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Waffenverkauf in den USA boomt aus Unsicherheit in der Corona-Krise



FILE - In this Aug. 15, 2012 file photo, three variations of the AR-15 rifle are displayed at the California Department of Justice in Sacramento, Calif. On Sept. 19, 2019, Connecticut-based Colt Firearms said it was suspending production of its version of the AR-15 for the civilian market. (AP Photo/Rich Pedroncelli, File)

Aufgrund politischer oder sozialer Ereignisse und Einstellungen kommt es zu vermehrten Waffenverkäufen. Bild: AP

In der Corona-Krise hat die Nachfrage nach Waffen in den USA zugenommen. Die Zahl der Sicherheitsprüfungen für potenzielle Käufer von Schusswaffen stieg innert eines Monats stark an, wie aus einer Statistik der US-Bundespolizei FBI hervorgeht.

Die Anzahl der eingeleiteten Prüfungen legte demnach von Februar bis Ende März um etwa 938'000 auf rund 3.7 Millionen zu - der Höchstwert seit Beginn der Statistik im Jahr 1998. Im Vorjahreszeitraum verzeichnete die Behörde lediglich einen Anstieg von rund 591'000 auf etwa 2.6 Millionen Sicherheitsprüfungen.

Obwohl das FBI darauf hinwies, dass die Anzahl der Sicherheitsprüfungen nicht mit der der Waffenverkäufe gleichzusetzen sei, führten einige Experten in US-Medien den Anstieg auf Unsicherheit zurück, die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst werde.

«Wir beobachten oft saisonale Anstiege bei Schusswaffenverkäufen, aber darüber hinaus ist es nicht ungewöhnlich, dass es aufgrund politischer oder sozialer Ereignisse und Einstellungen zu vermehrten Waffenverkäufen kommt», zitierte der Sender CNN eine Sprecherin der Waffenbehörde ATF.

Schlangen vor Waffenläden

Mit der Ausbreitung des Coronavirus in den USA war in den vergangenen Wochen auch der Ansturm auf Waffen und Munition gestiegen. Vor Waffenläden bildeten sich teils lange Schlangen.

Auf Bundesebene lizenzierte Waffenhändler sind in den USA rechtlich dazu verpflichtet, jeden Käufer überprüfen zu lassen. Dieser muss ein Formular ausfüllen, in dem unter anderem etwaige Vorstrafen abgefragt werden. Der Verkäufer leitet die Informationen dann an das FBI weiter, das die Angaben des Antragstellers mit Datenbanken abgleicht. (cki/sda/dpa)

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raembe 03.04.2020 06:16
    Highlight Highlight Viele hier machen sich über die Amis lustig, was auch nicht immer ganz falsch ist. Aber überlegt mal wie krass die Situation sein muss, wenn sich haufenweise Menschen ohne Waffe nun aus Angst vor Verbrechen eine Waffe kaufen wollen. Trotz Trump etc. halte ich die USA doch noch für ein demokratisches und teilweise sehr fortschrittliches Land. Und wenn ich solche Dinge lese oder höre wie hier, erschreckt es mich immer wieder, wie weit man sich wegen einer Krise zurück entwickelt.
  • Der Buchstabe I 02.04.2020 19:55
    Highlight Highlight Genau wie einen Hurricanr kann mn auch ein Virus erschiessen. Weiss doch nun wirklich jeder.
    Benutzer Bild
  • Pisti 02.04.2020 19:15
    Highlight Highlight Eine Waffe zu kaufen, macht sicherlich mehr Sinn als Klopapier.
    • meglo 03.04.2020 09:04
      Highlight Highlight Wer so einen Quatsch behauptet, braucht definitiv eher Klopapier.
  • Rethinking 02.04.2020 16:30
    Highlight Highlight Die Amis erschliessen nun einfach den Coronavirus 😝
  • JonnyB 02.04.2020 16:05
    Highlight Highlight Die Einen kaufen Klopapier, die Anderen Waffen. Kulturelle Unterschiede halt. Normal, oder? 😅
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.04.2020 15:51
    Highlight Highlight Jetzt mal bitte eine Erklärung für alle Nicht-idioten, wie sollen Waffen gegen das Virus helfen?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.04.2020 16:37
      Highlight Highlight Dass genig nicht derart dämlich sind ist mir schon klar.
      Aber die tun gerade so, als ob ein Sonderverkauf für die angekündigte Apokalypse stattfindet.
    • Zyniker haben es leichter 02.04.2020 17:14
      Highlight Highlight Sie kaufen Waffen, weil sie teilweise Straftäter aus den Gefänissen lassen, weil die Polizei ankündigt nicht auf jeden Notruf zu reagieren und weil sie sich nicht auf die Polizei verlassen wollen. Die Waffenkäufer sind meist Leute, die bisher keine Waffen hatten.
    • Raembe 03.04.2020 06:08
      Highlight Highlight In den USA gibt es täglich Waffengewalt. Wenn Lebensmittel knapp werden oder einige sich diese nicht mehr leisten können, kann es schnell zu Einbrüchen oder Überfällen kommen. Die Leute wollen sich wenn möglich schützen.
  • Cpt. Jeppesen 02.04.2020 15:38
    Highlight Highlight Peng, Peng - Virus tot 😉
  • Ökonometriker 02.04.2020 14:45
    Highlight Highlight Man will ja schliesslich vorbereitet sein, falls das Virus mutiert und es zur Zombieapokalypse kommt 🤷‍♂️
  • Jo Blocher 02.04.2020 14:30
    Highlight Highlight Ja, ihr Intelligenzbestien, erschiesst die verdammten Viren🤣🤣🤣
    • reaper54 02.04.2020 15:51
      Highlight Highlight Ca so wie die Intelligenzbestien welche WC Papier horten?

      Oder die welche Handschuhe tragen und sich trotzdem ins Gesicht fassen?

      Oder die welche eine Maske tragen und sie unter der Nase haben?

      etc. etc....

      Mit der Waffe könnte man immerhin Jagen das ist definitiv intelligenter als Klopapier zu horten aber ja Stadtmenschen bei denen das Fleisch aus dem Supermarkt kommt kennen das halt nicht...
    • Dageka 02.04.2020 16:10
      Highlight Highlight Ja, könnte man. Ich nehme aber an, dass die meisten bis alle, die jagen würden, eh schon jagen und eine Waffe besitzen. So wie ich die paranoiden Amis kenne machen sie sich bereit auf Kampf um die Ressourcen (z.B. Toilettenpapier und eingepacktes Fleisch aus dem Supermarkt)

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