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epa04416227 A handout picture made available by the US Department of Defense (DoD) on 25 September 2014 shows a US Navy F-18E Super Hornet receiving fuel from a KC-135 Stratotanker over northern Iraq after conducting air strikes in Syria, 23 September 2014. These aircraft were part of a large coalition strike package that was the first to strike Islamic State (IS or ISIL) targets in Syria. Airstrikes carried out on late 24 September 2014 against Islamic State targets in Syria hit oil refineries that the US says provide a revenue stream for the militants, the Pentagon says. The oil refineries provide about 2 million US dollar a day in revenue for the Islamic State, Rear Admiral John Kirby says. Kirby spoke after the raids ended and all aircraft returned safely. The United States was joined by Saudi Arabia and the United Arab Emirites in carrying out the strikes, Kirby says.  EPA/DOD/US AIR FORCE/SGT. SHAWN NICKEL  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Ihr Einsatz fordert bei Manbij offenbar auch zivile Tote: US-Luftwaffe im Kampfeinsatz. Bild: EPA/DOD/DVIDS

US-geführte Koalition tötet 15 Zivilisten bei Anti-«IS»-Offensive im Norden Syriens



Die US-geführte Luftkoalition hat bei einem Vorstoss von Verbündeten auf die lokale «IS»-Hochburg Manbij in den letzten 24 Stunden offenbar mindestens 15 Zivilisten getötet. Das berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR), die der Opposition nahe steht und deren Angaben sich in der Vergangenheit oft als zuverlässig erwiesen haben.

Bild

quelle: christian ionita/twitter

Gross-Offensive gegen «IS»

Demnach starben die Zivilisten bei diversen Bombenabwürfen in der Region um Manbij, wo Truppen der «Syrischen Demokratischen Kräfte» (SDF) ihren jüngsten Vorstoss auf Stellungen der Terrormiliz «Islamischer Staat» lanciert haben. Das Ziel der Offensive ist offenbar, die «IS»-Nachschubwege aus der Türkei abzuschneiden.

Es wird erwartet, dass die Militäraktion mehrere Wochen dauern könnte. Al-Arabiya zufolge sagte ein US-Offizieller: «Es ist eine wichtige Operation, weil es um den letzten direkten Zugang des ‹IS› nach Europa geht.» US-Militärs beobachten die Operationen auch vom Boden aus, direkt in die Kämpfe eingreifen wollen sie aber angeblich nicht. Eine Mehrheit der Kampf-Truppen soll von arabischstämmigen Kämpfern innerhalb der kurdisch-dominierten «SDF» gestellt werden. (tat)

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