DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schiessereien und Auto-Amok: Die Lage in den USA gerät ausser Kontrolle – 8 Beispiele

Die Proteste gegen Polizeigewalt in den USA werden zunehmend gewalttätiger. In etlichen Städten geriet die Lage in der Nacht auf Dienstag ausser Kontrolle



Achtung: verstörende Bilder

Vor allem die Videos von St.Louis (Punkt 5) und Buffalo (Punkt 6) könnten einige Leser verstören.

Washington, DC

Seit Tagen kommt es in der US-amerikanischen Hauptstadt zu Protesten. Am Sonntagabend wurde etwa vor dem Weissen Haus demonstriert. Etliche Fälle von Polizeiattacken auf Journalisten sind im ganzen Land dokumentiert.

>> Nach George Floyds Tod: Alle News im Liveticker

Dieser Fall dürfte aber auch die aussenpolitischen Beziehungen strapazieren. Auf einem Video ist aus der Sicht des Kameramanns zu sehen, wie er von einem Polizist attackiert wird. Es handelt sich dabei um ein australisches News-Team des Senders «7 News».

Polizist schlägt Journalistin nieder:

Der australische Premierminister Scott Morrison verlangte bereits nach einer Untersuchung der Vorfälle.

Der Vorfall aus einer anderen Perspektive:

New York City

Auch in New York kommt es seit Tagen zu Protesten. Zuerst friedlich, kommt es nun vermehrt zu gewaltvollen Zusammentreffen zwischen Polizei und Demonstranten.

Hier wird ein Polizist angegriffen:

Es kommt erneut zu Plünderungen, hier etwa festgehalten von der «Washington Post»-Journalistin Shayna Jacobs.

Plünderung in New York:

All diese Szenen spielten sich letzte Nach ab, obwohl New Yorks Bürgermeister eigentlich eine Ausgangssperre verfügt hatte. Im folgenden Video sieht man, dass sich die Demonstranten wenig darum kümmern.

Chicago, Illinois

Zwei Menschen sind Medienberichten zufolge bei Protesten gegen Polizeigewalt in Cicero, einem Vorort von Chicago, ums Leben gekommen.

Mindestens 60 Menschen wurden festgenommen, wie die Fernsehsender NBC und CBS unter Berufung auf örtliche Behörden-Angaben berichteten. In der Stadt soll es am Montag (Ortszeit) zu mehreren Plünderungen gekommen sein, darunter auch in einem Spirituosengeschäft. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Laut NBC waren mehr als 100 Polizisten im Einsatz, zudem wurden Kräfte der Polizei des Bundesstaates Illinois und des Sheriffbüros von Cook County hinzugezogen.

Seattle, Washington

Auch in Seattle im Bundesstaat Washington gerieten Journalisten ins Kreuzfeuer der Polizisten. Hier etwa wird eine Gruppe von MSNBC-Journalisten von Tränengas-Kartuschen getroffen:

St.Louis, Missouri

In St. Louis im Bundesstaat Missouri wurden bei Protesten nach Polizei-Angaben vier Beamte von Schüssen getroffen. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Verletzungen seien ersten Angaben zufolge aber nicht lebensbedrohlich. Wer die Schüsse abgegeben hatte, war zunächst nicht bekannt.

Zuvor kam es bereits zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten. Im folgenden Video ist etwa zu sehen, wie Feuerwerkskörper auf Polizisten gefeuert werden.

Buffalo, NY

Bei einem Vorfall in der Stadt Buffalo im Bundesstaat New York raste ein Auto in eine Gruppe Polizisten. Zwei davon mussten mit schweren Verletzungen im Spital behandelt werden.

Providence, Rhode Island

Eine Reporterin von ABC6 dokumentierte Szenen in Providence, wo Demonstranten ein Polizeiauto zerstörten und in Brand setzten.

Asheville, North Carolina

Auch in Asheville kam es zu einem Scharmützel zwischen Protestierenden und Polizisten. Dabei wurden Feuerwerkskörper und Tränengas eingesetzt.

(jaw/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Proteste in Minneapolis

1 / 48
Proteste in Minneapolis
quelle: keystone / john minchillo
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dieses Video zeigt die Ausschreitungen in den Strassen von Minneapolis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

FBI durchsucht das Haus von Rudy Giuliani – ist Trump der nächste?

Die Aktion des FBI könnte der Auftakt zur Abrechnung mit der Trump-Regierung werden.

Der Refrain eines bekannten Liedes von Leonhard Cohen lautet: «First we take Manhattan, then we take Berlin.» Ersetze Berlin mit Washington – und du hast das passende Motto für die Ereignisse, die sich am frühen Mittwochmorgen an der Madison Avenue und der Park Avenue in New York abgespielt haben: Agenten des FBI haben die Wohnung und das Büro von Rudy Giuliani durchsucht und dabei elektronische Geräte beschlagnahmt.

Giuliani ist nicht irgendwer. Er hat selbst einmal die Zweigstelle des …

Artikel lesen
Link zum Artikel