DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Tiger King Joe Exotic

Der «Tiger King» Joe Exotic mit einem seiner Tiger: unfreiwillig Missstände aufgezeigt. Bild: Netflix

Dem «Tiger King» droht das Aus: US-Senatoren wollen Privatzoos mit Raubtieren verbieten



Kristen Stewart, Mike Tyson und Joe Exotic haben alle etwas gemeinsam: Sie hatten aussergewöhnliche Haustiere, die eigentlich eher in die Wildnis gehören. Mit der privaten Haltung von Wildtieren kann es aber bald vorbei sein, denn Mitglieder des US-Senats haben angekündigt, den sogenannten «Big Cat Public Safety Act» unterstützen zu wollen.

King the white tiger sits in a cage at the Royal Circus based in Senas, southern France, Wednesday, Feb. 21, 2021. As circuses continue to sit idle due to coronavirus restrictions French lawmakers are debating an animal welfare bill that would ban using wild animals in traveling circuses. (AP Photo/Daniel Cole)

Weisser Tiger im Käfig: Tierschützer kämpfen für ein Verbot. Bild: keystone

Mit dem Gesetz würde die private Haltung von Tigern, Löwen, Leoparden, Geparden, Jaguaren, Pumas ebenso wie Kreuzungen dieser Tiere verboten werden. Auch Veranstaltungen, bei denen Jungtiere gestreichelt und gefüttert, oder für Fotoshootings eingesetzt werden, sollen verboten werden.

Keine artgerechte Haltung der Tiere

Die amerikanischen Privatzoos gelten schon länger als umstritten, denn die Bedingungen, unter denen die Tiere gehalten werden, sind alles andere als artgerecht. Trotzdem leben allein in den USA mehr Tiger in Gefangenschaft als im Rest der Welt in freier Wildbahn. Nicht nur in Zoos und Schutzeinrichtungen, sondern eben auch als Haustiere in Privatzoos.

Besonders die Netflix Dokumentarserie «Tiger King», welche das skurrile Leben des Zoobesitzers Joe Exotic beleuchtet, hat auf die schlechten Haltungsbedingungen der Tiere aufmerksam gemacht. Jetzt sollen Einrichtungen, wie sie Exotic betrieben hat, vor dem Aus stehen.

Auch Tierschutzorganisationen wie das US-amerikanische Animal Wellfare Institute begrüssen die Bemühungen der Senatoren. Aus der Sicht der Tierschützer würde ein Verbot von Privatzoos nicht nur zahlreichen Tieren ein artgerechtes Leben ermöglichen, sondern hätte auch positive Auswirkungen auf die Menschen in den USA. Die Wildtiere stellen nämlich eine Gefahr für die direkte Nachbarschaft der Zoos dar – in Notfallsituationen sind den Tierschützern zufolge vor allem Ersthelfer gefährdet.

(sb)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Extrem seltene Indochinesische Tiger in der Fotofalle

1 / 10
Extrem seltene Indochinesische Tiger in der Fotofalle
quelle: ap/thailand's department of national parks, wildlife and plant conservation/freeland / sakchai lalit
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So wird ein Tiger mit einem Lasso eingefangen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Diese 9 Hits halten die Streaming-Dienste im Juli für euch bereit

Gibt es bei Streaming-Diensten ein Sommerloch? Nicht, wenn es nach Disney Plus geht, der nebst einem Marvel-Film auch gleich noch seine erste Pixar-Serie veröffentlicht. Sky Show wiederum versucht es mit True Crime aus Deutschland und der sehr verrückt wirkenden Serie «Ich und die anderen». Netflix wiederum hat Nachschub für «Resident Evil»-Fans, wenn auch nur in animierter Form. Ebenfalls am Start ist die zweite Staffel für das deutsche Original «Biohackers».

Die Serie knüpft direkt an den Film …

Artikel lesen
Link zum Artikel