DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A U.S. Air Force B-52 Stratofortress bomber arrives at Al Udeid Air Base, Qatar April 9, 2016. The U.S. Air Force deployed B-52 bombers to Qatar on Saturday to join the fight against Islamic State in Iraq and Syria, the first time they have been based in the Middle East since the end of the Gulf War in 1991.  REUTERS/U.S. Air Force/Tech. Sgt. Terrica Y. Jones/Handout via Reuters  THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

B-52-Bomber der USA in Katar. 
Bild: US AIR FORCE/REUTERS

Erstmals seit 2006: USA setzen B-52-Bomber gegen «IS»-Miliz in Syrien und im Irak ein



Im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» (IS) in Syrien und im Irak setzen die USA nun auch B-52-Bomber ein. B-52-Kampfflugzeuge seien vom US-Stützpunkt Barksdale nach Katar verlegt worden, teilte die US-Luftwaffe am Samstag mit.

Zuletzt waren die Langstreckenbomber 2006 in Afghanistan an Einsätzen beteiligt gewesen. Um wie viele Maschinen es sich nun handelte, wurde nicht mitgeteilt.

«Die B-52 zeigen unsere anhaltende Entschlossenheit, stetigen Druck (auf den «IS») auszuüben und die Region in jeder künftigen Eventualität zu verteidigen», erklärte der Kommandeur des Zentralen US-Militärkommandos, Charles Brown. «Die Flugzeuge gäben der US-geführten Koalition gegen die «IS»-Miliz Flexibilität und Ausdauer.»

Die B-52 kamen unter anderem im Vietnam-Krieg und im Golf-Krieg zum Einsatz. Die US-geführte Militärkoalition geht seit August 2014 gegen die «IS»-Miliz in Syrien und im Irak vor, mittlerweile sind rund 60 Länder beteiligt. Die Koalition flog bis heute etwa 11'000 Luftangriffe gegen die Dschihadisten.

epa04755476 US strategic bomber B-52 takes part in the Eager Lion Military Exercises, near the border with Saudi Arabia, 280 km south of Amman, Jordan, 18 May 2015. More than 10,000 of troops from at least 18 countries participated in the annual military exercises which included disaster relief and air defense.  EPA/JAMAL NASRALLAH

B-52-Bomber der USA während einer Übung in Jordanien.
Bild: JAMAL NASRALLAH/EPA/KEYSTONE

Kämpfe in Syrien zwischen Al-Kaida-Rebellen und Regierungstruppen

Im Norden Syriens haben sich Regierungstruppen heftige Gefechte mit Al-Kaida-Angehörigen und anderen Rebellen geliefert. Das teilte die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtergruppe für Menschenrechte am späten Samstagabend mit.

Die Kämpfe hätten südlich der Stadt Aleppo stattgefunden,. Aufständische, darunter Kämpfer des Al-Kaida-Ablegers Nusra-Front, hätten in der Nähe der einstigen Wirtschaftsmetropole einen Angriff gestartet, teilte die in Grossbritannien ansässige Gruppe mit. Syrische und russische Kampfflugzeuge hätten Dutzende Angriffe in der Region geflogen.

Seit einigen Wochen gilt eine von den USA und Russland mit ausgehandelte Waffenruhe zwischen den Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und den Rebellen. Doch sie gilt ausdrücklich nicht für Al-Kaida und die radikal-islamische «IS»-Miliz, die in Syrien und im Nachbarland Irak weite Gebiete unter ihrer Kontrolle hat. (sda/reu)

Terror des sogenannten Islamischen Staates

Intelligent, homophob, autoritätsgläubig: Warum Ingenieure die besten Dschihadisten sind

Link zum Artikel

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Link zum Artikel

Gute Frage: Weshalb werden französisch sprechende Muslime öfter radikal als alle anderen?

Link zum Artikel

Wir sollten uns an den Terror gewöhnen, aber das können wir nicht

Link zum Artikel

Bilal reist in den Dschihad und rechnet dann mit dem «IS» ab – Kurz darauf ist der Deutsche tot

Link zum Artikel

Kein Mensch versteht Syrien, weil alle von Syrien sprechen, aber etwas anderes meinen

Link zum Artikel

Perfide Propaganda: Wie der «IS» mit «JiHotties» und Social Media westliche Frauen fängt

Link zum Artikel

Nein, Herr Trump, Obama ist NICHT der Gründer des «IS» – aber ganz unschuldig ist er auch nicht

Link zum Artikel

Ulrich Tilgner: «Saudi-Arabien ist weltweit einer der Hauptunterstützer radikal-islamischer Strömungen»

Link zum Artikel

Studie zeigt: So denken Muslime weltweit über den «Islamischen Staat»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

Tekkal ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in …

Artikel lesen
Link zum Artikel