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So schneidet die Schweiz im Vergleich mit ähnlich grossen Ländern ab

Wie schnell reagierte die Schweiz mit ihren Massnahmen eigentlich im Vergleich zu einwohnermässig ähnlich grossen Nationen? Wir haben sechs davon unter die Lupe genommen.



Jedes Land versucht die Corona-Krise mit zumindest etwas anderen Massnahmen zu bewältigen. Um die Schweizer Zahlen und Massnahmen besser vergleichen zu können, haben wir analysiert, was ähnlich grosse Nationen tun. In der Auswahl sind: Belgien (11,4 Mio. Einwohner), Portugal (10,3 Mio.), Schweden (10,1 Mio.), Österreich (8,8 Mio.), Israel (8,7 Mio.) und Norwegen (5,4 Mio.).

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Anzahl positiv Getestete

Werfen wir erst einen Blick auf die Entwicklungen der positiv Getesteten in den verschiedenen Ländern. In absoluten Zahlen, gezählt ab dem Tag, an dem zehn Infizierte nachgewiesen wurden:

Bild

Anzahl Infizierter gemäss der WHO. quelle: who

Mehr positive Tests als die Schweiz weist einzig Belgien aus. Portugal und Österreich sind auf ähnlichem Kurs, Israel, Norwegen und Schweden haben deutlich weniger Infizierte gemeldet.

Anzahl Tests

Woran liegt das? Zum einen Teil sicher an der Anzahl Tests. Während die Schweiz in absoluten Zahlen am meisten Tests durchführte, bildet Schweden deutlich das Schlusslicht:

Anzahl durchgeführte Tests (Stand 1.4.)

Bild

quellen: Regierungen der verschiedenen Länder

Die Schweiz testet also in absoluten Zahlen deutlich am meisten. Rechnen wir die Tests für einen besseren Vergleich noch auf Tests pro 100'000 Einwohner um:

Tests pro 100'000 Einwohner (Stand 1.4.)

Bild

quellen: regierungen der verschiedenen länder

Hier überholt Norwegen die Schweiz zwar, aber im Gegensatz zu anderen Ländern führen wir deutlich mehr Tests durch.

Jetzt, wo die Zahlen durch Anzahl Tests etwas relativiert wurden, schauen wir noch jedes Land im direkten Vergleich mit der Schweiz an.

Wer wird getestet?

Neben der Anzahl Tests ist auch jeweils zu beachten: Wer wird überhaupt getestet? Sind es nur Risikofälle mit Symptomen? Oder nur bei Einlieferung ins Spital? Oder doch breiter?

Einen Anhaltspunkt dafür geben die positiven Tests. In Israel (6,2%) und Norwegen (4,5%) liegen diese sehr tief.​ In der Schweiz, Schweden, Österreich und Portugal bewegen wir uns zwischen 11 und 14 Prozent. Gar jeder fünfte Test endet in Belgien positiv.

Schweden

Schweden ist das aktuell einzige Land, das versucht, der Corona-Krise ohne breit angelegte Lockdowns Herr zu werden. Am 19. Tag wurden lediglich die höheren Schulen in den Fernunterricht beordert, am 28. Tag erliess die Regierung ein Versammlungsverbot für über 50 Personen.

Die Kurve steigt bisher schwach an. Allerdings gilt es zu beachten: Schweden testet deutlich weniger als alle anderen Länder, die Dunkelziffer dürfte hoch sein.

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Österreich

Österreich führte am 16. Tag, nachdem der 10. Fall gemeldet worden war, eine Ausgangssperre ein. Die Schweiz wartete bis am 18. Tag mit dem Lockdown. Zudem sind die Massnahmen grundsätzlich strenger als bei uns.

Die Zahlen scheinen unserem östlichen Nachbarn Recht zu geben. Allerdings gilt auch hier: Die Schweiz testete rund anderthalb Mal so viele Personen auf das Virus.

Bild

Israel

Früh zu Massnahmen griff Israel. Erst wurden Einreisen aus Risikogebieten verboten, bald darauf die Grenze ganz geschlossen. Der definitive Lockdown gilt in Israel allerdings auch «erst» seit dem 18. Tag nach dem 10. Corona-Fall – genauso wie in der Schweiz.

Die Anzahl Fälle in Israel wächst deutlich langsamer als bei uns. Aber auch hier gilt: Pro 100'000 Einwohner wurden deutlich weniger Menschen getestet. Zusätzlich gilt zu berücksichtigen: Positive Tests gab es in Israel «nur» in rund 6 Prozent der Fälle, während es in der Schweiz rund 11 Prozent sind.

Bild

Belgien

Belgien ist eines der europäischen Länder, das am schnellsten und praktisch auf direktem Weg mit dem Lockdown reagierte. Trotzdem stiegen die Fallzahlen markant an – und dies obwohl das Land pro 100'000 Einwohner rund dreimal weniger testet.

Bild

Norwegen

Ähnlich wie Belgien ging Norwegen vor: Praktisch sofort auf Lockdown umschalten. Bei den Nordländern war dies 13 Tage nach dem 10. Fall soweit. Die Anzahl Fälle nahmen seither zwar zu, aber deutlich langsamer als in den verglichenen Ländern. Und auch in Sachen Tests pro 100'000 Einwohner liegt Norwegen als einziges Land gar noch vor der Schweiz. Allerdings: Positiv fallen die Tests nur in 4,5% der Fälle aus – und dies obwohl Norwegen 13. bis 29. März nur Personen mit Atemwegsbeschwerden und Pflegepersonal testete.

Norwegen setzte neben dem Lockdown früh auf Quarantäne von Einreisenden und prüft aktuell eine App, um die Mobilität der Bürger zu verfolgen.

Bild

Portugal

Zum Abschluss blicken wir auf Portugal. Der Verlauf der positiv Getesteten ist ziemlich identisch mit demjenigen der Schweiz – allerdings testet Portugal pro 100'000 Einwohner rund dreimal weniger häufig.

Reagiert hatte Portugal auf die Krise mit einem Lockdown sechs Tage vor der Schweiz.

Bild

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111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rudolf VII 06.04.2020 08:13
    Highlight Highlight oder einfach gesagt:
    all die verschiedenen staatlichen eingriffe zeigen das gleiche resultat:
    niemand weiss was die richtige massname sei aber alle wollen uns glauben machen wir hätten das virus im griff. dabei ist das gegenteil der fall.
    das virus wird sich verbreiten und wir können das nicht verhindern, was wir auch immer dagegen tun.
  • Franci_bau 05.04.2020 15:08
    Highlight Highlight Hoffentlich schaffen wir es wie Südkorea. Vor zwei Wochen hat sich die Mortalitätsrate auf ein Minimum 0,4% reduziert, wie erwähnt https://www.pharmapro.ch/news/coronavirus-sterzahl-bei-covid-19-sehr-unterschiedlich-1101.htm Erholt sich bereits.
  • HerbertKappel 04.04.2020 18:47
    Highlight Highlight Wenn man von den Toten ausgeht !
    1.600 Holland
    1.200 Belgien
    641 Schweiz
    373 Schweden
    266 Portugal
    186 Österreich

    Irgendwer macht da vieles richtig und einer vieles falsch ?
    • Guido Zeh 05.04.2020 11:06
      Highlight Highlight Die Frage ist hier aber, wer wird unter die Corona-Toten gezählt? Wer monokausal an Corona stirbt (CH: Altersdurchschnitt 83 Jahre: Da wird niemand davon ausgehen, dass da alle sonst kerngesund waren)? Nimmt mich wunder, wie der Altersdurchschnitt bei denen ist, die durch "schönere" Zahlen glänzen. Und: Gehört dazu, wer auf das Bett in der Intensivstation verzichtet?
    • Teslanaut 05.04.2020 11:24
      Highlight Highlight Die Niederlande ist Flächenmässig gleich gross wie die Schweiz. Die Einwohnerdichte ist aber doppelt so gross! Utrecht hat 1,2 Mil., Amsterdam fast 900t, Rotterdam 650t und DenHaag 550t Einwohner. Da ist wohl klar dass die Infektionsrate trotz aller Massnahmen höher liegt als in der Schweiz!
  • Booker 04.04.2020 17:52
    Highlight Highlight Nicht die Grösse des Landes ist entscheidend oder die Einwohnerzahl, sondern die Bevölkerungsdichte. Da kann man Vergleiche ziehen.
    • Ludwig van 05.04.2020 11:59
      Highlight Highlight Die Bevölkerungsdichte sagt nichts darüber aus mit wie vielen Leuten man durchschnittlich Kontakt hat.
  • Teslanaut 04.04.2020 17:46
    Highlight Highlight Interessant wären doch die Zahlen von Tschechien und der Slowakei - ähnliche Bevölkerungszahl, aber bedeutend restriktivere Massnahmen als andere Länder!
  • Barracuda 04.04.2020 16:41
    Highlight Highlight Gestern habe ich geschrieben, dass die Grafiken mit absoluten Zahlen Schwachsinn sind, da die Kurve nicht die Infektionen pro Einwohner berücksichtigt. Da kam dann das Argument von einigen, dass die Kurve angeblich sowieso überall gleich aussehen würden wegen exponentieller Verbreitung und anderem blabla. Unterdessen bestätigt sogar das BAG, dass in der Schweiz kein exponentielles Wachstum zu verzeichnen wäre. Von daher gibt es definitiv Unterschiede zu anderen Ländern, die man aus einem solchen Vergleich ableiten könnte. Wobei das ja eigentlich schon vorher klar war.
    • lilie 04.04.2020 18:24
      Highlight Highlight @Barracuda: Ok, hier gibts ein Missverständnis: Exponentiell verbreitet sich der Virus natürlich nur, wenn man keine Massnahmen ergreift!

      Aber da ja alle Länder zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Massnahmen ergriffen haben (und zudem noch verschieden viel testen), gibts natürlich schon Unterschiede.

      Die Schweiz konnte das Wachstum relativ rasch auf eine lineare Steigung senken. Das bedeutet, das die Massnahmen greifen (aber noch nicht reichen, die Kurve muss abflachen).
    • R. Peter 04.04.2020 22:20
      Highlight Highlight Lilie, die Steigerung wurde aber linear, deutlich bevor die Massnahmen der CH wirken konnten...
    • Morgenbrot 04.04.2020 23:35
      Highlight Highlight Das einzige, was belegbar zugenommen hat, sind die Tests. Die Zahl der Infektionen ist und bleib die grosse Unbekannte.

      Interessanterweise bewegt sich die Zahl der positiven Tests zu der Gesamtzahl Tests zwischen 5-15%.

      Diese Prozentzahlen hat vor Wochen ein norddeutscher Arzt prognostiziert, welcher sogleich diskreditiert wurde.

      Bin gespannt, ob er auch mit allen anderen Aussagen Recht behalten wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • *sharky* 04.04.2020 16:30
    Highlight Highlight Zu viele Variablen sind unbekannt oder massiv verschieden, darum betrachte ich jede Linie der Grafiken einzeln als Information, nicht mehr und nicht weniger.

    Eher, aber das mit den Variablen trifft auch hier zu, würde ich hier Vergleiche im Ansatz machen,
    c/p aus einem heutigen Blick-Artikel:

    "Am Freitag verzeichnete Schweden bei 6078 Fällen 333 Tote, während es in den restriktiven Nachbarländern Finnland (1615/21), Norwegen (5296/54) und Dänemark (3672/139)* bedeutend weniger waren."
    *Bevölkerungsdichte!

    Ach ja, apropos A, die haben ihre Infizierten einfach exportiert, Gruss aus Ischgl.
  • inferis 04.04.2020 15:40
    Highlight Highlight bei aller menschenliebe, aber:

    tote ch 2017: 67k - davon 21k herz-/kreislauf - 1‘300 tote pro woche ist normal
    lebenserwartung ch: 83 jahre
    corona tote ch: 600 mittleres alter: 83 jahre, 97% vorerkrankungen
    kosten bis jetzt: 60 mia. chf
    25% der erwerbstätigen auf kurzarbeit

    lockert die massnahmen, schulen, baumärkte, etc. und schützt die 20 % anstatt die 80 % zu geisseln
    • lilie 04.04.2020 18:27
      Highlight Highlight @inferis: Wie willst die 20% schützen, wenn sie draussen keinen Schritt mehr tun können, ohne auf eine infizierte Person zu treffen? Einzelhaft ohne menschlichen Kontakt, bis die Seuche durch ist? Und was ist mit den völlig Gesunden, die trotzdem wegen dem Virus auf die Intensivstation müssen?

      Mich gurkt es auch an, zuhause rumzusitzen, aber ich sehe hier wirklich keine gangbare, ethisch vertretbare Alternative.
    • Vio Valla 04.04.2020 20:37
      Highlight Highlight @lilie apropos Ethik... Wie ethisch sind die Überwachungsmassnahmen? Handyüberwachung, Installation von Kameras im öffentlichem Raum, das aufkommende Denunziantentum, Polizeikontrollen (zB in Deutschland), die dich und den Spazierpartner über den Beziehungstatus abfragen?...

      Natürlich will man Menschenleben retten, nur zu welchem Preis? Eine Frage die unsere Gesellschaft sich oft stellen müsste und bei der Beantwortung dieser, ethisch komplett versagt und das schon lange vor Corona. Also tun wir mal nicht so scheinheilig...
    • Morgenbrot 04.04.2020 23:38
      Highlight Highlight Danke Vio Valla!
      Du machst mir Hoffnung, dass da draussen auch noch andere sind, die den ganzen Irrsinn als solchen wahrnehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andy y 04.04.2020 14:45
    Highlight Highlight "Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unwissenheit voraus."
    Charles Baron de Montesquieu
  • Hockey-Fan 04.04.2020 14:44
    Highlight Highlight 1000 Statistiken und irgendwie gleichen sich ja doch alle … Was mich aber wirklich interessieren würde, weshalb ist der Verlauf bei Männern wesentlich schwerer als bei Frauen? Sieht man sich die Statistik der hospitalisierten Personen in der CH an, ist diese Tatsache markant (siehe Statistik des BAG). Gibt es dafür irgendwo eine wissenschaftliche Erklärung?
    • Rascal 04.04.2020 17:53
      Highlight Highlight Männer haben ein höheres Herzinfarktrisiko und haben auch häufiger Bluthochdruck sowie weitere Krankheiten welche sie zu Risikopersonen macht.

      Männer rauchen mehr, trinken mehr, haben häufiger Übergewicht und nehmen häufiger illegale Drogen (Quelle: Bundesamt für Statistik).

      Covid ist vermutlich nicht schlimmer für Männer aber Männer leben ungesünder.
    • lilie 04.04.2020 18:31
      Highlight Highlight @Hockey-Fan: Wenn man von den allgemeinen Kenntnissen zur Gesundheit von Mann und Frau ausgeht, kann man folgende Hypothesen aufstellen:
      - Männer achten im Schnitt weniger gut auf ihre Gesundheit, Gesundheitsvorsorge, gesundes Essen etc.
      - Männer arbeiten eher in Berufen mit sehr hoher Feinstaubbelastung
      - Männer rauchen mehr, trinken mehr Alkohol (Zellschädigung)
      - Männer gehen weniger schnell zum Arzt, wenn sie etwas haben, dadurch können Krankheiten schlimmere Verläufe nehmen

      Es ist kein Zufall, dass Frauen länger leben als Männer.
    • Hockey-Fan 04.04.2020 22:59
      Highlight Highlight @Rascal; @lilie: Was ihr schreibt, stimmt, aber: Je älter, desto mehr Frauen, weil sie länger leben. Also müsste die Anzahl Hospitalisierter rein mathematisch je älter desto weiblicher werden. Nehmen wir den maskulinen Lebenswandel dazu, sind wir vlt wieder bei 50:50. Wir sind aber weit davon entfernt! Könnte der Grund hormoneller Natur sein? Östrogene / Testosteron, irgendwas, das einen Einfluss auf das Immunsystem oder diesen einen Virus hat? Kennt jemand das Geschlechterverhältnis der Mortalität einer "normalen" Grippe? Das müsste ja dann ähnlich sein, wenn es "nur" der Lebenswandel ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mügäli 04.04.2020 14:19
    Highlight Highlight Wir haben nun seit 3 Wochen die Aufforderung zu Hause zu bleiben. Die Meisten in meinem Umfeld halten sich auch daran.

    Ich habe bis jetzt unseren BR in seinen Entscheidungen unterstützt und mich auch daran gehalten.

    Nur sollte unsere Regierung eine Ausgangssperre verhängen, werde ich zur Revolutionärin und halte mich nicht daran.

    Ich bin nicht bereit, den ganzen Sommer nur noch zu arbeiten und auf alles andere zu Verzichten, dann müssen andere Lösungsansätze gefunden werden.

    Der 19.04. ist meine pers. Deadline, bis dann erwarte ich pos. Signale oder eine Änderung der Vorgehensweise ..
    • Ferd Blu 04.04.2020 15:15
      Highlight Highlight Das wird auch zu 95% nicht passieren. Ganz ehrlich ich denke unser BR deutet das nur an, damit wir uns an die Regeln halten um eine Ausgangssperre zu vermeiden. Ich glaube das haben die gar nie vor die zu verhängen. Ausserdem halten sich etwa 90% der Bevölkerung an die Regeln. Idioten gibt es immer aber Idiotie ist nicht zu vermeiden. Der BR sieht das die Länder mit Ausgangssperre viel schlechter dastehen als andere ohne. Dann gibt es auch andere Probleme die schwerwiegender werden wenn man sowas verhängt. Das will niemand riskieren.
    • Mügäli 04.04.2020 15:40
      Highlight Highlight @Ferd Blue - ich hoffe doch sehr, dass du recht hast. Ich unterstütze unsere Regierung auch indem ich seit Wochen nun zu Hause hocke und wünschte mir einfach auch, dass sich diese ‚scheiss Situation‘ bald mal bessert oder zumindest mal positive Signale kämen. Ich denke einfach, wenn sich bis zum 19.04. nichts bessert können diese Massnahmen nicht zielführend sein.

      Zumal, und jetzt komm ich mal mit wirtschaftlichen Folgen, eine längere Zeit finanziell gar nicht tragbar wäre. Die Kosten machen mir jetzt schon langsam sorgen ..
    • Barracuda 04.04.2020 15:47
      Highlight Highlight Ausgangssperre sehe ich nicht in der Schweiz. Aber wer von einer Deadline am 19.04. redet, lebt auch in einer eigenen Welt. Ja, ich möchte auch noch vieles, aber die Situation lässt es nicht zu. Den Querulanten zu spielen ist da kontraproduktiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrimark 04.04.2020 14:15
    Highlight Highlight Der vieleicht wichtigste Punkt fehlt, die Situation in den Spitälern. Im Gegensatz zu anderen Ländern, hat in der CH bis jetzt noch jeder Covid-19 Patient, wenn benötigt, ein Platz und Beatmungsgerät erhalten. Auch im Hotspot Tessin konnte das bislang erreicht werden.
    Nicht jedes Land benötigt dieselben Massnahmen, um dieses Ziel zu erreichen.
    Jetzt weiterhin Abstand halten, damit es hier so bleibt.
  • miaumiau 04.04.2020 14:04
    Highlight Highlight Portugal hat 88 000 Tests im März durchgeführt.
    Im April wurden dort bereits 7000-8000 Tests gemacht. Ab heute 11 000 / Tag.
    - Infos aus der aktuellen Pressekonferenz des PT-Gesundheitsministeriums.

    Keine Ahnung, woher Sie Ihre Zahlen haben.
    • miaumiau 04.04.2020 14:57
      Highlight Highlight Sorry, meinte im April bisher 7000-8000 Tests pro Tag.
  • rburri68 04.04.2020 13:54
    Highlight Highlight Wir sind auch deutlich dichter besiedelt und viel mehr in Bewegung als Länder wie Norwegen, Schweden, etc. Ein echter vergleich ist unmöglich.
  • NerdiBoy 04.04.2020 13:51
    Highlight Highlight Als in Italien die kacke am dampfen war, haben wir nichts unternommen. Grenzen waren offen, keine einheitliche Regelungen, nichts. Zugeschaut und abgewartet zu einem Zeitpunkt, an dem allen schon klar war, dass Italien der grösste infektionsherd Europas werden würde. Unser direkter Nachbar! Man hätte schon damals alle Italien rückkehrer in Quarantäne schicken sollen, da die ersten infzierte meistens Mailand rückkehrer waren. Erst als die Anzahl infizierter stieg, kam alles in Gang. Die Schweiz hat es vermasselt. Punkt.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.04.2020 13:42
    Highlight Highlight 2)
    Das man die Zahl der infizierten nicht vergleichen kann, hält ihr ja selber fest.
    Sicherer sind die Zahlen der an COVID-19 verstorbenen pro Bevölkerung zB.
    Aber auch hier muss man wieder korriegieren.
    Wie viele sind AN COVID-19 verstorben, wie viele MIT.
    Wie sieht die Alterspyramide der Bevölkerung aus.
    https://www.populationpyramid.net/de/israel/2016/
    vs
    https://www.populationpyramid.net/de/schweden/2016/
    Das das einen Einfluss auf die Mortalität hat, ist wohl jedem klar, dementsprechend ist ein Vergleich, der nicht für solche Faktoren korriegert, wenig mehr als stochern im Nebel.
    • _Qwertzuiop_ 04.04.2020 14:38
      Highlight Highlight Danke raues ER, sehr schön geschrieben!
  • luegeLose 04.04.2020 13:42
    Highlight Highlight Was will man hier vergleichen? Wenn die ein Impfmittel oder Schutzmasken haben, können wir reden.
  • Loeffel 04.04.2020 13:35
    Highlight Highlight Die einzig „wahre“ Kenngrösse ist die Anzahl der Toten. Hart aber ist leider so, weil kaum Dunkelziffer.

    Bedenkt man das Holland ähnlich gross ist wie CH und technologisch gleich fortgeschritten, ist mir etwas klargeworden: Ich will nie in ein holländisch Spital eingeliefert werden.



    Benutzer Bild
    • huiuiui 04.04.2020 14:58
      Highlight Highlight Holland hat rund doppelt so viele Einwohner als die Schweiz (ca. 17 mio). Flächenmässig ist Holland etwa so gross wie die Schweiz.
    • Juliet Bravo 04.04.2020 15:33
      Highlight Highlight Die Niederlande haben, wie huiuiui schreibt, eine doppelt so grosse Bevölkerung bei gleicher Fläche.

      Ich würde sagen, die Dunkelziffer dürfte extrem hoch sein, bei so vielen Todesfällen.
  • Samba 04.04.2020 13:33
    Highlight Highlight Und was lernen wir aus diesen fragwürdigen Vergleichen? Nichts!
  • Clank 04.04.2020 13:30
    Highlight Highlight Es ist ein grosser Unterschied, ob man den Lockdown erst bei 2500 Infizierten einführt oder schon bei ein paar Hunderte, auch wenn der "Tag" derselbe ist.
    Trotzdem sieht man, dass es in Belgien überhaupt nichts genutzt hat.
    Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was man aus diesen Statistiken und Graphiken schliessen könnte. Geographie >> Massnahme?
    Jedenfalls kann man es nicht schönreden, die Schweiz ist eines der am betroffensten Länder weltweit. Viele Tests ändern daran auch nichts. Wenn man die Anzahl Tode (wo die Dunkelziffer tiefer sind) anschaut, ist es auch nicht besser.
    • Loeffel 04.04.2020 14:17
      Highlight Highlight 600 Tote in 4 Wochen ist doch kein Drama. Das ist in einem stürmischen Grippewinter nicht anders bzw gar noch schlimmer. Italien hatte z.B. im Winter 2016/2017 aufgrund Influenza 25‘000 Grippetote (trotz Impfstoff und Medikamente)! Diese Zahl wird Corona wohl auch noch irgendwann im Sommer erreichen, aber es relativiert halt auch vieles wieder ein bisschen.
    • Lightwood 05.04.2020 10:43
      Highlight Highlight @Loeffel. Wie ordnest du in diesem Zusammenhang die jetzigen Verhältnisse in den italienischen Spitälern ein im vergleich zu der Grippewelle 16\17?
    • Loeffel 05.04.2020 15:01
      Highlight Highlight @Lightwood Bin keine Experte, aber das ist ja hoffentlich klar. Was mir aber logisch erscheint, ist dass damals 16/17 die Leute an der Grippe wohl eher zu Hause oder in Altersheimen starben und gar nicht erst ins Spital gingen, weil es ja nur eine „Grippe“ war. Die Symptome von Corona bei älteren Leuten (vor allem mit Vorerkrankungen) sind halt drastischer, weshalb diese dann schneller in Spitäler landen und dort das System an den Anschlag bringen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • picco 04.04.2020 13:29
    Highlight Highlight Spannende Vergleiche... mehr Tests bedeutet in der Tendenz weniger unerkannte Fälle. Würde also für die Schweiz sprechen. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir SEHR nahe am Herd Italien sind.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.04.2020 13:27
    Highlight Highlight 1)
    Watson, bitte nicht persönlich nehmen, ihr seit da nicht besser oder schlechter als andere CH-Medienhäuser.
    "haben wir analysiert, was ähnlich grosse Nationen tun."
    Die korrekte Schlussfolgerung wäre wohl gewesen:
    "Nach intesiver Analyse der Zahlen sind wir zum Schluss gekommen, dass diese Zahlen ohne das Wissen von Epidemiologen und der Anwendung fortgeschrittener Statistik nicht verglichen werden können, dementsprechend verzichten wir auf alle Schlussfolgerungen und ersparen unseren Lesern für alles weiter solche Artikel.
    • Druna 04.04.2020 14:15
      Highlight Highlight Deskriptive und schliessende Statistik sind unbekannte Variablen in diesem Büro.
    • Uranos 04.04.2020 19:13
      Highlight Highlight ich weiss nicht, was man hier mit schliessender Statistik erreichen sollte..
    • servus-erdnuss 04.04.2020 19:47
      Highlight Highlight Ich bin völlig einverstanden mit dir. Achte bitte in Zukunft auf den Unterschied zwischen "seit" und seid".
    Weitere Antworten anzeigen
  • benn 04.04.2020 13:27
    Highlight Highlight Warum vergleicht man nicht die relevanten zahlen an d. h. Verhältnis Tote zur Bevölkerung, ist zwar auch nicht ganz genau zumal gewisse Länder Tote nicht dem Corona zuweisen können oder wollen, aber wohl der am wenig gefälschte Vergleich.
  • Stükatzu 04.04.2020 13:24
    Highlight Highlight Bis Donnerstagabend waren 18.827 Menschen in der Schweiz an Covid-19 erkrankt und 536 waren gestorben. Mit nur 8,6 Millionen Einwohnern ist dies der schlechteste Index in der Beziehung zwischen Infektionen und Einwohnern, ein Patient pro 480 Personen: Nur Spanien geht es derzeit schlechter.

    Das Verhältnis zwischen Bevölkerung und Anzahl der Patienten gehört zu den schlechtesten der Welt. Die Regierung hat nicht wesentliche Aktivitäten eingestellt, verbietet jedoch nicht, das Haus zu verlassen.

    Coronavirus, das Paradox der Schweiz: ein Patient pro 480 Personen (schlechteste Infektionsrate) Aber es gibt keine Sperrung

    • blong 04.04.2020 13:35
      Highlight Highlight Was soll diese eiseitige Betrachtung bringen. Wir machen diese Übung, um das Gesundheitssystem zu entlasten, nicht, um das Virus auszurotten. Aus Spaniens Spitälern hörst du grässliche Stories. Was hörst du von dem Schweizer Spitälern? Eben.
    • maylander 04.04.2020 13:42
      Highlight Highlight Das offizielle Ziel ist eine kontrollierte Durchsuchung ohne das Gesundheitsystem zu überlasten. Da ist die Schweiz gut im Plan. Man kann bald die Zügel lockern um das ganze schneller zu Ende zu bringen.
    • Hiker 04.04.2020 13:54
      Highlight Highlight Sie vergessen dabei vollkommen die Anzahl Tests. Abgerechnet wird wenn überhaupt möglich am Schluss. Wobei gewissen Ländern vermutlich beim Zählen ähm... gewisse *dumme* Fehler unterlaufen. Jeder will im Vergleich zu andern besser dastehen. Das hat ja auch politisch eine Relevanz für die Zeit danach. Traurig zu beobachten. Es ist eine Tragödie für die ganze Menschheit und eigentlich sollte man zusammen und nicht gegeneinander Arbeiten.
  • imposselbee 04.04.2020 13:21
    Highlight Highlight Immer noch diese dummen Zahlen und Grafiken, wie ein Frosch der im Kochtopf sitzt und die Küche bewundert, dabei nicht merkt, dass die Temperatur steigt.
  • whoozl 04.04.2020 13:20
    Highlight Highlight Liebe Watson's

    Bei den Tests gebt Ihr die Anzahl in soundso viel Tests pro 100'000 Personen an, was auch aussagekräftiger ist bei Vergleichen.

    Bei der Anzahl Infizierter hingegen vergleicht Ihr die genannten Länder anhand der absoluten Zahlen der Infizierten, wobei die Schweiz dann natürlich besser dasteht, als wenn Ihr auch hier die Inzidenzen, also die Anzahl Infizierter pro 100'000 Einwohner miteinander vergleichen würdet. Aber eben genau dieser Vergleich wäre ja interessanter!

    Danke und bleibt gesund!
    • Barracuda 04.04.2020 13:56
      Highlight Highlight Sage ich auch. Absolute Zahlen sind ein Witz. Sämtliche Grafiken, die nicht die Anzahl Einwohner berücksichtigt, sind für die Tonne.
  • Rascal 04.04.2020 13:19
    Highlight Highlight Die Anzahl gemeldeter positiver Fälle ist auch für die Schweiz absolut nicht aussagekräftig.

    Einerseits wurde viel zu spät mit den Tests angefangen (erste offizieller Fall Ende Februar, obwohl alles darauf hindeutet, dass wir schon Ende Januar Fälle hatten).

    Zweitens werden auch noch heute nur Risikogruppen getestet. Ich kenne aus dem persönlichen Umfeld dutzende Fälle von Leuten mit klaren Symptomen, welche nicht getestet wurden.

    Wer mehr testet, hat mehr Fälle. Genug testen kann niemand und jedes Land wendet andere Kriterien an.
    • Hiker 04.04.2020 14:02
      Highlight Highlight Die Schweiz testet mehr als die meisten Länder in Europa. Zum tausendsten mal für den letzten Meckerer noch einmal ganz langsam: Es. Hat. Nicht. Genügend. Test. Kits! Ist das jetzt endlich beim Hinterletzten angekommen? Ich finde dieses andauernde Gemecker um diese Umstand unendlich mühsam.
    • Rascal 04.04.2020 17:30
      Highlight Highlight Es geht nicht um Gemäcker sonder schlichtweg darum, dass die Zahlen nichtgs aber auch wirklich gar nichts aussagen, weil sie nicht relevant sind.

      Wenn nicht genug Tests da sind, gibt die Anzahl Fälle an, wie viele Tests gemacht werden und wie gut ein Land testen kann und sonst aber auch überhaupt rein gar nichts.
  • Ferd Blu 04.04.2020 13:16
    Highlight Highlight Fazit: wir testen am allermeisten und haben die Lage auch am allerbesten unter Kontrolle in Europa.
    • Selbstverantwortin 04.04.2020 13:57
      Highlight Highlight Auf welcher Basis kommst du zum Schluss, dass wir es am besten unter Kontrolle haben? Quelle? Zahlen?
      Anteil Tote an Bevölkerung scheint die am besten vergleichbare Zahl. Da ist CH aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht am besten.
  • miaumiau 04.04.2020 13:14
    Highlight Highlight Die Vergeliche hinken total. Die Zahlen von heute sind sehr wichtig und können in den Grafiken nicht ausser acht gelassen und sollten vorher recherchiert werden. Während es zum Beispiel heute in der Schweiz fast 20.000 bestätigte Fälle gibt, sind es in Portugal knapp unter 10.000. Die Kurve ist in Portugal viel flacher, weil sie dort früher Massnahmen ergriffen haben.
    Der Link zu den Zahlen in Portugal (Gesundheitsministerium): https://covid19.min-saude.pt/

    Bei euch sehen die CH- und die PT-Kurven ähnlich aus und das führt zur Täuschung. Bitte genauer berichten.
  • Antichrist 04.04.2020 13:08
    Highlight Highlight Man kann eigentlich nur die Todesfälle gegenüberstellen, alles andere ist willkürlich und nicht vergleichbar. Trotz allen Massnahmen steigen die Zahlen unverändert weiter an. Irgendwann wird auch die letzte Pfeife begreifen, dass die Übertragung halt doch über die Luft stattfindet und dass auch einfache Masken schützen könnten.
    • MasterPain 04.04.2020 13:59
      Highlight Highlight Da man die Kriterien bei den Todesfällen nicht kennt, kann man nicht mal die gegenüber stellen.
    • Hiker 04.04.2020 14:11
      Highlight Highlight Das ist falsch, eine Übertragung über die Luft gibt es nicht. Solche Behauptungen dienen der Sache überhaupt nicht. Wie schon hundert mal erklärt von allen relevanten Experten, schützen einfache Masken den Träger nicht vor Ansteckung. Alle höherwertigen Masken müssen zwingend dem Medizinischen Personal vorbehalten bleiben. Sie muss man schützen. Sie sind es, die für Sie und mich jeden Tag Ihr Leben riskieren! Für alle andern gilt
      Bleiben. Sie. Zuhause! Ist das so schwer zu begreifen?
  • Amadeus 04.04.2020 13:07
    Highlight Highlight Corona ist auch die Zeit wo täglich neue Grafiken veröffentlicht werden, die methodologisch ziemlich fragwürdig sind.
    • IQ-Allergikersindluschtig 04.04.2020 13:19
      Highlight Highlight Genau, das sind dann eben eher Graficken!
    • Locutus70 04.04.2020 13:46
      Highlight Highlight Die Klicks müssen ja irgendwie generiert werden ^^
  • Geogräfin 04.04.2020 13:06
    Highlight Highlight Worauf basieren eure Einwohnerzahlen für Israel? Das ist ja nicht so eindeutig.
    • hgehjvkoohgfdthj 04.04.2020 14:27
      Highlight Highlight Geogräfin, was ist denn bitte an der Einwohnerzahl Israels weniger eindeutig, als an der Einwohnerzahl Österreichs?
    • Geogräfin 04.04.2020 15:41
      Highlight Highlight Naja, da es bekanntlich einen Gebietskonflikt gibt, wäre es wohl angebracht zu sagen, worauf sich die Einwohnerzahl bezieht (Stichwort: Golan, Ostjerusalem, etc.). Gem. der offiziellen Website des Israelischen Statistikamts wird die Einwohnerzahl z.B. mit 9.1 Mio angegeben und gem UN auf 8.6 (Watson braucht verm. die Zahlen der UN).
      Bei A stimmen die Zahlen von Statistik Austria mit den hier verwendeten und jenen der UN überein.

      Es geht mir nicht darum, zu sagen etwas sei falsch. Fände es in so einem Fall (wobei, eigentlich in jedem Fall) einfach wichtig anzugeben, woher die Zahlen stammen.
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 04.04.2020 12:59
    Highlight Highlight Die Schweiz hat keinen Lockdown. Wir haben nur die Bitte vom BR zuhause zu bleiben.
  • Triumvir 04.04.2020 12:59
    Highlight Highlight Da nicht alle Länder gleich viel testen, sind diese Vergleiche meines Erachtens sinnlos.
  • #StopptDenKurvenFetischismus 04.04.2020 12:59
    Highlight Highlight Schweden hat eine zehn Mal tiefere Bevölkerungsdichte als die Schweiz... Norwegen noch weniger... 🙄 ... aber man natürlich trotzdem Äpfel mit Rüebli vergleichen.
    • Ferd Blu 04.04.2020 13:35
      Highlight Highlight Diese Metrik würde ich nicht ohne Kontext anwenden, da der Norden Schwedens sehr spärlich besiedelt ist und alle Ballungsräume im Süden liegen. Im Süden ist die Dichte soweit ich weiss ähnlich wie bei uns.
    • #StopptDenKurvenFetischismus 04.04.2020 15:12
      Highlight Highlight Die Fläche der Schweiz entspricht den Flächen von Skåne, Blekinge und Småland. Es müsste also ganz Schweden im Südzipfel wohnen um unsere Dichte zu erreichen. Dabei haben wir dann noch nicht einmal berücksichtigt, dass auch die Schweiz unbesiedelte Flächen hat.... Daher. Ja auch diese Metrik soll kritisiert werden, aber der Aspekt an sich ist bemerkenswert.😁
  • Hans12 04.04.2020 12:58
    Highlight Highlight Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
    • IQ-Allergikersindluschtig 04.04.2020 13:11
      Highlight Highlight ...... o met chruut o chabis o no grad. Wo Hans der Zwölfte Recht hat, hat er erst recht Recht.
    • nounen44 04.04.2020 13:14
      Highlight Highlight Finde ich auch.. Länder mit gleicher Bevölkerungsdichte wären interessanter
    • picco 04.04.2020 13:27
      Highlight Highlight Nein lieber Hans12 das sind seit langem zum ersten Mal ziemlich vergleichbare Zahlen. Trotzdem ist es natürlich nicht verboten selber zu denken und sich seine Schlüsse aus den Grafiken zu ziehen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 04.04.2020 12:57
    Highlight Highlight Die absoluten Zahlen sind momentan nur sehr schwer zu vergleichen, weil jedes Land nach anderen Kriterien misst und daher sind solche Vergleiche sehr mit Vorsicht zu geniessen.

    Es gibt im Moment nur eine wirklich aussagekräftige Zahl über den Verlauf und damit die Wirksamkeit der Massnahmen und das ist die Verdopplungszeit, weil die aussagt, wie steil die Kurve steigt und da steht die Schweiz, nach der aktuellen Berechnung des Spiegel, doch recht gut da.

    Es wäre gut, wenn Watson dieser wichtigen Kenngrösse Beachtung schenken würde. Das würde Watson auch von anderen Medien abheben.
    Benutzer Bild
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.04.2020 13:46
      Highlight Highlight Die Steigung ist auch nur vergleichbar, wenn das Testregieme über eine gewisse Zeit in den Ländern gleicht bleibt. Da wenn es täglich 1000 mehr Test gibt, die Kurve auch steiler wird.
    • miaumiau 04.04.2020 13:54
      Highlight Highlight Die NZZ hebt die Verdopplungszeit hervor.
    • Lowend 04.04.2020 14:03
      Highlight Highlight Schon richtig für Ländervergleiche, aber die sind eh totaler Unsinn, aber das Testregime pendelt sich über die Zeit ein und selbst die unfähigste Regierung aller Zeiten in den USA werden es noch schaffen, genügend Tests an den Start zu bringen.

      Wichtig ist aber die Veränderung der Verdoppelungszeit in einem Land über die Zeit, denn nur die lässt Rückschlüsse über die Wirksamkeit von Massnahmen zu und die müsste veröffentlicht werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grandvlad 04.04.2020 12:51
    Highlight Highlight Über 4000 bestätigte Fälle im Alter zwischen 50 und 59 - sind das nicht die, welche zur Arbeit gehen? Gibt's dazu irgendwelche Rückschlüsse?
    • IQ-Allergikersindluschtig 04.04.2020 13:12
      Highlight Highlight Jawoll, auch Häuptling "Grosser Fladen" hat 1000 % Recht.
  • blong 04.04.2020 12:50
    Highlight Highlight Was mich wirklich interessieren würde, wäre ein offizieller Bericht, wie es in unseren Spitälern aussieht. Und zwar etwas ausführlicher als dieses „wir haben alles im Griff“ vom BAG. Was ist mit dieser ETH-Studie, die vor ca. 2 Wochen eine Bettenknappheit für Anfang April voraussagte? Aus meinem privaten Umfeld höre ich, es sei so wenig los wie noch nie. Eine Privatklinik in meiner Nähe musste Kurzarbeit beantragen. Statt ewig absolute Zahlen zu vergleichen, könnte man doch auch mal investigativ – und journalistisch sicher interessant – in diese Richtung recherchieren.
    • Against all odds 05.04.2020 08:02
      Highlight Highlight Habe ich von meinem Regionalspital auch gehört und leere Stationen gesehen.
  • AGirlisNoOne 04.04.2020 12:49
    Highlight Highlight Und was ist nun die Schlussfgerung? Lockdown bringt nicht viel und die Schweden machens vielleicht richtig? 🤔
  • Erklärbart. 04.04.2020 12:41
    Highlight Highlight Das Modell Schweden, in der ersten Grafik, scheint (zumindest bis anhin) keine schlechte Idee zu sein. Mal schauen wie es da in 3 Wochen aussieht.
    • AndOne 04.04.2020 13:50
      Highlight Highlight Kein Wunder die Schweiz hat 4mal mehr Tests gemacht als die in Schweden. In der Schweiz sind rund 600 Menschen gestorben in Schweden 360.
      Wir dürfen aber nicht vergessen, das Tessin liegt nicht weit weg vom Europäischen Hotspot.
    • Barracuda 04.04.2020 14:01
      Highlight Highlight In Schweden ist alles zeitlich verzögert, genau gleich wie zwischen der Schweiz und Italien. In Schweden wird es logischerweise nicht besser, wenn sie gar nichts machen. Vielleicht geht es einfach noch etwas langsamer aufgrund der Bevölkerungsdichte.
    • Hiker 04.04.2020 14:25
      Highlight Highlight Das ist genau richtig. Man kann nicht andauernd andere Massnahmen als die einzig wahren anpreisen wie es dem jeweiligen Betrachter gerade passt. Wer am Schluss mit welcher Taktik die richtige hatte wird sich wenn überhaupt erst viel später erweisen. Noch ist vielerorts der Höhepunkt noch gar nicht erreicht. Viel zu früh um abschliessende Urteile zu fällen. Auch kein Grund dauernd die Strategie wechseln zu wollen.

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