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This May 16, 2019 photo provided by Miles Clark shows him taking deep powder on a run at Squaw Valley Ski Resort, Calif., after a late spring storm blanketed the area with snow. Much of California has seen two to five times more precipitation than is normal for this point in May. (James Yim/Miles Clark via AP)

In dem kalifornischen Skigebiet «Squaw Valley» wurden 1960 die Olympischen Winterspiele ausgetragen. Bild: AP/Miles Clark

Nach Rassismusdebatte: Skigebiet Squaw Valley soll umbenannt werden



Squaw Valley, Kaliforniens berühmtes Skigebiet, in dem 1960 die Olympischen Winterspiele ausgerichtet wurden, soll einen neuen Namen bekommen.

Es sei an der Zeit, den «abfälligen und beleidigenden» Begriff «Squaw» aus dem Resortnamen zu entfernen, teilte der Vorsitzende der Skigebiete Squaw Valley und Alpine Meadows, Ron Cohen, am Dienstag mit. Nach langen Nachforschungen und Gesprächen mit Vertretern von Ureinwohnern sei man im Zuge der derzeitigen Rassismusdebatte zu diesem Entschluss gekommen. Der Begriff «Squaw» werde heute als rassistisches und frauenfeindliches Schimpfwort für indigene Frauen angesehen.

Das 1949 eröffnete Skigebiet im kalifornischen Sierra-Nevada-Gebirge ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Namen, der 2021 bekanntgegeben werden soll. Squaw Valley liegt in einer Region, in der die Washoe-Indianern lebten, als um 1844 die ersten weissen Siedler eintrafen.

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz Ende Mai hatte in den den USA eine Rassismusdebatte ausgelöst und zum Nachdenken über Denkmale und Namensänderungen geführt. So hatte sich etwa im Juli das Football-Team Washington Redskins nach jahrelanger Kritik von amerikanischen Ureinwohnern und Forderungen seiner Sponsoren von seinem Namen Redskins (Rothäute) getrennt. (cki/sda/dpa)

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