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Clinton spricht von «sehr, sehr harten Tagen» ++ Bernie Sanders traurig



Das Wichtigste in Kürze:

Liveticker: Richtiger US-Wahl-Ticker: Freitag 11.11.16

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20:02
Johnson kommt nicht zum EU-Sondertreffen wegen Trump-Wahl
Der britische Aussenminister Boris Johnson nimmt nicht am EU-Sondertreffen am Sonntag teil, bei dem die Lage nach den US-Wahlen beraten werden soll. Johnson, einer der Brexit-Wortführer in London, werde zum regulären Aussenministertreffen am Montag kommen, sagte ein Aussenamtssprecher.

«Wir sehen keinen Grund für ein zusätzliches Treffen am Sonntag», meinte der Sprecher am Samstag in London. Mit Blick auf die Wahl des Republikaners Donald Trump zum US-Präsidenten fügte er hinzu, es handle sich um «einen Akt der Demokratie». London werde mit der neuen Regierung zusammenarbeiten, um das Beste für Grossbritannien zu erreichen.

Johnson hatte die Europäer zuvor ermahnt, die Trump-Wahl nicht allzu negativ zu sehen und sich nicht in Trübsal zu ergehen. Er war vor dem Brexit-Referendum im Juni einer der wichtigsten Wortführer, der für einen EU-Austritt Grossbritanniens aus der EU eintrat. (sda/dpa)
17:14
Trump und seiner Berater relativieren zahlreiche Wahlversprechen
Obamacare Abschaffen, die Mauer an der mexikanischen Grenze Bauen, Waterboarding Zurückbringen, Strafzölle gegen China Erheben – die Liste der Wahlversprechen Donald Trumps ist lang, illuster und bekannt. Nur wenige Tage nach seiner Wahl haben er und seine Berater begonnen, sie zu relativieren. Wie war das mit dem «Straight Talk»? Hier gehts zum Artikel.
17:11
Clinton spricht von «sehr, sehr harten Tagen»
Die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat eingeräumt, dass die vergangenen Tage «sehr, sehr hart» waren«. In einer Telefonkonferenz mit Wahlkampfhelfern am Freitag (Ortszeit) rief die Demokratin zugleich dazu auf, «wieder rauszugehen« und weiter »für die Anliegen zu kämpfen, die wir unterstützen».

Clintons Kontrahent im Vorwahlrennen, Bernie Sanders, erklärte, er sei traurig, aber nicht überrascht vom Wahlausgang. »Es schockiert mich nicht, dass Millionen Menschen, die für Herrn Trump gestimmt haben, das taten, weil sie den wirtschaftlichen, politischen und den Status quo bei den Medien leid waren«, schrieb Sanders in einem am Samstag in der New York Times veröffentlichten Meinungsartikel.

Der Senator aus Vermont, der nach seiner Vorwahl-Niederlage Clinton unterstützt hatte, kündigte eine Reihe von Reformvorschlägen zur Neubelebung der Demokratischen Partei an. »Sie muss sich von ihren Verbindungen mit dem Unternehmensestablishment lösen und wieder eine Graswurzel-Partei der arbeitenden Bevölkerung, der Älteren und Armen werden." (sda/dpa)
12:23
Proteste in mehreren Städten
Die Proteste in Portland waren am Anfang von den Behörden als friedlich bezeichnet worden. Später kam es dann allerdings zu Gewalt. Nicht nur in Portland machten die Menschen ihrem Unmut über die Trump-Wahl Luft; in mehreren Städten quer durch die USA demonstrierten Hunderte friedlich, darunter New York, Boston, Miami und Atlanta. Deutlich kleinere Protestkundgebungen gab es in Detroit, Minneapolis, Kansas City, Olympia und Iowa City.
12:09
Mindestens eine Person verletzt
Gemäss der Portland Polizei ist bei den jüngsten Ausschreitungen mindestens eine Person verletzt worden.

12:05
Ein gespaltenes Land
Es ist bereits die dritte Nacht in Folge, während der Menschen in den USA gegen Trump auf die Strasse gehen. Insgesamt sind seit Donnerstag hunderte Leute festgenommen worden. Die Demonstranten treibt hauptsächlich die Sorge um, dass Trump die Bürgerrechte beschneiden könnte. Der 70-Jährige hat nicht zuletzt mit rassistischen Äusserungen polarisiert. Trotz versöhnlicherer Töne seit seinem Sieg ist das Land tief gespalten.

Trump selbst hatte die gegen ihn gerichteten Proteste zunächst als unfair kritisiert, dann aber nach einem Schwenk gelobt. «Ich liebe die Tatsache, dass kleine Gruppen von Protestlern in der vergangenen Nacht grosse Leidenschaft für unser grossartiges Land gezeigt haben. Wir werden alle zusammenkommen und stolz sein», twitterte Trump am Freitag.
A police officer sprays the crowd with an irritant during a protest against the election of Republican Donald Trump as President of the United States in Portland, Oregon, U.S. November 12, 2016.  REUTERS/William Gagan FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVES     TPX IMAGES OF THE DAY
10:52
Schüsse bei Anti-Trump-Demo
Bei einer Demonstration gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump im Westen der USA wurde eine Person von Schüssen getroffen, so die Polizei. In Portland ist in der Nacht zum Samstag eine Person angeschossen worden. Die Polizei rief die Demonstranten auf, das Gebiet im Zentrum der Stadt im Bundesstaat Oregon an der Westküste der USA zu verlassen. Die Beamten suchten dringend Zeugen des Vorfalls.
People try to move away from a gas cloud during a protest against the election of Republican Donald Trump as President of the United States in Portland, Oregon, U.S. November 12, 2016.  REUTERS/William Gagan FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVES
10:08
Mexiko schlägt die USA
Dank einem Tor in der 89. Minute gewinnt Mexiko in der WM-Qualifikation auswärts gegen die USA 2:1. Es ist Mexikos erster Sieg in einem Ausscheidungsspiel beim Erzrivalen seit 1972. Die Stimmung rund um das Spiel war aufgeheizt wegen Aussagen, die Trump über Mexiko machte. Unter anderem sagte er, er wolle an der Grenze zu Mexiko einen Zaun bauen, den Mexiko bezahlen soll.
Nov 11, 2016; Columbus, OH, USA; Mexico defender Rafael Marquez (4) and teammates Alfredo Talavera (12)  and Hugo Ayala (2) celebrate following the second half against the USA at MAPFRE Stadium.  Mexico won the game 2-1. Mandatory Credit: Joe Maiorana-USA TODAY Sports
9:08
Wieder Proteste im ganzen Land
Bereits den dritten Abend in Folge versammelten sich am Freitag in New York, Miami und anderen Städten im Osten der USA hunderte von Menschen, die gegen das Wahlergebnis protestierten. Weitere Protestkundgebungen in anderen Grossstädten, auch im Westen des Landes, sollten folgen, berichteten die amerikanischen Medien.
7:09
Mexikos Börse stürzt ab
Der Wahlsieg von Donald Trump in den USA setzt die Börse in Mexiko-Stadt und den Peso unter Druck. Die Landeswährung verlor in der Handelswoche 13 Prozent und wurde am Freitag mit 21,05 Peso zum Dollar gehandelt.
Der IPC-Index in Mexiko-Stadt schloss mit einem Wochen-Verlust von 3,7 Prozent. «In diesen Tagen können wir grosse Volatilität auf allen Märkten beobachten», sagte Finanzminister José Antonio Meade.
22:55
Lässt Trump Teile von «Obamacare» stehen?
Donald Trump will anscheinend zumindest Teile der von US-Präsident Barack Obama durchgesetzten Gesundheitsreform aufrechterhalten. Die Regelung, dass Versicherer Patienten nicht wegen Vorerkrankungen ablehnen können, halte er für richtig, sagte Trump im ersten Interview seit seinem Wahlsieg gegenüber dem «Wall Street Journal». Ausserdem will Trump die Regelung aufrechterhalten, dass Kinder für bestimmte Zeit bei ihren Eltern mitversichert bleiben können. Aus Respekt für Obama wolle er darüber nachdenken, die Reform nicht vollends rückgängig zu machen. (sda/dpa)
22:02
Ku Klux Klan feiert Trumps Sieg mit Marsch
Der rassistische Ku Klux Klan will mit einem Marsch den Wahlsieg des künftigen US-Präsidenten Donald Trump zelebrieren. Die Unterorganisation des Klans im Bundesstaat North Carolina kündigte die Demonstration für den 3. Dezember an. Nähere Einzelheiten zu dem Marsch wurden auf der Website der «Treuen Weissen Ritter» nicht genannt. Dort prangt ein grosses Bild des rechtspopulistischen Immobilienmilliardärs, das ihn in stolz-aufrechter Haltung vor Wolkenkratzern zeigt. In einem Ring um das Bild steht «Präsident der Vereinigten Staaten». (sda/afp)
epa05150532 A protestor in an outfit resembling a uniform of the Ku Klux Klan (KKK) stands outside the site of a rally by US Republican presidential candidate Donald Trump (unseen) at the Verizon Wireless Center in Manchester, New Hampshire, USA, 08 February 2016. The New Hampshire primary will be held on 09 February 2016.  EPA/JUSTIN LANE
21:06
Pence neuer Chef des Übergangsteams – Trumps Kinder auch im Team
Der designierte US-Präsident Donald Trump macht seinen künftigen Vize Mike Pence zum Chef seines Übergangsteams. Pence löst Chris Christie ab, der diese Funktion bisher innehatte. Er wird dem Übergangsteam aber weiter angehören. Ebenfalls in führender Funktion sollen im Übergangsteam eine Reihe enger Mitstreiter tätig sein, die auch für zentrale Funktionen in einem Kabinett Trump oder im Weissen Haus gehandelt werden: General Michael Flynn, der frühere Sprecher des Abgeordnetenhauses Newt Gingrich, Ex-Präsidentschaftsbewerber Ben Carson, New Yorks früherer Stadtpräsident Rudy Giuliani und Alabamas Senator Jeff Sessions. Trumps Team benannte am Freitag in New York auch eine Reihe anderer Mitstreiter, die den Wechsel der Regierungen vorbereiten sollen. Darunter sind seine drei Kinder Ivanka, Donald Jr. und Eric, Schwiegersohn Jared Kushner, der Ex-Banker Steven Mnuchin, PayPal-Gründer Peter Thiel, Republikaner-Chef Reince Priebus und sein Wahlkampfleiter Stephen Bannon. (sda/dpa)
FILE - In this Nov. 3, 2016 file photo, then-Republican vice presidential candidate, Indiana Gov. Mike Pence speaks in Prole, Iowa. Vice President-elect Mike Pence will lead President-elect Donald Trump's transition team, replacing New Jersey Gov. Chris Christie. (AP Photo/Charlie Neibergall, File)
18:45
Börsen-Guru Buffet ist optimistisch
18:29
«Medien schaffen Monster. Auch Donald Trump»
Falls du dich gefragt hast, was Sting eigentlich von der ganzen Trump-Wahl denkt und ob der denn eigentlich wiedereinmal ein neues Album veröffentlicht (Ja, tut er), dann bist du hier genau richtig. Der Englishman in New York hat unseren Freunden vom Spiegel nämlich ein Interview gegeben, auf das wir dich nun exklusiv verlinken. HIER KLICKEN!!!!
FILE - In this Sept. 26, 2013, file photo, Sting poses for a portrait at The Public Theater in New York. Sting will hit the stage at the American Music Awards next month, and the icon will also receive a special honor for his successful career. Dick Clark Productions said Monday, Oct. 24, 2016, that Sting will receive The American Music Award of Merit on Nov. 20 at the Microsoft Theater in Los Angeles. (Photo by Dan Hallman/Invision/AP, File)
18:24
Was macht Obama eigentlich so?
Der trifft sich nächste Woche mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jingping und dann mit den europäischen Staatschefs. Klingt nach Abschiednehmen...
FILE PHOTO -  U.S. President Barack Obama (R) stands with Chinese President Xi Jinping during an arrival ceremony at the White House in Washington September 25, 2015.  REUTERS/Kevin Lamarque/File Photo
16:58
Trumps Amerika
Trumps Amerika
43 Bilder
Beginnen wir die Reise durch Trumps Amerika in Oklahoma. In diesem «Sun Belt»-Staat hat Clinton kein einziges County erobert. Weder auf dem Land ...
<i>(bild: flickr)</i>
Zur Slideshow
15:43
Darum werden wir Obama vermissen
Jetzt mal unabhängig von seinen politischen Entscheidungen, muss einfach mal gesagt werden: Obama ist eine verdammt coole Socke. Dieses Video hier zeigt warum:

14:39
Steht bald Trumps Regierungsteam?
Nach dem Sieg von Donald Trump zum 45. US-Präsidenten häufen sich die Gerüchte rund um die Zusammensetzung seiner Regierungsmannschaft. Mit einem eben erst abgesetzten Tweet heizt der designierte Präsident die Gerüchteküche umso mehr an:




Wann er die Zusammensetzung bekannt geben wird, ist offen.
14:31
U-Bahn-Therapie in New York
In diversen Grossstädten ist es auch diese Nacht zu Protesten gegen den Wahlsieg von Donald Trump gekommen. In Portland, Oregon, kam es teilweise auch zu gewalttätigen Ausschreitungen.

Anders hingegen in einer U-Bahn-Station in New York. Hier können die Bewohner der Grossstadt ihren Gefühlen auf eine friedvolle Art und Weise Ausdruck verleihen – mittels Post-Its, die sie an eine Wand kleben.

14:18
Du wolltest schon immer...
... Donald eins um die Ohren trompeten?
Das kannst du auf trumpdonald.org. Die Seite ist zwar schon länger online, nichtsdestotrotz: Wir könnten's stundenlang. Immer und immer wieder.
14:03
Ein Zeichen für düstere Zeiten?
CNN vermeldet: Zwei Adler sind in einem Gully steckengeblieben 😱




Wir setzen uns jetzt kurz den Alu-Hut auf und fragen: IST DAS EIN ZEICHEN FÜR DEN NIEDERGANG AMERIKAS??!
13:50
«Gewinner der US-Wahl ist Alkohol»
Auch Talkmasterin Ellen De Generes äusserte sich zu den vergangenen US-Präsidentschaftswahlen. In gewohnt humorvoller Art eröffnet sie ihre Show: «Sie dürften davon gehört haben, dass am Dienstag eine Präsidentschaftswahl stattgefunden hat. Der grosse Gewinner hiess Alkohol. Sehr viel Alkohol.»

Weiter will die US-Moderatorin ihren Zuschauern Mut machen. «Es ist mein Job, hoffnungsvoll zu sein und allen ein gutes Gefühl zu geben. Und das werde ich tun, solange ich kann», erklärte sie. Anschliessend sagte sie in Anlehnung an einen Satz der früheren amerikanischen First Lady Eleanor Roosevelt: «Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.»

DeGeneres hatte während des Wahlkampfs Hillary Clinton unterstützt.
13:29
Trump lobt die Demonstranten für ihre «Leidenschaft»

Trump hat wieder einmal seine Meinung geändert. Eben noch bezeichnete er Proteste gegen seinen Wahlsieg als «sehr unfair». Jetzt lobt er ihre «Leidenschaft für unser grosses Land». Wird Trump zahm, noch bevor er sein Amt überhaupt antritt? Möglicherweise haben ihn seine Berater darauf hingewiesen, dass derartig dünnhäutige Reaktionen sich für einen President Elect nicht mehr ziemen.
12:55
«Baut die Mauer!»
Die Wahl des neuen US-Präsidenten heizt die Stimmung im Land ordentlich an. Auch Kinder reagieren auf Donald Trumps Hetze, wie das folgende YouTube-Video zeigt. Ein beängstigender Chor von Schülern einer Mittelschule im US-Bundesstaat Michigan skandiert «Baut die Mauer! Baut die Mauer!» Facebook wurde der Clip bereits mehr als acht Millionen Mal aufgerufen.

>> Hier findest du weitere Informationen zum Clip.
«The Daily Show» zur Wahl
von Philipp Dahm
«Es fühlt sich immer noch nicht real an», sagt Talkmaster Trevor Noah. «Mein Kopf kann es einfach nicht akzeptieren.» Die folgende Wahlanalyse ist allerdings nicht die lustigste der Welt. Meine Meinung.
12:13
Moskau hofft auf guten Draht zu Trump
Nach ersten Jubelrufen über den künftigen US-Präsidenten kühlt die Euphorie in Moskau ab. Aus Kontakten zum Trump-Lager während des erbitterten Wahlkampfes macht Russland aber keinen Hehl.

Russlands «Geschenk» zur Wahl des neuen US-Präsidenten lässt nicht lange auf sich warten. «Wegen des Sieges von Donald Trump verzichten wir in Syrien einen Moment auf Militärschläge», sagt der Moskauer Aussenpolitiker Franz Klinzewitsch. Die symbolische Geste wirkt wie ein Vorgeschmack auf den «konstruktiven Dialog», den Kremlchef Wladimir Putin und die russische Elite mit Trump erwarten.

Moskau freut sich über Trumps Triumph. Aus Diplomatenkreisen heisst es, der Pragmatiker Trump sei der Wunschkandidat gewesen. «Aber Trump kann seine Positionen schnell und grundlegend ändern», gibt Andrej Kolesnikow vom Moskauer Carnegie Zentrum zu bedenken. (sda)
De Niro bei «Jimmy Kimmel Live»
von Philipp Dahm
Robert de Niro war einen Tag nach der Wahl bei Talkmaster Jimmy KImmel in Katerstimmung: Der Hollywoodstar hatte vor der Wahl mächtig Wind gegen den Republikaner gemacht. Er würde Trump auch nicht mehr wie zuvor schlagen wollen. «Ich muss [jetzt] diese Position respektieren», sagte er erst kopfschüttelnd, dann hilflos lachend. «Nach Trumps Sieg werde ich wahrscheinlich nach Molise ziehen», witzelte De Niro, Gast bei der TV-Show von Jimmy Kimmel. De Niros Vater stammt aus dem kleinen Dorf Ferrazzano in Molise. Die Worte des Schauspielers lösten in der mittelitalienischen Region im Apennin Beifall aus. «Molise ist der richtige Ort, um Trumps Sieg zu vergessen», scherzte der Präsident der Region, Paolo Frattura.
11:20
Bernie Sanders im Interview: «Was nützt das jetzt? Die Wahl ist vorbei?»
Er sei höchst überrascht über die Niederlage von Hillary Clinton gewesen, sagte Bernie Sanders in einem Interview mit CNN. Er sei von einer 2:1-Chance für die Kandidatin ausgegangen.

Fragen zu seiner eigenen oder Clintons Kampagne wollte Sanders nicht beantworten. «Was nützt das jetzt?», sagte er im Interview «Die Wahl ist vorbei. Donald Trump hat gewonnen.» Trotzdem konnte ihm der CNN-Reporter eine Aussage zur Wahl entlocken: Er sei davon ausgegangen, dass Clinton gewinnen wird – aber er könne nachvollziehen, dass Trump es besser schaffte, eine Beziehung mit Wählern aus ärmeren Schichten aufzubauen.
In this Nov. 3, 2016, photo, Sen. Bernie Sanders, I-Vt., campaigns for Democratic presidential candidate Hillary Clinton at the University of Cincinnati. President Barack Obama hands over the White House to Republican Donald Trump in 71 days, leaving the Democratic Party leaderless and with few up-and-coming stars among its aging cast of stalwarts. The defeat of Clinton, an experienced Washington politician who sought common ground with Republicans, could make it more likely that the party will turn to its liberal wing as it grapples with its future. That’s best represented by Sanders, whom Clinton defeated in a long primary, and Massachusetts Sen. Elizabeth Warren, a pull-no-punches progressive darling. (AP Photo/John Minchillo)
Trump hat keine Zeit fürs Gericht
von Philipp Dahm
Eigentlich hätte sich Donald Trump am 28. November wegen einer Betrugsklage vor Gericht verantworten müssen. Nun wollen seine Anwälte den Prozess verschieben, bis der Republikaner das Präsidentenamt übernommen hat. In der Vorbereitungsphase hat er laut «Washington Post» keine Zeit.
10:48
Proteste neu als «Aufstand» eingestuft
Die Protestwelle in den USA gegen den Wahlsieg von Donald Trump geht weiter. Bisher blieben die Demonstrationen weitgehend friedlich. In Portland, Oregon, heizte sich die Stimmung jedoch so stark auf, dass die Polizei die Situation als «Aufstand» einstufte.

Damaged cars sit on a lot after a riot swept through the area in protest to the election of Republican Donald Trump as President of the United States in Portland, Oregon, U.S. November 10, 2016.  REUTERS/Steve Dipaola
10:34
Was Trumps Wahlsieg für Mexiko bedeutet
Donald Trumps Wahlsieg hat besonders für Mexiko grosse Auswirkungen. Die zweitgrösste Volkswirtschaft ist wie kein anderes Land stark abhängig von den USA. Welche Folgen die nahende Präsidentschaft von Trump auf Mexiko hat und haben wird, umschreibt dieses schöne Stück von Spiegel Online hervorragend. Unbedingt lesen!
9:18
Trump ist zurück auf Twitter: «Unfaire Proteste»
Weniger als 48 Stunden nach seiner Wahl zum 45. US-Präsidenten meldet sich Donald Trump zurück auf Twitter. Darin bezeichnet er die landesweiten Proteste als «unfair» und «von den Medien angestachelt.»




Auf die Proteste angesprochen, verteidigt Trumps Kampagnen-Leiterin Kellyanne Conway den designierten Präsidenten. Die Demonstranten sollen sich an der Sieges-Rede von Trump orientieren, sagt sie gegenüber CNN.
8:34
Whistleblower Snowden: Trump ist nicht einzige Gefahr
Der Whistleblower Edward Snowden hat davor gewarnt, den neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump als alleinige Bedrohung für die Privatsphäre zu sehen. Die staatliche Internet-Überwachung sei eine globale Gefahr, sagte Snowden am Donnerstagabend.

Die Wahl Trumps «ist ein dunkler Moment in der Geschichte unserer Nation, aber es ist nicht das Ende der Geschichte», sagte Snowden über eine Live-Verbindung nach Amsterdam. Am Ende sei Trump bloss ein weiterer Politiker.
Edward Snowden speaks via video link during a news conference in New York City, U.S. September 14, 2016.  REUTERS/Brendan McDermid
Der Computerspezialist übte auch Kritik am amtierenden US-Präsidenten Barack Obama. Auch er habe seine Versprechen im Zusammenhang mit Internet-Überwachung und der Schliessung des US-Gefängnisses Guantanamo Bay auf Kuba nicht gehalten:«Obama hat uns enttäuscht.» (sda/dpa)
7:31
Angst vor offenem Rassismus in den USA
Donald Trumps Wahlkampf war von Hass und Ressentiments geprägt – machen sich jetzt die Folgen bemerkbar? In den sozialen Netzwerken mehren sich die Berichte von rassistischen Übergriffen.

>> Hier findest du 10 Vorfälle, die zeigen, warum die Angst vor offenem Rassismus in den USA wächst.
6:57
Trumps drei Prioritäten
epa05625919 President-elect Donald Trump delivers remarks to members of the news media during a meeting with US President Barack Obama (not pictured) in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 10 November 2016. President-elect Donald Trump and future First Lady Melania Trump are meeting with President Obama and First Lady Michelle Obama at the White House and are expected to discuss efforts toward a smooth transition of power.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
In Washington hat Donald Trump darüber gesprochen, welchen Themen er sich nach seinem Amtsantritt als erstes widmen wird. Die Sicherheit der Grenzen und eine Gesundheitsreform gehören demnach zu den ersten Schwerpunkten. Die dritte Priorität sei die wirtschaftliche Lage, sagte Trump.

Auf die Frage, ob er mit dem Kongress an einem Einreisebann für Muslime arbeiten werde, antwortete Trump nicht. Die Forderung war Kern seines Wahlkampfes. Auf seiner Homepage stand bis zuletzt eine Pressemitteilung aus dem vergangenen Jahr, in der er das Einreiseverbot forderte.
5:58
Erneut gehen Tausende auf die Strasse
Die Protestwelle gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump rollt weiter. Den zweiten Tag in Folge gingen am Donnerstag zahlreiche Trump-Gegner in mehreren US-Städten auf die Strasse.

Demonstrationen gab es unter anderem in Washington, Baltimore, Philadelphia, New York, Denver, Los Angeles und San Francisco. Die Stimmung war nicht so aufgeheizt wie am Mittwoch, weniger Menschen beteiligten sich an den meist friedlichen Protesten. Weitere Demonstrationen gegen Trump sind für das Wochenende geplant.

In Denver marschierten schätzungsweise rund 3000 Teilnehmer durch die Innenstadt. In Minneapolis und Los Angeles blockierten Teilnehmer Schnellstrassen bevor die Polizei sie entfernte. In Washington marschierten Demonstranten vom Weissen Haus, wo Trump Präsident Barack Obama zur Vorbereitung der Amtsübergabe getroffen hatte, zu Trumps neu eröffneten Hotel in der Hauptstadt. Dort skandierten mindestens 200 Menschen Slogans wie «Kein Hass! Keine Angst! Hier sind Einwanderer willkommen!» und trugen Schilder mit Slogans wie «Not my President» («Nicht mein Präsident»).
epa05624847 People protest against the election of Donald Trump as President of the United States, out front of Trump Tower in New York, New York, USA, 09 November 2016. President-elect Donald Trump will become the 45th President of the United States of America to serve from 2017 through 2020.  EPA/PETER FOLEY
Optimismus bei Oprah Winfrey
Talkmasterin Oprah Winfrey unterstütze während des Wahlkampfes Hillary Clinton und war kurz nach der Wahl dementsprechend sehr enttäuscht. Sie habe es schlicht nicht glauben können, dass Donald Trump gewählt wurde, sagte sie gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

Doch nun hat sie Hoffnung geschöpft. Denn Donald Trump habe sich seit seiner Wahl fast schon demütig verhalten, gibt Winfrey zu Protokoll. Eine Erklärung dafür hat sich auch: «Ich glaube, es ist ein Prozess, der einen demütig werden lässt - dass jetzt tatsächlich das Gewicht der Welt auf den eigenen Schultern lastet.»

3:33
Weniger Freude hat Trump an den Protesten
Trotz all der Freude über seinen Tag in Wahsington, die anhaltenden Proteste scheinen nicht ganz spurlos an Trump vorbeizugehen. Er schreibt auf Twitter: «Wir hatten gerade eine sehr offene und erfolgreiche Präsidentenwahl. Jetzt protestieren professionelle Demonstranten, animiert von den Medien. Das ist sehr unfair!»
3:15
Gute Chemie zwischen den Obamas und Trumps
Donald Trump bekräftigt am Abend nochmals den guten Eindruck, den er im Weissen Haus gewonnen hat. Die Chemie zwischen ihm und Barack Obama habe gestimmt, schreibt der designierte US-Präsident auf Twitter. Und nicht nur das: Auch Melania und Michelle sind offenbar gut miteinander ausgekommen.


Michelle Obama und Melania Trump trafen sich im Weissen Haus auf eine Tasse Tee.

1:45
Frische Luft für Hillary
Seit ihrer Rede am Tag nach der Niederlage wurde Hillary Clinton nicht mehr gesehen. Nun ist ein Foto von ihr aufgetaucht: Beim Wandern.





Die Frau, die das Foto ins Netz gestellt hat, sagt gegenüber CNN, Clinton sei freundlich wie immer gewesen, sie hätte netter nicht sein können.



Das Foto hat übrigens Ehemann Bill gemacht, der beim Ausflug ebenfalls dabei war.
1:10
Schliessung von Guantánamo bleibt für Pentagon Priorität
US-Verteidigungsminister Ashton Carter ist weiterhin entschlossen, das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo zu schliessen. Es bleibe eine Priorität des Ministers während seiner verbliebenen Amtszeit, sagte sein Sprecher Peter Cook am Donnerstag.


Er räumte jedoch ein, dass dafür nicht mehr viel Zeit bleibt. Präsident Barack Obama hatte im Februar einen neuen Anlauf unternommen, das Lager zu schliessen. Der von den Republikanern dominierte Kongress wehrt sich jedoch gegen die Überführung der restlichen Gefangenen auf US-Boden.

Derzeit befinden sich noch 60 Häftlinge in dem Lager auf Kuba. Davon haben 20 die Freigabe zur Entlassung. Die übrigen Männer will die US-Regierung in Haft lassen, weil sie sie für zu gefährlich hält.

Theoretisch besteht für Obama die Möglichkeit, sich während der verbliebenen Wochen im Amt über den Kongress hinwegzusetzen und die Insassen in Gefängnisse in die USA zu überführen. Sein Nachfolger Donald Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, Guantánamo nicht zu schliessen. (sda/dpa)
22:17
Hach, danke Internet für diesen Song!
Etwas Gutes bringt die überraschende Wahl von Donald Trump ja mit sich. Der Kreativität ist keine Grenzen gesetzt. Und nach all den Hard-News gibt's jetzt ein schönes Video zur Abwechslung:

19:30: Weitere Treffen und verunsichertes Europa
Nebst dem Treffen mit Barack Obama, wird Donald Trump bald weitere Staatsoberhäupter einladen. Schon Wochen vor der Amtsübergabe am 20. Januar werden auch bereits Beratungen zwischen Trump und wichtigen US-Verbündeten geplant. Der britische Finanzminister Philip Hammond kündigte an, Premierministerin Theresa May werde noch diese Woche mit dem designierten Staatsoberhaupt reden. Trump selbst hat nach israelischen Angaben bereits Regierungschef Benjamin Netanjahu eingeladen.

Der ungewisse aussenpolitische Kurs Trumps verunsicherte Politiker in Europa. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker forderte von Trump rasche Klarheit über dessen politischen Ziele.
19:21
Voll des Lobes füreinander!
US-Präsident Barack Obama und sein Nachfolger Donald Trump haben versichert, alles für eine friedliche Übergabe der Macht in den USA zu tun. Obama versprach beim Treffen im Weissen Haus, bis zur Amtsübergabe dafür zu sorgen, dass der gewählte Präsident erfolgreich sein werde. Zu Trump gewandt, sagte Obama: «Wenn Sie erfolgreich sind, ist es auch Amerika». Donald Trump nannte Barack Obama im Gegenzug einen «sehr guten Mann».

Das Gespräch habe 10-15 Minuten dauern sollen, es seien anderthalb Stunden geworden, und es hätte für seinen Geschmack noch länger dauern können. «Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, das schliesst auch seinen Rat ein», sagte Trump an Obamas Adresse.
18:54
Der Beweis: Sie haben sich die Hände geschüttelt:
President Barack Obama meets with President-elect Donald Trump in the Oval Office of the White House in Washington, Thursday, Nov. 10, 2016. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)
epa05625771 US President Barack Obama (R) shakes hands with President-elect Donald Trump (L) at the end of their meeting in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 10 November 2016. President-elect Donald Trump and future First Lady Melania Trump are meeting with President Obama and First Lady Michelle Obama at the White House and are expected to discuss efforts toward a smooth transition of power.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
18:49
«Wir wollen, dass sich die Trumps wohlfühlen»





Prominente Trump-Unterstützer

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