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«Wir haben die Tore geöffnet»: Türkei lässt Grenzen zur EU für Flüchtlinge offen



Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will ungeachtet der Vereinbarungen mit der EU Flüchtlinge die Grenzen zu Griechenland und Bulgarien passieren lassen. «Wir haben die Tore geöffnet», sagte Erdogan am Samstag in Istanbul und warf der EU vor, sich nicht an die Zusagen im Flüchtlingspakt gehalten zu haben.

Laut Erdogan sind seit Freitag bereits 18'000 Flüchtlinge an die türkischen Grenzen zur EU gekommen.

Turkish President Recep Tayyip Erdogan speaks to his ruling party members, in Ankara, Turkey, Thursday, Feb. 27, 2020. Erdogan said Thursday that fighting in northwest Syria had swung in favor of Turkey and the opposition forces it supports. (Presidential Press Service via AP, Pool)

Recep Tayyip Erdogan. Bild: AP

Bereits am Freitag hatte ein ranghoher türkischer Regierungsvertreter gesagt, die Türkei werde ihre Grenzen für Flüchtlinge, «die nach Europa wollen», nicht länger schliessen.

Am Abend teilte dann aber der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell nach einem Telefonat mit dem türkischen Aussenminister Mevlüt Cavusoglu via Twitter mit, die EU habe von der Türkei eine «Zusicherung» erhalten, dass Ankara sich an seinen Teil des Flüchtlingspakts zwischen der EU und der Türkei halten werde.

Syrians with their belongings walk into Turkey from Syria at the Cilvegozu border gate with Syria, near the town of Hatay, southeastern Turkey, Friday, Feb. 28, 2020. NATO envoys were holding emergency talks Friday at the request of Turkey following the killing of 33 Turkish soldiers in northeast Syria, as scores of migrants gathered at Turkey's border with Greece seeking entry into Europe. (AP Photo/Emrah Gurel)

Syrische Flüchtlinge passieren den türkischen Grenzposten Cilvegozu. Bild: AP

Die EU und die Türkei hatten im März 2016 ein Flüchtlingsabkommen geschlossen, nachdem 2015 hunderttausende Flüchtlinge über die Balkan-Route nach Zentraleuropa gekommen waren. Infolge des teils heftig kritisierten Flüchtlingspaktes sank die Zahl der über die Türkei in die Europäische Union gelangenden Flüchtlinge und Migranten deutlich.

In dem Abkommen verpflichtete sich Ankara, alle neu auf den griechischen Ägäis-Inseln ankommenden Flüchtlinge zurückzunehmen und stärker gegen Schlepperbanden vorzugehen. Die EU versprach im Gegenzug Milliardenhilfen, eine beschleunigte Visa-Erleichterung und die Modernisierung der Zollunion.

Die Zahl der Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien nimmt derzeit wieder zu, weil Machthaber Baschar al-Assad zusammen mit seinem Verbündeten Russland eine Offensive in der letzten Hochburg der Assad-Gegner in Idlib führt.

Dort sind vor allem islamistische und dschihadistische Milizen aktiv, die teils von der Türkei unterstützt werden. Bei Luftangriffen in Idlib wurden am Donnerstag 33 türkische Soldaten getötet, ein weiterer erlag später seinen Verletzungen. (sda/afp)

Im kroatischen Grenzdorf Tovarnik: Keine Medizin, keine Infrastruktur – aber täglich 1000 neue Flüchtlinge

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sa Tiin 29.02.2020 23:23
    Highlight Highlight Mir wird schlecht ab all den Kommentaren erfüllt mit Ausländer Hass. Musste zuerst gleich nachschauen ob ich aus versehen bei 20min gelandet bin. Als Kerdogan Völkermord betrieb noch vor ein paar Monaten, hat ihn auch keiner aufgehalten, also was soll das nun? Diese Menschen haben genauso ein Recht auf ein friedliches Leben in Freihat ohne immer von allen Seiten abgeschlachtet zu werden. Bremst niemand diesen Idioten, sollen diese Leute flüchten. Nur dank den Millionen die er von der EU INKL. CH erhält kann er sich diesen Krieg überhaupt leisten also RUHE auf den rechten Plätzen..!!!
    • BöserOnkel 01.03.2020 17:05
      Highlight Highlight Heul doch
  • Satan Claws 29.02.2020 22:45
    Highlight Highlight https://www.tagesschau.de/ausland/griechenland-migranten-107.html
  • Samurai Gra 29.02.2020 21:52
    Highlight Highlight Erdogan will Geld von der EU um seinen Krieg gegen Assad und Russland führen zu können und auch direkte NATO Hilfe und die will er mit durch den Europäischen NATO Ländern Abpressen.
  • CalibriLight 29.02.2020 20:54
    Highlight Highlight Due EU hat bezahlt, damit die Flüchtlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Türkei bleiben oder unter noch unwürdigeren Bedingungen in Lagern in Syrien sitzen und von der Türkei nicht ins Land gelassen werden. Viele EU Länder weigern sich, Flüchtlinge aufzunehmen. Das ist ein dreckiges Spiel. Wir könnte ein Zeichen setzen und einen Teil der Schutzlosesten - Familien mit Frauen und Kindern - aufnehmen. Soviel Platz haben wir noch.
    • Satan Claws 29.02.2020 22:35
      Highlight Highlight @CalibriLight

      Danke.
    • Rabbi Jussuf 01.03.2020 09:24
      Highlight Highlight Nichts, aber auch gar nichts gelernt aus 2015!
    • 044 508 39 39 het sie gseit 01.03.2020 09:46
      Highlight Highlight calibri
      Das wäre das Ende Europas. Da es sich dabei um ein Fass ohne Boden handelt. 🤷🏾‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 29.02.2020 20:00
    Highlight Highlight Der Griechische Regierungschef Mitsotakis erklärt, der türkische Präsident instrumentalisiere die Millionen Migranten in seinem Land, um die EU zu zwingen, ihm DIREKT mehr Geld zu zahlen, damit er seine Politik und Militäraktion in Syrien fortsetzen könne. Griechenland habe mit dem Krieg in Syrien nichts zu tun und werde nicht den Preis dafür bezahlen.
    • Rabbi Jussuf 01.03.2020 09:25
      Highlight Highlight Recht hat er!
  • Hierundjetzt 29.02.2020 19:13
    Highlight Highlight Gemäss Tagesschau SRF lässt er die Flüchtlinge bis kurz vor der Grenze mit Cars hinkarren und sagt denen Europa nehme Sie auf

    Soviel zum Thema.

    Gott kann ich den Typ nicht ernstnehmrn
  • Dong 29.02.2020 19:08
    Highlight Highlight Ich fordere, dass die Dschihadisten, die aus Idlib vertrieben werden, von der EU nocheinmal zu „gemässigten Rebellen“ umetikettiert werden und dann sollen sie selber mit ihren ehemaligen Handlangern glücklich werden!
  • Oberon 29.02.2020 18:37
    Highlight Highlight Der erste Schritt wäre das beenden der Kriege die Weltweit am laufen sind. Danach müssten Aufbaustrategien her damit die Länder wieder Systeme haben die funktionieren.

    So lange dies nicht passiert werden diese Probleme nicht in Griff bekommen.

    Die Umweltflüchtlinge kommen auch bald dazu, also viel glück für uns alle in der Zukunft.
  • Meyer Andrej 29.02.2020 18:17
    Highlight Highlight Hat die EU die Zahlungen für die Türkei gestrichen? Man kann es nicht verstehen, wieso viele Menschen in dieses Land gehen. Ein absolues Nogo wie Ägypten und Tunesien.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 29.02.2020 18:15
    Highlight Highlight „Es kommen nicht mehr viele“ und „das Thema Migration ist vom Tisch, ist jetzt voraussichtlich schon wieder Schnee von gestern.

    Das heuchlerische Abkommen mit Erdogan scheint aufzufliegen.

    Die EU wird nicht darum herum kommen Farbe zu bekennen und endlich ihre Aussengrenze zu schützten.

    Die illegale Migration wird wieder ein ultra wichtiges Thema werden.
    • Rabbi Jussuf 29.02.2020 22:34
      Highlight Highlight Na klar!
      Aber das hätte man schon 2016 wissen können, bevor der Flüchtlingsdeal gemacht wurde.
      Oder sagen wir es anders: Es war allen klar, dass sich Erdogan nicht an die Abmachungen halten würde.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 01.03.2020 09:49
      Highlight Highlight Weil die Politiker zu feigen sind, Klartext zu reden.
      Und der wäre:
      Grenzen dicht. Es führt kein Weg daran vorbei 🤷🏾‍♂️
    • Rabbi Jussuf 01.03.2020 12:53
      Highlight Highlight 044
      Grenzen dicht reicht nicht. Es bräuchte auch eine revidierte Gesetzgebung bei den Sozialwerken. Da liegen die eigentlichen Pull-Faktoren. Ganz besonder Deutschland muss sich da an der Nase nehmen! Die anderen Staaten sind, wenn auch zaghaft, so doch auf dem Weg sich für illegale Migration unattraktiver zu machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 29.02.2020 17:41
    Highlight Highlight Diktatoren und ihre Druckmittel...
  • Do not lie to mE 29.02.2020 17:27
    Highlight Highlight Migranten wurden von der Türkischen Polizei aufgefordert zu gehen "Die Grenze ist offen", berichten zwei Personen den es anscheinend gelungen ist die Griechische Grenze zu überqueren.

    Ab Minute 1:35
    Play Icon
  • Flo1914 29.02.2020 16:09
    Highlight Highlight Ein weiterer Grund die Südgrenze zu schliessen. Und ein weiterer Grund die Begrenzungsinitiative anzunehmen.
    • Froggr 29.02.2020 16:23
      Highlight Highlight Yes!
    • Satan Claws 29.02.2020 17:03
      Highlight Highlight @Flo1914

      Ich wusste nicht, dass die PFZ auch für Flüchtlinge gilt. Wissen Sie weshalb? Weil es keine EU Bürger sind.

      PS Es wird also besser wenn wir alle im eigenen Dreck liegen lassen? Terroristen glauben ungerecht behandelt worden zu sein. Was glauben Sie passiert, wenn sie wissen dass wir ihnen keine Chance mehr geben?

      PPS setzen 6.
    • Satan Claws 29.02.2020 17:09
      Highlight Highlight @Flo1914

      Ein guter Ansatz um den Menschen inganz Afrika zu helfen ist Konzernverantwortungsinitiative.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chicadeltren 29.02.2020 16:03
    Highlight Highlight Na bravo. Flüchtlinge aus Idlib sind ja vermutlich nicht gerade gesellschaftsliberal.
    • Do not lie to mE 29.02.2020 16:19
      Highlight Highlight Nein das sind ein Teil von den 3 Million die schon im Land sind. Erdogan spricht von weitern 4 Millionen die sich gerade auf dem Weg in die Türkei machen.
      Play Icon
    • Froggr 29.02.2020 16:24
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Satan Claws 29.02.2020 17:07
      Highlight Highlight @Froggr

      Ich habe den Eriträern hier gezeigt wie man Müll richtig entsorgt. Sie war nicht zu dumm um es zu verstehen, es wurde ihnen vorher einfach nicht gezeigt.

      Solange Leute wie Sie (Froggr) gar keine Integration wollen, wird es schwer eine zu erreichen.

      Hass, Argwohn und Abschätzung sind keine Integrations-Katalysatoren.
  • Do not lie to mE 29.02.2020 15:59
    Highlight Highlight Migranten reissen/schneiden an dem Stacheldraht, der die Grenze zwischen der Türkei und Griechenland (Pazarkule) markiert. Sie versuchen mit allen Mittlen nach Europa zu gelangen
    Play Icon
    • bokl 29.02.2020 16:09
      Highlight Highlight Nein wie gemein. Der schöne Stacheldraht.

      Ein Schild mit "Du kommst hier nicht rein" sollte aber eh reichen...
  • Swen Goldpreis 29.02.2020 15:14
    Highlight Highlight Ich habe ein Verständnisproblem, vielleicht kann mir da jemand helfen?

    Eine Grenze stelle ich mir vor wie eine Verbindungstür zwischen zwei Hotelzimmer. Da kann jeder auf seiner Seite die Türe auf und zu machen wie er will, ein Durchkommen gibt es nur, wenn beide die Tür gleichzeitig öffnen.

    Wenn also die Türkei die Grenzen öffnet und die EU das nicht tut, dann können die Leute ja trotzdem nicht rüber. Dann müssen sie halt wieder zurück.
    • bokl 29.02.2020 15:50
      Highlight Highlight Die Türkei lässt sie aber auch nicht mehr zurück. Sie sind also im Niemandsland gestrandet und das SchwarzPeterSpiel beginnt.
  • Do not lie to mE 29.02.2020 14:56
    Highlight Highlight Hier noch ein Video von "TRT World Now" wie sich die Migranten/Flüchtlinge auf die gratis Busse stürzen um and die Grenze zu gelangen. Zitat Frau Jenan Moussa - Al-Aan TV Reporterin „Zeugen sagen mir, dass sie keine Ahnung haben, wem diese Busse gehören. Auch keine Firmennamen auf ihnen“ und „Die Situation ist miserabel Migranten/Flüchtlinge zelten im Niemandsland bei Kälte und Regen. Türkische Seite offen, griechische Seite geschlossen.“ https://twitter.com/jenanmoussa
    Play Icon
    • JackMac 29.02.2020 17:36
      Highlight Highlight Und wieder sehe ich nur junge Männer.
      Wo sind die Kinder? Die Alten? Die Frauen?
      Würdet ihr eure Kinder und Familien alleine zurücklassen?
    • Satan Claws 29.02.2020 17:44
      Highlight Highlight @JackMac

      Sie würden also Kinder und Frauen in Busse setzen die sie nicht kennen. Wohl kaum.
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 29.02.2020 18:38
      Highlight Highlight Satan claws:
      Ja, kinder und alte aus dem kriegsgebiet evakuieren und dann müssen die männer um die freiheit kämpfen.
      So bildet man ein land und nur so kommt man zu freiheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kivz ihr zu7 29.02.2020 14:51
    Highlight Highlight Die Türkei ist als Diktatur nicht tauglich für Westeuropa. Die Verhandlungen zum EU-Beitritt müssen abgebrochen werden und ein Ausschluss aus der NATO ist unumgänglich.
    • Froggr 29.02.2020 16:25
      Highlight Highlight Wir sollten alle wissen, dass die EU die Verhandlungen sicherlich nicht abbrechen wird. Es fehlt ihnen an Mut.
    • supremewash 29.02.2020 17:04
      Highlight Highlight Weder die EU noch die Türkei sind derzeit an diesem Beitritt interessiert. Aber keiner wird das Gesuch zurückziehen oder ablehnen und somit der anderen Seite eine Angriffsfläche bieten.
    • Rabbi Jussuf 29.02.2020 22:41
      Highlight Highlight Es geht um etwas mehr. Und zwar darum, dass Russland keinen direkten Zugang zum Mittelmeer bekommt. Darum wird die Türkei unbedingt in der Nato bleiben. Ist von beiderseitigem Interesse.
      Aber in der EU hat die Türkei definitiv nichts zu suchen. Das war schon vor Syrien so und wird auch nach einer Befriedung von Syrien so sein.
  • De-Saint-Ex 29.02.2020 14:32
    Highlight Highlight Bin wahrlich kein Freund des selbsternannten Sultan‘s, aber diese elende Outsourcing-Mentalität der Europäer mittels Scheckheft hat nun mal seine Grenzen. Statt sich ENDLICH mal über eine gemeinsame Aussenpolitik zu verständigen, denn da fängt Flüchtlingspolitik an, resp verkleinert das Risiko von Flüchtlingsströmen, wurstelt jeder nach seinen Wunschvorstellungen um danach in arroganter post-kolonialistischer Manier andere die Drecksarbeit erledigen zu lassen. Zudem macht man sich erpressbar. So gesehen selber schuld.
    • Satan Claws 29.02.2020 16:34
      Highlight Highlight @De-Saint-Ex

      Wie soll es eine gemeinsame Aussenpolitik geben, wenn sich ein Teil der Staaten egoistisch einigelt? Die wollen das Chaos um zu zeigen, dass ihr Weg der richtige ist. Dass die selbst der Auslöser sind ist nicht relevant.
    • De-Saint-Ex 29.02.2020 17:15
      Highlight Highlight Du meinst in erster Linie die osteuropäischen Staaten, nehme ich an? Denen muss man klar machen, dass die EU nicht nur aus Rosinen besteht sondern ab und wann auch aus hartem Brot, und wenn die das nicht einsehen wollen, sollen sie raus.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 29.02.2020 18:22
      Highlight Highlight „wenn sie das nicht einsehen wollen sollen sie raus“
      Und weshalb?
      Die Stimme dieser Staaten zählt genau gleich viel.
      Das ist die Idee der EU.
      Oder spüre ich da ein rassistisches Ressentiment?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turicum04 29.02.2020 14:32
    Highlight Highlight Die Schweiz muss nun Flüchtlinge übernehmen, besonders kranke Leute! Aber nicht nur ein Dutzend wieder. Ich denke so an die 50-70 Tausend.
    • andrew1 29.02.2020 14:56
      Highlight Highlight Stellen sie sich das chaos mit den ganzen fachkräften vor
    • Froggr 29.02.2020 16:28
      Highlight Highlight Turicum04: Gott bin ich froh dass dies in der Schweiz nur eine Minderheit will. Es wäre schlicht dumm.
    • Satan Claws 29.02.2020 16:57
      Highlight Highlight Der eine Rechte stellt eine Absurde Theorie auf damit der rest des Mobs antworten kann. Ist das euch nicht zu dumm immer genau so vorzugehen?

    Weitere Antworten anzeigen
  • Radesch 29.02.2020 14:29
    Highlight Highlight Krieg ist einfach Krank... Da kämpfen Staaten und Terroristen gegen Diktatoren und die NATO, die alleine geographisch sowieso nichts dort verloren hätte. Wir regen uns auf, dass Flüchtlinge nach Europa kommen, Familien werden auseinander gerissen, Menschen verlieren ihre Heimat... Wofür das alles? Warum sagt nicht jemand "Halt, so nicht"

    Sämtlichen Handel mit Ländern die gegen Völker- und Menschenrechte Verstossen kappen. Heisst keinen Handel mehr mit den USA, China Russland, Arabien... Dann können wir wenigstens sagen, dass wir so viel getan wie möglich um dieses Leid zu verhindern.
    • derWolf 29.02.2020 16:30
      Highlight Highlight "Wofür das alles? Warum sagt nicht jemand "Halt, so nicht"

      Jawohl! Ich würde noch eine freiwillige "Peace" Bewegung starten, diese Friedensengel werden mit "make love, not war" Schildern ausgestattet und natürlich Gänseblüemli, um sie in die Gewehrläufe zu stecken. Dabei singen alle Kumbaja und tanzen im Kreis, damit sollten die Weltprobleme endlich gelöst sein! Natürlich müssen wir vorher noch völlig autark werden, da keine Handelspartner. Aber das sollte kein Problem sein. Das da noch keiner drauf gekommen ist...

    • Radesch 29.02.2020 17:15
      Highlight Highlight @derWolf

      Warum der Zynismus? Man muss kein links-grüner Hippie sein, um Krieg zu verurteilen. Abgesehen davon gibt es innerhalb Europas mehr als genug Handelspartner die sich zumindest ans Völkerrecht halten.
    • derWolf 29.02.2020 17:25
      Highlight Highlight Sry @Radesch klingt reichlich zynisch. Natürlich haben Sie recht damit. Krieg ist schlimm, aber leider so alt wie die Menschheit selbst.

      Wenn man jetzt noch den Coronvirus dazu nimmt wird das eine ganz heisse Kiste, eine gespaltene und verunsicherte Gesellschaft tut ihr übriges dazu. Europa hat geschlafen, es war klar das der Sultan diese Karte irgendwann spielen würde. Wie hoch der Preis dafür sein wird werden wir sehen, ich hoffe es wird nicht wie 15', kaum auszudenken was dann in Europa los ist. Kritische Zeiten, so gefährlich wie lange nicht mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 29.02.2020 14:25
    Highlight Highlight Da die Türkei und Russland sich dort drüben blutig bekämpfen sollten auch sie verpflichtet sein sich den Konsequenzen ihrer sinnlosen Handlungen zu stellen. Aber das geht ja nicht weil sowohl Moksau als auch Ankara vor lauter Korruption und Kriegstreiberei kein Geld mehr haben.
  • rburri68 29.02.2020 14:19
    Highlight Highlight Die EU und die CH müssen nun endlich handeln und mal härte Zeiten: Grenze von Griechenland und Bulgarien mit der Türkei komplett schliessen, jegliche EU-Beitritt Dokument umgehend Schreddern, Handel mit der Türkei aussetzen, wenn irgendwie möglich aus der NATO raus schmeissen. Diesem Diktator muss sofort eine Grenze aufgezeigt werden.
    • Rabbi Jussuf 01.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Wenn das so einfach wäre!
      Da spielen noch ganz andere Interessen hinein. Man kann die Türkei nicht einfach fallen lassen, also nicht aus der NATO schmeissen. Das gäbe Russland einen gewaltigen Machtvorteil, den man keinesfalls zulassen kann. Der Westen (inkl. USA) ist hier in einer Zwickmühle. Darum kürzlich auch die halbgaren Zusicherungen der USA, sie würden hinter den Türken stehen.
  • Bene86 29.02.2020 14:08
    Highlight Highlight Ooooh welch Wunder, der Despot Erdogan hält sich nicht an die Abmachung. Und in den Foren und auf FB freuen sich die unzähligen Erdogan-Anhänger über die Invasoren und wünschen Europa den langfritig wirtschaftlichen und kulturellen Untergang. Ist das nicht wunderschön?

    Aber hey, dass sind alles unsere Freunde, wir Menschen sind alle genau gleich!
    • Satan Claws 29.02.2020 16:20
      Highlight Highlight Invasoren? Mal im Ernst wer gibt so einem Kommentar ein Herzchen oder besser ein Hetzchen? Erst lesen, dann verstehen, dann werten.
  • WID 29.02.2020 14:02
    Highlight Highlight Na dann sollte die EU schnellstmöglich den Geldhahn zudrehen und alle Importe aus der Türkei stoppen.
    • AdiB 29.02.2020 14:41
      Highlight Highlight Welchen geldhahn? Europa hat ja bis jetzt nich mal die versprichenen milliarden, die übrigens 1000 euro pro flüchtling in der türkei ausmachen, überwiesen.
    • WID 29.02.2020 14:59
      Highlight Highlight @ AdiB: denkst Du allen ernstes das Geld käme den Migranten zu gute? Dreamer, you.
    • AdiB 29.02.2020 16:38
      Highlight Highlight Was ich weiss ist das die t0rkei 3.1 millionen flüchtlinge aufgenomen haben. Und dass umgerechnet die eu der t0rkei nur eine summe versprach die gerade mal 1000 euro pro flüchtling ausmacht. Mitlerweile aber die türkei selbst mehr ausgegeben hat für die flüchtlinge. Also hört auf huer die türkei zu bashen wegen etwasem wo die europäer nicht besser da stehen. Oder denkst du und die anderen blitzer allen ernstes dass man mit 1000 euro einen menschen über jahre versorgen kann. You dreamer you.
    Weitere Antworten anzeigen
  • quad 29.02.2020 14:00
    Highlight Highlight ... der Grossteil der von der EU versprochenen Milliarden für den Flüchtlingspakt hat die türkische Regierung sicher bereits eingesackt ... besten Dank somit noch einmal an Frau Merkel und die Schönredner Parlamentarier in Brüssel für dieses Abkommen ... Ich gehe auch davon aus, dass der vertrauenswürdige Erdogan jetzt wieder einen neuen Milliarden-Deal mit der EU aushandeln wird/will ...
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 29.02.2020 14:47
      Highlight Highlight Ah ein "mutti"basher.
    • AdiB 29.02.2020 16:41
      Highlight Highlight 1000 euro pro flüchtling hat die türkei versprochen bekommen, aber noch nicht alles erhalten. Die türkei bzw. Erdogan hat mitlerweile mehr ausgegeben für die 3.1 millionen flüchtlibge in der türkei qls die eu versprach. Ja aber eben es kann nicht sein das die türkei hier vielleicht menschlicher agiert als europa. Oder wieso verschliesst man hier die augen vir der unmenschleicht der eu ubd greift erdogan an? Erdogan hat keine menschen auf dem meer ertrinken lassen z.bsp.
    • Maragia 29.02.2020 17:22
      Highlight Highlight Der Erdogan Tubel ist auch für viele zusätzliche Flüchtlinge verantwortlich durch seinen idiotischen Einmarsch! Der soll also ruhig sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satan Claws 29.02.2020 14:00
    Highlight Highlight Ach ne, wer hätte das gedacht. Erst mit einem absolut nicht vertrauenswürdigen Diktator Geschäfte machen und dann hält er sich nicht an die Abmachungen.
  • Do not lie to mE 29.02.2020 13:54
    Highlight Highlight Gemäss Frau Jenan Moussa - Al-Aan TV Reporterin "Es gibt inzwischen so viele Migranten/Flüchtlinge in Istanbul, die zur türkisch-griechischen Grenzübergang bei Edirne reisen wollen, dass der kostenlose Busdienst nicht mehr ausreicht. Deshalb bieten nun private Bussunternehmer jetzt die Reise an die Grenze für 150 Lira (24 Dollar) an."
    https://twitter.com/jenanmoussa
  • sobre 29.02.2020 13:51
    Highlight Highlight Wieso wollen alle nach Europa u nicht in die arabische Länder?
    • WID 29.02.2020 14:04
      Highlight Highlight @ sobre: weil es mit der islamischen Bruderhilfe nicht weit her ist.
    • Radesch 29.02.2020 14:21
      Highlight Highlight @sobre

      Weil die meisten Flüchtlinge zwar Muslime sind, aber (verständlicher Weise) keinen Bock haben auf ein repressiv religiöses Regime. Die Türkei wird nämlich auch zunehmend religiöser auf Verwaltungsebene, was eigentlich noch beunruhigender ist.
    • Kubod 29.02.2020 14:53
      Highlight Highlight @Radesch
      Weil hier das Geld grosszügiger fliesst. Ein grosser Prozentsatz der Flüchtlinge ist nicht vor den Islamisten geflohen, sondern vor dem Krieg und Assad. Gegen ein repressiv religiöses Regime hätten einige nichts einzuwenden. Einige. Nicht alle.
      Idlib war das letzte Rückzugsgebiet des IS.
      Was nun von da an Flüchtlingen kommt, sollten wir genau kontrollieren.
      Allgemein würd ich es begrüssen, wenn wir mehr den Kindern und Frauen helfen, statt den gesunden bärtigen jungen Männern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hernd Böcke 29.02.2020 13:32
    Highlight Highlight Ok... Hat jetzt die "international Gemeinschaft" jetzt den Mumm dazu wegen dem Angriffskrieg gegen die Kurden Sanktionen gegen den Führer vom Bosporus zu verhängen?
  • LeChef 29.02.2020 13:10
    Highlight Highlight Ich kapiers nicht. Was will Erdogan denn? Dass sich die EU an seinen Abenteuern in Idlib militärisch beteiligt? Wird definitiv nicht passieren.
    • Skip Bo 29.02.2020 14:43
      Highlight Highlight Ein Teil der Mia. ist ja zurück nach EU und Deutschland geflossen (Rüstung). Fürs Durchfüttern bleibt da wenig übrig. Seine neuen deutschen Spielzeuge (Angriffswaffe Panzer) hat er nicht für den Verteidigungsfall gekauft. Das wusste auch Frau Merkel. Ihr lautstarkes Schweigen ist nicht zu überhören...
  • MartinZH 29.02.2020 13:02
    Highlight Highlight Warum Türkei-Bashing?

    Die Türkei beherbergte Ende 2018 rund 3,7 Millionen Flüchtlinge – mehr als ganz Europa. Die Flüchtlinge kommen vor allem aus Syrien, Iran, Irak und Afhanistan.

    Weltweit gibt es 5 Länder, in denen mehr als eine Mio. Flüchtlinge lebt. Die Türkei führt diese Liste an, Deutschland liegt mit rund 1 Mio. auf Platz 5.

    Wenn man die Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge in Relation zur Einwohnerzahl setzt, sieht es so aus: Libanon führt mit 145 Flüchtlingen pro 1000 Einwohner die Rangliste deutlich an. Es folgen Jordanien (72), Türkei (45), Tschad (29), Uganda und Sudan (je 26).
    • Clife 29.02.2020 13:39
      Highlight Highlight Muss ich Recht geben. Man will aus Prinzip gegen Erdogan sein. Ich sympathisiere mit Erdogan ebenfalls nicht immer aber was Assad mit Russland in Syrien durchführt (und das ist der Hauptgrund Nr. 1 für die ganzen Flüchtlinge) ist das wahre Übel. Die Islamisten oder „Rebellen“, wie sie von den Medien genannt werden, werden von Assad‘s Truppen verfolgt und massakriert, von Erdogan hingegen geschützt. Soll man da zusehen? Ist das das Menschenrecht bzw. gilt Menschenrecht etwa nur bis zu den Grenzen Europas? Ich sage nein. Danke für die zahlreichen Blitze, die Tatsachen leugnet es aber nicht.
    • MartinZH 29.02.2020 13:53
      Highlight Highlight Nein, es geht um den "EU-Türkei-Flüchtlingspakt" – die EU bezahlt der Türkei über Jahre mehrere Milliarden Euro, damit die Flüchtlinge nicht nach Europa kommen.

      Ohne das Abkommen – auch als "Deal" bezeichnet – würden noch mehr Syrer in die EU kommen können. In der Türkei leben aktuell etwa 3,6 Millionen syrische Flüchtlinge – das sind so viele Menschen, wie in Berlin wohnen.

      Die einfache Formel: "Erdoğan = böse", erachte ich als zu simpel, wenn es um die Flüchtlings-Problematik geht.

      Innenpolitisch ist diese Situation sicher nicht so einfach für die Türkei. Es gibt da z.B. auch Arbeitslose.
    • Locutus70 29.02.2020 13:59
      Highlight Highlight @MartinZH - Die allermeisten der Menschen sind ganz bewusst heimatnah geflüchtet, weil sie irgendwann einmal wieder zurück kehren wollen.

      Ich weiß wirklich nicht, warum das einige Menschen in Europa nicht verstehen wollen.
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  • rodolofo 29.02.2020 12:58
    Highlight Highlight Wenn der Staatsterror Menschen als Manövriermasse für seine Machtspiele verwendet, ist das abgrundtief übel!
    Leider mangelt es im "Pulverfass Naher Osten" nicht an Machtmenschen, die sich in kleineren und grösseren Formationen des "Organisierten Verbrechens" für ihre Raubmord-, Erpressungs- und Sklaverenhalter-Aktionen zusammengefunden haben.
    Und wo wollen alle deren Opfer hin?
    Natürlich zu uns nach Europa!
    Schliesslich kaufen wir sehr viel Erdöl von den Nahost-Rambo-Machos und verkaufen ihnen sogar noch Hightech-Waffen, damit sie noch mehr Leute abknallen und in die Flucht schlagen können...
  • Lowend 29.02.2020 12:54
    Highlight Highlight Bei den Begrenzten knallen die Korken.
  • Ueli der Knecht 29.02.2020 12:54
    Highlight Highlight "Dort sind vor allem islamistische und dschihadistische Milizen aktiv, die teils von der Türkei unterstützt werden."

    Auch die NATO und EU unterstützen diese islamistischen Dschihadisten, bzw. diese Al-Qaïda- und IS-nahen Milizen (zZ. vorallem mit Luftaufklärung und Nachrichtendienst).

    https://www.dw.com/de/zaghaft-nato-und-eu-unterst%C3%BCtzen-t%C3%BCrkei/a-52574283
    • cal1ban 29.02.2020 13:31
      Highlight Highlight Mir ist den letzten Artikeln aufgefallen, dass das Assad Regime als syrische Regierung bezeichnet wird. Dass war nicht immer so. Wer sind jetzt die Guten? Für mich war Assad immer das kleinere Übel als irgendwelche angeblich gemässigten Milizen. Diese Millizen haben genauso viele Verbrechen begangen, wie Assads Folterer.
    • Ueli der Knecht 29.02.2020 14:21
      Highlight Highlight "Wer sind jetzt die Guten?"

      Ausnahmslos alle sind die Guten. Gerade im Krieg wähnen sich immer alle kriegsführende Parteien unter den Guten. Damit rechtfertigen sie zum Teil die schlimmsten Greueltaten. Weil sie sind doch die Guten.

      Die Sache ist die, dass man mit Unrecht kein Recht schaffen kann, bzw. mit Krieg keinen Frieden.

      Assads Regime ist die völkerrechtlich legitimierte, daher rechtmässige Regierung von Syrien. Es untergräbt das Völkerrecht, wenn man das ständig in Frage stellt und so tut, als ob Assad nicht völkerrechtlich legitimiert sei.
  • Basti Spiesser 29.02.2020 12:35
    Highlight Highlight Die AfD dankt.
  • Gegu 29.02.2020 12:23
    Highlight Highlight ...dann jetzt aber auch keine gelder mehr für den diktator und richtige sanktionen die ihm weh tun!
  • Kong 29.02.2020 12:19
    Highlight Highlight Zufall das der Druck wegen Covid19 Potential damit evtl höher wird = mehr Verhandlungsdruck?
  • Füürtüfäli 29.02.2020 12:15
    Highlight Highlight Wie kann ein Land alleine eine gemeinsame Grenze "offen" lassen? Diese künstlichen "guten" Beziehungen zur Türkei können wir uns nun endlich einrexen. Das alles war schon von Anfang an eine Farce. Erdogan hat nur kassiert und gefordert. Jetzt wird er ein wenig nervös wegen den Russen und der Gegenoffensive der Syrer und schon versucht er wieder mehr Druck aufzubauen.
    Das den keiner komplett auflaufen lässt macht aus Europas sicht einfach keinen Sinn. Diese dumme Appeasement Politik bringt bei Diktatoren und Größenwahnsinnigen nichts.
  • murrayB 29.02.2020 12:07
    Highlight Highlight Wo ist das Problem?

    Es braucht an einer Grenze immer zwei- einer der Durchlässt einer der Reinlässt!

    Griechenland und Bulgarien haben es in der Hand und sollten sämtliche Unterstüzung auch der Frontex!
    • Bitsundbites 29.02.2020 15:42
      Highlight Highlight Wohl ein Joke. Geh und schau Dir die Frontex mal an, die paar Böötli und Leute verrichten gar nix. Und sonsl luf mal die Grenze ab von Bodrum bis Izmir dann wird Dir bewusst wie lang alleine diese Grenzzone ist.
    • murrayB 29.02.2020 16:46
      Highlight Highlight @Bitsundbites:

      Da geb ich dir Recht- die Frontex müsste einiges mehr Mittel bekommen- alles eine Frage des Willens, diese Zone zu schliessen!
    • murrayB 29.02.2020 17:42
      Highlight Highlight @bits: eigentlich hätte man mit der Abschaffung der innereuropäischen Grenzen die Einsparungen zu 100% an die Aussengrenzen (sprich Frontex) weitergeben sollen, resp. müsste man- dann wäre die Grenzsicherung kein Thema...
  • äti 29.02.2020 12:07
    Highlight Highlight Hat nicht Erdogan die Flüchtlingswelle verursacht?
    • MartinZH 29.02.2020 13:21
      Highlight Highlight Nein, Baschar al-Assad hat die Flüchtlingswelle verursacht! Wer etwas anderes behauptet, auch in Frageform, betreibt Geschichtsklitterung!

      Gemäss UNO (2018) ist die Zahl der Flüchtlinge mit 25,9 Millionen weltweit höher als jemals zuvor.

      67 Prozent der Flüchtlinge kommen aus nur 5 Ländern: Syrien bleibt weltweit das grösste Herkunftsland von Flüchtlingen (6,7 Millionen).

  • Asmodeus 29.02.2020 12:06
    Highlight Highlight Gut. Dann kann man endlich aufhören den Bosporushitler finanziell zu unterstützen und anfangen sowas wie Rückgrat zu zeigen
    • MartinZH 29.02.2020 14:42
      Highlight Highlight Sorry, Hitler-Vergleich geht einfach nicht..!
    • Asmodeus 29.02.2020 16:57
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • AdvocatusDiaboli 29.02.2020 21:02
      Highlight Highlight Oder vielleicht realisiert man endlich einmal wie dubios und dumm die EU Politik ist, welche auf der einen Seite Toleranz und Willkommenskultur predigt, auf der anderen aber Erdogan als Türsteher anheuert. Bravo..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bitsundbites 29.02.2020 12:06
    Highlight Highlight Wo ist den nun das vereinte Europa. ? Wo ist die Solidarität mit Griechenland. ? Wer schaut das die Flüchtlinge schon erst gar nicht auf den Gedanken kommen ins Wasser zu steigen um die paar hundert Meter zu schwimmen oder dabei zu ertrinken. Es werden wieder hunderte sterben. Doch die EU hat nichts zu bieten,... keine vereinten Streitmächte, keine Solidarität mit seinen Mitgliedsländern, keine Kraft und kein Wille humanitäre Katastrophen zu verhindern. Das ist die Realität. !
  • Azrat 29.02.2020 12:04
    Highlight Highlight Es ist unglaublich wie naiv die EU (inkl. CH) sich in den vergangen Monaten verhalten haben. Es war von anfnag an klar, dass der Diktator vom Bosporus die Grenzen öffnet sobald ihm etwas nicht passt.
    Die Europa hat es bis zum heutigen Tag nicht auf die Reihe gebracht, eine Menschenwürdige Flüchtlingspolitik zu elaborieren.
    Diese Menschen benötigen hilfen und wir leben auf dem reichsten Kontinen in diesem Planet. Es kann doch nicht serin, dass Menschen die auf der Flucht sind zum Spielball zwischen einem Diktator und der EU werden.....
    • Glenn Quagmire 29.02.2020 12:12
      Highlight Highlight Soll er seine doofe Grenze öffnen. Europa (inkl Ost) hat Platz genug. Dafür jegliche Hilfe, Exporte und Importe zum Diktator unterbinden
    • Ueli der Knecht 29.02.2020 13:03
      Highlight Highlight "Es ist unglaublich wie naiv die EU (inkl. CH) sich in den vergangen Monaten verhalten haben. "

      Die Schweizer, die zB. gegen den Migrationspakt wettern, und die Schweiz davon abhalten, diesen Pakt zu unterzeichnen, die sind nicht naiv, sondern schlicht böswillig.

      Es sind idR. rechtsextreme und feige Sadisten, denen es Lust und Freude bereitet, wenn zB. Menschen im Mittelmeer ertrinken, oder in Libyen versklavt oder gefoltert werden, wenn den Schwächsten, den Wehr- und Hilflosesten derartige Unrecht angetan wird.

      "Die Stärke des Volks misst sich am Wohl der Schwachen"
      --Bundesverfassung.
    • Hier Name einfügen 29.02.2020 13:20
      Highlight Highlight Am Wohl der Schwachen des Volkes, Herr Knecht, nicht dem Wohl der Schwachen auf der anderen Seite der Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 29.02.2020 12:03
    Highlight Highlight Die Frage ist ja, ob die Türkei die Leute gehen lässt oder sie zwingt zu gehen.
    Die allermeisten Flüchtlinge vor dem Bürgerkrieg in Syrien sind ja entweder innerhalb von Syrien geflüchtet oder befinden sich in der Türkei, Libanon, Jordanien oder dem Irak - also heimatnah, weil sie irgendwann wieder zurück wollen.
    Es ist ein kleiner Teil der nach Europa gekommen ist und die - da braucht man sich nix vormachen - gehen auch nicht wieder zurück.
    • Ueli der Knecht 29.02.2020 12:58
      Highlight Highlight "Die Frage ist ja, ob die Türkei die Leute gehen lässt oder sie zwingt zu gehen."

      Diese Flüchtlinge sind schon seit längerer Zeit in der Türkei und werden von türkischen Behörden nun aktiv gratis und franko mit Bussen an die griechische und bulgarische Grenze gefahren.

      "Es ist ein kleiner Teil der nach Europa gekommen ist und die - da braucht man sich nix vormachen - gehen auch nicht wieder zurück."

      Das sind aber dann auch diejenigen, die nach dem Krieg am wirksamsten Hilfe zum Wiederaufbau des Heimatlandes leisten werden. Es zahlt sich längerfristig also aus, diese Flüchtlinge aufzunehmen.
    • Mandalayon 29.02.2020 13:08
      Highlight Highlight Allein angesichts der Tatsache, dass - gemäss Berichten SRF und Deutsche Welle - die Mehrheit der Flüchtlinge an der Grenze aus Afghanistan stammen und nicht aus Syrien, können wir davon ausgehen, dass Europa diese nicht wieder los wird, sofern das gewünscht ist.
    • Ueli der Knecht 29.02.2020 13:15
      Highlight Highlight "dass Europa diese nicht wieder los wird, sofern das gewünscht ist."

      Europa inkl. die Schweiz haben mehr davon, diese Flüchtlinge zu integrieren. Denn sie tragen künftig massgeblich zu unserem eigenen Wohlstand bei. Und sie leisten dann auch wertvolle und wirksame Entwicklungshilfe für ihre Herkunftsländer.

      Es zahlt sich langfristig aus, Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren. Das ist auch ein nachhaltiger Beitrag zu einer friedlichen Welt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 29.02.2020 12:02
    Highlight Highlight vom wunderschönen Land zum Schurkenstaat
  • CaptainLonestarr 29.02.2020 11:54
    Highlight Highlight Wenn Diktaturen Geschäfte machen....
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 29.02.2020 12:22
      Highlight Highlight Leider hast du recht.
      Die Frage ist wielange sich die EU von diesem Diktator erpressen lässt. Immer wieder erpresst er den Westen mit irgendwelchen Aussagen ‚die Abmachungen sein nicht eingehalten worden‘. So kann er schön dass Geld für seine Bereicherung einsetzen.
      Hoffentlich hat mal die EU Politiker die auch 🥚 haben und diesem Diktator mal eins vor den Latz knallen!
  • Lotti Karotti 29.02.2020 11:42
    Highlight Highlight Endlich fällt das Schmierentheater der EU in sich zusammen.
    Und die Griechen machen das einzig richtige. War ja klar, welche Klientel am ersten an der Grenze aufkreuzt.
    Morgen folgen dann wieder die rührende Aufnahmen von weinenden Flüchtlingskindern obwohl der Sultan nur junge Männer an den Evros karrt.

    http://www.ekathimerini.com/250085/article/ekathimerini/news/tensions-rise-as-more-migrants-reach-greek-border

Analyse

Einigt das Coronavirus das zerstrittene Europa?

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