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FILE - In this Feb. 7, 2017 file photo, White House chief strategist Steve Bannon is seen in the Roosevelt Room of the White House in Washington. The White House on March 31, was set to release financial disclosure forms for more than 100 of it's top administration officials. Bannon, disclosed assets between $13 million and $56 million, including his influential political consultancy, Bannon Strategic Advisors Inc., worth as much as $25 million. Bannon also disclosed that he earned slightly less than $200,000 last year as executive director of Breitbart News Network LLC, before he resigned to join Trump’s campaign last August.(AP Photo/Evan Vucci, File)

Steve Bannon will sich weiterhin für Donald Trump einsetzen. Bild: AP/AP

Adieu Weisses Haus, hallo «Breitbart News» – Bannon will «für Trump in den Krieg ziehen»

Es sind noch keine 24 Stunden vergangen, seit das Weisse Haus bekannt gab, dass die Zusammenarbeit mit Steve Bannon, strategischer Berater von Donald Trump, zu Ende ist. Doch Bannon hält Trump weiterhin die Stange  – und hat bereits eine Redaktionssitzung der Rechtsaussen-Newsseite «Breitbart» geleitet.



Das ging schnell: Am Abend seines letzten offiziellen Arbeitstages als Berater des US-Präsidenten ist Steve Bannon wieder zurück an seiner alten Wirkungsstätte – der Rechtsaussen-Newsseite «Breitbart», einem der Lieblingsportale der «Alt-Right»-Bewegung. Bannon habe eine Telefonkonferenz der Redaktion geleitet. Wie« Breitbart» mitteilte, wird Bannon wieder als «Executive Chairman» die Geschicke des Nachrichtenportals leiten.

Und der 63-Jährige hat nicht vor, dort eine ruhige Kugel zu schieben. Wie er dem Journalisten Joshua Green von «Business Week» sagte, wolle er für Trump in den Krieg gegen dessen Gegner ziehen –  im Kongress, in den Medien und in der Wirtschaft.

Gegenüber dem «Weekly Standard» sagte Bannon, dass die Trump-Präsidentschaft, für die er und andere gekämpft hatten, mit seinem Abgang vorbei sei. Doch es gebe weiterhin eine starke Bewegung, die die Regierungszeit von Trump für ihre Ziele nutzen wolle: «Es wird jede Menge von verschiedenen Kämpfen geben, es wird gute Tage und schlechte Tage geben», so Bannon.

Bannon gilt als Vertreter der nationalistisch-populistischen Rechten, denen das Establishment der Republikaner und wirtschaftsfreundliche, dem Freihandel verpflichtete Berater Trumps, wie etwa sein oberster Wirtschaftsberater Gary Cohn, ein Dorn im Auge sind.

Im Gespräch mit dem Weekly Standard bestand Bannon darauf, dass er seinen Abgang selber geplant habe. Die kurze Erklärung, wonach sich Bannon und Trumps neuer Stabschef John Kelly auf die Beendigung der Zusammenarbeit geeinigt hätten, liess diese Frage offen. Am Samstag, ein Tag nach Bannons Abgang, bedankte sich Donald Trump via Twitter bei Bannon für dessen Dienste – ohne sich einen Seitenhieb gegen seine ehemalige demokratische Rivalin Hillary Clinton zu ersparen. (cbe)

Trumps Chefberater Steve Bannon ruft zum Kampf gegen die Medien auf

Video: reuters

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