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FILE - In this Jan. 28, 2017, file photo, U.S. President Donald Trump speaks on the phone with Prime Minister of Australia Malcolm Turnbull in the Oval Office of the White House in Washington. For decades, Australia and the U.S. have enjoyed the coziest of relationships, collaborating on everything from military and intelligence to diplomacy and trade. Yet an irritable tweet President Donald Trump fired off about Australia and a dramatic report of an angry phone call between the nations' leaders proves that the new commander in chief has changed the playing field for even America's staunchest allies. (AP Photo/Alex Brandon, File)

Donald Trump dürfte keine Freude haben. Bild: AP

Quartier-Streit in Florida – «Donald Trump, wir wollen Sie nicht als Nachbarn»

Donald Trump nennt es sein «Winter White House». Die Rede ist von dem luxuriösen Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Die Nachbarn des baldigen Ex-Präsidenten wollen verhindern, dass Trump dort seinen Ruhestand verbringt.



Ein Artikel von

T-Online

Sie befürchten blockierte Strassen und anderen Ärger. Deshalb wollen die Nachbarn von Donald Trump in Florida , dass der scheidende US-Präsident nach seiner Amtszeit nicht weiter auf seinem Anwesen in Mar-a-Lago wohnt. In einem Schreiben an den 74-Jährigen machen sie klar: «Donald Trump, wir wollen Sie nicht als Nachbarn.»

Die «Washington Post» berichtet über das Dokument, das am Dienstag an die Verwaltung von Palm Beach sowie an den Secret Service übermittelt wurde. Die Anwälte der Nachbarn führen darin juristische Argumente ins Feld, warum Trump sein Recht verwirkt hätte, das Anwesen als Wohnsitz zu nutzen.

FILE Nov. 21, 2016, photo, shows the Mar-a-Lago resort owned by President Donald Trump in Palm Beach, Fla. Protesters are demanding that charities move their upcoming galas from Trump’s Mar-a-Lago resort. Petitions are circulating that the Dana-Farber Cancer Institute and the Cleveland Clinic move or cancel gala’s scheduled for the Florida club’s ballroom later this month.  (AP Photo/Lynne Sladky)

Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida. Bild: AP/AP

Trumps schicksalhafter Deal

Die Begründung der Juristen führt zurück in die frühen 90er Jahre. Donald Trump sah sich damals mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Mar-a-Lago verschlang Milionensummen nur für den Unterhalt. Der Immobilienunternehmer entschied sich deshalb, das Anwesen mit seinen 126 Zimmern, das seit Mitte der 80er in seinem Besitz war, in einen Privatclub umzuwidmen.

Einhergehend damit soll Trump auch eine Vereinbarung unterschrieben haben, die den Anwälten der Nachbarn heute als Hauptargument dient. Diese Vereinbarung soll nämlich besagen, dass es den Mitgliedern des Privatclubs untersagt ist, mehr als 21 Tage im Jahr in Mar-a-Lago zu leben, und auch nicht mehr als sieben Tage am Stück. Ein Anwalt Trumps soll damals gegenüber den Behörden von Palm Beach ausdrücklich versichert haben, dass sein Mandant das Anwesen nicht als Wohnsitz nutzen werde.

Die Vertreter der Nachbarn argumentieren nun, in welch beschämende Situation der Dann-Ex-Präsident käme, wenn er sich nach seiner Amtszeit in Mar-a-Lago niederlassen würde, und dann von einem Richter wieder rausgeworfen zu werden – ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Die Nachbarn haben deshalb einen Rat für Trump: «Palm Beach hat viele schöne Anwesen anzubieten, und wir sind zuversichtlich, dass der Präsident eines finden wird, das seinen Bedürfnissen entspricht.»

Verwendete Quellen:

(dru/t-online)

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