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FILE - In this Aug. 22, 2017 file photo, Secretary of State Rex Tillerson speaks at the State Department in Washington. The Trump administration is poised to impose visa restrictions on four Asian and African nations refusing to take back their citizens who've been deported from the U.S. officials said Thursday, Aug. 24, 2017.  (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Will Trump nicht weiter verteidigten: US-Aussenminister Rex Tillerson. Bild: AP/AP

Der US-Aussenminister hat die Nase voll – Tillerson distanziert sich von Donald Trump



In einem Interview im US-Fernsehsender Fox News wich US-Aussenminister Rex Tillerson am Sonntag mehrfach der Gelegenheit aus, die vielfach kritisierte Reaktion des Präsidenten auf die Ereignisse in Charlottesville zu verteidigen.

Auf die Frage nach seiner Einschätzung von Trumps Reaktion entgegnete Tillerson, dass sich die US-Regierung «den Werten des amerikanischen Volkes» verpflichtet fühle und diese verteidige. Auf die Nachfrage, ob er auch «die Werte des Präsidenten» verteidige, sagte der Aussenminister: «Der Präsident spricht für sich selbst.»

«Der Präsident spricht für sich selbst. Ich habe meine eigenen Kommentare über unsere Werte abgegeben.»

Rex Tillerson

Der Moderator fragte daraufhin: «Distanzieren Sie sich davon?», woraufhin Tillerson antwortete: «Ich habe meine eigenen Kommentare über unsere Werte abgegeben.»

Trump war aus dem In- und Ausland kritisiert worden, weil er nach dem rechtsextremen Aufmarsch, bei dem eine Gegendemonstrantin durch ein in die Menge rasendes Auto eines mutmasslichen Neonazis getötet worden war, zunächst undifferenziert von Gewalt auf «vielen Seiten» gesprochen hatte.

Zwei Tage später verurteilte er die Gewalt rechtsextremer Gruppen schliesslich als «abstossend» - kehrte aber einen Tag später zu seinen vorherigen Rhetorik zurück, mit der er das Verhalten der Rechtsextremisten und der Gegendemonstranten auf eine Stufe stellte.

Auch unter den Rechtsextremisten seien «sehr gute Leute» gewesen, sagte er. Von rassistischen Gruppen wie dem Ku Klux Klan wurde der Präsident für sein Verhalten gefeiert. (sda/afp)

Charlottesville: Aufmarsch rassistischer Gruppen eskaliert

Video: srf

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