International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Die brisanten Zahlen aus dem TV-Beitrag. bild: twitter/paulcolgan

Virus mit «Herdenimmunität» ausrotten? Britische Regierung bestreitet fragwürdigen Plan



Der Inhalt eines Corona-Videos, das derzeit die Runde macht, ist brisant. Wie der irische TV-Sender «Virgin Media News» berichtet, überlege sich die britische Regierung das Prinzip der «Herd Immunity», übersetzt der «Herdenimmunität».

Einfach zusammengefasst: Seien genügend Menschen mit dem Coronavirus infiziert, könne man dieses mittelfristig ausrotten. Eine steile These und höchst umstritten, wie auch der Moderator mehrfach betont.

Dafür notwendig sei eine Infiziertenquote von 60 Prozent der britischen Bevölkerung, also rund 39,6 Millionen Menschen. Wiederum 14 Prozent von diesen hätten «ernsthafte Symptome», die Anzahl an «kritischen Fällen» würde zwei Millionen Menschen betreffen.

Am heftigsten fährt die letzte Zahl ein, die im kurzen TV-Beitrag angetönt wird. Ausgehend von der Mortalitätsrate in China und Südkorea, würden rund 277'000 Britinnen und Briten am Coronavirus sterben.

Forscher warnen vor «Strategie»

Fast 250 Wissenschaftler haben der britischen Regierung vorgeworfen, nicht genug gegen die Coronavirus-Pandemie zu tun und unnötig Leben zu gefährden. Mit einfachen Massnahmen könnten Tausende Menschen gerettet werden, schreiben die Wissenschaftler aus Grossbritannien in einem offenen Brief vom späten Samstagabend.

Es sei möglich, die Geschwindigkeit der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus «dramatisch» zu bremsen, heisst es darin. Unkontrolliert könnten sich aber in den nächsten Wochen Millionen Briten mit dem Erreger anstecken.

Regierungsberater Patrick Vallance hatte die bislang zurückhaltenden Massnahmen in Grossbritannien unter anderem damit begründet, dass eine «Herdenimmunität» gegen das Virus aufgebaut werden müsse. Infizierten sich etwa 60 Prozent der Bevölkerung, dann könnte Schutz für die ganze Gemeinschaft durch Immunität aufgebaut werden, sagte der Gesundheitsexperte kürzlich bei der Vorstellung eines Massnahmenkatalogs der Regierung mit Premierminister Boris Johnson.

Zum Thema: Was du über das Coronaviruswissen musst

Diesen Ansatz stellte auch die Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Harris, am Samstag infrage. Man wisse noch zu wenig über das Virus. «Es ist noch nicht lange genug in unserer Bevölkerung, um zu wissen, was es immunologisch macht», sagte sie dem Nachrichtensender BBC. «Wir können über Theorien reden, aber im Moment stehen wir wirklich vor einer Situation, in der wir uns mit Taten beschäftigen müssen.»

Regierung rudert zurück

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte in der Nacht zum Sonntag, dass der Regierungsberater Vallance falsch verstanden worden sei. «Herdenimmunität ist nicht Teil des Aktionsplans, sondern das natürliche Beiprodukt einer Epidemie». Ziel sei es, Leben zu retten und den staatlichen Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) zu entlasten.

Der NHS gilt als chronisch überlastet und marode. Die Mängel im Gesundheitsdienst waren auch zentrales Thema im Wahlkampf.

So reagiert das Netz

«Dies ist das Ergebnis der Wahl von Idioten und Clowns in führende Positionen. Johnson sieht nicht nur aus wie Trump, er teilt auch seine Intelligenz.»

«Nicht mal Trump behandelt Corona so dümmlich.»

«Nun, die Tory-Regierung tut seit einigen Jahren ihr Bestes, um die Kranken und Schwachen durch Vernachlässigung und ein erniedrigendes Leistungssystem zu töten. Das Corona-Virus könnte den Prozess beschleunigen.»

«Ich dachte, das Konzept der Herdenimmunität beziehe sich auf Impfungen und nicht auf Infektionen? Also so: Die Immunität, die die Herde hat, schützt die Schwächeren. Würde man das, was sie anstreben, nicht eher als weitverbreitete Infektion bezeichnen?»

(rst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Coronavirus: Was du wissen musst

"Wie Geburtstag ohne Kuchen" - das sagen die ZSC Lions zum Ausfall der Playoffs

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

65
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
65Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DemonCore 15.03.2020 18:04
    Highlight Highlight Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
  • Sarkasmusdetektor 15.03.2020 16:03
    Highlight Highlight Immunität...? Hiess es nicht erst letzte Woche noch, man könne sich auch ein zweites Mal anstecken? Und selbst wenn doch, solche Viren mutieren sehr schnell, morgen kann schon wieder eine Variante kommen, gegen die man noch nicht immun ist.
  • Nino F. 15.03.2020 14:08
    Highlight Highlight Für Leute wie Johnson sind die potentiellen Todesopfer (Alte, Schwache und Armutsbetroffene) eh einfach unproduktive Menschen, die "der Staatskasse auf der Tasche liegen". Darum diese bescheuert Idee: Lassen wir das Virus möglichst schnell und ungehindert durchlaufen, um die Beschränkungen der Kapitalakkumulation so niedrig wie nur möglich zu halten.
    Die Fanatiker des Neoliberalismus sind nicht einfach Leute, mit denen man gewisse politische Differenzen hat. Das sind Menschenfeinde.
  • Himan 15.03.2020 14:06
    Highlight Highlight Aaah darum dürfen die Briten noch in die USA 😄
  • De-Saint-Ex 15.03.2020 13:52
    Highlight Highlight Wow... der Typ ist wirklich ein Gambler... und bereit, buchstäblich über Leichen zu gehen. Da gibt es nur eins: entweder GB vollständig isolieren (absolut niemand verlässt mehr die Inseln, und dies mindestens bis und mit Sommer) oder die gesamte Welt läuft dieselbe Strategie. Sorry, für mich ist dieser Typ einfach nur völlig irre.
  • Zeit_Genosse 15.03.2020 12:25
    Highlight Highlight Grundsätzlich wäre es einfacher, konsequent die Risikogruppe zu isolieren statt umgekehrt. Ob es auch nützlich und durchführbar ist, scheinen die heutigen Strategien zu beantworten, die alles runterfahren müssen, weil die Epidemie/Pandemie bereits zu fortgeschritten ist.
  • ChiliForever 15.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Ich sag mal so: Ich erwarte von einer Regierung, daß sie alle erdenkbaren Szenarien durchgeht und dann entscheidet. Wenn man es so handhabt, ist die Möglichkeit denkbar aber keine Option.
    Und ich hoffe, daß es auch so gemeint ist...
    • FrancoL 15.03.2020 15:39
      Highlight Highlight Du hoffst? Wenn man bei der Wahl der Strategie nur auf "Hoffen" setzen kann, ja dann ist etwas schief gelaufen.
    • ChiliForever 15.03.2020 16:59
      Highlight Highlight Die Wahl meiner Worte fällt so aus, weil meine Vorstellungskraft möglicherweise größer ist als deine. Denn im Rahmen zwischen Verfassung und Ausnahmezustand. Und letzter gibt [vermutlich in den meisten Ländern] durchaus die Möglichkeit, auf die Bindung an Recht und Gesetz zu verzichten.
      Keiner will das, daher ist das Setzen auf Kluge Entscheidungen durchaus nichts Anderes als hoffen.
    • ChiliForever 15.03.2020 17:05
      Highlight Highlight Schlauer ist man ohnehin erst im Nachhinein. Wenn aber die derzeitigen Maßnahmen zum wirtschaftlichen Zusammenbruch unseres Systems führen und Hunger und Tod die Folge sind, mag eine gezielte Epidemie mit der Folge von Tod und ohne Zusammbruch unseres Systems die bessere Alternative sein. Ich HOFFE NICHT, daß eine Regierung so entscheidet.
      Ich erwarte aber, daß sie sich über die verschiedensten Szenarien im Klaren ist.
      Alles andere wäre grob fahrlässig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mostindianer 15.03.2020 11:57
    Highlight Highlight Im Moment werden Videos von Dr. Rolf Kron, einem Verschwörungstheoretiker und Impfgegner zum Thema Corona herumgereicht. Er behauptet, dass das alles „ein Schwindel mit System“ sei. Wie kann man dem begegnen?
    • drjayvargas 15.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Ganz einfach: mit Fakten und noch mehr Fakten.
    • elco 15.03.2020 12:57
      Highlight Highlight Und wie soll das gehen? Wir kennen ja die Vorerkrankungen der Verstorbenen nicht. Diese werden ja verschwiegen. Würde vielleicht einiges erklären...
    • Ueli der Knecht 15.03.2020 13:19
      Highlight Highlight Ein Aluhut soll offenbar schützen. ;)

      Ansonsten hilft jeweils nur Faktencheck. Allerdings sind die Gläubigen meistens ziemlich faktenresistent. Daher ist das meist vergebliche Liebesmühe, bzw. Perlen vor die Säue geschmissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pummeleinhorn 15.03.2020 11:42
    Highlight Highlight Das ist ziemlich fahrlässig und kann ziemlich oder wahrscheinlich in die Hosen gehen vielleicht sollten wir uns überlegen solche Massnahmen anzuwenden wie in Italien ja es ist sehr einschneidendes leben aber ich bin sicher keine Versuchskaninchen

    wenn das Coronavirus etwa so aufgebaut ist, wie ein Grippevirus dann gibt es keine Immunität in China gab, es fälle, wo sich die Leute zweimal angesteckt haben der Verlauf beim zweiten Mal war anscheinend heftiger
    • offgrid 15.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Auch schon mal was von Grippeimpfung gehört? Eine sehr sinnvolle Sache! Nach allem was wir wissen mutiert Covid19 weniger schnell als Influenza, d.h. Immunität durch Impfung wie durch Ansteckung scheint mõglich. Ich vertraue im übrigen den Zahlen aus Südkorea am meisten, denn die machen die meisten Tests, nicht nur bei Risikoträgern, was für halbwegs sinnvolle Analysen und daraus abgeleitete Handlungen wichtig wäre. Einfach mal anschauen und dann überlegen.
    • xlt 15.03.2020 14:38
      Highlight Highlight Für die zweite Ansteckung gibt es keinen Beleg.
  • Moelal 15.03.2020 11:33
    Highlight Highlight Jetzt nach dem Brexit muss offenbar die Bevölkerung etwas reduziert werden in den UK.... va die das Gesundheit-Etat verbrauchenden älteren Semester..... was für ein idiotischer Plan. UK Wirtschaft geht buchstäblich über Leichen!
  • mäci 15.03.2020 11:32
    Highlight Highlight Herdenimmunität ist gerade das, was im Moment passiert – Nur über einen längeren Zeitraum.

    Bei einem verlangsamten Verlauf mit Massnahmen ist die Sterberate 0.7 %

    Die Befürworter sollten aber noch die Sterberate der 14 % schweren Fälle und die der 5 % der Kritischen Fälle hinzuzählen, die dann im Spital wegen Überlastung nicht behandelt werden können.
  • Haokeaanig 15.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Brexit.
  • ch.vogel 15.03.2020 11:17
    Highlight Highlight Hab ich jetzt irgendwas falsch verstanden, oder ist der "Plan" Herdenimmunität einfach nix zu machen und warten bis es eh jeder mal hatte?

    Ich könnts ja noch nachvollziehen, wenn der Plan wäre, die 80% nicht-Risikogruppe gezielt anzustecken und die 20% Risikogruppe komplett zu isolieren während dieser Zeit.
    (Auch ein fragwürdiger Plan, aber würde zumindest Massnahmen erfordern, anstatt den natürlichen Verlauf ohne Massnahmen als "Plan" zu verkaufen...)
  • Til 15.03.2020 11:11
    Highlight Highlight Wenn man die harmlosen Verläufe im Vorraus gut abschätzen kann und gleichzeitig die Risikogruppen maximal schützt würde es schon funktionieren denke ich. Aber sicher nicht mit einer unkontrollierten Ausbreitung. Wenn sich alle jungen gesunden Leute möglichst schnell anstecken und keinen Kontakt mit älteren, kranken und Rauchern haben wäre die Ausbreitung des Virus tatsächlich maximal behindert in relativ kurzer Zeit.
    • Moelal 15.03.2020 12:37
      Highlight Highlight Hahaha.... das ist die Vorstellung von jemandem der von Epidemiologie nichts versteht. Raucher: 40% der jüngeren Population , ältere Personen ca 30 der Bevölkerung. Gleich 70% der Bevölkerung..... wie genau soll das gehen?
    • Ueli der Knecht 15.03.2020 12:42
      Highlight Highlight "Wenn sich alle jungen gesunden Leute möglichst schnell anstecken"

      Es darf nicht möglichst schnell gehen, sondern nur genauso schnell, dass das Gesundheitswesen für Problemfälle, die auch bei Jungen unbelasteten und gesunden Menschen auftreten, jederzeit genügend Kapazität (zB. Beatmungsmaschinen) hat.
    • Til 16.03.2020 07:29
      Highlight Highlight @moelal: Dir würde ich punkto Epidemologie aber auch nicht trauen, wenn 40% der jüngeren und 30% ältere = 70% der Gesamtbevölkerung sind.
  • minsenfdezue 15.03.2020 11:05
    Highlight Highlight bitte nicht🙏🏼
  • Thomas G. 15.03.2020 11:02
    Highlight Highlight verfolgt die Schweiz die gleiche Strategie? Wenn nein weshalb gib es noch keinen Lockdown?
    • Ueli der Knecht 15.03.2020 12:39
      Highlight Highlight Vermutlich weil die aktuellen Infektionsraten nicht (oder noch nicht) auf eine drohende Überlastung des Gesundheitswesen hinweisen. Erst bei einer drohenden Überlastung des Gesundheitswesens wäre eine Verschärfung der Massnahmen angezeigt.
    • Maracuja 15.03.2020 14:19
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Vermutlich weil die aktuellen Infektionsraten nicht (oder noch nicht) auf eine drohende Überlastung des Gesundheitswesen hinweisen

      800 neue Fälle in den letzten 24 Stunden, wir laufen auf eine Überlastung des Gesundheitswesens zu.
    • Ueli der Knecht 15.03.2020 14:59
      Highlight Highlight "800 neue Fälle in den letzten 24 Stunden, wir laufen auf eine Überlastung des Gesundheitswesens zu."

      Ich kann das nicht beurteilen, Maracuja.

      Ich gehe aber davon aus, dass die Fachleute vom BAG alle notwendigen Zahlen (vgl. COVID-19-Verordnung 2, Art. 10) haben, sowie auch die mathematischen Fähigkeiten besitzen, um diese Frage objektiv beurteilen zu können.

      Ich bin überzeugt, dass die Behörden die Massnahmen verschärfen würden, falls wir tatsächlich auf eine Überlastung des Gesundheitswesens zulaufen würden.

      Ich vertraue daher den Behörden, weil die haben die Zahlen und Fähigkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 15.03.2020 10:59
    Highlight Highlight Ist nur ein paar Tage her, seit ein Schweizer Ökonomieprofessor diesen unethischen Ansatz in hiesigen Medien verbreiten durfte.
    • wasps 15.03.2020 11:06
      Highlight Highlight Er ist kleinlaut geworden...
    • maylander 15.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Nicht ganz da ging es um eine kontrollierte Ansteckung. Das bräuchte auch entsprechend Zeit und Personal. Mit der Zeit hätte man immer mehr `geimpfte`Leute, die mithelfen könnten.
      Das Szenario ist schon überholt und wir haben eine unkontrollierte Ansteckungskette über alle Bevölkerungsgruppen. Und das fast Gleichzeitig.
    • püör 15.03.2020 11:34
      Highlight Highlight Statt ALLE zu Hause einsperren, GEZIELT, wie von Prof. Eichenberger beschrieben, nur die Risikogruppen, wird das Virus killen. Die Kinder gehen zur Schule und die Erwachsenen arbeiten. Fast ganz wie eine Grippewelle. Wo ist das Problem? Doch viel besser alles unter Kontrolle zu haben als die nächsten Monate Angst und Misstrauen. Lieber so weiter bis im Juni? Bravo. Manchmal ist Hirn besser als Angst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bernhard K. 15.03.2020 10:40
    Highlight Highlight Super durchdachter Vorschlag, vor allem wenn man dann festlegen muss, wer zu den 60% gehören soll. Eins weiss ich: In England würde die „Elite“ sicher dafür sorgen, dass sie nicht betroffen ist.
    • Hagstud21 15.03.2020 14:17
      Highlight Highlight Das wäre in jedem Land so...
  • DocShi 15.03.2020 10:29
    Highlight Highlight Tja, jetzt zeigt es sich was die verschiedenen Gesundheitsysteme Wert sind.
    Auch hierzulande wird man endlich wirklich über die Bücher müssen denn auch wenn unser System ziemlich gut ist, müssen dennoch dringend die Kosten gesenkt werden und Impfgegner zur Rechenschaft gezogen werden können.
    Meine 2 Cents😎
    • Nevermind 15.03.2020 11:02
      Highlight Highlight Wir werden sehen ob die schweizer Bevölkerung die Massnahme des Bundesrats versteht, der (zu?) sehr schweizerisch auf Eigenverantwortung und das Mitwirken der Bevölkerung setzt.

      Das dann aber Skigebiete darauf hingewiesen werden müssen, dass soziale Distanzierung, sprich Abstand halten, so nicht funktionieren kann und die Menschen immer noch so Schlange stehen als ob nichts los ist und das Freizeitverhalten nicht freiwillig überdacht wird, dann wird er innert kürze diese Strategie überdenken müssen.
    • MeinAluhutBrennt 15.03.2020 11:17
      Highlight Highlight Das schlimmste: ungeimpfter Geschlechtsverkehr!
    • Ueli der Knecht 15.03.2020 13:23
      Highlight Highlight "Das schlimmste: ungeimpfter Geschlechtsverkehr!"

      Für einige ist das auch das geilste.

      Viren sind für einige auch ein Fetisch. Google einfach mal die Begriffe "Pozzen" oder "Bugchasing".
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 15.03.2020 10:15
    Highlight Highlight Interessanter Ansatz und letztlich wohl am erfolgsversprechendsten. Dabei müsste allerdings der gefährdete Teil der Bevölkerung (ältere Menschen mit schweren Erkrankungen) geschützt werden. Was immer noch einfacher wäre als die komplette Bevölkerung unter Quarantäne zu setzen, und alle Volkswirtschaften zu grounden, wie es aktuell gehandhabt wird. Mit unabsehbaren folgen für uns alle
    • Moelal 15.03.2020 14:40
      Highlight Highlight Also: alle anderen sind dumm? Nur UK hat’s kapiert? Irgendwie passt das nicht zusammen – ausser man ist ein ethikloser Hasser der älteren Generation.

WhatsApp-Nachrichten warnen vor Corona-«Impfzwang» – das musst du wissen

Auf WhatsApp kursieren Meldungen, die vor einem «Impfzwang» warnen. Kann der Bundesrat die Schweizer Bevölkerung wirklich zu einer Impfung zwingen? 6 Dinge, die du jetzt darüber wissen musst.

«BITTE DRINGEND TEILEN! Der Impfzwang soll jetzt gesetzlich verankert werden» – so heisst es in einer WhatsApp-Nachricht, die sich derzeit wie ein Lauffeuer verbreitet. Wir beantworten die wichtigsten Fragen:

Die gesetzliche Grundlage dafür gibt es bereits. Laut Epidemiengesetz (Art. 6, Absatz 2d), das 2013 vom Volk angenommen wurde, kann der Bundesrat in einer besonderen Lage Impfungen für obligatorisch erklären. Allerdings wird dieses Obligatorium im Gesetz auf «gefährdete …

Artikel lesen
Link zum Artikel