International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A child waves toward Turkish troops heading to the Syrian border, in Karkamis, Turkey, Friday, Aug. 26, 2016. Turkey's state-run Anadolu news agency said late Thursday Turkish artillery have shelled a group of Syrian Kurdish militia fighters in the north of the town of Mambij after they allegedly ignored warnings to retreat.  (AP Photo/Halit Onur Sandal)

Ein Kind winkt einem Panzerfahrer, der unterwegs ist an die türkisch-syrische Grenze. Bild: AP

Türkei rüstet auf gegen Kurden und verstärkt Militärpräsenz an syrischer Grenze



Die Türkei verstärkt ihre Militärpräsenz im Grenzgebiet zu Syrien. Ein Konvoi mit mindestens fünf Artillerie-Geschützen sei in der Nacht zum Samstag in der südtürkischen Provinz Kilis eingetroffen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu.

Mit den Geschützen sollen die Einheiten verstärkt werden, die bereits in der Region stationiert sind. Die türkische Armee steht dort den syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) gegenüber, die die überwiegend von Kurden bewohnte Region Afrin auf der syrischen Seite der Grenze kontrollieren.

In den vergangenen Monaten nahmen sich die Armee und die Kurdenmiliz regelmässig gegenseitig unter Beschuss. Ankara drohte mehrfach mit einem Einmarsch in Afrin.

Ankara betrachtet die YPG wegen ihrer engen Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Terrororganisation. Die USA hingegen schätzen die Kurdenmiliz als schlagkräftigen Verbündeten im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und unterstützen die YPG-Kämpfer trotz scharfer Proteste der Türkei.

Die Volksverteidigungseinheiten spielen derzeit eine grosse Rolle bei der Militäroffensive zur Vertreibung der IS-Miliz aus ihrer Hochburg im nordsyrischen al-Rakka.

Im August 2016 hatte die Türkei eine Militäroffensive gegen den IS in Nordsyrien gestartet. Der Ende März beendete Einsatz richtete sich auch gegen die YPG. Ankara wollte verhindern, dass die Kurdenmiliz weitere Gebiete an der türkischen Grenze unter ihre Kontrolle bringt und ein zusammenhängendes Autonomiegebiet errichtet. (sda/afp)

Auseinandersetzungen zwischen Kurden und Türken in Bern

Türkische Polizei verhaftet kurdische Bürgermeister

Video: reuters

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Bayern bauen Rekordserie in Moskau aus

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
rodolofo
05.08.2017 17:00registriert February 2016
Das Doppelspiel der Erdogan-Türkei im Umgang mit dem IS erinnert in fataler Weise an das Doppelspiel von Assad-Syrien im Umgang mit dem IS:
Beide Diktatoren tun so, als würden sie den IS bekämpfen, haben aber in Wirklichkeit die Kurden, bzw. die Freie Syrische Armee im Visier.
Der IS kommt Assad und Erdogan eigentlich noch recht, da der IS ebenso faschistisch ist, wie sie selber!
Die Zivilbevölkerung in der Region aber, wird zwischen Hammer und Amboss von skrupellosen und Menschen verachtenden Massenmördern zerquetscht.
Die Flüchtlinge sehen sich in ihren dunkelsten Befürchtungen bestätigt...
2912
Melden
Zum Kommentar
1

«Charlie Hebdo» veröffentlicht neues Titelbild mit Erdogan-Karikatur

Die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» hebt eine Karikatur des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan auf die Titelseite ihrer neuen Ausgabe. Die Zeichnung hat laut einer Twittermitteilung vom Dienstag den Titel «Erdogan – privat ist er sehr lustig» und zeigt den Präsidenten in einem Sessel sitzend, während er einer Frau den Schleier lüftet.

Die Stimmung zwischen Frankreich und der Türkei ist sehr aufgeheizt, denn der Streit um Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel