DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nordkorea hat «extragrosses Mehrfach-Raketenwerfer-System» getestet



Nordkorea hat nach eigenen Angaben ein «extragrosses Mehrfach-Raketenwerfer-System» getestet. Machthaber Kim Jong Un habe den Test persönlich beaufsichtigt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch.

Das Raketenwerfer-System wurde demnach schon vor zwei Wochen getestet. Auch bei einem Waffentest am Dienstag habe Kim vor Ort Anweisungen gegeben, schrieb KCNA.

This Saturday, Aug. 24, 2019, photo provided Sunday, Aug. 25, by the North Korean government, shows North Korean leader Kim Jong Un, center, smiles after the test firing of an unspecified missile at an undisclosed location in North Korea. North Korea fired two suspected short-range ballistic missiles off its east coast on Saturday in the seventh weapons launch in a month, South Korea's military said, a day after it vowed to remain America's biggest threat in protest of U.S.-led sanctions on the country. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Kim Jong Un testete erneut Raketen – diesmal ein «extragrosses Mehrfach-Raketenwerfer-System». Bild: AP

Das südkoreanische Militär hatte am Dienstag den Abschuss von zwei «nicht identifizierten Projektilen» in Nordkorea vermeldet. Die Geschosse wurden demnach in der Provinz Süd-Pyongan abgefeuert und stürzten nach 330 Kilometern ins Meer. In den vergangenen Wochen hatte Nordkorea bereits mehrere Kurzstreckenraketen abgefeuert, obwohl Uno-Resolutionen dem Land jeglichen Test ballistischer Raketen verbieten.

Bereitschaft zu neuen Verhandlungen

Wenige Stunden vor dem jüngsten Test hatte Nordkorea seine Bereitschaft zu neuen Verhandlungen mit den USA erklärt. Die Regierung in Pjöngjang schlug vor, die Gespräche auf Arbeitsebene Ende September wieder aufzunehmen.

In den Gesprächen über eine Denuklearisierung Nordkoreas gab es seit Monaten keine Fortschritte. Kim und US-Präsident Donald Trump waren im Juni 2018 erstmals zu einem historischen Gipfeltreffen zusammengekommen. Ein zweites Treffen im Februar wurde ohne Ergebnis abgebrochen.

FILE - In this Feb. 28, 2019, file photo, U.S. President Donald Trump, right, and North Korean leader Kim Jong Un take a walk after their first meeting at the Sofitel Legend Metropole Hanoi hotel, in Hanoi, Vietnam. North Korea's relentless barrage of firepower - the latest test came Tuesday morning, Sept. 10, has managed to do what once seemed inconceivable: It has normalized a martial display of defiance that not too long ago raised fears of war in one of the most dangerous corners of the world. The tests, which U.S. President Trump has repeatedly dismissed as routine, are just the latest bit of proof that North Korea, a small, fiercely proud, totalitarian nation surrounded by big powers, is a master at getting a lot from a little.(AP Photo/Evan Vucci, File)
Donald Trump,Kim Jong Un,Donald Trump Kim Jong Un

Kim Jong Un und Donald Trump bei ihrem Treffen im Februar 2019. Bild: AP

Im Juni trafen sich Trump und Kim erstmals in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea. Dabei einigten sie sich auf eine Fortsetzung der Gespräche auf Arbeitsebene, doch diese begannen bis heute nicht. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So bombastisch empfängt Kim Jong Un seinen (Ex-)Feind

1 / 18
So bombastisch empfängt Kim Jong Un seinen (Ex-)Feind
quelle: epa/pyongyang press corps pool / pyongyang press corps / pool
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Der Trump-Kim-Gipfel scheiterte

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Trump-Organisation wegen Steuerbetrugs angeklagt

Nach jahrelangen Ermittlungen erhebt die Staatsanwaltschaft in New York erstmals Anklage gegen die Geschäftspraktiken der Trump-Organisation. In der am Donnerstag veröffentlichten Anklage vor einem New Yorker Gericht wird dem Konzern sowie seinem Finanzchef Allen Weisselberg vorgeworfen, über mindestens 15 Jahre systematisch Steuern hinterzogen zu haben.

Dabei geht es um Abgaben auf Leistungen im Wert von mehr als 1,7 Millionen Dollar. Weisselberg und die Trump-Organisation plädierten auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel