International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08627753 The court remains empty inside the AdventHealth Arena at the ESPN Wide World of Sports Complex in Kissimmee, Florida, USA, 26 August 2020. According to media reports the Milwaukee Bucks did not take the court for game five against the Orlando Magic, in a protest of the police shooting of 29 year old Jacob Blake, a Black man from Kenosha, Wisconsin, on 23 August 2020. The NBA has postponed all three games that were to take place 26 August 2020.  EPA/JOHN G. MABANGLO  SHUTTERSTOCK OUT

Das Feld bleibt aus Protest gegen Polizeigewalt leer. Bild: keystone

17-Jähriger nach Schüssen auf Demonstranten verhaftet – die Entwicklungen im Fall Blake



Die Schüsse eines Polizisten in den Rücken eines schwarzen Amerikaners stürzen die USA tiefer in die Kontroverse um Rassismus und Polizeigewalt. Die Übersicht über die neuesten Entwicklungen.

Der Protest eines NBA-Teams

Als Zeichen eines aussergewöhnlichen Protests weigerte sich das Basketball-Team Milwaukee Bucks, ein NBA-Playoff-Spiel zu bestreiten. Präsident Donald Trump entsandte Sicherheitskräfte der Bundesregierung in die Stadt Kenosha, in der der 29-jährige Jacob Blake von sieben Polizeikugeln schwer verletzt worden war.

So äussert sich das Team:

Das Spiel der Milwaukee Bucks hätte am Mittwochabend beginnen sollen, die Mannschaft verblieb aber in ihrer Kabine. Gegner Orlando Magic hatte kurz zuvor den Raum verlassen, wie auf TV-Bildern zu sehen war. Die Bucks führen in der Serie 3:1, bei einem weiteren Sieg wären sie weiter.

Nach dem Boykott sagte die NBA auch die Partien der Houston Rockets gegen die Oklahoma City Thunder und der Los Angeles Lakers gegen die Portland Trail Blazers ab.

Blake hatte ein Messer im Auto

Von den Ermittlungsbehörden kamen unterdessen neue Informationen zu dem Polizeieinsatz am Sonntag, die Auswirkungen auf die Entwicklung des Falls haben könnten. Blake habe ein Messer in seinem Fahrzeug gehabt, sagte der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates Wisconsin, Joshua Kaul. Das Messer sei auf dem Boden des Innenraums auf der Fahrerseite sichergestellt worden. Der Mann habe den Polizisten zuvor «zu einem bestimmten Zeitpunkt» gesagt, dass er ein Messer habe, sagte Kaul. In dem Auto seien keine weiteren Waffen gefunden worden.

ACHTUNG: Dieses Video kann verstörend wirken.

Der Fall sorgt seit Tagen für Empörung und Proteste in den USA, nachdem ein Video des Polizeieinsatzes veröffentlicht worden war. Darauf ist zu sehen, wie der 29-jährige Jacob Blake sich zunächst um sein Auto bewegt, während zwei Polizisten ihm mit gezogenen Waffen folgen. Eine davon ist direkt auf seinen Rücken gerichtet. Blake öffnet die Fahrertür und beugt sich hinein, unmittelbar danach fallen sieben Schüsse. In dem Auto befanden sich die Kinder Blakes im Alter von drei, fünf und acht Jahren.

Was den Fall erschwert

Die Polizei in Kenosha ist nicht mit Kameras am Körper ausgestattet. Der von Augenzeugen auf Video festgehaltene Ablauf des Zwischenfalls hatte Vorwürfe ungerechtfertigter Polizeigewalt und zum Teil gewaltsame Proteste in Kenosha ausgelöst. Kaul sagte, die Polizisten hätten zuvor versucht, Blake mit einem Elektroschocker zu betäuben, dies sei aber fehlgeschlagen.

Die Polizei sei von einer Frau zum Einsatz gerufen worden, die gesagt habe, dass ihr Freund unerlaubterweise anwesend sei, sagte Kaul. Der Generalstaatsanwalt wollte nicht die Frage beantworten, ob damit Blake gemeint gewesen sei. Sein Anwalt hatte zuvor gesagt, Blake habe einen Streit geschlichtet.

Blake liegt mit zahlreichen Organverletzungen im Krankenhaus, nach Angaben seiner Familie ist er von der Hüfte abwärts gelähmt.

Wer hat die zwei Demonstranten erschossen?

In der Nacht zum Mittwoch wurden in Kenosha im Bundesstaat Wisconsin am Rande der Proteste zwei Menschen getötet und einer verletzt. Im benachbarten Staat Illinois nahm die Polizei einen 17-Jährigen als Verdächtigen fest.

Augenzeugenberichten zufolge waren in der Nacht zum Mittwoch neben Polizei und Nationalgarde auch bewaffnete Zivilisten auf der Strasse, die nach eigenen Angaben Eigentum beschützen wollten. Auf im Internet veröffentlichten Videos ist zu sehen, wie ein junger Mann mit einem Gewehr vor mehreren Leuten wegläuft, zu Boden geht und aus nächster Nähe auf die herannahenden Menschen schiesst. Ein weiteres Video zeigt, wie der junge Mann später mit erhobenen Händen auf herannahende Polizeifahrzeuge zugeht, die an ihm vorbeifahren.

Video: watson/een

Der Polizeichef von Kenosha, Daniel Miskinis, sagte, man sei dabei, festzustellen, ob der 17-Jährige der Schütze aus dem Video sei. Der Teenager trat auf seinen – inzwischen zum Teil gelöschten – Accounts in sozialen Medien der Website «Buzzfeed» zufolge als Unterstützer der Polizei und von Trump in Erscheinung.

epa08626072 Kenosha County sheriff deputies move to clear a park of protestors during a third night of unrest in the wake of the shooting of Jacob Blake by police officers, in Kenosha, Wisconsin, USA, 25 August 2020. According to media reports Jacob Blake, a black man, was shot by a Kenosha police officer or officers responding to a domestic distubance call on 23 August, setting off protests and unrest. Blake was taken by air ambulance to a Milwaukee, Wisconsin hospital and protests started after a video of the incident was posted on social media.  EPA/TANNEN MAURY

Polizisten räumen in der dritten Nacht der Proteste einen Park in Kenosha. Bild: keystone

Was sagt Trump?

Der US-Präsident erklärte am Mittwoch nach der Gewalt in Kenosha, er werde «Plünderungen, Brandstiftung, Gewalt und Gesetzlosigkeit auf amerikanischen Strassen nicht tolerieren». Deswegen sollten Sicherheitskräfte des Bundes für «Recht und Ordnung» sorgen.

Der Tweet:

Recht und Ordnung ist ein zentrales Thema von Trump im Wahlkampf um das US-Präsidentenamt. Gouverneur Tony Evers, ein Demokrat, ordnete den Einsatz von 500 weiteren Mitgliedern der Nationalgarde in der Stadt an. In Kenosha wurde am Abend erneut eine Sperrstunde ausgerufen.

Wie äussert sich Kenoshas Sheriff?

In der Stadt hatte es bereits in den zwei Nächten zuvor neben friedlichen Protesten auch Unruhen mit brennenden Gebäuden und Autos gegeben. Danach habe er Angebote bekommen, bewaffnete Bürger für Patrouillen zu verpflichten, sagte Sheriff David Beth. «Ich sagte: Oh verdammt, nein», betonte Beth. «Und das, was vergangene Nacht passiert ist, zeigt perfekt, warum ich das nicht machen würde.»

Was sagt Biden?

Biden sprach am Mittwoch mit der Familie Blakes. «Was ich in diesem Video gesehen habe, macht mich krank», sagte er danach. Zugleich rief er zu ausschliesslich friedlichen Protesten auf. Der demokratische Präsidentschaftskandidat forderte Gerechtigkeit und ein Ende der Gewalt.

In den USA sehen viele den Einsatz gegen Blake als das jüngste Beispiel für Rassismus und Polizeigewalt im Land. Nach dem Protest des Basketball-Teams aus Milwaukee wurden alle Spiele der Playoff-Runde am Mittwoch verschoben. Auch in der Frauen-Basketball-Liga WNBA und der Major League Baseball wurden Partien abgesagt. «Wir sind die, die getötet werden», sagte der hoch angesehene Trainer des NBA-Teams Los Angeles, Doc Rivers. «Es ist erstaunlich für mich, warum wir dieses Land weiterhin lieben – und dieses Land gibt uns keine Liebe zurück», sagte Rivers unter Tränen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Proteste in Minneapolis

Dieses Video zeigt die Ausschreitungen in den Strassen von Minneapolis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

130
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
130Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 27.08.2020 13:42
    Highlight Highlight Was für ein Lauch.. unfassbar
  • Nonkonformist 27.08.2020 13:31
    Highlight Highlight Tönt nach klarem Fall von Notwehr. Gegen diese gewalttätigen BLM Demonstranten muss man sich fast mit Waffengewalt wehren.
    • Varanasi 27.08.2020 14:06
      Highlight Highlight Notwehr!
      Er hatte ja nicht mal eine Waffe in der Hand!
    • Basti Spiesser 27.08.2020 14:53
      Highlight Highlight Doch.
      Benutzer Bild
    • Varanasi 27.08.2020 15:53
      Highlight Highlight Sorry, mein Fehler.
      Hab im ganzen Umtrieb die Fälle verwechselt.
  • Victor Paulsen 27.08.2020 13:09
    Highlight Highlight Eine andere Möglichkeit, wenn ein verdächtiger angeblich ein Messer hat, ist ein paar Schritte zurück machen, statt im sieben mal in den Rücken zu schiessen. Denn mit einem Messer kann man niemanden aus 5 Meter entfernung ermorden (ausser man ist sehr geübter Messerwerfer), mit einer Pistole könnte man aber trotzdem noch auf den Verdächtigen schiessen
    • DemonCore 27.08.2020 13:34
      Highlight Highlight Er hätte auch die Kinder im Fahrzeug gefährden können. Wir waren alle nicht dabei, sollte das nicht etwas Zurückhaltung verlangen?
    • Victor Paulsen 27.08.2020 15:25
      Highlight Highlight Es gab jedoch, zumindest Stand jetzt, keine Hinweise darauf, dass er das in irgendeiner Hinsicht versuchte.
      Soll man jedem, der vieleicht gegebenenfalls eine Gefahr für seine eigenen Kinder darstellen könnte, sieben mal in den Rücken schiessen?
  • Uroly 27.08.2020 13:05
    Highlight Highlight Für diejenigen die sich für emotionslose Berichterstattung über den Fall in Kenosha interessieren, empfehle ich diesen Artikel der NewYorkTimes.

    https://www.nytimes.com/2020/08/27/us/kyle-rittenhouse-kenosha-shooting-video.html
  • Varanasi 27.08.2020 12:38
    Highlight Highlight Mit 17 kein Bier in der Öffentlichkeit trinken dürfen, aber eine AR 15 durch die Strassen tragen ist erlaubt.

    Absolut kaputtes Land.
  • Staedy 27.08.2020 12:24
    Highlight Highlight Ein krankes Land mit einem Kranken an der Spitze richtet andere Menschen zu Grunde. Was ist dies für ein abscheuliches und ekelhaftes Land, welches immer von Freiheit und Frieden ruft und das Einzige was sie sprechen lassen ist der Lauf einer Waffe.
  • T13 27.08.2020 11:59
    Highlight Highlight Für diese Möchtegernrambos ist das wohl die Zeit ihres Lebens was?
  • BetterTrap 27.08.2020 11:19
    Highlight Highlight Die Polizei richtet mit 7 Schüssen einen Menschen hin.
    Berichten plötzlich von einem Messer im Wagen und die Medien wiederholen einfach unkritisch was die Polizei behauptet.
    Aber item.

    Bei den Protesten ermordert ein Rassist die Demonstranten auf offener Strasse, die Polizei tut nichts und gewisse *** hier in der Kommentarspalte wollen das noch rechtfertigen.

    Einfach nur noch traurig. Irgendwann fragen sie sich dann wieder wie es soweit kommen konnte...
    • wuaatson 27.08.2020 11:50
      Highlight Highlight Ernsthaft jetzt, was sollen denn die Medien machen? Sollen die selber die Medienpolizei dort hin schicken und das Untersuchen gehen. Warum glaubst du hier denn den offiziellen Angaben nicht und wenn es um etwas anderes geht dann schon? Das ist doch nichts als Rosinenpickerei.
    • Hugo Hugentobler 27.08.2020 12:59
      Highlight Highlight Jacob Blake hielt schon zuvor ein Messer in der Hand. Die gekrümmte Klinge ist ein typisches Karambit-Messer. Die Polizisten sprachen ihn nicht aus Spass mit den gezogenen Waffen an... Ist auf dem Bild deutlich erkennbar.
      Benutzer Bild
  • Bruno S.1988 27.08.2020 10:43
    Highlight Highlight Ein fall aus 2015 in Kenosha:

    "Kyle Baars, ein ehemaliger Polizeibeamter aus Kenosha, der des Beweismanipulierens in einem Mordfall angeklagt ist, wurde zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. ... Er trat im Januar 2015 aus der Polizei von Kenosha zurück."

    https://www.fox6now.com/news/one-year-probation-for-kyle-baars-former-kenosha-police-officer-accused-of-planting-evidence

    Deswegen gehe ich stark davon aus, dass das Messer im Wagen von Jacob Blake dort durch die Polizisten platziert wurde, um die 7 Schüsse zur rechtfertigen!
    Play Icon
    • wuaatson 27.08.2020 11:52
      Highlight Highlight Phu, das ist aber Maximal mutmassend. Wir haben zur Zeit im Kt. SZ einige Fälle bei denen Amtsmissbrauch angeklagt ist. Gehst du jetzt auch davon aus, dass die Schwyzer Polizisten alle dreck am Stecken haben?
    • Cédric Wermutstropfen 27.08.2020 11:56
      Highlight Highlight In Kenosha gibt es vermutlich gar keine Verbrechen. Jedes einzelne wird bloss von der Polizei fingiert, orchestriert von den Echsenmenschen - letzteres versteht sich natürlich von selbst. Alles dient nur der NWO und es würde mich nicht wundern, wenn die NASA das noch alles finanziert!!!! Imfall!
    • Relativ Subjektiv 27.08.2020 11:59
      Highlight Highlight Soweit würde ich nicht gehen, stark davon auszugehen. Aber der beschriebene Fall läst zumindest aufhorchen und Zweifel aufkommen. Wie auch immer. Selbst wenn im Fussraum ein Messer gewesen wäre, wäre die Schussabgabe zu diesem Zeitpunkt unangebracht gewesen, da noch kein Angriff stattfand. Die USA würden sich einen riesen Gefallen erweisen, wenn sie ihre Polizisten besser rekrutieren und ausbilden sowie keine Hilfspolizisten mehr mit Schusswaffen ausrüsten würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shabbazz 27.08.2020 10:26
    Highlight Highlight Da frage ich mich doch, warum geht ein 17 Jähriger bewaffnet in einen anderen Bundesstaat um an eine Demonstration teilzunehmen, die er gar nicht unterstützt?

    Wie krank ist der Typ...keine Ahnung was in solchen Leute vor sich geht.
    • Uroly 27.08.2020 10:54
      Highlight Highlight Diese Bürgerwehr-Trump-Fans tauchen doch schon seit Wochen immer mal wieder auf. Nun ist halt Kenosha aktuell ein Hot-Spot und zieht diese Leute logischerweise an.
    • Cédric Wermutstropfen 27.08.2020 11:15
      Highlight Highlight Darf er doch. Allerdings hätten diese Clowns ihn nicht angreifen dürfen. Dass sie jetzt tot bzw. verletzt sind, haben sie sich selbst zuzuschreiben. Wie krank muss man sein, um gegenüber einem jugendlichen Gewalttätig zu werden?
    • NoTaubsi 27.08.2020 11:30
      Highlight Highlight Weil das eine 20 Minuten Fahrt war. Quasi das Dorf nebenan.

      Plötzlich doch nicht so komisch, odeR?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emil Eugster 27.08.2020 10:06
    Highlight Highlight Und der weisse Mörder, der extra dorthin gefahren ist um Schwarze zu erschiessen und offensichtlich gefährlich und sichtbar mit einer Grosswaffe auf die Polizei zugeht unter den Warnungen vieler Zeugen rundherum an die Polizei, dass dieser Menschen erschossen hat - was passiert dem?
    Die Polizei lässt ihn einfach so an ihnen vorbei gehen.
    Er wird erst Tags darauf verhaftet. Absolut unverletzt.
    Play Icon
    • NoTaubsi 27.08.2020 11:31
      Highlight Highlight "dEr ExTra dorThIn gEfAhReN isT uM ScHwaRzE zU eRscHiesSen"

      Hörst du dir selbst zu? Hast du die Videos gesehen? Meine Fresse.

      Sry wenn der Kommentar etwas zu agressiv ist, aber was da oben steht stimmt halt einfach nicht.

      - Eine Person die VERDAMMT Links ist
    • Cédric Wermutstropfen 27.08.2020 12:03
      Highlight Highlight Was ist eine Grosswaffe? Erfindest wohl wieder Dinge.. genauso wie dass er ein Mörder sei. Weisst Du überhaupt was Mord ist? Es ist die erfolgreiche Durchführung einer geplanten Tötungsabsicht. Um ihn einen Mörder nennen zu dürfen, müsstest Du also ziemlich viel Insiderwissen haben. Falls dem so ist, dann melde Dich bei der örtlichen Polizei; aber falls nicht, dann hör auf persönliche Mutmassungen als Fakten zu verkaufen.
    • Emil Eugster 27.08.2020 14:08
      Highlight Highlight Grosswaffe = Waffe, die man von weitem sieht. Waffe, die nicht versteckt im Hosenbund oder der Handtasche ist.
      Ein 17 jähriger nimmt seine Kriegswaffe + reist in den nächsten Bundesstaat um eine Tankstelle eines fremden zu beschützen, von deren Existenz er vor der Abreise noch nichts wusste.
      Ein 17 jähriger nimmt seine Kriegswaffe + reist in den nächsten Bundesstaat um seinem Rassenhass und seiner Mordlüsternheit freien lauf zu lassen, die er mit Hilfe von rechtsradikalen Foren aufgebaut hat.
      Welches Szenario ist leider wahrscheinlicher?
      Lügen + Selbstbetrug ist vielleicht bei ihnen normal …

    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 27.08.2020 09:49
    Highlight Highlight Wiso wird nicht gezeigt wie der 17 Jährige auf dem Boden zuerst gegen den Kopf getretenwird bevor er schiesst?
    • de_spy 27.08.2020 10:22
      Highlight Highlight Weil er zuvor schon mal geschossen hatte.
    • Uroly 27.08.2020 10:34
      Highlight Highlight @de_spy
      Ja, das erste mal hat er geschossen, als das erste Opfer ihm nachgerannt ist und versuchte ihm die Waffe aus den Händen zu reissen.
    • Mate 27.08.2020 10:41
      Highlight Highlight Wir wissen alle nicht, wer "schuld" war und angefangen hat. Mutmassen bringt nicht viel
    Weitere Antworten anzeigen
  • NoTaubsi 27.08.2020 09:37
    Highlight Highlight Was für eine Tragödie.
    Aber es war schon fast klar dass das passiert.

    Typ kommt mit Waffe dort hin, wird von einem Vollidioten angegriffen und schiesst auf ihn.

    Daraufhin bildet sich eine Meute die ihn verfolgt, er fällt um und schiesst auf die Leute die unmittelbar dabei sind ihn zu treten/schlagen.

    Wie gesagt, schreckliche Sache. Wer mir nicht glaubt soll sich ganz einfach die verfügbaren Videos ansehen.
    • Chosler 27.08.2020 10:29
      Highlight Highlight Natürlich hat es so enden müssen. Menschen glauben mit Gewalt kann man alles lösen. Wer mit einem Gewehr rumläuft, geht davon aus es Einsetzen zu wollen. Gleich wie der angeschossene mit seiner Pistole.
    • HabbyHab 27.08.2020 10:55
      Highlight Highlight Er wurde von niemandem angegriffen? Es wurde ein harmloser Plastiksack in seine ungefähre Richtung geworfen..
    • Normi 27.08.2020 10:57
      Highlight Highlight
      ...Er ging dort hin um zu verhindern das seine Nachbarschaft geplündert und niedergebrannt wird...
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 27.08.2020 09:34
    Highlight Highlight Interessant ist ja, dass alle drei Opfer ein Polizeiakte haben. Das erste Opfer wurde gefilmt wie er zu einem Mann sagte: Shoot me nigga.
    • Magnum 27.08.2020 09:44
      Highlight Highlight Victim Blaming vom feinsten.

      Dass ein 17-jähriger selbsternannter Bürgerwehr-Hilfssheriff zwei Menschen erschossen hat, empört den walsi keine Sekunde.

      Dies ist eine neue Stufe der Eskalation, die vernünftig denkenden Menschen grosse Sorge bereiten sollte.
    • mbr72 27.08.2020 10:01
      Highlight Highlight Befass dich mal mit dem Justizsystem der USA der letzten 30 Jahre... nur ein Schwachkopf kann so eine Aussage machen.
    • Uroly 27.08.2020 10:03
      Highlight Highlight Es sind sogar alle 3 Opfer auf diesem Video zusehen wie sie gegen diese Militia-Typen pöbeln, wobei der 3. etwas im Hintergrund steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BlickvonAussen 27.08.2020 09:29
    Highlight Highlight Für alle USA-Reisenden lasst eure Schweizer Armeemesser zuhause. Schon der alleinige Besitzt garantiert 7 Kugeln in den Rücken.
    Wenn ihr ein Auto in den USA mietet und ihr habt das Messer bei euch, dann ist es um euch geschehen.

    Notwehr wäre es gewesen, wenn der Polizist mit dem Messer bedroht worden wäre.

    • DanielaK 27.08.2020 10:22
      Highlight Highlight Hab ich mir auch gedacht. Ich habe meistens ein Taschenmesser in der Handtasche oder im Hosensack. Seit ich ein Teenie war. Zum Sandwich schneiden, Früchte schnippeln, abgegangene Fäden wegschneiden, Verpackungen aufmachen, Blumen pflücken... was weiss ich alles. Ich hoffe, Ich kann das noch lange so handhaben. Unsere Kids durften in der 1. Und 2. Klasse Taschenmesser mit in die Schule und ins Lager nehmen, Jahresthema Wald. Klappte ausnahmslos bestens. Ich glaube, die Amis würden Schnappatmung bekommen...
    • Quo Vadis 27.08.2020 10:32
      Highlight Highlight - sich der Verhaftung widersetzt (CHECK)
      - trotz Taser weiter zum Auto laufen (CHECK)
      - trotz mehrmaliger Aufrufe sich nicht zu widersetzen die Autotüre aufmachen und nach etwas greifen (CHECK)

      - all diese genannten Punkte ignoriert um die eigene politische Agenda zu pushen (CHECK)

      Momol... passt.
    • Cédric Wermutstropfen 27.08.2020 10:46
      Highlight Highlight Du verkennst gerade die Gefährlichkeit von Messern. Ausserdem wusste der Polizist nur, dass dieser Typ aggressiv ist und ein Messer holen wollte, was dieser dummerweise ja sogar noch angekündigt hat. Ebenso gut hätte dort aber auch eine Pistole sein können. Hätte er ernsthaft warten sollen bis sein Gegner sich bewaffnet? Dann hätten wir jetzt vielleicht keine ulkigen Proteste gegen Rassismus, dafür aber einen weiteren toten Polizisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli_DeSchwert 27.08.2020 08:59
    Highlight Highlight Das ist kein Polizeieinsatz. Das ist eine Hinrichtung.
  • goschi 27.08.2020 08:56
    Highlight Highlight Bitte redigiert den Text noch einmal richtig, das ist wirr und zerstückelt und mehrere Passagen wiederholen sich.

    Ist das noch die Rohfassung nach dem zusammenkopieren der Agenturmeldungen?
    Einmal durchlesen bevor man es veröffentlicht ist doch nicht zuviel verlangt....
  • Bratansauce 27.08.2020 08:36
    Highlight Highlight Ganz traurig, das Ganze. Auch traurig irgendwie, dass Biden das Ganze als Wahlkampfinszinierung missbraucht. Aber das ist wohl Amerika..
    Unter dem Video steht ja: "Were other non-lethal-methods considered." Habe ich mich auch gefragt. Ein beispiel könnte man sich an der britischen Polizei nehmen, die ja nur mit Taser bewaffnet sind. Was dagegen spricht ist in Amerika halt, dass jeder Trottel eine Waffe tragen darf.
    • Wiedergabe 27.08.2020 11:08
      Highlight Highlight Sie finden, Biden wäre ein besserer Kandidat/Mensch/Politiker, wenn er das ganze ignorieren und kein Wort darüber verlieren würde?
      Seltsame Haltung meiner Meinung nach.
    • Varanasi 27.08.2020 12:33
      Highlight Highlight Biden sagt nur wie es ist.

      Und was macht bitte Trump? Er hat das ja so richtig angeheizt!
      Der Schütze ist Trump Anhänger und stand bei einer seiner Rally’s in vorderster Reihe. Wenn man dann noch hört, dass diese bewaffneten Typen als „very good people“ bezeichnet werden, was macht das wohl?

      Benutzer Bild
    • Basti Spiesser 27.08.2020 13:26
      Highlight Highlight @Varanasi

      Ach die „very fine people“ Aussage... du solltest dir dringend mal das ganze Video anschauen, als Trump dies sagte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S.1988 27.08.2020 08:26
    Highlight Highlight Dass ein Messer in seinem Auto gefunden wurde zweifle ich stark an. Es wäre nicht das erste mal, dass die Polizei selber "Beweise" in einem Auto platziert um ihre Aktionen zu rechtfertigen.

    Dieses Video ist nur eines von vielen Beispielen. Die USA hat ein systematisches Polizei Problem. Übermotivierte, schlecht ausgebildete und rassistische Polizisten die in entwickelten Länder wahrscheinlich nicht mal eine Waffenlizenz erhalten hätten!
    Play Icon
    • Cédric Wermutstropfen 27.08.2020 10:53
      Highlight Highlight Stattdessen glaubst Du lieber einem 20 sekündigen Handyvideo, das nur einen Bruchteil der Gesamtsituation wiedergibt. Vermutlich könnte man Dir die besten Beweise liefern, dass da ein Messer war, und dennoch würdest Du „Verschwörung“ schreien.
    • Bruno S.1988 27.08.2020 11:21
      Highlight Highlight Hmm...okay. ein 20 minütiges Handyvideo reicht dir nicht. Wie wäre es mit einem Fall aus Kenosha im jahr 2015, wo ein Polizist verurteilt wurde für das platzieren falscher Beweise in einem Mordfall. Reicht das?
      Oder zweifelst du hier dann auch das Video aus dem Gerichtssaal an?

      https://www.fox6now.com/news/one-year-probation-for-kyle-baars-former-kenosha-police-officer-accused-of-planting-evidence
    • Cédric Wermutstropfen 27.08.2020 16:06
      Highlight Highlight @Bruno: Und wo ist der Zusammenhang zu diesem Ereignis? Bei Deinem zitierten Einzelfall deutet nichts daraufhin, dass die Polizei notorisch Beweismittel fälscht bzw. gefälscht hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du selbst an Dein hanebüchenes Argument glaubst.
  • Caturix⸮ 27.08.2020 08:12
    Highlight Highlight Es waren 2 oder mehr Polizisten. Sie hätten ihn einfach festhalten können das er gar nicht bewafnet war. Es braucht keinen Elektroschoker und auch keine Waffe für das aber eine Ausbildung und ein Hirn.
    • Cédric Wermutstropfen 27.08.2020 11:05
      Highlight Highlight Einfach festhalten? Der Grund weshalb Polizisten sich nicht ständig in Nahkämpfe verwickeln lassen liegt darin, dass sie jemandem nicht ansehen können, ob der Nahkampferfahrung hat oder verdeckt Waffen trägt. Ausserdem wäre man nicht mehr in der Lage seine Waffe einzusetzen, noch wären es die Kollegen. Man wäre dumm, würde man soetwas tun, da man jegliche situativen Vorteile wegwärfe, würde man tun, was Du Dir vorstellst. Die Polizeidoktrin beruht auf langjähriger Erfahrung - aber schon klar - Du weisst es besser. Bestimmt sagst Du auch dem Maler, wie er am besten Deine Decke streicht.
    • louie louie 27.08.2020 11:35
      Highlight Highlight " Die Polizeidoktrin beruht auf langjähriger Erfahrung ... "

      Leider nicht ausschliesslich. Dazu kommen noch: schlechte bzw. vorallem zu kurze Ausbildung und keine Weiterbildung, zu geringer Lohn, Indoktrinierung/Manipulation - politisch wie auch religiös - sowie leider auch Rassismus. Für viele Bullen dort drüben ist das Motto leider schon länger nicht mehr "To serve and protect" sondern "Us against them". Aber: Angeheizt wird von beiden Seiten, da der Staat je länger je mehr seine Aufgaben nicht übernehmen/finanzieren will. Das schafft Freiräume für Spinner jeglichen Couleurs.
    • Relativ Subjektiv 27.08.2020 12:18
      Highlight Highlight Um jemanden anzuhalten, welcher sich der Anhaltung widersetzt, wird dieser sehr wohl mittels geeigneter Griffe arretiert und im Bedarfsfall zu Boden geführt. Abschliessend kommen die Handschellen zum Einsatz. Dies gilt natürlich nur für Fälle in welchen keine gefährlichen Gegenstände oder Waffen im Spiel sind. Wenn man keine Ahnung hat, Wermutstropfen, sollte man nicht solche Unwahrheiten als Fakt verkaufen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Democracy Now 27.08.2020 07:18
    Highlight Highlight Der 17 jährige ist anscheinend glühender Trumpfan und wurde vor der Tat mit offener getragenen Waffe von den Cops mit Getränken versorgt.

    Und die Propagandamaschinerie auf Fox "news" läuft auf Hochtouren...


    Play Icon
    • andrew1 27.08.2020 10:43
      Highlight Highlight Das mag alles sein, hat aber mit der situation um die tödlichen schüsse wenig zu tun. Interessant ist vor allem was sich genau abgespielt hat und ob es notwehr oder totschlag ist. Noch gilt die unschuldsvermutung...
    • Cédric Wermutstropfen 27.08.2020 11:36
      Highlight Highlight @Democracy Now: Also ich vertraue Fox News mehr als einem Typen, der meint, ein billiger Anzug und eine schlecht sitzende Krawatte (dazu farblich schlecht gewählt), würden ihm Glaubwürdigkeit verschaffen. Lustig ist ja, dass er genau dasselbe tut, was er anderen vorwirft: Framing und dazu noch voreiliges Urteilen.
    • Relativ Subjektiv 27.08.2020 12:24
      Highlight Highlight Nein, andrew. Dieser Jüngling hat a., keine solche Waffe zu besitzen und b., nicht mit dieser an einen Aufstand zu gehen. Solche Idioten braucht es nicht und zwei Menschen würde jetzt noch leben, wenn es sie nicht gäbe. Dieses Blut klebt an Trumps Händen.
    Weitere Antworten anzeigen

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Zahlen für die Schweiz steigen im Moment rapide. Deshalb findest du hier einen Überblick zu allen neuen sowie aktuellen Fallzahlen für die Schweiz und einen Vergleich zu internationalen Daten zu Neuansteckungen mit dem Coronavirus.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt nach neuesten Entwicklungen in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder und viele sprechen bereits von einer zweiten Corona-Welle in Europa und in der Schweiz.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer …

Artikel lesen
Link zum Artikel