International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ungarn führt Kontrollen an Grenze zu Slowenien ein



Migrants wait at the border with Hungary after arriving by train at Botovo, Croatia October 16, 2015. Hungary will make a decision on Friday on a possible closure of its border with Croatia to stem the flow of migrants, Prime Minister Viktor Orban said in Brussels, public television M1 reported. Orban said he would call a meeting of the national security cabinet early afternoon which would discuss the situation and

Schutzsuchende an der ungarisch-kroatischen Grenze: Budapest hat neu die Einführung von Grenzkontrollen auch an der slowenischen Grenze angekündigt.  
Bild: ANTONIO BRONIC/REUTERS

Nach der Schliessung seiner Grenze zu Kroatien führt Ungarn auch Kontrollen an der Grenze zu Slowenien ein. Aussenminister Peter Szijjarto sagte der Nachrichtenagentur MTI am Samstag, es gebe Informationen, dass Flüchtlinge über Slowenien zur ungarischen Grenze gebracht würden. Daher seien vorübergehende Kontrollen nötig.

Dies stehe im Einklang mit dem Schengen-Abkommen. Danach können wegen besonderer Ereignisse oder Krisensituationen die Grenzkontrollen auch in dem eigentlich pass- und kontrollfreien Schengen-Raum für maximal zwei Monate wieder eingeführt werden. Ungarn und Slowenien gehören dem Schengen-Raum an, Kroatien nicht.

Um Mitternacht hatte Ungarn seine Grenze zu Kroatien dichtgemacht, um die Einreise von Flüchtlingen zu unterbinden. Seither reisen sie nun von Kroatien nach Slowenien weiter.

Der erste Bus mit Migranten erreichte am Samstag die slowenische Grenze, wie die Polizei des Landes mitteilte. Die Flüchtlinge müssten sich nun einem Registrierungsverfahren unterziehen, sagte ein Sprecher.

Kroatien und Slowenien haben angedeutet, sie würden Flüchtlinge nicht aufhalten, solange diese nach Deutschland und Österreich weiterreisen könnten. Mit dem Zug können sie aber nicht von Kroatien nach Slowenien gelangen, denn die dortige Regierung hat den Eisenbahnverkehr aus dem Nachbarland unterbrochen. (wst/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 17.10.2015 12:03
    Highlight Highlight
    Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen bald wieder zu Flüchtlingsgesprächen zusammen.
    Bis dahin werden von Serbien, Slowenien, Kroatien, Ungarn weiter Fakten geschaffen. Die von Kroatien an die ungarische Grenze gekarrten Flüchtlinge wurden von den Ungarn weiter nach Österreich transportiert und das wird sich weiter fortsetzen. Man muss kein Prophet sein um zu wissen wo sie letztlich landen. Diejenigen die dieses Fiasko angerichtet haben verbreiten weiter Durchhalte- und Willkommensparolen. Es ist nicht zu fassen!

Stell dir vor, dein Nachbar klingelt und sagt dir, dass du einen Nobelpreis gewonnen hast

Bei dir klingelt mitten in der Nacht der Nachbar und sagt dir, du hättest den Nobelpreis gewonnen. Unmöglich? Genau das ist dem US-Ökonomen Paul Milgrom passiert.

Dieser gewann dieses Jahr zusammen mit seinem Forschungspartner Robert Wilson den Wirtschaftsnobelpreis für die Verbesserungen der Auktionstheorie und deren Erfindung neuer Auktionsformate.

Wilson bekam den Anruf des Nobelpreiskomitees in der Nacht zum Montag. Doch Milgrom konnte vom Komitee nicht erreicht werden. Diese baten Wilson …

Artikel lesen
Link zum Artikel