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Manati, Manatee, Seekuh

Eine Seekuh, aka Manatee (Symbolbild). Bild: Shutterstock

Jemand in Florida hat «Trump» auf den Rücken einer Seekuh eingeritzt



Die Bilder sorgen für Empörung in den sozialen Medien. Diese Woche wurde eine Seekuh (zu Englisch Manatee) in Florida gesichtet, auf deren Rücken der Name des amtierenden US-Präsidenten eingeritzt ist. Die Seekühe sind eine bedrohte Tierart.

Wie der Citrus County Chronicle berichtet, wurde der Fall am Wochenende den Behörden gemeldet. Nun hat sich die nationale Fischerei- und Jagdbehörde in den Fall eingeschaltet und sucht nach der Person oder Personen, die für die Tierquälerei verantwortlich ist.

Das Tier wurde im Homosassa-Fluss in Florida gesichtet. Gegenüber dem «Citrus County Chronicle» wollte der zuständige Beamte sich nicht zum Fall äussern. Er betonte aber, dass für das Belästigen einer Seekuh – die in den USA eine geschützte Tierart sind – eine Busse von bis zu 50'000 Dollar fällig werden kann und/oder eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr.

Ein Video der Seekuh:

Das Zentrum für biologische Vielfalt versprach eine Belohnung von 5000 Dollar für Informationen, die zu einer Verurteilung führen. Jaclyn Lopez, die Direktorin der Florida-Abteilung sagte gegenüber der New York Times: «Es bricht mir das Herz, dass diese Seekuh Opfer eines so bösartigen Verbrechens wurde.»

«Es ist klar, dass derjenige, der diesen wehrlosen, sanften Riesen verletzt hat, zu schwerer Gewalt fähig ist und sofort festgenommen werden muss», fügte sie hinzu. Glücklicherweise scheint es so, als dass die Seekuh nicht ernsthaft verletzt wurde.

In den Gewässern um Florida gibt es etwa 6300 der Säugetiere. In kälteren Tagen nähern sie sich der Küste und sind ein beliebtes Beobachtungsobjekt. Es ist allerdings auf staatlicher sowohl auch Bundesebene verboten, die Tiere zu belästigen. (jaw)

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