DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
U.S. President-elect Donald Trump speaks with his son Donald Trump Jr. during a news conference in the lobby of Trump Tower in Manhattan, New York City, U.S., January 11, 2017. REUTERS/Lucas Jackson

Trump senior und junior lieben Twitter. Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

Trump Jr. attackiert Londons Bürgermeister nach Terroranschlag



Der Terroranschlag vom Mittwoch im Londoner Parlamentsviertel hat unzählige Reaktionen ausgelöst. Politiker aus aller Welt bekundeten der britischen Premierministerin Theresa May ihre Solidarität, darunter US-Präsident Donald Trump. Sein gleichnamiger Sohn meldete sich ebenfalls via Twitter.

Sein Beitrag war keineswegs durch Anteilnahme geprägt. «Geht's noch?! Terroranschläge sind Teil des grossstädtischen Lebens, sagt der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan», twitterte Donald Trump Jr. sinngemäss und verlinkte dazu einen Artikel aus dem britischen «Independent».

Wie so häufig bei Trump-Tweets ging der Schuss nach hinten los. Im Artikel-Link selbst hätte Donald Jr. feststellen können, dass sich Londons erstes muslimisches Stadtoberhaupt nicht auf die Anschläge bezog, sondern auf die Bedrohung, die von ihnen ausgehe. Sie sei «Teil und Bürde des Lebens in einer Grossstadt».

Der Artikel des «Independent» stammte vom letzten September. Khan bezog sich dabei auf den Bombenanschlag im New Yorker Stadtteil Chelsea, der von einem US-Bürger afghanischer Herkunft verübt worden war. Sadiq Khan hatte damals in einem Videointerview mit dem «Evening Standard» betont, ihm sei «nichts so wichtig wie die Sicherheit der Londoner».

Der Tweet von Donald Trump Jr. stiess bei vielen Briten auf Ablehnung. Sadiq Khans Labour-Parteikollege, der Unterhausabgeordnete Wes Streeting, bezeichnete den Sohn des US-Präsidenten als «Schande». Trump selbst hielt in einem Mail an die «New York Times» fest, er werde «nicht jeden Tweet kommentieren», den er versende.

Es ist nicht die erste Twitter-Kontroverse um den ältesten Sohn von Präsident Trump. Im letzten September verglich er syrische Flüchtlinge mit Skittles, einer beliebten Fruchtgummi-Marke. Er rechtfertigte damit die Weigerung seines Vaters, Menschen aus dem Bürgerkriegsland aufzunehmen. (pbl)

Fünf Menschen sterben bei Anschlag vor dem britischen Parlament

1 / 36
Vier Menschen sterben bei Anschlag vor dem britischen Parlament
quelle: ap/pa / stefan rousseau
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Rekorde, Rekorde, Rekorde: Die Schweizer Wirtschaft hebt ab – was Trump damit zu tun hat

In der Schweiz häufen sich die Rekordmeldungen für die Wirtschaft. Die Wende zum Besseren hat über Umwege mit dem abgewählten US-Präsidenten Donald Trump zu tun.

Die amerikanische Wirtschaft kommt mit Karacho aus der Coronakrise – die Schweiz wird mitgerissen. So titelten die Zeitungen von CH Media noch Mitte April. Gut zwei Wochen später sind die Indikatoren für die schweizerische Wirtschaft tatsächlich bereits in luftige Rekordhöhen gezogen worden. Damit stehen auch in der Schweiz die Zeichen auf Boom.

«Die Wirtschaftsentwicklung dürfte in der nahen Zukunft einen kräftigen Schub bekommen.» Das wurde Ende letzter Woche vermeldet. Die KOF …

Artikel lesen
Link zum Artikel