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FILE - In this Oct. 17, 2016 file photo, Sen. Bernie Sanders, I-Vt., speaks to supporters at a rally in support of Colorado Amendment 69, a ballot measure to set up the nation's first universal health-care system, on campus of the University of Colorado, in Boulder, Colo.  Vermont Democrats are cheering Sanders as a series of home-state rallies allow them to offer him thanks and praise. Sanders kicked off a weekend series of rallies for state Democrats, with gubernatorial candidate Sue Minter and others on Friday, Oct. 21.(AP Photo/Brennan Linsley)

Bernie Sanders fordert die Absetzung von Stephen Bannon. Bild: Brennan Linsley/AP/KEYSTONE

Sanders wettert gegen Trump: «Diese Nomination ist völlig inakzeptabel»



Der bei den US-Vorwahlen bei den Demokraten unterlegene Senator Bernie Sanders hat den designierten US-Präsidenten Donald Trump aufgefordert, den ultrarechten Wahlkampfmanager Stephen Bannon nicht zum neuen Chefstrategen zu machen.

Die Nominierung eines «Rassisten» für eine Leitungsposition sei «völlig inakzeptabel», erklärte der Senator aus dem Bundesstaat Vermont am Mittwoch. In einer Demokratie sei Platz für Meinungsverschiedenheiten, aber «Rassismus und Sektierertum» hätten in der Politik keinen Platz. «Die Nominierung von Herrn Bannon durch Herrn Trump muss annulliert werden», forderte Sanders.

Bannon, der in den vergangenen Monaten die Wahlkampagne von Trump geleitet hatte, wird als Chefstratege im Weissen Haus einer der mächtigsten Mitglieder des Regierungsteams. Der 62-Jährige war Chef der ultrakonservativen Nachrichten-Website «Breitbart News», die sich mit einem Anti-Eliten- und Anti-Einwanderer-Kurs vor allem an weisse, rechtskonservative Leser richtet.

Sanders hatte im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur in der Demokratischen Partei gegen Hillary Clinton verloren. 

So tickt Stephen Bannon: Krasse Zitate von Trumps neuem Chefstrategen

Verwirrung um Treffen zwischen Trump und Abe

Am 20. Januar 2017 wird Trump das Amt von Barack Obama übernehmen. Bis dahin hat er Zeit, sein Team zusammenzustellen und wichtige Vorbereitungen zu treffen. Doch dieser Prozess wirkt zurzeit etwas chaotisch. Jüngstes Beispiel: das Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe.

Dieses sollte eigentlich am Donnerstag stattfinden, doch die japanischen Vertreter erklärten am Mittwoch, es sei immer noch unklar, wo es stattfinden würde, und wer genau eingeladen sei. «Es hat eine Menge Verwirrung gegeben», liessen japanische Regierungskreise verlauten. Trumps Team liess gestern Fragen zum Besuch des japanischen Ministerpräsidenten unbeantwortet. 

Donald Trump erklärte derweil auf Twitter, dass der Übergangsprozess reibungslos verlaufe und holte dabei zum Seitenhieb gegen die« New York Times» aus, die ihn am Mittwoch kritisierte. Er und sein Vize Mike Pence hätten schon mit fast 30 ausländischen Staats- und Regierungschefs per Telefon gesprochen, so Trumps Team am Mittwoch.

Turnbull und Trumps Golffreund

Eine Anekdote, die zurzeit ebenfalls die Runde macht, ist jene von Australiens Premier Malcolm Turnbull und Trumps Handynummer. Nach Trumps Wahlsieg wollte der Australier dem Republikaner gratulieren, wusste aber zunächst nicht, wie dieser zu erreichen ist.

FILE - In this June 28, 2012 file photo, Greg Norman watches his putt on the 16th hole during the first round of the Senior Players Championship golf tournament at the Fox Chapel Country Club in Fox Chapel, Pa. Australia’s Prime Minister Malcolm Turnbull beat other world leaders to an early call with President-elect Donald Trump by getting his cellphone number from Greg Norman, the golfing great said on Thursday, Nov. 17, 2016. (AP Photo/Gene J. Puskar, File)

Greg Norman: Der Mann mit Trumps Handynummer.  Bild: Gene J. Puskar/AP/KEYSTONE

Schliesslich kam Turnbull an die Handynummer über einen Golffreund des US-Präsidenten, Greg Norman. «Ich habe grossen Respekt für beide Männer, die vom Volk gewählt wurden, und ich bin glücklich, Trump meinen Freund nennen zu können», so Norman. (cma/sda/afp)

«Stalinistische Säuberungen» im Weissen Haus:

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