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Wegen dieser 45 Momente werden wir Donald Trump nicht so schnell vergessen

Donald Trump hat sein Land verändert wie kaum ein US-Präsident vor ihm. Ob er die Wiederwahl schafft, bleibt offen. Diese 45 Momente des 45. Präsidenten bleiben unvergesslich.

samuel schumacher / ch media



Der Rolltreppen-Moment: 16. Juni 2015

Auf einer goldenen Rolltreppe lässt Donald Trump sich in die Lobby seines Wolkenkratzers in New York heruntertragen und verkündet seine Kandidatur. Später kommt heraus, dass er den Anwesenden je 50 Dollar bezahlte, damit sie ihm zujubeln.

Der erste Tiefpunkt: 25. November 2015

An einer Rallye äfft Trump den behinderten Reporter Serge Kovaleski nach. Immer wieder beleidigt Trump kleine, dicke oder unattraktive Menschen.

Die Szene im Video:

Der präsidiale Penis: 3. März 2016

Bei den Vorwahlen behauptet ein Konkurrent, Trump habe kleine Hände. Bei einer Debatte sagt Trump: «Er sagte, meine Hände sind klein und etwas anderes auch. Ich garantiere euch, es gibt kein Problem.» Es ist das erste Mal, dass die Penisgrösse eines Kandidaten im US-Wahlkampf zum Thema wird.

Die Grabsch-Aufnahme: 7. Oktober 2016

2005 prahlt der Reality-Star Trump, als Berühmtheit könne er «allen Frauen in den Schritt greifen» («grab them by the pussy»). Kurz vor der Wahl wird die Aufzeichnung veröffentlicht. 26 Frauen beschuldigen ihn bisher der sexuellen Belästigung.

Der Wahlnacht-Schocker: 3. November 2016

Selbst Trump scheint überrascht von seinem Sieg. Mit seiner dritten Ehefrau Melania und seinen fünf Kindern betritt er die Bühne. Seine Siegesrede beginnt er mit den Worten: «Sorry, dass ihr warten musstet. Ist ein kompliziertes Geschäft.»

Die Karikaturisten dieser Welt zu Trumps Wahl

Besuch bei Obama: 10. November 2016

Einst wollte Trump beweisen, dass Barack Obama in Kenia geboren wurde. Obama machte sich wiederholt lustig über den Tycoon. Entsprechend surreal wirkte der Moment, als beide nebeneinander im Weissen Haus sassen und die Machtübergabe planten. Wie es die Tradition will, schrieb Obama seinem Nachfolger einen Brief. Inhalt: unbekannt.

Die «grösste Menschenmenge»: 20. Januar 2017

Nach seiner düsteren Antrittsrede behauptete Trump, deutlich mehr Menschen hätten seiner Amtseinsetzung beigewohnt als bei Obama – obwohl Bilder das Gegenteil belegen.

Muslime raus!: 27. Januar 2017

Per Dekret verbietet Trump Menschen aus sieben muslimischen Ländern die Einreise in die USA. 193 Mal erlässt Trump sogenannte «Executive Orders», die es ihm erlauben, ohne Zustimmung des Parlaments zu regieren: mehr als Obama, Bush und Clinton in ihrer ersten Amtszeit.

Handschlag mit Merkel? Nein danke!: 17. März 2017

Das Verhältnis zwischen Amerika und Europa hat sich seit Trumps Wahl deutlich abgekühlt. Nichts symbolisiert das besser als der Besuch von Angela Merkel. Trump verweigert ihr im Weissen Haus den Handschlag.

JAHRESRUECKBLICK 2017 - MAERZ - President Donald Trump meets with German Chancellor Angela Merkel in the Oval Office of the White House in Washington, Friday, March 17, 2017. (KEYSTONE/AP Photo/Evan Vucci)

Kein Handschlag für Mutti. Bild: AP

Trump, der Trucker: 23. März 2017

Vor dem Weisen Haus setzt sich Trump hinters Steuer eines Lastwagens, hupt und strahlt wie ein kleiner Junge. Manche munkeln, es sei der glücklichste Moment seiner Präsidentschaft gewesen.

«Du bist gefeuert!»: 9. Mai 2017

Trump wechselte seine Mitarbeiter so oft wie seine Krawatten. Für besonders viel Aufsehen sorgt Trump mit der Absetzung von FBI-Direktor James Comey, der die russischen Einmischungsversuche in den US-Wahlkampf untersucht hatte.

Rücktritte und Entlassungen unter Trump

Das unheimliche Foto: 21. Mai 2017

In der saudischen Hauptstadt Riad legen Trump, König Salman und Ägyptens Präsident al-Sisi ihre Hände auf einen leuchtenden Globus. Sieht aus wie ein Wahrsager-Grüppchen. In Wahrheit gings aber um Waffendeals.

epa05980362 A handout photo made available by the Saudi Press Agency (SPA) shows US President Donald J. Trump (R), US First Lady Melania Trump (R-2), King Salman bin Abdulaziz al-Saud of Saudi Arabia (C) and Egyptian President Abdel Fattah al-Sisi (L) opening the World Center for Countering Extremist Thought in Riyadh, Saudi Arabia, 21 May 2017. President Trump is in Ridayah to attend the Gulf Cooperation Council summit (GCC).  EPA/SAUDI PRESS AGENCY HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/SAUDI PRESS AGENCY

Trumps Mauer-Geheimnis: 22. Mai 2017

Was Trump auf den Zettel geschrieben hat, den er in Jerusalem in die Klagemauer steckt, bleibt sein Geheimnis. Der Autor dieser Zeilen suchte den Zettel ein halbes Jahr später vor Ort – erfolglos.

«Weg da, Herr Markovic!»: 25. Mai 2017

Vor dem Foto-Termin mit den Nato-Führern schiebt Trump den montenegrinischen Premier Dusko Markovic unsanft zur Seite und drängt sich vor. Trump fordert von Europa mehr Investitionen in die Verteidigung. Seine Drohung, aus der Nato auszusteigen, macht er nicht wahr.

«Covfefe»: 31. Mai 2017

Kurz nach Mitternacht schickt der US-Präsident eine rätselhafte Nachricht an seine 87 Millionen Follower: «Covfefe» Bis heute weiss niemand, was er damit meinte. Im Schnitt tweetet Trump 33 Mal pro Tag.

Klima ade!: 1. Juni 2017

Die USA verlassen das Pariser Klimaabkommen. Als die Aktivistin Greta Thunberg 2019 vom «Time Magazine» zur «Person des Jahres» gekürt wird (Trump war auch nominiert), tweetet er: «Lächerlich. Greta soll erst mal ihr Wutproblem in den Griff bekommen. Chill, Greta, Chill!»

Französische Träume: 14. Juli 2017

Emmanuel Macron lädt seinen Freund am Nationalfeiertag nach Paris zur Militärparade ein. Trump ist beeindruckt und will auch eine Parade veranstalten. Seine Generäle raten ihm davon ab. Er macht's trotzdem.

Die Schande von Charlottesville: 15. August 2017

Ein Rechtsradikaler fährt in eine Demo und tötet eine junge Frau. Es ist der traurige Tiefpunkt des Streits um vermeintlich rassistische Statuen. Trump will die Tat des Extremisten nicht verurteilen. Er sagt: «Es gibt auf beiden Seiten sehr gute Leute.»

Der Rasenmäher-Moment: 15. September 2017

Der 11-jährige Frank Giaccio schreibt dem Präsidenten einen Brief und bietet an, den Rasen vor dem Weissen Haus zu mähen. Trump lädt ihn ein und schreibt ihm nach dem Einsatz ein Arbeitszeugnis – mit Bestnoten.

Donald Trump – sein Leben in Bildern

Papier für Puerto Rico: 3. Oktober 2017

Ein Hurricane verwüstet Puerto Rico. Trump sieht sich das vor Ort an. Er stellt sich vor die Menge und wirft den Leuten Küchenpapierrollen zu.

«Grüezi, Mr. President!»: 26. Januar 2018

Zweimal besucht Trump das WEF in Davos. Kein US-Präsident war häufiger in der Schweiz.

Vom Winde verweht: 5. April 2018

Trumps Haar gibt viel zu reden. Dank dem Wind auf dem Flugplatz in Maryland wissen wir: Seine Haare sind echt und nur mit viel Spray zu zähmen.

Melania ist alles egal: 21. Juni 2018

Die First Lady läuft mit einer Jacke durchs Weisse Haus, auf der steht: «Mir ist alles egal. Dir auch?» Ansonsten fällt Melania wenig auf – ausser wenn sie sich mal wieder weigert, mit ihrem Gatten Händchen zu halten.

Der Flegel bei der Queen: 13. Juli 2018

Trump besucht die Queen und verhält sich gar nicht nach dem Gusto der Royals. Er reicht ihr die Hand (statt sich zu verneigen) und stolziert vor ihr an der Ehrengarde vorbei.

Freund Wladimir: 16. Juli 2018

«Ich mag Putin, er mag mich.» Das wiederholt Trump oft. In Finnland trifft er ihn – und getraut sich nicht, ihn auf die russische Einmischung in den Wahlkampf anzusprechen. Warum nur diese Furcht?

FILE - In this July 7, 2017, file photo, President Donald Trump shakes hands with Russian President Vladimir Putin at the G20 Summit in Hamburg. Trump has strenuously sought to keep an entente cordiale, an informal alliance of sorts, with Putin. This in the face of his own intelligence agencies' confirmation of Moscow's interference in the 2016 election, which sought to aid him, and Moscow secretly offering bounties to the Taliban for the deaths of Americans in Afghanistan.   (AP Photo/Evan Vucci, File)
Donald Trump,Vladimir Putin

Bild: keystone

Bushs Beerdigung: 5. Dezember 2018

An George Bushs Beerdigung treffen alle lebenden US-Präsidenten zusammen (Jimmy Carter, George W. Bush, Bill Clinton, Barack Obama und Donald Trump). Trump begrüsst die Obamas, nicht aber die Clintons.

Big Macs für echte Kerle: 14. Januar 2019

Trump lädt die Sieger der Uni-Meisterschaft im Football ins Weisse Haus ein und serviert 300 Burger. Trump liebt Fastfood. Bei 191cm Körpergrösse wiegt er satte 110,7 Kilogramm.

«Danke, Schweiz!»: 14. Mai 2019

40 Minuten lang sprechen Trump und Bundesrat Ueli Maurer in Washington zusammen. Trump dankt der Schweiz mehrmals für ihre Hilfe bei aussenpolitischen Querelen.

Trump trifft Xi: 29. Juni 2019

Trump hat China den Handelskrieg erklärt. Nach dem Treffen mit Xi Jinping aber sagt er: «Wir sind Freunde.»

Zu Gast beim Diktatoren: 30. Juni 2019

Einst bezeichnete Trump den nordkoreanischen Herrscher Kim Jong-Un als «kleinen Raketenmann». Dann aber liess er sich von Kim einlullen. Der Besuch in Nordkorea ist ein historischer Moment. Kein US-Präsident vor ihm hat je das Land betreten.

11 Memes aus deinem Alltag – heute mit Donald und Kim

Was kostet denn Grönland?: 18. August 2019

Trump sagt, er wolle Grönland kaufen. Die dänische Premierministerin bezeichnet den Vorschlag als «absurd». Trump sagt daraufhin seinen Staatsbesuch in Dänemark ab.

Der Filzstift-Trick: 4. September 2019

Trump warnt Alabama vor einem Hurricane. Meteorologen entwarnen. Daraufhin verfälscht Trump eine Wetterkarte mit einem Filzstift und hält sie in die Kameras. Fehler eingestehen: keine seiner Stärken.

Der Mauer-Moment: 18. September 2019

«Bau die Mauer!», riefen ihm seine Anhänger im Wahlkampf zu. Umgesetzt hat er das Versprechen, nun ja, ein bisschen: Er liess 571 Kilometer alte Mauer aufrüsten. Neu gebaut hat er gerade mal 8 Mauerkilometer.

Das verhängnisvolle Telefon: 25. September 2019:

Trump ruft den ukrainischen Präsidenten Selenski an. Er spricht mit ihm über die Militärhilfe und fordert Selenski auf, ihm belastendes Material zu Biden zu schicken. Das Telefonat löst ein Amtsenthebungsverfahren aus. Trump wird freigesprochen.

Tödlicher Sieg: 26. Oktober 2019

Eine Sondereinheit findet IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi in Syrien. Der Terrorist sprengt sich in die Luft. Für Trump ein aussenpolitischer Erfolg.

Gefährliches Spiel: 3. Januar 2020

Trump lässt Qasem Soleimani, den Anführer der iranischen Revolutionsgarde, töten. Einen weiteren Militärangriff auf den Iran stoppt er im Juni 2019 in allerletzter Minute.

«Namaste Donald!»: 24. Februar 2020

Indiens Premierminister Narendra Modi lädt Trump ins weltgrösste Cricket-Stadium ein. Vor 100'000 Menschen müht sich Trump mit der Aussprache der Wörter «Gujarat» und «Ahmedabad» ab.

Bleichemittel-Tipp: 23. April 2020

Für kaum etwas hat Trump so schlechte Noten erhalten wie für sein Handling der Coronakrise. An einer Pressekonferenz schlägt er vor, die Leute sollen sich Bleichmittel injizieren!

Hau-Ruck!: 23. Mai 2020

283 Mal hat der Präsident einen Golf-Club besucht. Das hat die Steuerzahler 141 Millionen Dollar gekostet. Er besitzt 15 Golfplätze: 11 in Amerika, 3 in Europa, einen in Dubai.

Der Bibel-Moment: 1. Juni 2020

Inmitten der Anti-Rassismus-Proteste lässt Trump die Strassen vor dem Weissen Haus räumen und stellt sich vor die verschmierte St. John’s Episcopal Church. Er reckt eine Bibel in die Höhe und präsentiert sich als gottgesandter Beschützer gegen die randalierenden Chaoten.

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«Esst Suppe!»: 15. Juli 2020

Trumps Werbespot für «Goya Foods» sorgt für das seltsamste Bild seiner Präsidentschaft. Der Präsident lässt sich im Oval Office mit Büchsen und Guetzli des Lebensmittelherstellers ablichten. Dessen CEO hatte ihn zuvor gelobt.

Rechte Richter: 26. September 2020

Trump stellt Amy Barrett der Öffentlichkeit vor. Kurz darauf wird sie als Richterin des höchsten US-Gerichts vereidigt. Drei der neun Richter hat Trump ernannt, auf Lebzeit. Die konservative Mehrheit am «Supreme Court» wird das Land lange prägen.

Zwei Clowns: 29. September 2020

Bei der TV-Debatte unterbricht Trump seinen Kontrahenten Joe Biden 128 Mal. «Gib mal Ruhe!», sagt Biden, und bezeichnet Trump als «Clown».

Das Grippchen: 4. Oktober 2020

230'000 Amerikaner sind schon an Covid-19 verstorben. Trump steckte sich ebenfalls mit dem Virus an. Zwei Tage nach seiner Einlieferung ins Spital lässt er sich an einer Schar jubelnder Fans vorbeichauffieren. Später sagt er: «Lasst euer Leben nicht von diesem Virus dominieren!»

Trump, der Tänzer: 12. Oktober 2020

Am 12. Oktober tanzt Trump an einer Ralley zum ersten Mal zum Song «YMCA» der «Village People». Die singen: «Junge Männer, es gibt keinen Grund, sich Sorgen zu machen.» Das wird sich weisen.

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Derweil in der Donald-Trump-Fasnachtsmasken-Fabrik in China ...

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