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epa05644411 US President Barack Obama (R) pardons Tater the National Thanksgiving Turkey during a ceremony in the Rose Garden of the White House in Washington, DC, USA, 23 November 2016, as president of the National Turkey Federation John Reicks (C) looks on. President Obama, celebrating the 69th anniversary of the National Thanksgiving Turkey presentation, pardoned Tater and its alternate Tot, both 18-week old, 40-pound turkeys.  EPA/SHAWN THEW

Gute Laune im Weissen Haus: Barack Obama hat gerade diesem Truthahn das Leben gerettet. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Thanksgiving: Obama begnadigt Truthähne – Trump meldet sich per Videobotschaft 



US-Präsident Barack Obama hat zum letzten Mal in seiner Amtszeit zwei Truthähne begnadigt und die Tiere «Tot» und «Tater» damit unmittelbar vor dem Thanksgiving-Fest vor dem sicheren Tod bewahrt. Die Zeremonie im Garten des Weissen Hauses ist eine Tradition.

Jedes Jahr begnadigt der US-Präsident in einer humorigen Zeremonie zwei Truthähne. Weitere 87 Millionen Truthähne kommen in den Vereinigten Staaten jedes Jahr allein zu Thanksgiving, Weihnachten und Ostern auf den Tisch.

Die begnadigten Truthähne leben in der Regel nicht mehr lange. Die Aufzucht ist derart intensiv, dass die Tiere oft beim Erreichen des Schlachtgewichtes unter der Fleischeslast zusammenbrechen. «Wir müssen sicherstellen, dass zu Thanksgiving jeder genug zu essen hat», sagte Obama in seiner Ansprache.

«Mit Ausnahme dieser Truthähne», fügte er hinzu. «Die sind eh schon vollgestopft.» «Tot» und «Tater», die in Iowa geboren wurden, werden den Rest ihres Lebens auf einer Farm in Virginia verbringen.

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Barack Obama bei der traditionellen Truthahn-Zeremonie im Weissen Haus. Video: YouTube/The White House

Anders als in den letzten Jahren waren Obamas jugendliche Töchter Malia und Sasha dieses Mal bei der Zeremonie nicht an seiner Seite. Die Mädchen hatten in den letzten Jahren jeweils für Aufsehen gesorgt, als sie bei den Scherzen ihres Vaters die Augen verdrehten.

Stattdessen übernahmen seine deutlich jüngeren Neffen Austin und Aaron Robinson ihren Platz. «Anders als Malia und Sasha hat Washington sie noch nicht zynisch werden lassen», sagte Obama zum Gelächter der Zuschauer.

Obama hatte sich der Tradition, erstmals ausgeführt von John F. Kennedy und unter George Bush zur Regelmässigkeit geworden, eher widerwillig gebeugt. «Manche glauben, das sei albern», sagte er im letzten Jahr. «Ich widerspreche nicht.» 

Trump ruft zur Einigkeit auf

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat sich zum Thanksgiving-Fest mit einem Aufruf zur Einigkeit an das amerikanische Volk gewandt. Die in einem erbitterten Wahlkampf aufgerissenen Wunden müssten langsam heilen, sagte Trump in einer Videobotschaft.

«Wir haben jetzt die Gelegenheit, Geschichte zu schreiben und echten Wandel nach Washington zu bringen», sagte Trump. «Ich bete, dass wir an diesem Thanksgiving-Tag beginnen, unsere Gräben zu schliessen und als eine Nation nach vorne zu blicken, gestärkt durch einen gemeinsamen Willen und gemeinsame Entschlossenheit», sagte Trump.

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Trumps Ansprache zu Thanksgiving.  Video: YouTube/Transition 2017

Thanksgiving ist gemeinsam mit Weihnachten der wichtigste Familien-Feiertag in den USA. (sda/dpa/afp/cma)

Obamas Jugend – als er noch nichts von seiner Karriere wusste

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