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In this March 28, 2019 photo, Bishop Carlos Eugenio Irarrázabal, right, takes part in a Mass with acting archbishop of Santiago, Monsignor Celestino Aos, center, at El Bosque Parish in Santiago, Chile. The priest at left is unidentified. Pope Francis accepted Irarrázabal's resignation just 24 days after he appointed him to the post of auxiliary bishop of the Chilean capital, church officials said Friday, June 14, 2019. (AP Photo/Esteban Felix)

Carlos Eugenio Irarrázabal (ganz rechts) tritt nach nur 24 Tagen als Weihbischof von Santiago wieder zurück. Bild: AP/AP

24 Tage nach Antritt: Weihbischof in Chile tritt nach sexistischen Aussagen wieder zurück



Keinen Monat nach seiner Berufung zum Weihbischof von Chiles Hauptstadt Santiago ist Carlos Eugenio Irarrázabal über umstrittene Äusserungen über Frauen gestolpert. Papst Franziskus habe dessen Rücktritt nach einem Gespräch angenommen, teilte die Erzdiözese mit.

Erst vor 24 Tagen hatte das Kirchenoberhaupt Irarrázabal mit dem hohen Posten betraut. Zuletzt hatte dieser aber eine Kontroverse mit der Bemerkung entfacht, dass beim letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern keine Frauen am Tisch gesessen hätten. Also «müssen wir das respektieren», sagte er, und: Vielleicht «mögen Frauen es, im Hinterzimmer zu sein».

In einer Erklärung der Erzdiözese entschuldigte sich Irarrázabal «bei jenen, die durch meine Äusserungen beeinträchtigt» worden seien. Er wird weiter eine Pfarrgemeinde in Santiago betreuen, in der er 2011 den unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in Ungnade gefallenen Kleriker Fernando Karadima ersetzte.

Erst im vergangenen Jahr hatten mehr als 30 chilenische Bischöfe geschlossen ihren Rücktritt eingereicht, nachdem ein von Franziskus angeordneter Report jahrzehntelange Machenschaften des Missbrauchs und dessen Vertuschung in der chilenischen Kirche aufdeckte. (leo/sda/ap)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Special K 15.06.2019 16:25
    Highlight Highlight Die katholische Kirche sollte mal schauen, wer in der Kirche sitzt und wer einen Grossteil der Arbeit macht.

    Ich verstehe nicht, wie Frauen heute noch katholisch sein können. Sollen die Tüpen ihren Scheiss doch alleine machen. Dann kämen sie schnell vom hohen Ross runter.
  • Offi 15.06.2019 11:43
    Highlight Highlight Vielleicht wären die letzten 2000 jahre friedlicher gewesen wenn auch 6 Jüngerinnen am Abendmahl mit Jesus teilgenommen hätten?
  • bbelser 15.06.2019 10:55
    Highlight Highlight Bei der Auferstehung von Jesus war als erste eine Frau zugegen "also müssen wir das akzeptieren" und lassen die Männer nicht in hohe Ämter der Kirche... 😎
  • Alice36 15.06.2019 08:12
    Highlight Highlight Bei der Zeugung von Jesus war kein Mann zugegen "also müssen wir das akzeptieren" und lassen die Männer beim Goottesdienst jeweils vor der Kirche warten.🤣😂🤪
    • Shabaqa 15.06.2019 11:05
      Highlight Highlight Und Kinder dürfen nur noch per künstlicher Befruchtung gezeugt werden.

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