DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Aleppo am 11. Dezember.
Aleppo am 11. Dezember.
Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Syrische Armee erobert weiteres Quartier in Aleppo

12.12.2016, 06:26

Die syrische Armee hat bei ihrer Offensive in Aleppo nach Angaben von Aktivisten einen grossen Stadtteil im Südosten der umkämpften Stadt eingenommen. Die Truppen von Staatschef Baschar al-Assad hätten das Stadtviertel Scheich Said am Montagmorgen erobert.

Damit kontrollierten die Regierungstruppen nun 90 Prozent der früheren Rebellengebiete im Ostteil der Stadt, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Die den bewaffneten syrischen Rebellen nahestehende Organisation mit Sitz in Grossbritannien beruft sich auf Informanten vor Ort. Von unabhängiger Seite sind ihre Angaben nur schwer zu überprüfen.

Aleppo war bis vor kurzem in einen von der Regierung kontrollierten Westen und einen von Aufständischen gehaltenen Osten geteilt. Mitte November startete die Armee eine Grossoffensive, um Aleppo vollständig zurückzuerobern.

In Scheich Said hatten sich Regierungstruppen und Rebellen nach Angaben der Beobachtungsstelle seit Sonntagnachmittag heftige Gefechte geliefert. Bereits in der Nacht zum Sonntag waren demnach mehr als 10'000 Menschen aus den Rebellenvierteln im Südosten Aleppos geflohen.

(sda/afp)

Syrien

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

Düzen Tekkal (41) ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in Deutschland. Im Interview sagt sie, dass es noch nicht zu spät ist, Rojava zu retten. «Aber jetzt muss schnell gehandelt werden.»

Wenn Düzen Tekkal einmal loslegt, dann gleich richtig. Die Deutsche mit kurdisch-jesidischen Wurzeln nimmt kein Blatt vor den Mund. Seit Wochen kritisiert sie den türkischen Angriffskrieg in Rojava öffentlich und in einer scharfen Deutlichkeit: dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan völkerrechtswidrig handelt, dass er eine ethnische Säuberung vornimmt, dass er mit seinem Handeln dem Islamischen Staat zu neuer Kraft verhilft.

Tekkal ist derzeit die wichtigste Stimme der Kurden in …

Artikel lesen
Link zum Artikel