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Bär soll Mann getötet haben: Wanderer fanden Körperteile in US-Nationalpark

Wanderer haben bei einer Tour durch den Great Smoky Nationalpark in den USA zerfetzte Körperteile entdeckt. Ein Bär soll einen Mann getötet haben. Das Tier wurde vorsorglich eingeschläfert.



Vallorbe - 08.04.2015 - Die drei Bären aus dem Berner Bärenpark sind heute verladen und in den Juraparc in Vallorbe VD gebracht worden. Dort verbringen sie den Sommer, während ihr Berner Zuhause saniert wird.

In den Great Smoky Mountains hat offenbar ein Bär einen Mann getötet (Symbolbild) Bild: k23video://11467101/952a5b71eb9ed089b2e0dc8be7b103b4

Ein Artikel von

T-Online

Bei einem Spaziergang am North-Carolina-Arm des Hazel-Creek-Trails, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Tennessee entfernt, ist eine Gruppe Wanderer an einem scheinbar verlassenen Campingplatz vorbeigekommen. Dort stiess sie auf verstreute Körperteile. Die Gruppe informierte daraufhin den Parkranger.

In der Nähe wurde auch ein Bär gesichtet, der «das Gebiet durchkämmte», wie es in einer Pressemitteilung des Parks hiess. Die Überreste konnten identifiziert werden – es handelte sich um einen Mann aus Illinois. Der Bär suchte offenbar nach Überresten des Mannes. Obwohl nicht geklärt werden konnte, ob der Bär ihn auch wirklich getötet hatte, wurde das Tier eingeschläfert. 

Die Website der Great Smoky Mountains warnt Parkbesucher davor, sich den Schwarzbären, die in der Region heimisch sind, bis auf 15 Meter zu nähern. «Wenn ein Schwarzbär auf Sie zu läuft, laute Geräusche macht oder auf den Boden knallt, laufen Sie nicht weg, sondern gehen Sie langsam zurück und beobachten Sie den Bären », heisst es auf der Website. «Vergrössern Sie den Abstand zwischen Ihnen und dem Bären. Der Bär wird wahrscheinlich dasselbe tun.» Ob der Mann dem Bären zu nahe kam oder an einer anderen Ursache verstorben ist, bleibt ungeklärt.

(t-online/loe)

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