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President Donald Trump speaks during a briefing on the opioid crisis, Tuesday, Aug. 8, 2017, at Trump National Golf Club in Bedminster, N.J. From left are, White House senior adviser Kellyanne Conway, Health and Human Services Secretary Tom Price, Trump, and first lady Melania Trump. (AP Photo/Evan Vucci)

Hätte er nur auf seine Notizen geschaut ... Donald Trump bei der Rede in seinem Golfclub.  Bild: AP/AP

Trumps «Feuer- und Wut»-Ausraster: Er sollte über was ganz anderes reden – über Drogen!

Der US-Präsident hat seine Drohung gegen Nordkorea offenbar in einem völlig improvisierten Statement herausposaunt. Engste Vertraute reagieren überrascht. 



Kim macht Raketen startklar, die USA drohen mit der Vernichtung Nordkoreas. Wegen absurden Aussagen von US-Präsident Donald Trump steuern wir auf die grösste nukleare Eskalation seit Jahren zu.

«Nordkorea wird mit Feuer und Zorn getroffen, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.» Trump hat die kriegerischen Wortsalven bei seiner Pressekonferenz in seinem Golfresort in Bedminster improvisiert und offenbar ohne jegliche Absprache herausposaunt. Weder seine Sicherheitsberater noch Stabschef John Kelly seien informiert gewesen. Diplomatie nach Trump also. 

Als der US-Präsident seine indirekte Kriegsandrohung verkündete, lag vor ihm bloss ein Memo-Zettel auf dem Pult.  Wie die New York Times berichtete, handelte es sich um ein Papier um ein Fact-Sheet über Drogen – das Thema, worüber Trump eigentlich sprechen sollte. 

Dementsprechend versucht das Weisse Haus die Aussagen des Oberbefehlhabers herunterzuspielen. Mehrere Quellen sagten in grossen US-Medien wie Politico, dass man die Erklärungen «nicht überbewerten» sollte. 

Vier-Sterne-General und Stabschef Kelly sei überrascht, aber nicht schockiert über die Aussagen gewesen, so ein Reporter der New York Times. 

Steckt Bannon hinter der Attacke?

FILE - In this Feb. 7, 2017 file photo, White House chief strategist Steve Bannon listens as President Donald Trump speaks during a meeting with county sheriffs in the Roosevelt Room of the White House in Washington. After saying she’d like to play  Bannon on “Saturday Night Live,” Rosie O'Donnell  has apparently changed her Twitter profile picture to make herself look like him. O’Donnell’s offer to play Bannon came after actress Melissa McCarthy's caustic portrayal of White House Press Secretary Sean Spicer on “SNL” last Saturday, Feb. 4, 2017. (AP Photo/Evan Vucci)

Trump-Berater Steve Bannon Bild: AP/AP

Wer aber hat denn Trump den Floh ins Ohr gesetzt? Auf sozialen Medien vermuten viele Leute, dass sein Chefberater Steve Bannon dahintersteckten könnte. Dies scheint jedoch unwahrscheinlich: Bannon hat laut der New York Times Trump geraten, sich auf den übergeordneten Konflikt mit China zu konzentrieren und dem Schurkenstaat Nordkorea nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. 

Der nationale Sicherheitsberater, General McMaster und Verteidigungsminister Jim Mattis hingegen verfolgen gegenüber Nordkorea eine harte Linie. Mattis legte denn auch am Mittwochabend nach und rief die Regierung in Pjöngjang auf, ihr Programm zur Entwicklung atomarer Waffen aufzugeben und warnte nachdrücklich vor allen «Aktivitäten, die zum Ende des Regimes und zur Vernichtung seines Volkes führen würden».

(amü)

Nuklear-Drohung oder einfach Trumps Lieblings-Redewendung?

Video: watson

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