Kryptischer Tweet..."

    Wieso kryptisch? Das ist Klartext!
    • no-Name 12.12.2019 08:04
      Highlight Highlight Kryptisch weil es viel offen lässt?!?

      Nix Klartext!

      Hat sie einen Krimi gelesen und ihre Gedanken sind mit ihr durch, oder wurde sie konkret bedroht?

      Wenn ja, warum geht sie nicht zur Polizei?

      Wer will sie schweigen sehen? Was meint sie damit, vor dem Richter oder “endgültig”?

      Wovor genau soll man die Familie schützen? Gewalt oder Rufschädigung?

      Warum will/muss sie sich die fehlende Suizidalität bestätigen lassen?

    • D(r)ummer 12.12.2019 11:13
      Highlight Highlight @no-Name

      Gemäss ihrem Twitter-Account hat sich das FBI bei ihr gemeldet. Es gebe da eine ernstzunehmende Morddrohung.

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