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US-Aktivistin: «Pornhub ermöglicht Vergewaltigung, Handel und Missbrauch von Frauen»



Die US-Amerikanerin Laila Mickelwait (38) hat sich den Kampf gegen die Pornoseite Pornhub auf die Fahne geschrieben. Als Gründerin einer Organisation, die sich gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung einsetzt, ist ihr das Pornogeschäft ein Dorn im Auge. Im Interview mit dem «Blick» legt Mickelwait ihre Gründe dar. Das sind die interessantesten Aussagen.

Die geforderte Abschaltung von Pornhub

«In der Schweiz genauso wie in jedem anderen Land der Welt ist Pornhub die beliebteste und grösste Porno-Website. Doch Pornhub ist ein Unternehmen, das die Vergewaltigung, den Handel und den Missbrauch von Frauen und Kindern ermöglicht und nutzt, um finanziell davon zu profitieren. Dafür müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Wir sollten diesen Raubtieren nicht bloss auf die Finger klopfen. Das Ausmass der Ausbeutung, an dem Pornhub beteiligt ist, übertrifft das der berüchtigten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein oder Harvey Weinstein bei weitem. Die vielen Opfer, deren Leben zerstört wurden, verdienen eine starke und entschlossene Reaktion. Sie verdienen Gerechtigkeit.»

Konkrete Fälle von Vergewaltigung auf Pornhub

«Ein 15-jähriges Mädchen aus Florida wurde vor kurzem für ein Jahr vermisst und ist dann in 58 Videos auf Pornhub aufgetaucht. Jemand hatte ihrer Mutter einen Tipp gegeben, so wurde das Mädchen gefunden und der Menschenhändler festgenommen. BBC berichtete kürzlich, dass die damals 14-jährige Rose Kalemba mit einem Messer bedroht, entführt und zwölf Stunden lang vergewaltigt wurde. Videos ihrer Folter wurden auf Pornhub hochgeladen. Ein anderes, ebenfalls 14-jähriges Mädchen aus Kalifornien wurde von einer älteren Verwandten vergewaltigt und die Videos davon auf Pornhub hochgeladen. Die «Sunday Times» beispielsweise berichtete, dass sie innerhalb von Minuten Dutzende illegaler Videos auf Pornhub gefunden hat. Die Internet Watch Foundation in Grossbritannien untersuchte und bestätigte 118 Fälle von Vergewaltigung und Ausbeutung von Kindern auf Pornhub, von denen fast die Hälfte Missbrauch der Kategorie A (Penetration und Sadismus) war.»

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Laila Mickelwait ist das Gesicht der Kampagne «Traffickinghub», die sich gegen die Ausbeutung von Frauen und Kindern auf Pornoseiten einsetzt. Video: YouTube/Exodus Cry

Illegale Videos auf Pornhub – Absicht oder Versehen?

«Pornhub sagte in seinem eigenen Verteidigungs-Statement gegen meine Kampagne, dass es ein Team von Moderatoren gibt, die jedes Video beim Hochladen überprüfen und manuell genehmigen. Das bedeutet: Entweder lügt Pornhub, oder Pornhub hat Mitarbeiter, die sich die Vergewaltigungen von Kindern ansehen und sie willentlich freischalten, um mit den Anzeigen, die sie dazu schalten können, Geld zu verdienen. Beides ist nicht akzeptabel.»

Die Tatsache, dass sich jeder Missbrauch auf Pornhub ansehen kann

«Es ist ein schweres und einzigartiges Trauma, das Frauen und Kinder erleiden, wenn ihre schrecklichsten Momente auf Pornoseiten hochgeladen werden. Weil damit Millionen von Menschen die Möglichkeit haben, diesen traumatischen Moment herunterzuladen, zu besitzen und jederzeit wieder auf eine Seite hochzuladen. Der Missbrauch wird für immer im Internet weiterleben, und Menschen werden dazu masturbieren. Was Pornhub damit ermöglicht, ist eine Form von Terror gegen diese Frauen und Kinder. Es verhindert, dass die Betroffenen das hinter sich lassen und Heilung finden können.»

Pornhub hat täglich 92 Millionen Besucher – ein hoffnungsloser Kampf?

«Dieser Kampf ist voller Hoffnung! Das ist die grösste Petition zur Bekämpfung von Menschenhandel, die jemals existiert hat. Wir haben in sehr kurzer Zeit unglaubliche Erfolge erzielt. Mehrere Regierungsbeamte und Gesetzgeber fordern Ermittlungen auf Bundesebene gegen Pornhub und seine Muttergesellschaft Mindgeek wegen Mitschuld am Sexhandel. Strafverfolgungsbehörden sowie Politiker, Künstler, Anwälte, Überlebende und normale Bürger wurden mobilisiert.»

Das Verbot von Pornos

«Meine Kampagne hat nichts mit dem Verbot von Pornos zu tun. Ich will Vergewaltigung, Missbrauch und den Handel damit stoppen.»

Hier geht's zum ganzen Interview mit Laila Mickelwait.

(rst)

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79
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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nurmalso 21.06.2020 18:43
    Highlight Highlight Vielleicht sollten User die soetwas nicht tolerieren mehr direckt nach offiziellen Pornostars suchen das würde auch mehr sauberkeit in das Geschäft bringen.
  • Walser 21.06.2020 18:28
    Highlight Highlight Da wird zuviel verdient. Da wird nix passieren.🤷🏻‍♂️
  • IZO 21.06.2020 18:07
    Highlight Highlight Amen. Dem ist nichts hinzuzufügen.
  • Pianoman 21.06.2020 17:02
    Highlight Highlight Man sollte hier aber auch ein wenig die Hintergründe der Initiantin des Anliegens beleuchten. Die Petition gibt vor, Missbräuche zu bekämpfen, aber die Gruppierung dahinter (Exodus Cry, Benjamin Nolot) wollen Pornografie als gesamtes verbieten. Ein Beispiel ihres subtilen Vorgehens kann man in einer von ihr produzierten Netflix Doku anschauen.
    OpenDemocracy hat dazu einen englisch-sprachigen Artikel gepostet https://www.opendemocracy.net/en/5050/revealed-christian-group-netflix-spring-break-sex/. Btw kriminelle Videos sind natürlich mit absoluter Vehemenz zu ahnden.
  • Hummingbird 21.06.2020 16:23
    Highlight Highlight Geld ist mehr wert als Ethik...
  • Ganjaflash 21.06.2020 14:52
    Highlight Highlight Pornhub ist nicht die grösste Pornoseite der Welt! Die liegt nur auf Platz 2. Xvideos ist auf dem ersten Platz.
    • Corto Maltese 21.06.2020 22:45
      Highlight Highlight Beide haben den gleichen Besitzer. Ist somit die gleiche Firma.
    • Ganjaflash 21.06.2020 23:11
      Highlight Highlight Danke man lernt nie aus ;-)
  • Raffaele Merminod 21.06.2020 14:51
    Highlight Highlight Wie erkennt man illegales Porno-Material? Ob eine Darstellerin noch nicht volljährig ist oder dies unter Zwang und Drogen mach, ist wohl oft unmöglich zu erkennen. Auch der Konsument kann das kaum erkennen. Wo es offensichtlich ist, wird es scheinbar gelöscht.
    Wie soll also Ponrhub das handhaben, wenn es nicht offensichtlich erkennbar ist?

    • Corto Maltese 21.06.2020 22:50
      Highlight Highlight Da bin ich gleicher Meinung. Diese Problematik wäre nur zu lösen, wenn die uploader die Identität aller Beteiligten belegen und deren Alter nachweisen. Das wäre aber gleichzeitig der Tod der meisten Pornoseiten im Web. Pornoseiten und viele andere Webmedien verdienen ihre Existenz dank der Anonymität ihrer Nutzer.
    • mon tuno 22.06.2020 00:51
      Highlight Highlight Im Zweifel für den Angeklagten. Will heissen, alles verbieten wenn man dies nicht gewährleisten kann
    • Raffaele Merminod 22.06.2020 06:15
      Highlight Highlight @ mon tuno: der Angeklagte wäre ja Pornhub. Die Diskussion ist wohl etwas zu hoch für dich 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 21.06.2020 14:49
    Highlight Highlight WIeso vergleichen hier alle legale mit illegaler Pornographie? Es kommt ja auch niemand auf die Idee alle Clubs und Bars zu schliessen, da neben legalen Drogen (Alkohol) auch mal illegale Drogen (Kokain) etc. konsumiert wird...
  • oh snap 21.06.2020 14:49
    Highlight Highlight Lol was erwartet ihr? Gratis pornography, aber immer safe?

    Vielleicht werde ich Zukunft weniger ausglacht, weil ich Premium Studios abonniert habe, welche den Darstellerinnen und Darstellern faire Bedinungen bietet, ja oftmals Frauen Kamera und Regie führen.

    "Haha Du zahlst, um Dir einen runterzuholen?

    Jop, und ich hoffe ganz viele ziehen mit, denn für eure Netflix-, Spotify und beschissenen Latte Macchiato Caramel Plörren bezahlt ihr ja auch, ohne rumzumötzeln🖕




  • Cameltoe 21.06.2020 14:33
    Highlight Highlight Mal hoffen dass da nicht zu viele Grüsel im Ring sind im Fall Dutroux....vielleicht da besonders Frauen mit widerstandsfähigen Nerven bei der Ermittlung ansetzen (die nicht zu den "tolerierenden Mitwisser-Mamis gehören...)
    Für die Pornobranche könnte ja auch eine Art kontrolliertes "fair trade" Label ins Leben gerufen werden (hey, Arbeitsplätze😀), so realistisch, artengerecht (homo sapiens 2020, nur mit Einverständnis aller volljähriger Darsteller, ohne Aids Risiko etc.)....das bedeutet ja nicht, dass nur noch "blümlisex" erlaubt ist, sondern kein Risiko "in 5 min pädo werden" besteht...
  • Glenn Quagmire 21.06.2020 13:59
    Highlight Highlight Symptome bekämpfen genügt nicht. schaltet man A ab, werden B und C aufgeschaltet.

    Konsequente Strafverfolgung von illegalen Inhalten wäre wünschenswert. weltweit, egal ob es nun ein User aus Bümpliz, Oklahoma, Nairobi oder Port Moresby ist.

  • Zeit_Genosse 21.06.2020 13:53
    Highlight Highlight 1/3 des gesamten Internetverkehr hat sexuellen Inhalt. Die übersexualisierte Gesellschaft spiegelt sich darin. Nackte Haut verkauft sich. Der Pornokonsum ist durch einige grosse und viele fragmentierte Anbieter auf dem Internet mühelos einsehbar. Die Strukturen, ausser verbotene Hardcoresachen, sind so transparent. Ein Verbot führt dazu, dass das Darknet zum Ort des anonymen Konsums wird. Auch für mich ist es schleierhaft was Menschen am Porno finden. Eine Inspirationsquelle für guten Sex ist das nicht. Ist es wie das Schauen von Krimis, Kriegsspielen, alles gar nicht ernst gemeinter Konsum?
    • So oder so 21.06.2020 14:05
      Highlight Highlight Ist eigentlich schlimm - überall Sex in der Werbung, im TV usw... es zieht einfach, nur mal Germany’s Next Topmodel schauen oder Der Bachelor - Sex kommt immer Gut an . Das auf viele Sex Frustrierte die Pornoplattformen anziehend wirken ist jetzt nicht Neu und Neu ist auch nicht das Frauen die im Sex Gewerbe Arbeiten einfach nicht Geschützt werden - die Bekommen dann sozusagen denn Frust ab über der Sexualisierten Gesellschaft.
    • sympathischer Holländer 21.06.2020 16:23
      Highlight Highlight Ich schaue selbst gerne harte Pornos, bin aber überhaupt nicht Sexfrustriert. Ein 21 Jährige Freundin von mir schaut übrigens tagtäglich Pornos.
      Sehe das Problem nicht.
  • Cubebyte 21.06.2020 13:47
    Highlight Highlight Pornografie ist reine Lustbefriedigung. Dabei ist das nur ein Teil der Sexualität. Es soll auch eine Bindung zwischen beiden Menschen geben. Was aber nicht geschieht. Deswegen fühlt man sich auch leerer als vor dem Konsum. Man sieht auch an den Darstellern zum Teil, dass sie sich nicht wohl fühlen. Sich an Missbrauch erregen 🤮. Nie mehr Pornos, sowas unterstütze ich nicht mehr. Sowieso schädlich für die Potenz, Gehirn etc.
    • oh snap 21.06.2020 14:55
      Highlight Highlight Wenn Du dich nach einem Porno nicht leerwe fühlst, hast Du grundsätzlich was falsch gemacht😘

      Nein im Ernst, schliesse doch bitte nicht von Dir auf andere...

      Und nur weil in Bangladesh Tshirts unter übelsten Bedinungen hergestellt werden, musst Du nicht Oben Ohne rumlaufen, sondern evtl in ein qualitativ besseres Tshirt investieren, welches Du mit einem guten Gewissem tragen kannst.

      Dazu sei gesagt, dass sich nichts so bequem und angehem trägt, wie ein selbst gemachtes Tshirt 😛
    • Keller101 21.06.2020 15:47
      Highlight Highlight Ja, und wer onaniert, hat Rückenmarksschwund und kommt in die Hölle, genau!
    • Garp 21.06.2020 16:21
      Highlight Highlight So mit der Bindung hat sich das die Natur wohl "ausgedacht" wird beim Sex und Hautkontakt doch Oxytocin ausgeschüttet, das Bindungshormon.

      Dann gibt es halt auch die Seite, dass Sex für alle möglichen Bedürfnisse gebraucht wird: Schnelle Entspannung nach einem strengen Tag, gegen Langeweile, Hilfe zum Einschlafen usw. . Jeder muss da selber wählen, ob das ein guter Weg ist mit Sexualität umzugehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chom 21.06.2020 13:30
    Highlight Highlight Leider sitzen auch in der Politik, in der Justiz, etc.. Menschen die solches Material konsumieren oder gar selbst Missbräuchlich sind.

    Siehe Jeffrey Epstein Skandal...

    Deshalb wird es sehr, sehr schwierig dagegen vorzugehen. Ich wünsche viel Glück und werde die Petition gleich unterzeichnen...
  • TanookiStormtrooper 21.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Plattformbetreiber nicht für die Inhalte haften. Hätte früher eine Zeitung Aufrufe zu Gewalt publiziert, wie es heute in den (a)sozialen Medien üblich ist, da wäre vermutlich ganz schön schnell die Polizei in der Redaktion gestanden.
    Heute geht es nur noch um möglichst viel Traffic und damit verbundenen Werbeeinnahmen, Verantwortungsbewusstsein muss da weiter hinten anstehen.
    Es braucht einfach einen rechtlichen Rahmen, der die Betreiber für die Inhalte die sie publizieren verantwortlich macht.
    • Tanem 21.06.2020 18:23
      Highlight Highlight Das Problem ist: Wollte man das durchsetzen, dann kann man einen Grossteil des Internets gleich sozusagen abschalten.
      Stichwort: "User Generated Content" und ohne dürfte das www ziemlich leer sein, bis auf staatlich kontrollierte Inhalte.
  • The Rogue 21.06.2020 13:13
    Highlight Highlight Ich bin täglich auf Pornhub und habe bis jetzt noch nie etwas illegales gesehen. bis auf diese spycam geschichten. Das ist schon unterste schublade..

    Man darf aber auch nicht Fantasie/Rollenspiele mit echten Geschichten vermischen.
    Es gibt auch Frauen welche, unabhängig vom Geld, die etwas härtere Gangart bevorzugen. Und einige machen für Geld einfach alles, dass da der „Mann“ an etwas schuld sein muss bezweifle ich ein wenig.
    Probleme sehe ich eher im darknet wo es keine Regeln zum Content gibt oder Minderjährige welche bei Instagram, Twitter, etc live streamen.

    • So oder so 21.06.2020 13:33
      Highlight Highlight Ist schon so, man kann die Pornoseiten alle abstellen - ob man so denn Missbrauch einstellt ist mehr als Fraglich. Eine Bessere Überwachung der aufgeschalteten Filmchen ist aber wohl Nötig - da müssten die Anbieter in die Pflicht genommen werden.
    • maude 21.06.2020 13:51
      Highlight Highlight es gibt Missbrauch& Vergewaltigung was für sich schon graudam genug ist. Dann das ganze noch ins Netz zu stellen wo sich kranke Köpfe darauf einen ******. ist nochmal ne Schippe drauf. Finds nur krank einfach nur krank..das zu tun wie auch es geil zu finden, sich sowas anzugucken...und nein...dass es dadurch weniger in rl passiert denk ich absolut gar nicht, im Gegenteil...
    • Garp 21.06.2020 14:06
      Highlight Highlight Wie beurteilst Du denn, ob etwas illegal ist, wie prüfst Du das? Viele gehen davon aus, was auf Pornhub ist, ist freiweillig und kucken auch nicht genau hin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cirus_the_virus 21.06.2020 13:12
    Highlight Highlight Dann wird Pornhub geschlossen und sofort treten andere Seiten an Ihren Platz.
    • Garp 21.06.2020 14:07
      Highlight Highlight Und was willst Du damit sagen? Man soll nichts tun, man könne nichts tun?
  • Basti Spiesser 21.06.2020 13:04
    Highlight Highlight Anonymous, seid ihr mit Atilla langsam fertig? Es gäbe hier was zu tun...
  • insert_brain_here 21.06.2020 13:01
    Highlight Highlight Solange Firmen legal Geld verdienen können mit dem Handel von Gütern für die sie absurderweise nicht verantwortlich sind...
  • Octavius 21.06.2020 12:53
    Highlight Highlight Kann ich gut nachvollziehen.
    Aber, inwiefern sind Facebook und Twitter moralisch und ethisch besser ?
  • Menel 21.06.2020 12:16
    Highlight Highlight Ich dachte, das Verbreiten von illegalen Videos steht unter Strafe? Würde man Pornhub dafür ernsthaft abstrafen, dann würde deren Videokontrolle sicher in Nullkommanix verbessert und lückenloser werden.
    • maylander 21.06.2020 12:38
      Highlight Highlight Schaut so aus, als ob Pornhub/Mindgeek ein Firmengeflecht mit Niederlassungen in verschiedenen Staaten ist.
      https://en.m.wikipedia.org/wiki/MindGeek
      Da wird es wohl sehr schwierig sein dagegen vorzugehen.
      Es braucht endlich Regeln, dass Firmen welche das Gesetz des Landes nicht einhalten wenigstens kein Werbegeld und keine Kreditkarten Transaktionen mehr erhalten.
    • Cubebyte 21.06.2020 13:55
      Highlight Highlight Willkomen auf der Erde. Gerechtigkeit gibts in dieser Welt nicht. Korruption ist Teil unserer Menschheit.🤷
  • De-Saint-Ex 21.06.2020 11:57
    Highlight Highlight Eigentlich ja löblich, auch wenn es wohl dabei bleiben wird, dass die Porno-Konsumenten, sich so (einmal mehr) lediglich gewahr werden müssen, was sie sich da zum Teil reinziehen (jene, die es bis heute einfach nicht wissen wollen nota bene). Wenn ich zudem daran denke, dass diese Pornoseiten die „Aufklärer“ unserer Kinder sind, Kinder, nicht einmal Jugendliche, und schon manch ein Kind dazu verleitet hat, seine eigenen Pornos zu „produzieren“ und ins Netz zu stellen. Eine wahre Autobahn zur endgültigen Dekadenz. Momol, die Menschheit hat‘s weit gebracht. Und (auch) das ist leider unumkehrbar.
  • DomKi 21.06.2020 11:53
    Highlight Highlight Und jeder, der an Pornhub etwas zahlt oder schaut, auch du lieber Leser falls es dein Fall wäre, trägt dazu bei.
    • DerSchöneVomLande 21.06.2020 13:26
      Highlight Highlight Sorry der zieht nicht. Ich schau mir da weder minderjährige noch vergewaltigungen an. Ich will einfach nur das standartprogramm konsumieren. Also nicht meine schuld.
    • Saraina 21.06.2020 13:56
      Highlight Highlight Aber jedes Kind kann Vergewaltigungen und sadistischen Sex konsumieren.
    • Caryssia Mal'Ganis 21.06.2020 14:33
      Highlight Highlight Jeder mit einem Internetabo oder einem Mobiltelefon mit mobilem Datenvolumen trägt also dazu bei, dass im Internet auch Kinderpornos und andere illegale Daten verbreitet werden! Momol, die Logik ist erstklassig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pfefferkopf 21.06.2020 11:43
    Highlight Highlight Dazu muss man noch die ekelhaften Kommentare einiger Blick-Leser lesen. Die nerven sich darüber, dass "alles" (Vergewaltigung, Schändung, Kindsmissbrauch) von den Moralapostel verboten wird und da glaubt ein besonders abseitiger Kerl er habe ein Recht auf Sex.

    Diese Frau und ihre Organisation macht es richtig. Einer der wenigen Fälle, wo ich ganz auf der Spur radikaler Evangelikaler bin. Absolut widerlich was für eine Menge an Missbrauchsmaterial im Internet verbreitet wird.
    Benutzer Bild
    • Revan 21.06.2020 13:03
      Highlight Highlight ob the Rock da Freude hätte dass sein Name so in den Dreck gezogen wird?
    • Revan 21.06.2020 13:05
      Highlight Highlight btw. Ich glaube nicht dass du auf der Spur der radikalen Evangelikalen bist, es sei denn du wolltest wirklich jede Art von Pornografie verbieten.
    • Pfefferkopf 21.06.2020 14:40
      Highlight Highlight @Ttabaluga. Ich auch. Auch bei Tötungen von Frauen oder Ausländern, z.B. durch Häusliche Gewalt erscheinen solche verachtende Kommentare. Meist werden sie von Blick aber schnell wieder entfernt. Sehr krank. Dazu den passenden Artikel:

      https://www.newyorker.com/culture/cultural-comment/the-rage-of-the-incels

      @Revan, ich bin in der Tat nicht gegen gefilmten Sex zwischen zwei erwachsenen Menschen, die bei Bewusstsein sind und ihr Einverständnis gegeben haben. Die Evangelikalen gehören aber in den USA zu den lautesten Kritiker dieser Internet-Krankheiten. Das ist in diesem Fall löblich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liquidpsy 21.06.2020 11:38
    Highlight Highlight Leider gibt es wenig was man da tun kann. und ich glaube nicht das pornhub überhaupt wirklich ein problem darstellt. wenn man solche videos schauen will wird man im internet millionenfach fündig.. und das ohne pornhub. und dort sind dann die wirklich schlimmen videos :/ ob man da überhaupt jemals etwas machen kann mag ich zu bezweifeln. das sind halt die nachteile der digitalen gesellschaft.
    • Pidemitspinat 21.06.2020 11:48
      Highlight Highlight wenn ich es nicht mache macht es ein anderer? das ist das argument? come on!

      es ist ein unterschied ob dieser illegale scheiss sich auf einer mainstream pornoseite befindet oder eben in de dreckigen winkeln des internets.

      das ist wie wenn coop sagen würde: wir verkaufen kokain, weil man es ja auch auf der strasse kriegt.

      wobei... ;)
    • Pfefferkopf 21.06.2020 11:50
      Highlight Highlight Man kann bestimmt etwas dagegen tun. Nur ist der Wille nicht da. Es ist technisch garantiert möglich, das Internet gerade im Bildmaterial einzuschränken. Das Internet ist viel zu frei. Wenn diese Organisation recht hat (ich habe deren Quellen nicht geprüft), werden auch immer mehr junge Männer in den USA als pädophile Straftäter registriert, weil sie Pornos mit (Klein-)Kinder konsumieren und verbreiten. Diese sexuelle Abartigkeit soll garantiert nicht zur "Normalität" werden. Es soll sowieso ein Diskurs darüber geführt werden, wieso massenhaft ein solcher Schrott konsumiert wird.
    • maddoxxx 21.06.2020 12:11
      Highlight Highlight Jo, nur resignation und einfach nichts tun, was deine Aussage in etwa widerspiegelt ist auch keine Option.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reptile 21.06.2020 11:32
    Highlight Highlight Wer solche frauenfeindliche, ekelhafte Websites besucht dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Widerlich diese Typen, alle zusammen.
    • aglio e olio 21.06.2020 11:52
      Highlight Highlight Es gibt auch Pornos die nicht frauenfeindlich und ekelhaft sind. Und übrigens auch gerne von Frauen konsumiert werden.
      Pornos bei denen es um Erotik geht, nicht um Dominanz. Also bitte nicht so verallgemeinernd.
    • Pfefferkopf 21.06.2020 12:08
      Highlight Highlight Ich finde Leute, welche Pornos von Pornostars konsumieren, welche dies freiwillig machen okay. Menschen, die aufgezeichnete Vergewaltigungen, Sex mit Kindern und anderen menschenfeindlichen Perversitäten konsumieren, sind krank.
      Ich kann aber allgemein nicht verstehen, wie man seine Lebenszeit mit solchem Müll verderben kann. Ich finde diese Nacktheit und vor allem auch die Gesichter von fremden Menschen während dem Sex lästig, ich verstehe diese Menschen nicht. Aber jedem das Seine, solange es niemandem schadet. Angezogen finde ich (weibliche) Pornosstars in Interviews oft sympathisch.
    • Maragia 21.06.2020 14:46
      Highlight Highlight Wieso vermischt ihr hier 2 Sachen miteinander? Das eine sind illegale Pornographie und das andere ist legale Pornographie. Wir haben auch legal und illegale Drogen (Alkohol vs Kokain) trotzdem wird nicht beides gleich gehandhabt...
  • Erklärbart. 21.06.2020 11:20
    Highlight Highlight Schon krass. Was sind das für Leute die diese Videos freischalten?

    Ob man die Plattform/Pornos ganz abschalten/abschaffen soll, sei dahingestellt. Aber eine bessere Überprüfung ist auf jeden Fall angebracht.
    • sweeneytodd 21.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass dies ebenfalls Unternehmen aus Südostasien sind, wie bei Facebook und Konsorten. Diese 'Moderatoren' sind z.T. durch das gesehene psychisch stark geschädigt und haben eine stark verzerrte Wahrnehmung. Es gab auf Watson mal ein Artikel dazu, krasse/spannende Geschichte dahinter.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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