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Trump kritisiert Rückzug: US-Truppen hätten den Irak nie verlassen dürfen



US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik am amerikanischen Truppenrückzug aus dem Irak bekräftigt. «Wir hätten sicherlich nie gehen sollen, niemals», sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit dem irakischen Regierungschef Haider al-Abadi im Weissen Haus.

epa05860731 US President Donald J. Trump speaks during a meeting with members of his Cabinet and Prime Minister Haider al-Abadi of Iraq at the White House in Washington, DC, USA, 20  March 2017.  EPA/Chris Kleponis / POOL

Geht es nach ihm, so wären noch immer US-Soldaten im Irak stationiert. Bild: EPA/Consolidated News Photos POOL

Beide stimmten darin überein, dass der Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») ein zentrales Ziel sein müsse. Derzeit sind noch knapp 4600 US-Soldaten im Irak. Nach einer Schätzung der «Washington Post» sind es einschliesslich Militärberatern etwa 6000.

2003 hatten die USA ohne UNO-Mandat einen umstrittenen Krieg gegen den Irak begonnen, der 2004 endete. Im Januar 2007 gab US-Präsident George W. Bush zu, die Sicherheitslage im Land falsch eingeschätzt zu haben. Er kündigte eine Aufstockung der US-Truppen an.

2008, als noch 146'000 US-Soldaten im Irak waren, einigten sich beide Länder auf einen Abzug der US-Truppen bis Ende 2011. Im Oktober 2011 erklärte US-Präsident Barack Obama den Irak-Krieg offiziell für beendet. Die letzten US-Kampftruppen gingen im Dezember.

Das entstandene Machtvakuum im Irak wird als einer der wesentlichen Gründe für das Erstarken der Terrormiliz «IS» genannt. (sda/dpa)

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