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FILE - In this Aug. 12, 2017 file photo, white nationalist demonstrators use shields as they guard the entrance to Lee Park in Charlottesville, Va. The American Civil Liberties Union is reeling from criticism for its role in defending the right of white supremacists' right to march in Charlottesvile. After that rally left a counter protester dead, some critics said the ACLU had blood on its hands. (AP Photo/Steve Helber, File)

In Geheim-Chats diskutierten Rechtsextreme vor der Demo über mögliche Bewaffnung.  Bild: AP/AP

Geleakt! So bereiteten die Nazis die Charlottesville-Krawalle vor



Die schwer bewaffneten Nazi-Horden haben die tödlichen Gewaltausbrüche in Charlottesville offenbar von langer Hand vorbereitet. 

In privaten Chats diskutierten die Rechtsextremen im Vorfeld über mögliche Bewaffnung und Taktik, um bei der Demonstration für möglichst viel Aufsehen zu sorgen. 

Dies zeigen Screenshots von Chat-Protokollen, welche das Linksaktivisten-Portal Unicorn Riot  kürzlich veröffentlicht hat.  «Dieses Forum ist geheim und für den inneren Zirkel der Alt-Right bestimmt», so einer der Organisatoren. Die Nazis nutzen für den Austausch eine Plattform, die ursprünglich für die Kommunikation von Gamern entwickelt worden ist. Die Daten wurden Unicorn Riot von einer anonymen Quelle zugespielt. 

Die Postings haben es in sich. Einige der Rechtsextremen träumten schon im Vorfeld davon, mit Fahrzeugen in die Gegendemonstranten zu fahren. So teilten Chat-User Bilder von Fahrzeugen, die in die Menschenmenge rasen. 

Was dann tatsächlich geschah. Der 20-jährige James Alex Fields fuhr mit seinem schwarzen Dodge in eine Gruppe Gegendemonstranten und tötete dabei die 32-jährige Heather Heyer. Chat-Teilnehmer feierten und verharmlosten die Attacke von Fields, wie die Fortune berichtet. 

Bild

Chat-Teilnehmer verharmlosen Auto-Attacke. 

In den geleakten Chats diskutierten die Teilnehmer über ihr Waffenarsenal: «Ich brauche was mit einer grossen Durchschlagskraft», so ein User. 

Rassisten-Aufmarsch in US-Unistadt

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Rassisten-Aufmarsch in US-Unistadt
quelle: ap/ap / steve helber
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Für die Anwältin von zwei verletzten Gegendemonstranten zeigen die Chat-Protokolle den «Kern der Sache», weil der Wunsch nach Gewalt explizit ersichtlich sei. 

Donald Trump hatte die Rechtsextremen nach den wüsten Krawallen in Schutz genommen. «Unter den Leuten hatte es sehr viele anständige Menschen», so der US-Präsident und sorgte damit für eine Welle der Empörung. 

(amü)

Charlottesville: Aufmarsch rassistischer Gruppen eskaliert

Video: srf

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